Autor Thema: Hauptverband ist "Chef" aller Sozialversicherungsträger und sagt .........  (Gelesen 13317 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich
Anmerkung:
Warum klappte es dann mehrfach nicht?
Wie sehr werden chronisch Kranke früher geschützt?




Hauptverband: Versorgung der PatientenInnen mit antiviralen Medikamenten ist klar geregelt
Utl.: Bei Verdacht auf H1N1-Grippe erfolgt Bewilligung innerhalb von wenigen Minuten



   Wien (OTS) - Der Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger hat im Zusammenwirken mit dem
Gesundheitsministerium und der Apothekerkammer bei Verdacht auf
H1N1-Grippe eine klare Regelung zur Versorgung der PatientenInnen mit
antiviralen Medikamenten getroffen: Grundsätzlich muss Tamiflu oder
Relenza nicht auf jeden Fall, sondern erst nach ärztlicher
Beurteilung gegeben werden.  Solange H1N1-Verdachtsfälle bei den
HausärztInnen aber nur vereinzelt auftauchen, ist das Rezept durch
den ärztlichen Dienst des jeweiligen gesetzlichen
Krankenversicherungsträgers zu bewilligen. Dr. Christoph Klein,
stellvertretender Generaldirektor des Hauptverbandes: "Wenn der Arzt
bzw. Ärztin  den Vermerk H1N1-Verdachtsfall oder H1N1-positiv
anbringt, geschieht das über das elektronische
Arzneimittel-Bewilligungssystem (ABS) innerhalb weniger Minuten".
  Als Verdachtsfälle gelten übrigens nach einem Schreiben des
Gesundheitsministeriums ausschließlich Erkrankungen, auf die
Folgendes zutrifft: Fieber von mehr als 38 Grad Celsius plus sonstige
Beschwerden wie Gliederschmerzen oder Husten etc. plus entweder
Kontakt mit einer erwiesen H1N1-positiven Person oder kürzlicher
Aufenthalt in einem Land mit starker Verbreitung des H1N1-Virus.
  Kommt es zu einer stärkeren Verbreitung des Virus als bisher und
verlautbart das virologische Institut der Universität Wien
dementsprechend eine H1N1-Grippewelle, fällt auch die elektronische
Bewilligung von Tamiflu oder Relenza durch den ärztlichen Dienst weg:
Die HausärztInnen werden dann nur mehr die Verordnung eines
antiviralen Medikaments in der Krankenakte des betreffenden
PatientenInnen mit dem H1N1-Vermerk dokumentieren müssen.

   Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen,
sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und
eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,2 Millionen
Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte
Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird
beim Arzt durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als
Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem
Arzt/der Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines
Patienten bzw. einer Patientin und die Nutzung weiterer Services. Der
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das
organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und
Pensionsversicherung Österreichs.

Rückfragehinweis:
   Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
   Pressestelle
   Tel.: (++43-1) 71132-1120
   dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
   http://www.sozialversicherung.at

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich
Schande!!! Hauptverbandchef Schelling sein Geld nicht wert?
« Antwort #1 am: 09. Dezember 2013, 00:51 »
x


Er ist ÖVP-ler.

Er gehört zur WKO Spitze.

Er wurde Chef der AUVA.
PS.: Da gab es Spekulationen, wie ......, mit 100 Millionen Verlusten.
Da hätte man allen willigen Rauchern eine Raucherentwöhnung anbieten können und ..... (99 Millionen?) wären übrig geblieben.

Er wurde Boss des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger, also quasi "Boss" der .........!

Weitere Mitteilungen über "Missstände" folgen!


admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich
x


Zuerst wurde im Herbst der Beginn hinausgezögert, Monat für Monat verschoben.

Was für eine bodenlose Frechheit, setzt sich niemand für brustkrebserkrankte Mütter (seine Mutter?) ein!

Alle Gesundheitsverantwortlichen schauen zu!



admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich
Sind DAS Wahnsinnstaten durch Unmenschen?
« Antwort #3 am: 09. Dezember 2013, 01:07 »
xxa89byy

x
Dr. Schelling war als WKO-Boss vorgesehen? Da Leitl nicht (Außen- oder Wirtschafts)Minister wird, bleibt Schelling im HV.!

