Autor Thema: Kongresse über Krebs  (Gelesen 13719 mal)

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admin

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Kongresse über Krebs
« am: 11. Mai 2010, 20:25 »
http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E1379277428DF4FACA551948960154A33~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Deutscher Krebskongress

Das organisierte Versprechen


Die Krebsmedizin geht weiter in die Offensive: Mit Organzentren, Leitlinien und Krebsplan will man Qualität erzwingen und für die Zukunft vorbauen. Die Ideen könnten dennoch leicht verpuffen.

Eine Krebszelle bei der Teilung
03. März 2010

Die Rede ist inzwischen vom „Tsunami Krebs“. Der Präsident des Deutschen Krebskongresses, Wolff Schmiegel, verwendete den Begriff, um die Dramatik der Entwicklung zu verdeutlichen, die auf die moderne Gesellschaft zurollt. Allein die Zahl der Neuerkrankungen wird in den nächsten zwanzig Jahren um ein Drittel steigen. Die Erklärung liefert ein Blick auf die Bevölkerungspyramide. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, in dem die Wahrscheinlichkeit einer Entartung rapide zunimmt. Hinzu kommen die Menschen, die an Krebs leiden oder nach einer erfolgreichen Behandlung unter Umständen lange der Überwachung bedürfen. Der Lübecker Epidemiologen Alexander Katalinic meint, die Zahl der Krebspatienten wird noch weit unterschätzt.

Fest steht: Der Bedarf an krebsbezogenen Arztleistungen wird für akute Behandlungen steigen – bis zum Jahr 2020 wohl um mehr als dreißig Prozent. Für die chronische Phase und die Nachsorge wachse der Bedarf um annähernd sechzig Prozent, prognostizierte Wolff Schmiegel in seiner Rede zur Eröffnung des Kongresses.

...................... http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E1379277428DF4FACA551948960154A33~ATpl~Ecommon~Scontent.html

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Deutscher Krebskongress, aber ..........
« Antwort #1 am: 11. Mai 2010, 20:27 »

http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EF009E5068D8842739403500DE5FCC473~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Krebskongress
Der Gesundheitsminister pfeift auf die Zukunft


Philipp Rösler möchte keine Debatte in Richtung Rationierung oder Priorisierung führen, aus ethischen Gründen. Als ob Ökonomie und Demographie sich wegblenden ließen. Der Minister errichtet einen Damm aus sozialethischem Glanzpapier und verkriecht sich dahinter.

Von Joachim Müller-Jung

Mit Kirchentagsrede an einer längst schon begonnenen und unumgehbaren Debatte vorbei: Gesundheitsminister Philipp Rösler
26. Februar 2010

Zum Eklat ist es nicht gekommen, das ist noch das Beste, was sich über die Begegnung von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler mit den deutschen Krebsmedizinern in Berlin sagen lässt. Der Mann, obwohl jung, gebildet und Arzt, tut, was sich die Politik lückenlos von einer Wahlperiode zur nächsten herausnimmt: Er spielt Theater, macht dem Volk den Robin Hood, packt sein Stimmvieh in rhetorische Wattebäusche und schießt giftige Pfeile auf die Überbringer unangenehmer Wahrheiten.

Die Krebsmedizin könnte schon bald das System sprengen, gab der Präsident des Krebskongresses in Berlin, Wolff Schmiegel, zu verstehen. Jeder weiß, dass da tatsächlich ein Tsunami an Kosten und Konflikten auf uns zurollt, der Politiker aber schlüpft, statt zu gestalten, in die Rolle des virtuellen Helden, des Maschinenstürmers. Bei Maschinen, sagt Rösler, gebe es den Begriff des technischen Totalschadens, da lohne sich keine Reparatur mehr. Er aber weigere sich, eine solche Diskussion für den Menschen zu führen. „Jedenfalls solange ich Gesundheitsminister bin, werde ich eine solche Debatte in Richtung Rationierung oder Priorisierung niemals führen, aus ethischen Gründen.“ Niemals. Der Minister errichtet so gerade einen Damm aus sozialethischem Glanzpapier und verkriecht sich dahinter. Die Ärzte sind die Dummen, die Patienten die Genasführten.

................ http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~EF009E5068D8842739403500DE5FCC473~ATpl~Ecommon~Scontent.html






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Deutscher Krebskongress
« Antwort #2 am: 25. Juni 2010, 17:02 »


Das organisierte Versprechen

Die Krebsmedizin geht weiter in die Offensive: Mit Organzentren, Leitlinien und Krebsplan will man Qualität erzwingen und für die Zukunft vorbauen. Die Ideen könnten dennoch leicht verpuffen.

