Autor Thema: Wien bekommt erstes umfassendes Krebszentrum Österreichs  (Gelesen 2839 mal)

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Gitti

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OTS0017 5 CI 0663 MEU0001 XI Do, 22.Apr 2010
Medizin/Krankheiten/Universitäten/Wissenschaft/Forschung

Wien bekommt erstes umfassendes Krebszentrum Österreichs

Großer Erfolg für Krebsforschung und Krebsbehandlung in Wien: MedUni Wien und AKH gründen das Comprehensive Cancer Center
(CCC) als Österreichs erstes nationales Referenzzentrum für Forschung, Lehre und Therapie bei allen Formen der Krebserkrankungen.

Damit werden alle mit diesen Erkrankungen befassten Ärztinnen und
Ärzte in den einzelnen Kliniken und Abteilungen von MedUni bzw. AKH
und ihre Programme im Interesse der PatientInnen zielgerichtet
koordiniert.
Geleitet werden wird das neue Comprehensive Cancer Center in Wien,
ein wesentliches Vorhaben der MedUni Wien in der
Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium, vom
Onkologen Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski. Als Vorbild dient ein
analoges Projekt des National Cancer Institute in den USA.
Univ. Prof. Dr. Christoph Zielinski, derzeit mit
Koordinationsaufgaben zur Errichtung des CCC befasst, arbeitet mit
seinem Team aus Univ. Prof. Dr. Maria Sibilia, Univ. Prof. Dr.
Michael Gnant, Univ. Prof. Dr. Richard Pötter und anderen Personen
seit Anfang des Jahres an der Umsetzung dieses in Österreich
einzigartigen Projekts. Das CCC ist die Konsequenz jahrelanger
kontinuierlicher Förderung des wissenschaftlichen Bereichs der
Krebsforschung/Onkologie an der MedUni Wien und der klinischen
Exzellenz auf diesem Gebiet an den Universitätskliniken am AKH Wien,
und stellt den Abschluss konstruktiver Gespräche mit dem
Österreichischen. Wissenschaftsrat und dem Wissenschaftsministerium
dar. Die Zunahme an Krebserkrankungen in den vergangenen Jahren wie
auch die hervorragenden Forschungsergebnisse in Einzelbereichen der
Onkologie an der MedUni Wien haben die Idee eines Comprehensive
Cancer Centers entstehen lassen.
"Wir betreuen allein an der Universitätsklinik für Innere Medizin
I, die den Schwerpunkt auf dem Gebiet der Therapie von bösartigen
Erkrankungen hat, jährlich etwa 17.000 PatientInnen mit einer
Krebserkrankung," erklärt Christoph Zielinski In Abstimmung mit dem
Rektor der MedUni Wien und dem Direktor des AKH Wien sollen folgende
Ziele umgesetzt werden:
~
- Förderung translationaler Wissenschaft im Bereich der Onkologie
- Grundlagenforschung und angewandte Forschung auf internationalem
Vergleichsniveau
- Koordination und Förderung der Kooperation onkologischer
Grundlagenwissenschaft mit anderen wissenschaftlichen
Institutionen im Raum Wien
- Durchführung von klinischen Prüfungen zur Sicherung des
wissenschaftlich-klinischen Fortschritts und des Zugangs von
KrebspatientInnen zu neuesten Therapien
- Krankheitsbezogene Zusammenarbeit aller Kliniken bei der Betreuung
von KrebspatientInnen
- Rasche Übernahme von geeigneten Therapien und Diagnoseverfahren
aus der Forschung in die Patientenbetreuung
- Laufende Weiterentwicklungen von qualitätsgesicherten Richtlinien
in Diagnose und Therapie entsprechend dem internationalen
Referenzstandard für eine Institution der Spitzenmedizin und
Universitätsklinik.
- Funktion einer Referenzinstitution für die geographische Region
und darüber hinaus
- Laufende und strukturierte Weitergabe des generierten Wissens an
Studierende sowie für ÄrziInnen und Ärzte in Ausbildung, und
Weiterbildung und für weitere Gesundheitsberufe
- Etablierung einer gemeinsam durchgeführten Lehre und von
Doktoratsprogrammen im Bereich der Onkologie
~
Zufriedenheit über die innovative Neuerung im Interesse der
Patienten und hohe Erwartungen an die Zukunft gibt es bei der Spitze
von MedUni Wien. MedUni Wien-Rektor Wolfgang Schütz: "Dem Rektorat
ist es durch äußerst konstruktive Gespräche mit dem Wissenschaftsrat
und dem Wissenschaftsministerium gelungen, dieses ambitionierte
Projekt in die Leistungsvereinbarung mit dem Wissenschaftsministerium
für die nächsten drei Jahre aufzunehmen. Damit wurde auch einem
Wunsch des damaligen Wissenschaftsministers Dr. Johannes Hahn
entsprochen, der dieses Projekt besonders gefördert hat. Mit dem
renommierten Krebsspezialisten Christoph Zielinski steht dem jungen
CCC ein äußerst erfahrener und kompetenter Onkologe vor, den das
Rektorat auf Grund seiner klinischen und internationalen
wissenschaftlichen Qualifikationen mit der Koordination des Zentrums
beauftragt hat." Und Schütz weiter: "Für die MedUni Wien und das AKH
Wien ist das CCC ein erstes Projekt, das den Weg zu weiteren Zentren
weisen soll."
Medizinische Universität Wien - Kurzprofil
Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
30 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und 30
hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten
Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich.
Für die klinische Forschung stehen über 40.000m2 Forschungsfläche zur
Verfügung, mit der Eröffnung des neuen Laborgebäudes "ANNA SPIEGEL
FORSCHUNGSGEBÄUDE" im Juni 2010 kommen auf dem medizinischen
Universitätscampus fast 8.000m2 dazu.
Rückfragehinweis:
Mag.a Nina Hoppe
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit & Sponsoring
Tel.: 01/ 40 160 11 502
E-Mail: pr@meduniwien.ac.at
www.meduniwien.ac.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/1238/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0017 2010-04-22/08:26
220826 Apr 10
Link zur Aussendung:
http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100422_OTS0017