HV. ist der Hauptverband der (aller?) Sozialversicherungsträger, siehe vorige Beiträge!

Diese Bosse zahlen ein CT oder ein MRT aus der Jausenkasse.
Was aber machen zuigtausende nicht so extrem begüterte ÖsterreicherInnen,
denn die müssten jetzt rund 350.- Euro hinlegen, dass durch CT oder MRT eine schwere Erkrankung manifestiert werden kann!
Bekommen jetzt Krebspatienten die Operationen/Chemo/Bestrahlungen, ohne dass mit Sicherheit (CT, MRT) der Krebs bestätigt wurde?


DAS sind Wahnsinnstaten durch Unmenschen!!!
Meinungen bitte wieder an info@krebspatienten.at





Magnetresonanz und CT: Tarifverhandlungen gescheitert
Krankenkassen treiben Ärzte in den vertragslosen Zustand
Vorschlag der Kassen hätte Wartezeiten schlagartig verdoppelt
Pressekonferenz Montag, 9. 12. um 11h



Wien (OTS/PWK878) - Die Verhandlungen zwischen den Instituten für
Bildgebende Diagnostik und dem Hauptverband der
Sozialversicherungsträger sind gescheitert. Ziel der seit Oktober
laufenden Gespräche wäre es gewesen, für die insgesamt 110 Institute
in Österreich einen Gesamt-Kassenvertrag für Untersuchungen mit
Magnetresonanztomografie (MRT) und Computertomografie (CT)
auszuhandeln. Da der bestehende Vertrag mit Jahresende 2013 ausläuft,
wird ab Jänner der vertragslose Zustand eintreten.

Die Verhandler auf Seiten der Ärzte haben bis zuletzt versucht, zu
einer gemeinsamen Linie mit den Krankenkassen zu finden, in den 7
Wochen dauernden Gesprächen wurden der Sozialversicherung immer
wieder neue Vorschläge unterbreitet und laufend Kompromissangebote
gemacht. Auch bei der letzten Verhandlungsrunde am Freitag, 6.
Dezember, kam es jedoch zu keiner Annäherung. "Der letzte Vorschlag
der Sozialversicherung hätte bedeutet, dass sich die
durchschnittlichen Wartezeiten für die Patienten von derzeit rund 90
auf 180 Tage verdoppeln",
bedauert der Verhandlungsführer der
Institute für Bildgebende Diagnostik, Dr. Manfred Baldt, "die Folge
wäre eine krasse Unterversorgung Österreichs mit Bildgebender
Diagnostik
gewesen - und das zu einer Zeit, wo weltweit die Bedeutung
von MRT und CT in der Medizin rasant zunimmt."

In einer Urabstimmung unter den Instituten für Bildgebende
Diagnostik wurde das Angebot deshalb einstimmig abgelehnt, wobei
Vertreter von 94 der insgesamt 110 Institute anwesend waren.

Der vertragslose Zustand hat zur Folge, dass MRT und
CT-Untersuchungen ab Jänner nicht mehr direkt mit den Krankenkassen
verrechnet
werden können, sondern von den Patienten in den Instituten
wie bei Wahlärzten bezahlt werden müssen. Die Patienten können dann
bei der Krankenkasse die Refundierung der Kosten beantragen.

Über die Konsequenzen des vertragslosen Zustandes, die
Hintergründe der gescheiterten Verhandlungen und die konkreten
Forderungen der Ärzte informieren Sie Vertreter der Institute für
Bildgebende Diagnostik bei einer Pressekonferenz:

Mo, 9. 12., 11h
Wirtschaftskammer Österreich, 1045 Wien, Wiedner Hauptstraße 63, Saal
B2 2

« Letzte Änderung: 09. Dezember 2013, 01:20 von admin »

Evi

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 572
  • Geschlecht: Weiblich
Ja, Frechheit pur!
« Antwort #4 am: 09. Dezember 2013, 01:19 »

x



Ja, Frechheit pur!


Diese Kerle existieren durch unsere Steuern,

und "spielen" mit uns wie mit Murmeln!