Von Stephan Sahm

Eine Krebszelle bei der Teilung

03. März 2010

Die Rede ist inzwischen vom „Tsunami Krebs“. Der Präsident des Deutschen Krebskongresses, Wolff Schmiegel, verwendete den Begriff, um die Dramatik der Entwicklung zu verdeutlichen, die auf die moderne Gesellschaft zurollt. Allein die Zahl der Neuerkrankungen wird in den nächsten zwanzig Jahren um ein Drittel steigen. Die Erklärung liefert ein Blick auf die Bevölkerungspyramide. Immer mehr Menschen erreichen ein hohes Alter, in dem die Wahrscheinlichkeit einer Entartung rapide zunimmt. Hinzu kommen die Menschen, die an Krebs leiden oder nach einer erfolgreichen Behandlung unter Umständen lange der Überwachung bedürfen. Der Lübecker Epidemiologen Alexander Katalinic meint, die Zahl der Krebspatienten wird noch weit unterschätzt.

Fest steht: Der Bedarf an krebsbezogenen Arztleistungen wird für akute Behandlungen steigen – bis zum Jahr 2020 wohl um mehr als dreißig Prozent. Für die chronische Phase und die Nachsorge wachse der Bedarf um annähernd sechzig Prozent, prognostizierte Wolff Schmiegel in seiner Rede zur Eröffnung des Kongresses......... http://www.faz.net/s/Rub7F74ED2FDF2B439794CC2D664921E7FF/Doc~E1379277428DF4FACA551948960154A33~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Evi

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Solide Tumoren: Berichte und Interviews vom ASCO
« Antwort #3 am: 02. August 2010, 11:49 »

Solide Tumoren: Berichte und Interviews vom ASCO

Mit seinem umfangreichen Programm bietet der Kongress der Association of Clinical Oncology (ASCO) weit über die Veranstaltung hinaus Diskussionsstoff. Schwerpunktthema des weltweit größten onkologischen Kongresses in Chicago war die individualisierte Therapie. Wir haben für Sie die wichtigsten Ergebnisse in Form von Video-Expertenrunden, Interviews und Berichten zusammengestellt.

http://www.krebsgesellschaft.de/asco_2010

Evi

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Onkologische Hämatologie: Neues von den Kongressen der EHA und ASCO
« Antwort #4 am: 02. August 2010, 11:50 »

Onkologische Hämatologie: Neues von den Kongressen der EHA und ASCO

Mit mehr als 2.100 Abstracts stellte der 15. Kongress der European Hematology Association (EHA) in Barcelona einen neuen Rekord auf. Die interessantesten wissenschaftlichen Beiträge erläutern wir Ihnen in unseren Kongressberichten. Diese beschäftigen sich u.a. mit dem Hodgkin- und Non-Hodgkin-Lymphom, dem follikulären Lymphom und der chronisch lymphatischen Leukämie.

http://www.krebsgesellschaft.de/eha_2010

Evi

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Mammakarzinom: Aktuelle Berichte vom Senologie-Kongress
« Antwort #5 am: 02. August 2010, 11:51 »

Mammakarzinom: Aktuelle Berichte vom Senologie-Kongress

Mehr als 2.500 Fachexperten besuchten die 30. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Senologie, die Anfang Juli 2010 in Hamburg stattfand.

Wir stellen Ihnen wichtige Themen aus dem umfassenden wissenschaftlichen Programm vor, so unter anderem zum Einfluss von Adipositas auf Überleben bei Brustkrebs, zu den Chancen und Grenzen der Diagnostik mit zirkulierenden Tumorzellen, zur Notwendigkeit der Sentinel-Node-Biopsie u. a.

http://www.krebsgesellschaft.de/senologiekongress_2010

Gitti

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ESMO Krebskongress, Wien
« Antwort #6 am: 03. Oktober 2012, 15:52 »



Der Traum eines Krebsspezialisten

Aber die Forschungsarbeiten werden noch einige Jahre dauern.

http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/mensch/491054_Der-Traum-eines-Krebsspezialisten.html

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Die Zukunft der personalisierten Medizin
« Antwort #7 am: 04. Oktober 2012, 01:20 »


Die Zukunft der personalisierten Medizin

derStandard.at

Bad Hofgastein - "Obwohl die Ausgaben für medizinische Forschung in den vergangenen 30 Jahren gestiegen sind, stehen wirkliche Durchbrüche bei verbreiteten Erkrankungen wie Krebs, Typ-2-Diabetes oder Adipositas immer noch aus. - Doch das ... http://derstandard.at/1348284921279/Die-Zukunft-der-personalisierten-Medizin

Gitti

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Krebs wird zum Killer Nr. 1
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2012, 21:13 »

Krebs wird zum Killer Nr. 1

28. September 2012, 16:25

Von der empirischen zur personalisierten Onkologie - 16.000 Experten in Wien - 2.000 Forschungsprojekte vorgestellt und diskutiert

Wien - Der Wettlauf zwischen der Medizin und einem weltweit immer größer werdenden Problem: bösartige Erkrankungen. "Krebs ist ein globales Problem. Diese Erkrankung wird laut den Vorhersagen der WHO der Killer Nr. 1 werden." - Dies erklärte am Freitag Martine Piccart, die Präsidentin der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie (ESMO), aus Anlass der Eröffnung des Kongresses der Organisation mit rund 16.000 Teilnehmern in Wien (bis 2. Oktober).