Gitti

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Prof. Zielinski zu ...............
« Antwort #1 am: 29. April 2010, 01:27 »

Onkologiepapst Prof. Dr. Zielinski zu neuesten Krebstherapien und Tabakrauch

Wie immer sehr interessant die Aussagen von Zielinski,

speziell nach ca. 8 min zum Thema tödlichem Tabakrauch: "90 % der Krebserkrankungen ..........."


http://www.rauchersheriff.at/docs/
 
« Letzte Änderung: 29. April 2010, 01:28 von Gitti »

Gitti

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Wiener Neustadt baut Forschungszentrum
« Antwort #2 am: 29. März 2011, 17:45 »

Beatrix Karl bei MedAustron-Grundsteinlegung in Wiener Neustadt (FOTO)
16.03.2011

Wissenschafts- und Forschungsministerin begrüßt Zentrum für Krebsforschung und -therapie

Am 16. März 2011 wurde in feierlichem Rahmen der Grundstein für MedAustron in Wiener Neustadt gelegt. Damit erfolgte der bauliche Startschuss für das Zentrum für Krebsforschung und Krebsbehandlung. Am Festakt nahmen Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, EBG-Aufsichtsratsvorsitzender Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger sowie Bürgermeister Bernhard Müller und mehr als 400 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft teil. Neben der geplanten ambulanten Behandlung von Krebspatientinnen und –patienten wird bei MedAustron auch nicht-medizinische Forschung stattfinden, wie es in Österreich bisher noch nicht möglich war. Wissenschafts- und Forschungsministerin Karl: „Mit der Grundsteinlegung von MedAustron in Wiener Neustadt wird ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen geleistet und der Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich und Österreich weiter gestärkt.“

 

Mit MedAustron entsteht ein Zentrum für Ionentherapie und Forschung, wo ab 2015 Patientinnen und Patienten mit Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen (Kerne des Kohlenstoffatoms) behandelt werden sollen. Das Kernstück von MedAustron ist der Teilchenbeschleuniger, in dem diese Teilchen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie in die Strahlzuführung und anschließend in die Bestrahlungsräume münden.

 

Wissenschafts- und Forschungsministerin begrüßt Zentrum für Krebsforschung und -therapie


Am 16. März 2011 wurde in feierlichem Rahmen der Grundstein für MedAustron in Wiener Neustadt gelegt. Damit erfolgte der bauliche Startschuss für das Zentrum für Krebsforschung und Krebsbehandlung. Am Festakt nahmen Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, EBG-Aufsichtsratsvorsitzender Klubobmann Mag. Klaus Schneeberger sowie Bürgermeister Bernhard Müller und mehr als 400 Gäste aus Wissenschaft und Wirtschaft teil. Neben der geplanten ambulanten Behandlung von Krebspatientinnen und –patienten wird bei MedAustron auch nicht-medizinische Forschung stattfinden, wie es in Österreich bisher noch nicht möglich war. Wissenschafts- und Forschungsministerin Karl: „Mit der Grundsteinlegung von MedAustron in Wiener Neustadt wird ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsversorgung der Menschen geleistet und der Wissenschafts- und Forschungsstandort Niederösterreich und Österreich weiter gestärkt.“

Mit MedAustron entsteht ein Zentrum für Ionentherapie und Forschung, wo ab 2015 Patientinnen und Patienten mit Protonen (Kerne des Wasserstoffatoms) oder Kohlenstoffionen (Kerne des Kohlenstoffatoms) behandelt werden sollen. Das Kernstück von MedAustron ist der Teilchenbeschleuniger, in dem diese Teilchen fast bis auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigt werden, bevor sie in die Strahlzuführung und anschließend in die Bestrahlungsräume münden.