Richi

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 627
  • Geschlecht: Männlich
x


Rückfragehinweis: Dr. Klaus Wicke
Präsident des VBDO - Verband für Bildgebende Diagnostik Österreich
www.vbdo.at
Telefon 0512/575 77-0
E-Mail: klaus.wicke@aon.at


Radiologen präsentieren Info-Website für Patienten über MR und CT
Wicke: "Wir kämpfen um kürzere Wartezeiten, nicht höhere Tarife"


Wien (OTS) - "Wir kämpfen um mehr MR- sowie CT-Untersuchungen und
dadurch kürzere Wartezeiten, nicht um eine Steigerung der Tarife
jenseits der Inflationsabgeltung", unterstrich heute der Radiologe
Dr. Klaus Wicke, Präsident des Verbandes für Bildgebende Diagnostik
Österreich. Wicke bezog sich damit auf die bisher gescheiterten
Verhandlungen zwischen dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger
und den Instituten für Bildgebende Diagnostik. Derzeit erstatten die
Krankenkassen jährlich nur eine bestimmte Anzahl von Untersuchungen
für die Patienten, MR- und CT-Untersuchungen werden - bei steigendem
Bedarf - also rationiert.

Durch die Weigerung des Hauptverbandes, die Zahl der
Untersuchungen auszuweiten, droht sich das Problem der Wartezeiten
weiter zu verschlimmern. Die Institute für Bildgebende Diagnostik
sind nicht bereit, einen für die Patienten derart nachteiligen
Vertrag zu unterschreiben. Die Folge ist bedauerlicherweise, dass ab
1.1.2014 ein vertragsloser Zustand eintreten wird und dann die
Patienten ihr MRT oder CT dann zunächst selbst bezahlen müssen. "Die
Radiologen tun alles dafür, dass dies den Patienten so wenig
Unannehmlichkeiten wie möglich bereitet", betont Klaus Wicke. "Wir
haben daher zur Information ab sofort die Website www.info-mrct.at
eingerichtet, die wir auch regelmäßig aktualisieren", so der
Radiologe.

Im sogenannten vertragslosen Zustand können die Kosten für eine
Untersuchung nicht direkt über die e-card verrechnet werden.
Patienten, die die Rechnung für ihre Untersuchung bei der
Krankenkasse einreichen, bekommen ca. 80 Prozent rückerstattet. Klaus
Wicke: "In Gesprächen mit unseren Mitgliedsbetrieben habe ich gehört,
dass eine MR-Untersuchung ca. 200 Euro und eine CT-Untersuchung in
etwa 140 Euro kosten wird."

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich


Anm.: Der "Chef" ist Dr. Schelling, der schon als WKO-Boss gehandelt wurde! Ohje!

Weiterhin keine Einigung im CT- und MRT-Honorarkonflikt

Müssen Patienten CT- und MRT-Untersuchungen ab 1. Jänner 2014 selbst bezahlen?



 "Die schwierigen Verhandlungen um neue Honorare
für Untersuchungen mit Magnetresonanz- und Computertomografen werfen
eine Frage auf:

Dürfen Gesundheitsleistungen nur mehr nach Maßgabe
eines vorgegebenen Budgets gewährt werden oder entscheidet der Bedarf
der Patienten?"


 So beschreibt der Präsident der Ärztekammer für
Kärnten, Dr. Josef Huber die jetzige Debatte. Er befürchtet, dass
dieser Honorarkonflikt der erste Schritt ist. Weitere im Zusammenhang
mit der Gesundheitsreform werden folgen. Denn diese sehe einen
finanziellen "Deckel" für viele Leistungen vor.

Die Notwendigkeit jeder MR- und CT-Untersuchung werde ohnehin doppelt
geprüft. "Zuerst wird sie vom behandelnden Arzt angefordert. Dann
muss sie der Chefarzt der Krankenkasse genehmigen, ehe sie der
Radiologe durchführt. Es ist daher höchst unfair, wenn man von ihm
verlangt, dass er dabei ein Kostenlimit einhalten muss", kritisiert
Huber.

Die Krankenkassen limitieren mit ihren Kostenvorgaben die
Untersuchungszahl. Ist das Kontingent erschöpft ist, müssen
Patienten warten. Für Huber ist dies ein falsches Sparen, weil es das
System nicht billiger, sondern teurer macht. "Jede verspätete
Untersuchung zögert die Genesung des Patienten hinaus und verursacht
höhere Krankheitskosten."