Zwar gebe es enormes Potenzial durch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, doch man stehe speziell beim aktuellsten Trend - der personalisierten Krebsmedizin - erst am Anfang, sagte die Expertin. Bei dem Kongress werden in weit mehr als 200 Stunden an Sitzungen und Präsentationen mehr als 2.000 Studien vorgestellt und diskutiert.

Martine Piccart: "Die Vorhersagen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das Jahr 2020 lauten auf zehn Millionen Krebstote. (...) Es gibt eine noch nie dagewesene Möglichkeit, schnellere Fortschritte in der Verhütung, Diagnose und in der Behandlung von Krebs zu machen. (...) Wir sind aber noch nicht in der wirklich personalisierten Medizin angekommen. Wir sind noch in der 'stratifizierten Medizin' (nach nur roh charakterisierten Patientengruppen, Anm.). Wir bekommen das nicht binnen 'zwei Tagen', die Entwicklung wird noch eine Dekade dauern."
Highlights der ESMO

Trotzdem, die Anfänge und die sich immer rasanter entwickelnde personalisierte Medizin, bei der Diagnose und Therapie von Krebs auf der Basis möglichst individueller, molekularbiologischer Charakteristika beim einzelnen Patienten erfolgt, sind das überragende Thema des Kongresses. Einige der Highlights, bei denen Studiendaten erwartet werden, so auch der spanische Onkologe Josep Tabernero, Leiter des wissenschaftlichen Komitees der ESMO:

- Beim nicht-kleinzelligen Lungenkarzinom (NSCLC; 85 Prozent der Lungenkarzinomfälle) soll das zielgerichtete Therapeutikum Crizotinib bei rund zehn Prozent der Patienten (sie kann man ziemlich exakt nach im Tumor vorhandenen Genmutationen identifizieren) eine deutliche Verbesserung der Therapie bringen. Ähnliches erwartet man sich von der Substanz Pazopanib bei Nierenkarzinom.

- Eine groß angelegte französische Studie soll die optimale Dauer einer Therapie von Brustkrebspatientinnen mit dem monoklonalen Antikörper Trastuzumab zeigen. Hier gibt es bisher Strategien mit ein bis zwei Jahren Behandlung. Ist das nur kürzer notwendig, würde das eine deutliche Kostenersparnis bedeuten.

- Bei der relativ seltenen Sarkom-Erkrankung dürfte eine Studie zeigen, dass man auch mit einer weniger aggressiven Behandlung vergleichsweise gute Effekte erzielen kann.

- Erstmals Daten zur möglichen Verlängerung der Überlebenszeit schwerstkranker Brustkrebspatientinnen wird es für eine an Antikörper gekoppeltes Chemotherapeutikum geben, das in vorangegangenen Studien bereits vielversprechend war.

- Nach 20 Jahren Fehlschlägen deuten erst Anzeichen darauf hin, dass Immuntherapien, zusätzlich zu anderen Medikamenten, einen Beitrag zu körpereigenen Abwehr bösartiger Zellen leisten könnten.
Kosteneffektiv therapieren

Kritik, wonach die moderne Krebsmedizin "teuer" wäre, weisen die Experten zurück. Der italienische Onkologe Fortunato Ciardiello: "Wenn wir einen Weg finden, der jeweils richtigen Person die optimale Therapie zu geben, dann ist das auch kosteneffektiv." Niemand   http://derstandard.at/1348284393329/Krebs-wird-zum-Killer-Nr-1?ref=nl


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ESMO-Krebs-Kongresse in Wien war wieder gigantisch, aber ........
« Antwort #9 am: 06. Oktober 2012, 00:42 »


................ die Veranstalter bzw. ..... haben versucht, auch ein gutes Programm für Patienten zusammen zu stellen.
Dies war samstags und sonntags, aber leider vor sehr, sehr wenig Publikum.
Wer eruiert, warum das (wieder) so war?


