Autor Thema: Brustkrebs - "Sonstige" Hilfen  (Gelesen 3863 mal)

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Geri

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Brustkrebs - "Sonstige" Hilfen
« am: 26. Februar 2010, 23:24 »

Es befindet sich wohl erst in der Forschung, aber:

Freitag, 26. Februar 2010

Medizin Bittermelone als Therapieoption bei Brustkrebs

Philadelphia – Das Extrakt der Bitter-Melone hemmt das Zellwachstum bei Brustkrebs und könnte sogar präventiv wirken. Diese Erkenntnisse gewannen Forscher um Ratna Ray von der Universität Saint Louis. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Cancer Research (10.1158/0008-5472.CAN-09-3438).

Bisherige Forschungsergebnisse zeigen, dass Momordica charantia, auch bekannt als Bittermelone oder Bittergurke, hypoglykämische und cholesterinsenkende Eigenschaften hat. Aufgrund dieser Effekte werde das Extrakt als ein Heilmittel für Diabetes Mellitus in Ländern wie Indien, China und Mittelamerika verwendet, so die Forscher.

Sie untersuchten aktuell menschliche Brustkrebs-Zellen und primäre epitheliale Milchdrüsenzellen in vitro und fanden so heraus, dass das Bittermelonen-Extrakt stark die Proliferation, also das Zellwachstum und die Teilung der Zellen verminderte und so den Tod von Brustkrebs-Zellen veranlasste.

„Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Bittermelonen-Extrakt mehrere Signaltransduktionspfade beeinflusst, die den Brustkrebs-Zelltod einleiten“, sagte Ray. Dieses Extrakt könnte nach Auffassung der Forscher als eine diätetische Ergänzung zur Therapie des Brustkrebses verwendet werden.

Zusätzliche Studien seien aber erforderlich, um die molekularen Angriffspunkte des Bittermelonen-Extrakts in Krebs-Zellen zu verstehen, hieß es aus der Arbeitsgruppe.

admin

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Brustkrebs - Impfung?
« Antwort #1 am: 21. Juli 2012, 21:34 »


Prof. Gnant erzählte uns davon beim Vortrag bei der Cancerschool im AKH-Wien.
Eine gute Zusammenfassung gibt es hier ....


"Kurier" vom 29.05.2012 Ressort: Leben
Seite: 14
Ausgabe: Wi Ausgabe: , Abend, Länder, Ti, Morgen

Das Hoffen auf eine Impfung

Wir wollen nicht den Tag vor dem Abend loben -, aber es besteht die Hoffnung, dass der langjährige Traum einer ,Brustkrebsimpfung? greifbar werden könnte." Zurückhaltend, aber zuversichtlich äußert sich Univ.-Prof. Michael Gnant, Präsident der Österreichischen Forschungsgruppe gegen Brust- und Darmkrebs (ABCSG), zu deren jüngstem Projekt: 400 Frauen in Österreich werden an einer Studie mit einer neuartigen Immuntherapie ("Stimuvax") zur Behandlung von Brustkrebs teilnehmen: Der Impfstoff soll dem Immunsystem helfen, Tumorzellen zu identifizieren und zu vernichten, ohne dabei gesunde Zellen anzugreifen. Unterstützend Alle 400 Brustkrebspatientinnen erhalten vor der Operation eine Chemo- oder eine Anti-Hormontherapie. Damit wird der Tumor verkleinert. Zusätzlich bekommt die Hälfte der Frauen zwölf Impfungen - die letzte eine Woche vor der Operation: "Die Studie soll klären, ob dadurch die Tumorverkleinerung bzw. die Zerstörung der Tumorzellen noch besser funktioniert", sagt Gnant. Die Impfung als unterstützende Therapie vor der Operation stelle "ein völlig neues therapeutisches Konzept dar", sagt auch Univ.-Prof. Christian Singer von der MedUni Wien. Mit ersten Ergebnissen wird bis Ende 2014 gerechnet. 20 heimische Brustkrebszentren nehmen daran teil. "Ich bin deshalb ein bisschen vorsichtig mit meinen Aussagen, weil wir seit 20 Jahren an solchen Immuntherapien forschen -, aber bisher ohne besonderen Erfolg", sagt Gnant. Doch diesmal gibt es Hinweise darauf, dass das Konzept funktionieren könnte: Denn es existieren bereits Daten zu dieser Immuntherapie aus einer Studie mit Patienten mit nicht mehr operierbarem Lungenkrebs: Von jenen, die den Impfstoff als zusätzliche Therapie erhielten, haben nach drei Jahren noch mehr als doppelt so viele gelebt wie in einer Vergleichsgruppe ohne den Impfstoff. Mit den Ergebnissen einer großen internationalen Zulassungsstudie für die Anwendung im Bereich Lungenkrebs wird für Ende 2013 gerechnet. Auch an dieser Studie sind zwei österreichische Spitäler beteiligt. 100 Zentren Die ABCSG organisiert an rund 100 medizinischen Zentren in Österreich - Spitäler und große Ordinationen - Studien mit Patienten im Bereich Brust- und Darmkrebs. Für weltweites Aufsehen sorgte sie 2008 mit ihrer Studie 12: Erhalten junge Frauen mit einem frühen Brustkrebsstadium nach der Operation zusätzlich zur Anti-Hormontherapie die Anti-Osteoporose-Substanz Zoledronsäure, sinkt das Risiko eines Wiederauftretens der Erkrankung um 30 Prozent. www.abcsg.at
.......... http://kurier.at/archiv/volltext.php?schluessel=EGEEHGWPOWPSWTGCCROWWTOH&suche=wi&suchevonjahr=2012&suchevonmonat=05&suchevontag=28&suchebisjahr=2012&suchebismonat=06&suchebistag=04&suchseite=&offset=860&simple=0