Weiters werde damit der medizinische Fortschritt gebremst. "Die
MR-Diagnostik schreitet rasch voran. Immer mehr Krankheiten können
damit früher und verlässlicher diagnostiziert werden. Damit kommt es
automatisch zu mehr Untersuchungen. Diesen Aspekt klammern die
Krankenkassen bei ihrem Kostendeckel komplett aus", kritisiert Huber.

Er drückt die Hoffnung aus, dass diese Argumente die
Sozialversicherung zum Einlenken bewegen. Nötig sei ein Konsens,
damit den Patienten ein vertragsloser Zustand ab 1.1.2014 erspart
bleibt. Gänzlich unverständlich sind für ihn die Überlegungen
einzelner Kassenvertreter - wie zuletzt auch seitens der Kärntner
Gebietskrankenkasse geäußert - dass die Untersuchungen bei einer
Nichteinigung nur mehr in den Spitälern stattfinden sollen.

"Den zusätzlichen Patientenansturm könne das mehr als ausgelastete
medizinische und technische Personal in den Krankenhäusern niemals
bewältigen. Außerdem würde dies allen Reformversprechen, mehr
Leistungen in den niedergelassenen Bereich zu verlagern, total
widersprechen", so Dr. Huber und er appelliert abschließend: "Die
Sozialversicherung ist dringend aufgefordert, im Interesse der
Patienten eine rasche Einigung herbeizuführen".

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 4.492
  • Geschlecht: Männlich





Das ärztliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen
Die Politik ist für Probleme beim Mammascreening verantwortlich, nicht die Ärzteschaft


Wien (OTS) - "Wir sind nicht verwundert, dass das
Mammografie-Screening-Programm so wenig Resonanz erfährt", meint Dr.
Christoph Reisner, MSc, Präsident der NÖ Ärztekammer. "Wenn ich als
Patient einen "Werbebrief" einer anonymen Institution bekommen würde,
dann würde mich dieser bei gesundheitlichen Fragen sicherlich nicht
so ansprechen, wie der direkte Kontakt zur Ärztin bzw. zum Arzt
meines Vertrauens." Aus den Erfahrungen mit der Vorsorgeuntersuchung
hätte man schon viel lernen können. "Mit einer anonymen Massensendung
ohne Bezug auf die individuellen Bedürfnisse und Probleme erreicht
man einfach die Zielgruppe nicht."

Entbehrlich ist aus seiner Sicht jedoch der übliche Aufschrei des
so genannten Patientenanwalts, der in diesem Zusammenhang wieder
einmal reflexartig die Ärzteschaft für etwas verantwortlich macht,
was ausschließlich durch Politikversagen zustande gekommen ist. "Das
ärztliche Gespräch ist durch nichts zu ersetzen, dass sollte einem
Patientenanwalt auch bekannt sein. Wenn jedoch die Meinung der
Ärztinnen und Ärzte bei immer mehr "Reformen" nicht gefragt ist und
daher auch nicht einfließt, braucht man sich auch nicht zu wundern,
wenn immer weniger so funktioniert, wie es sich die Verantwortlichen
vorstellen", so der Ärztekammerpräsident. "Daher, Herr Dr. Bachinger:
Wenden Sie sich als offizieller Patientenvertreter bei bestehenden
Missständen bitte an diejenigen, welche diese verursacht haben. Und
nicht pauschal an die ebenfalls von den Missständen betroffene
Ärzteschaft!"

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 913
  • Geschlecht: Männlich
Hauptverband zur Ärztekammer
« Antwort #8 am: 31. Januar 2015, 17:01 »



McDonald zu Ärztekammer: Arbeiten wir miteinander statt gegeneinander an der Gesundheitsversorgung der Zukunft
Neue, vernetzte Versorgungsmodelle mit besserer Erreichbarkeit und persönlicher Betreuung