Es gab auch Vorträge, die für viele Ärzte interessant gewesen wären.
So sagte ein Vortragsteam aus USA, England, Deutschland:
"Im Publikum fehlen die Onkologen, um dann das Gehörte bei ihren Patienten einzusetzen!"
DAS sind unseres Erachtens sehr deutliche Worte!
Auch wurde eine Studie gebracht, dass "rund 80 % der Krebspatienten eine komplementärmedizinische Behandlung wünschen",
die erfolgt aber nicht!
DA  KÖNNEN  TÄGLICH  Leserbriefe geschrieben werden, wie .....
http://www.krebsforum.at/index.php/topic,5961.msg14673.html#msg14673


Gefunden habe ich dann auch noch ein Interview mit unserem Raucherschutzminister Stöger, zu Krebspatienten..
http://www.springermedizin.at/schwerpunkt/praevention/?full=30661


Aber leider muss ich in diesem Zusammenhang erinnern an ....
http://www.krebsforum.at/index.php/topic,4217.msg13950.html#msg13950


An Entscheidungsträger haben wir uns x-fach gewandt und ersucht, bei den Ärztehonorarordnungen das ärztliche Gespräch besser zu honorieren; vergeblich.
Und so wurde beim Kongress berichtet:

Menschen mit Krebs leiden am meisten unter Schwäche, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Zukunftsängsten und therapiebedingtem Haarausfall. Als belastend werden auch Einschränkungen des Sexuallebens, soziale Probleme, Depressionen, Angstzustände, Sorgen und Schlaflosigkeit angesehen: Allerdings gaben hier nur 16 bis 46 Prozent der Patienten an, dass ihre Ärzte diesen Problemen genug Aufmerksamkeit widmen. „Diese Themen werden im Arzt-Patienten-Gespräch offenbar nicht adäquat berücksichtigt“, .........


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Goldene Orange für ........

http://www.krebsforum.at/index.php/topic,1009.msg14136.html#msg14136

« Letzte Änderung: 15. Oktober 2012, 23:49 von admin »

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ESMO 2012—EUROPAS GRÖSSTER KREBSKONGRESS IN WIEN ...............
« Antwort #10 am: 15. Oktober 2012, 23:24 »

ESMO 2012—EUROPAS GRÖSSTER KREBSKONGRESS IN WIEN

Von 28. September bis 2. Oktober fand in Wien der diesjährige Krebskongress

der European Society of Medical Oncology (ESMO) statt.

Ein neuer Besucherrekord mit mehr als 17.000 Teilnehmern unterstreicht die Bedeutung dieses Kongresses.

Zahlreiche neue Ergebnisse und Erkenntnisse wurden präsentiert.

Mehr dazu hören Sie im Video von Frau Professor Dr. Gabriela Kornek, AKH Wien.


http://www.leben-mit-krebs.at/Elearning/1280/index.html

----------------------------------------------------------------------------------------------


]A C H T U N G :

Die Aufzeichnungen von den Vorträgen der Veranstaltungsserie Krebsschule, AKH Wien,

sind hier abrufbar .....

http://www.leben-mit-krebs.at/#WSLIST[/b]
« Letzte Änderung: 15. Oktober 2012, 23:36 von admin »

Jutta

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Überlebensrate bei Krebs steigt
« Antwort #11 am: 28. Oktober 2012, 23:45 »


Überlebensrate bei Krebs steigt

Krebs wird zunehmend zur chronischen Krankheit. Allerdings gibt es zu wenig Geld für klinische Studien.

Die Qualität bei Früherkennung und Behandlung von Krebs hat sich deutlich verbessert.

