Autor Thema: Krebs! Aber DAS hatte ich mir anders vorgestellt - hätte ich anders gewünscht -  (Gelesen 3598 mal)

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Die häufigste Antwort über bescheidene Beschwerden sind:
Der behandelnde Arzt wechselt ständig, oft nicht nur von einer Woche zur anderen, sondern oft binnen Stunden.

Weiters, dass der Krebspatient von den Ärzten nicht mündig angesehen wird. Wie kann es anders sein,
wenn es kein Gespräch mit der Gruppe behandelnder Ärzte (hier) gibt, wo der Patient dabei ist.


So gehts auch:

Europäischer Radiologenkongress in Wien: Vorbild für interdiziplinäre Zusammenarbeit
Utl.: Gemeinsamer Vortrag von Neurologen und Radiologen zum Thema Schlaganfall =

   Wien (OTS) - Schlaganfälle sind weltweit die zweithäufigste
Todesursache und einer der Hauptgründe für erworbene Invalidität.
Diagnostische Bildgebung ist im Management von Schlaganfall-Patienten
entscheidend, da eine differenzierte Diagnose die Überlebens- und
Präventionschancen deutlich erhöht. Sowohl Radiologen als auch
Neurologen sprechen heute bei der Session "ESR meets Neurologists" zu
diesem Thema.

Bildgebung liefert entscheidende Informationen

   Diagnostische Bildgebung hilft dabei, einen ischämischen von einem
hämorrhagischen Insult zu unterscheiden, eine entscheidende
Information, denn beide benötigen sehr unterschiedliche Behandlungen.
In den letzten Jahren konnten die Ergebnisse, die während einer
entsprechenden radiologischen Untersuchung gewonnen werden, den Weg
zu noch spezifischeren therapeutischen Maßnahmen ebnen.

Beim Schlaganfall gilt "Time is brain"

   "Da Zeit immer noch der limitierende Faktor für die erfolgreiche
Thrombolyse eines verschlossenen Gefäßes ist, hilft hier die
Kombination aus Diffusions- und Perfusions- gewichteter Bildgebung,
was eine genaue Abgrenzung des noch zu rettenden Gewebes bedeutet -
so können jene Patienten identifiziert werden, die auch noch nach 4,5
Stunden von einer Thrombolyse profitieren können", erklärt der
Neurologe Professor Franz Fazekas, der auch in der Session vortragen
wird.

Interventionelle Rekanalisation durch kombinierte Bildgebung

   Die Darstellung eines Gefäßverschlusses mit dem oben genannten
Gerät kann gleichzeitig die Voraussetzung für eine interventionelle
Wiedereröffnung mit intra-arterieller Thrombolyse oder mechanischer
Thrombektomie schaffen. Automatisierte Analyse-Hilfsmittel werden
gerade in klinischen Studien getestet und könnten ein weiterer
Schritt in Richtung einer objektiveren Definition von bedrohtem, aber
noch nicht geschädigtem Hirngewebe, sein.

Radiologie im Zentrum der Schlaganfall-Prävention

   Eine weitere Aufgabe der diagnostischen Bildgebung besteht darin,
Patienten zu untersuchen, die bereits aufgrund erster Warnzeichen -
wie etwa kurz andauernde neurologische Ausfälle bei der TIA
(transitorisch ischämische Attacke) - ein hohes Risiko haben, später
einen Schlaganfall zu erleiden.

   "Das ist eine Phase, in der man mit adäquaten Präventivmaßnahmen
noch viel gewinnen kann", sagt Fazekas. Die Radiologie kann auch hier
helfen, die ischämisch geschädigten Areale zu definieren, und so die
klinische Diagnose zu sichern. Auch können rückfalls-bedrohte
Bereiche aufgezeigt werden, ein Beispiel dafür ist eine hochgradige
Stenose der Carotis interna, die eine sofortige Behandlung nötig
machen würde.

18.000 Radiologen tagen seit 4. März in Wien

   Beim 22. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of
Radiology/ECR) vom 4. bis 8. März 2010 in Wien werden auch heuer
wieder Spezialisten aus dem Bereich der medizinischen Bildgebung ihr
Fachwissen auf den verschiedensten Gebieten austauschen, und die
neuesten Erkenntnisse der Forschung präsentieren.

   Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für
Radiologie mit mehr als 18.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt;
zusätzlich bietet der Kongress die größte Industrieausstellung in
Europa, bei der auf über 26.000 m2 mehr als 300 internationale Firmen
die neueste Produkte der Medizintechnik anbieten.

Weitere Informationen und Bildmaterial unter
www.myESR.org/Presse_ECR2010

Rückfragehinweis:
   European Society of Radiology - ESR
   Stefanie Muzik, Julia Patuzzi
   Tel.: +43 1 533 4064-0
   press@myESR.org
   www.myESR.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/6430

Jutta

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Diagnose Krebs - wie damit umgehen?
« Antwort #1 am: 01. November 2012, 15:39 »


Diagnose Krebs - wie damit umgehen?

Wie soll man mit der Diagnose Krebs umgehen? Für viele ein Schock, sie verkriechen sich und wollen nichts mehr wissen von Leben. Andere beschließen: „Jetzt erst recht!“, sie kosten die Zeit, die ihnen bleibt noch einmal voll aus. Ob Schulmedizin oder alternative Heilmethoden, man findet zahlreich Hilfe und Hoffnung auf Heilung: So gibt es verschiedenste Methoden, die Krankheit zu bekämpfen, von klassisch bis unseriös – ob nun Diäten, Magnetfeldtherapien oder Mistelextrakte – und auch die Psyche spielt oft eine Rolle. Ist die Diagnose also nicht das Ende?Wie geht man am besten mit der Prognose um? Was ist zu tun, wenn man an Krebs erkrankt ist? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es? Besteht Hoffnung auf Heilung?

http://www.swr.de/nachtcafe/-/id=200198/nid=200198/did=10200114/1h5xc00/