Wien (OTS) - Einen deutlichen Appell richtet Peter McDonald an die Ärztekammer. Für den Vorstandsvorsitzenden des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger ist es höchste Zeit, für eine konstruktive Mitarbeit aller Systempartner im Gesundheitswesen: "Wir sind bei der Weiterentwicklung des Gesundheitswesens in einer entscheidenden Phase. Es wird nur dann spürbare Verbesserungen für die Österreicherinnen und Österreicher geben, wenn miteinander statt gegeneinander gearbeitet wird. Dabei muss auch die Ärztekammer ihre verständlichen Eigeninteressen hinter jene der Patienten und Beitragszahler anstellen", so McDonald. "Es wurde lange genug geredet und diskutiert - jetzt müssen wir vom Papier in die Realität kommen. Jetzt müssen die Menschen spüren, dass neue medizinische Versorgungsprojekte und professionelle, niederschwellige Erstberatung in die Umsetzung kommen, mit dem Ziel einer ganzheitlich Beratung und Betreuung."

"Die Sozialversicherungsträger arbeiten derzeit mit Hochdruck an der Realisierung von österreichweit insgesamt 11 Pilotprojekten. 2015 sollen die ersten in Betrieb gehen und ab dem kommenden Jahr Menschen außerhalb der Spitäler neue Formen von wohnortnaher medizinischer Versorgung bieten", so McDonald weiter.

Diese sollen die wesentlichen Wünsche der Patientinnen und Patienten erfüllen. Sie sollen aber auch die Voraussetzungen dafür schaffen, dass sich wieder mehr Jungmediziner für den Beruf des praktischen Arztes entscheiden. McDonald: "Wir haben in Österreich die höchste Ärztedichte weltweit und die Zufriedenheit der Bevölkerung mit dem Gesundheitswesen ist in Österreich so hoch wie kaum wo anders. Das ist Auftrag für uns, das Gesundheitswesen weiter zu entwickeln und damit auch die Attraktivität des Arztberufes aufrecht zu erhalten."

McDonald: "Die innovative Grundidee der neuen Versorgung vor Ort ist die Vernetzung von Ärzten untereinander, aber auch mit anderen Gesundheitsberufen, etwa den Pflegeberufen oder therapeutischen Berufen. Diese sollen unter einen Dach oder in Form eines Netzwerkes verwirklicht werden". Das werde viele Probleme lösen, die Jungärztinnen oder Jungärzte heute als negativ erleben.

Dass die Sozialversicherungen laut Ärztekammer Finanzmittel horten würden, weist McDonald zurück: "Durch die Konsolidierungsbemühungen der vergangenen Jahre ist es uns gelungen, die Kassen großteils zu entschulden und die Finanzen weitgehend so zu stabilisieren, um das Ziel einer schwarzen Null über den Konjunkturzyklus hinweg zu gewährleisten. Für die Hälfte der Kassen ist es gelungen, eine gesetzlich vorgegebene Leistungssicherungsreserve aufzubauen, die den Versicherten die Sicherheit gibt, auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die hohe Verfügbarkeit von neuen medizinischen Leistungen und damit den medizinischen Fortschritt rasch sicherzustellen. "Wir dürfen nicht nur an die Gegenwart denken sondern in Generationen, denn die Menschen setzen ihr tiefes Vertrauen in die Verlässlichkeit der Sozialversicherung." McDonald erinnert daran, dass in den letzten Jahren darüber hinaus neue Leistungen wie beispielsweise im Bereich der Zahnspangenversorgung für Kinder und Jugendliche oder ein Krankengeld für Selbständige eingeführt wurden.

"Ich appelliere daher an die Interessenvertretung der Ärzte, lieber intensiv an der raschen Umsetzung dieser Leuchtturmprojekte für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens konstruktiv mitzuwirken anstatt mit Aufgeregtheit zu verunsichern und Ängste zu schüren."

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen, sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem/der Arzt/ Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und Pensionsversicherung Österreichs.
Rückfragen & Kontakt:

Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Pressestelle
Tel.: (++43-1) 71132-1120
dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
http://www.sozialversicherung.at
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.334
  • Geschlecht: Weiblich




Guten Tag,

alle sagen "Wir wollen nur das Beste für die Patienten",

wenn ich das schon höre!

Denn dann wird wieder über die Köpfe der Patienten,

welche die zahlenden Kunden sind,

hinweggefahren; diese werden nicht einmal gehört, geschweige eingeladen!
« Letzte Änderung: 31. Januar 2015, 17:08 von Josef »

Gitti

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 1.334
  • Geschlecht: Weiblich