Jeder dritte Österreicher erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs – jeder vierte stirbt daran. Die Diagnose, die bisher für viele mit einem Todesurteil gleichzusetzen war, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer chronischen Krankheit, betonen österreichische Spitzenärzte anlässlich des Kongresses der European Society of Medical Oncology (ESMO), der dieses Wochenende in Wien stattfindet.
Der lokale Organisator des Kongresses, Univ.-Prof. Christoph Zielinski, Koordinator des Comprehensive Cancer Centers an der MedUni Wien: "Es ist gelungen, manche früher unheilbaren Krebsformen heilbar zu machen." So hat sich etwa die Überlebensdauer bei Brustkrebs verdreifacht, bei Nierenkarzinomen und Dickdarmkrebs hat sie sich verdoppelt. Zu verdanken ist dies der Früherkennung, den verbesserten Therapien und dem Ausbau der ärztlichen Versorgung. Dem britischen Krebsforschungsinstitut zufolge wird die Sterberate bei Krebs bis zum Jahr 2030 um 17 Prozent sinken – bei Gebärmutterhalskrebs sogar um 43 Prozent.
Univ.-Prof. Gabriela Kornek, Präsidentin des Vereins "Leben mit Krebs" betont: "Gäbe es eine Europameisterschaft für Onkologie, wären wir zwar nicht Meister, aber wir würden jedes Jahr Medaillen mitbringen." Allerdings sieht sie viel Aufholbedarf in der Prävention. So gehen etwa 25 Prozent aller Krebsfälle weltweit auf das Konto von Übergewicht und Bewegungsmangel, bis zu 30 Prozent aller Krebs-Todesfälle sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen.
  Forschung
Kritik gibt es von den Experten bezüglich der Finanzierung klinischer Studien. Zielinski: "Die Forschungsförderung in Österreich ist schändlich. Unsere Arbeit gelingt großteils durch die Selbstausbeutung unserer Mitarbeiter." Letztendlich würde nicht nur die Forschung darunter leiden, sondern auch der Patient. Univ.-Prof. Günther Gastl von der MedUni Innsbruck ergänzt: "Wir brauchen eine fundamentale Förderung, sonst wird die akademische Forschung versiegen oder wir begeben uns in die Abhängigkeit von industrieller Förderung." Schon jetzt werden im internationalen Vergleich ausgesprochen viele Studien in Österreich (80 Prozent) von der Industrie gesponsert.
  Patienten "Verantwortung übernehmen"
Ein informierter Patient kann selbst zum Steuermann seiner Erkrankung werden – das ist das Leitbild der Patientenseminare, die Univ.-Prof. Heinz Ludwig vor knapp zehn Jahren ins Leben gerufen hat: "Informierte Patienten können mit uns Ärzten in einen besseren Dialog eintreten und wichtige Fragen mitentscheiden." Nicht zuletzt können so Schwierigkeiten leichter umschifft werden.
Dabei nimmt Ludwig die Patienten in die Pflicht: "Sie müssen eine gewisse Verantwortung übernehmen – dazu gehört, sich entsprechend auf das Arztgespräch vorzubereiten, die Krankheitsgeschichte und Befunde parat zu haben und sich vorab aufzuschreiben, was man fragen will." Hilfreich sei es in der Regel auch, den Partner zum Arztgespräch mitzunehmen – denn gerade in der oft emotionalen Situation hören vier Ohren mehr als zwei.
Nicht zuletzt betont Ludwig die Verantwortung des Patienten, die Empfehlungen des Arztes zu befolgen. Wer sich etwa nicht an die vorgeschriebene Medikamenteneinnahme hält, verschlechtert seine Prognose.
INFO: Im Rahmen des ESMO-Kongresses werden am Samstag, 29. Sept. ab 14.15 Uhr und am Sonntag ab 9.15 Uhr im Wiener Austria Center (22., Bruno-Kreisky-Platz 1) Seminare für Patienten, Familienmitglieder und Pflegepersonen abgehalten. Kostenbeitrag 12 Euro. Die Anmeldung ist vor Ort noch möglich. Nähere Informationen unter www.esmo2012.org


admin

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ESMO Kongress über Krebs
« Antwort #12 am: 29. Oktober 2012, 23:23 »

Prof. Dr. Kornek berichtet patientenfreundlich über diesen großen Krebs-Kongress:

http://www.leben-mit-krebs.at/Elearning/1280/index.html


Neue Termine http://cancerschool.at/hp/termine.php

und

auf http://www.krebsforum.at/index.php?action=calendar;year=2012;month=10

Okttober/November/Dezember


Richi

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Kongresse über Krebs
« Antwort #13 am: 01. Juli 2013, 15:21 »




Aktuelles von den Kongressen 2013

In Video-Interviews berichten anerkannte Fachgrößen, bei welchen Krebsarten wichtige Fortschritte erreicht wurden und erläutern, welchen Einfluss diese auf die Therapie in der täglichen Praxis haben werden.

    Gynäkologische Tumoren
    Leukämien und Lymphome
    Lungenkrebs
    Urologische Tumoren
    Tumoren des Verdauungstraktes


http://www.krebsgesellschaft.de/ip_kongresse_2013,229041.html


admin

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ACHTUNG - Int. Kongress über Krebs: Noch heute, morgen, übermorgen
« Antwort #14 am: 20. Oktober 2013, 13:49 »
xxcdheyy



Wien, 1220, Austriacenter

http://www.dgho.de/informationen/veranstaltungen/jahrestagung

http://www.haematologie-onkologie-2013.at/haupt/programm

http://www.sessionplan.com/dgho2013/


-------------------------------------------------------------------

http://www.oegho.at/online-services/news/news-detail-startseite/artikel/high-tech-di.html

http://www.awmf.org/service/termine/detailansicht/event/jahrestagung-der-dgho-oegho-sgmo-und-sgh.html

http://www.tumorzentrum.uniklinikum-jena.de/-font-27-p-972.html?rewrite_engine=id

http://idw-online.de/pages/de/news556280

-----------------------------------------------------------------------

http://www.meduniwien.ac.at/haematology/index2.php?section=termine

Termine

MitarbeiterInnen der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie sind laufend bei nationalen und internationalen Fortbildungsveranstaltungen vertreten (trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich):


Termine und Themen unserer Fortbildungs-Veranstaltungsserie "Blutiger Donnerstag"
Nähere Informationen

Termine der Fortbildungsveranstaltungen der European School of Haematology (ESH)
Nähere Informationen




Oktober 2013

18.10. - 22.10.2013:
Gemeinsame Jahrestagung 2013 der DGHO, ÖGHO,
SGMO und SGH+SSH in Wien
Nähere Informationen