Ernst Mauritz, Kurier Reporter: http://kurier.at/redakteure/182-ernst-mauritz/4




hilde

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Kaffee verhindert Rückkehr von Brustkrebs
« Antwort #2 am: 02. Mai 2013, 13:45 »




Kaffee verhindert Rückkehr von Brustkrebs

Bohnensaft intensiviert Wirkung von Tamoxifen - Wirkung noch unklar


Lund (pte022/25.04.2013/13:55) - Kaffeegenuss soll in Verbindung mit der Einnahme von Tamoxifen Frauen davor schützen, einen weiteren Brustkrebs zu bekommen. Das hat eine Studie der schwedischen Lund University http://lunduniversity.lu.se ergeben. "Da es sich hierbei um die erste Studie handelt, die eine positive Wirkung von Kaffee in Verbindung mit dem Medikament Tamoxifen untersucht, ist es notwendig, dass sich diese Ergebnisse auch in einer unabhängigen Kohorte bestätigen. Erst wenn dies der Fall ist, können etwaige Empfehlungen zu einer Therapieergänzung abgeleitet werden", so Helena Jernström, Associate Professor an der Lund University, im Gespräch mit pressetext.

600 Patientinnen untersucht

Die erste Untersuchung hat ergeben, dass Patientinnen, die Tamoxifen einnahmen und zwei oder mehr Tassen Kaffee täglich tranken, seltener wieder an Brustkrebs erkranken. Die Forscher beobachteten 600 Brustkrebspatientinnen aus Südschweden über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Die Hälfte der Frauen nahm das Medikament Tamoxifen ein. Das Medikament blockiert die Rezeptoren des Hormons Östrogen, um ein erneutes Auftreten von Brustkrebs zu verhindern. Wie nun das Medikament und Kaffee chemisch wirken, soll noch untersucht werden. "Wir vermuten, dass Kaffee das Medikament effizienter macht", sagt Maria Simonsson aus dem Forschungsteam.

Weitere Forschungen geplant

Schon 2011 haben Forscher Kaffeekonsum mit einem verminderten Risiko für bestimmte Arten von Brustkrebs in Verbindung gebracht. Sie zeigten schon damals, dass Koffein das Wachstum von Krebszellen hemmt. Weitere Forschungen sollen folgen. Schweden ist für eine solche Analyse sehr geeignet. Denn der durchschnittliche Kaffeeverbrauch liegt hier bei 8,2 Liter pro Person und Jahr.

(Ende)
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