21.10.2013:
ÖGIM FLIP - Fortbildung Live Internet Print: Blut in Wien
Nähere Informationen

23.10. - 25.10.2013:
27. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Transplantation, Transfusion und Genetik (Austrotransplant) in Mayrhofen
Nähere Informationen


November 2013

26.11.2013:
Fortbildungsveranstaltung der AHOP-Wien mit
Vortrag von St. Sr. Mag. Josefa Imsel
(Univ.-Klinik für Strahlentherapie, AKH Wien):
„Die fünf wichtigsten Säulen der Pflege von PatientInnen
mit Bestrahlung und Chemotherapie“
Zeit: 17.30 – 19.30 Uhr
Ort: Hotel Regina
Rooseveltplatz 15, 1090 Wien
Nähere Informationen

29.11.2013:
Deutsch-Österreichischer Arbeitskreis
für Erworbene Hämophile in Salzburg


Dezember 2013

07.12.-10.12.2013
55th Annual Meeting der American Society
of Hematology (ASH) in New Orleans (USA)
Nähere Informationen


2014

12.02.-15.02.2014:
58. Jahrestagung der Gesellschaft für
Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) in Wien
Nähere Informationen

30.03-02.04.2014:
40th Annual Meeting of the European Group for
Blood and Marrow Transplantation (EBMT) in Mailand (Italien)
Nähere Informationen

10.04.-12.04.2014:
Frühjahrstagungen der Österreichischen Gesellschaft
für Hämatolgie und Medizinische Onkologie (OeGHO) und
der Arbeitsgemeinschaft hämato-onkologischer Pflegepersonen
in Österreich (AHOP) in Innsbruck

26.05.–28.05.2014:
Hämatologiekurs 2014 in Wien
Nähere Informationen

12.06.-15.06.2014:
19th Congress of the European Hematology
Association (EHA) in Mailand (Italien)
Nähere Informationen

07.10. - 08.10.2014:
"Hämostaseologiekurs 2014 - Hämostase & Thrombose
für die klinische Praxis" in Wien
Nähere Informationen
« Letzte Änderung: 20. Oktober 2013, 14:10 von admin »

admin

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Wien und ....: Neueste Studien und Berichte aus der Krebsforschung
« Antwort #15 am: 20. Oktober 2013, 14:08 »
Einige Vorträge aus dem umfangreichen Kongressprogramm:

20.10.2013

Patientenrechte, Lebensqualität und Ethik in der Onkologie
    Frank Gieseler, Lübeck, D

Lebensqualitätserfassung in der Onkologie
    Markus Schuler, Dresden, D

Projektvorstellung Lebensqualitätserfassung
    Mirko Radloff, Dresden, D

---------------------------------------------------------------------------------

20.10.2013 12:00-13:30      G
E7 Personalisierte Onkologie und Nutzenbewertung: Methodische, ethische und ökonomische Herausforderungen
    Vorsitz:
    Jan Schildmann
    , Berlin, D
    Vorsitz:
    Richard Greil
    , Salzburg, A

Methodische Herausforderungen an das Studiendesign bei Studien zur personalisierten Onkologie / Methodical challenges as to the biomarker-strategy design of clinical trials in personalized oncology [901]
    Wolf-Dieter Ludwig, Berlin, D

Nutzenbewertung der personalisierten Onkologie unter gesundheitsökonomischen Gesichtspunkten / Assessment of the benefits of personalized oncology from an health-economic point of view
    Franz Hessel, Berlin, D

Werturteile in der Nutzenbewertung der personalisierten Onkologie / Value judgments in benefit assessments of personalized oncology [938]
    Eva Winkler, Heidelberg, D

---------------------------------------------------------------------------------------------

BRUSTKREBS

20.10.2013 12:00-13:30      O
Mammakarzinom - klinisch
    Vorsitz:     Marija Balic    , Graz, A
    Vorsitz:     Günther Steger    , Wien, A

BRCA-1 als prädiktiver Marker für die Wirksamkeit einer adjuvanten Chemotherapie mit CMF bei Patientinnen mit tripel-negativem Brustkrebs ohne pathologisch komplettes Ansprechen auf eine präoperative Taxan-basierte Behandlung / BRCA-1 promotor methylation predicts for activity of adjuvant CMF in triple-negative breast cancer (TNBC) refractory to preoperative taxane-based chemotherapy [528]
    Mathilde Födermayr, Linz, A

Lebensqualität zu Beginn der neoadjuvanten oder adjuvanten Behandlung - Erste Daten aus dem TMK-Satellitenprojekt „Leben mit Brustkrebs“ - MaLife / Quality of life in the first weeks of (neo)adjuvant systemic therapy of patients with breast cancer - first data from MaLife, a pilot project of the TMK Registry Group [302]
    Norbert Marschner, Freiburg i.Br., D

Lebensqualität von Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Vorbehandlung mit Anthrazyklinen und Taxanen unter der Behandlung mit Eribulin oder Capecitabin: eine randomisierte, unverblindete Phase III-Studie / Quality of life (QoL) in patients (pts) with locally advanced or metastatic breast cancer (MBC) previously treated with anthracyclines and taxanes who received eribulin or capecitabine: a Phase III, open-label, randomized study [494]
    Ahmad Awada, Brüssel, B

Eine unverblindete, randomisierte Phase III-Studie zum Vergleich von Eribulin versus Capecitabin bei Patientinnen mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs nach Vorbehandlung mit Anthrazyklinen und Taxanen: Subgruppen-Analysen / A Phase III, open-label, randomized study of eribulin mesylate versus capecitabine in patients with locally advanced or metastatic breast cancer (MBC) previously treated with anthracyclines and taxanes: subgroup analyses [575]
    Ahmad Awada, Brüssel, B

Gesamtüberleben und sequenzielle Behandlung von Patientinnen mit metastasiertem Mammakarzinom bei niedergelassenen Onkologen in Deutschland - Daten aus dem Tumorregister Mammakarzinom (TMK) / Overall survival and sequential treatment of patients with metastatic breast cancer treated by German office-based medical oncologists - outcome data from the TMK Registry [710]
    Hans Tesch, Frankfurt, D

Lebensqualität und Angst beim Mammakarzinom - von der genetischen Beratung und vom Screening bis zur Langzeit-Nachsorge / Quality of Life and Anxiety issues in breast cancer - from genetic counseling and screening to long term follow up
    Anne Brédart    , Paris, F

Cardiale Langzeittoxizität bei Krebs Überlebenden / Late cardiac toxicities in cancer survivors
    Stephan Von Haehling    , Berlin, D

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Depression bei Tumorerkrankungen / Depression in cancer patients
    Pia Heußner, München, D

Schwerpunkte: Was ist Grunderkrankung, was ist Depression? Antidepressiva trotz Interaktionen? Psychoedukation für Angehörige von depressiven Krebspatienten, Fallbeispiele willkommen

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Psychoonkologie


Lebensqualität oder Lebenszeit? Welche Präferenzen haben Patienten mit fortgeschrittener Krebserkrankung? / Quality or Length of Life? What are the preferences of patients with advanced cancer? [579]
    Katsiaryna Laryionava, Heidelberg, D

Gesundheitsbezogene Lebensqualität und Distress bei Patienten mit malignen Systemerkrankungen stratifiziert nach Altersgruppen: AYA Patienten haben die schlechteste psychische Gesundheit / Health-related quality of life and distress in patients with systemic malignancies stratified by age: AYA patients have the worst mental health [522]
    Michael Köhler, Magdeburg, D

Hohe Prävalenz von Distress bei Patienten nach allogener Blutstammzelltransplantation: Ergebnisse einer Querschnittsstudie. / High prevalence of distress in patients having undergone allogeneic blood stem cell transplantation: Results from a cross-sectional study. [363]
    Jochen Hefner, Würzburg, D

Effekte psycho-sozialer Variablen auf Compliance und Adhärenz von PatientInnen mit Krebserkrankungen: eine aktuelle Literaturübersicht und vorläufige Daten einer Studie bezüglich der antiemetischen Therapie während Chemotherapie in einer Stichprobe von PatientInnen an der Klinischen Abteilung für Onkologie / Effects of psycho-social variables on compliance and adherence in patients with cancer: a literature overview and preliminary data of a study relating antiemetic therapy during chemotherapy in a sample of patients treated at the Division of Oncology, Graz [490]
    Clemens Farkas, Graz, A

Die ersten Ergebnisse des gezielten Screenings mit einem Distress-Thermometer und Einleitung der psychoonkologischen Betreuung der Tumorpatienten / The first results of targeted screening with a Distress Thermometer and initiation of psycho-oncological care of cancer patients [680]
    Maria Angerer-Shpilenya, Aachen, D

Internetbasiertes QOL-Monitoring zur präziseren Erfassung der Symptombelastungen bei onkologischen Patienten unter Chemotherapie / Web-based QOL-monitoring for more accurate assessment of symptom burden in cancer patients undergoing chemotherapy [573]
    Bernhard Holzner, Innsbruck, A

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« Letzte Änderung: 20. Oktober 2013, 14:35 von admin »

admin

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Wien-Kongress: Krebsforschung
« Antwort #16 am: 20. Oktober 2013, 14:38 »





Weitere Vorträge u. a.:


Prostatakrebs

20.10.2013 15:45-17:15      E1
E32 Prostatakarzinom
    Vorsitz:     Friedemann Honecker    , Hamburg, D
    Vorsitz:     Silke Gillessen    , St. Gallen, CH

Active surveillance:
Bei wem und bei wem nicht / Active surveillance: For whom?
    Axel Heidenreich, Aachen, D
 15:45-16:15

„Viele neue Therapien - die Qual der Wahl? Sequenztherapie und Therapiesteuerung“ / Sequential use of novel therapeutics in advanced prostate cancer following docetaxel chemotherapy [868]
    Aurelius Omlin, St. Gallen, CH

"Bone-targeted" Therapien / "Bone-targeted" therapies
    Roger Von Moos, Chur, CH

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Schmerzen durch Krebs


Verbesserung der Schmerztherapie durch Patientenschulungsprogramme / Improvement of pain management through patient education and training programs
    Imke Strohscheer, Hamburg, D

« Letzte Änderung: 20. Oktober 2013, 19:02 von admin »

Sissi

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http://www.professionalabstracts.com/dgho2013/planner/index.php?go=abstract&action=abstract_show&absno=899&

Abstract V49
    
Einfluss einer Krebsdiagnose auf die familiäre und finanzielle Situation / Impact of Cancer Diagnosis on Family and financial Situation   Print
    
Sjövall K.1, Attner B.1, Lithman T.1, Noreen D.1, Olsson H.1, Petersson I.F.1, Englund M.1
1Skåne University Hospital, Lund, Sweden
 
The partner is often the most important person in providing support for a person with cancer. However, the partner might also be affected by him/her self. We used population based register data to compare different aspects of health among partners before and after the cancer diagnosis. We analysed health care use, diagnoses, and health care costs among partners (N=11 076) and sick leave among partners of working age (N=1923). Health care use and health care costs for partners increased in the years following the cancer diagnosis of the person with cancer, mainly for inpatient care. The number of diagnoses increased significantly among partners in the whole sample (RR 1.24; 95% CI, 1.21 to 1.24), with the largest increase in psychiatric diagnoses (RR 2.02; 95% CI, 1.73-2.37). Costs of health care increased most for younger male partners (age 25 to 64 years). Sick leave among partners increased around the time of the cancer diagnosis for the person with cancer. Partners of persons with lung cancer had the highest number of sick days and of sick leave episodes with the highest standardised sick day ratio (SSR) compared to the general population (SSR 1.76; 95% CI 1.24-2.40). Health impact on the partner together with the cancer patients decreased ability to work and sick leave, might be a considerable pressure on the familys financial situation. Our studies indicate that lower socioeconomic groups are the most affected by sick leave for both patient and partner.
The results indicate that apart from the individual perspective, there are also economical incentives for including the partner in supportive cancer care. In conclusion, living as a partner of a person with cancer may lead to a decreased health. Some groups seems to be more vulnerable than others, and it seems related to type of cancer and possibly socioeconomic status. Supporting both the patient and the partner through the illness trajectory will benefit both the partner and the person with cancer.


Präs.-Sprecher:
Dr. Katarina Sjövall , Lund University , Lund , S

Verknüpft in Sitzungen:
19.10.2013, 10:00-11:30, Plenarsitzung, PL2, Krebs und Armut Preisverleihungen, Cancer and Poverty Award Presentation, , D


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V50    Sozioökonomische Unterschiede und Krebsmortalität - Ursachen und die Rolle lokoregionärer Unterschiede in Spanien und Europa / Socioeconomic differences and cancer mortality – the causes and role of loco-regional differences in Spain and Europe
Rosa Puigpinós-Riera, Barcelona, E

Geri

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Kongresse über Krebs - Krebsforschung
« Antwort #18 am: 26. September 2015, 00:12 »




"Go the extra mile": Schulterschluss für Krebsforschung

Wien (OTS) - Mit der Aktion gotheextramile gelingt dem European Cancer Congress ECC2015 und dem Krebsforschungslauf ein Schulterschluss der wichtigsten Organisationen, die sich für Krebsforschung, -Prävention und -Behandlung engagieren: ECC2015, Medizinische Universität Wien, Österreichische Krebshilfe und Brustkrebs-Früherkennungsprogramm. Weithin sichtbares Erkennungsmerkmal sind riesige, aufblasbare Laufschuhe, die ab heute im Alten AKH und in der Mariahilferstraße zu sehen sind. Die Schuhe stehen für die extra Meilen, die die rund 20.000 angemeldeten Kongressteilnehmer des weltweit größten interdisziplinären Krebskongresses ECC2015 im Kampf gegen Krebs zurücklegen. "Go the extra mile" ist aber auch erstmals das Motto des Krebsforschungslaufs am Samstag, 26. September, im alten AKH.

Jeder, der beim Krebsforschungslauf mitmacht, leistet einen wertvollen Beitrag für die Krebsforschung - egal ob als Läufer oder als Sponsor. Die Strecke ist eine Meile lang - das sind 1,609 km -und führt durch die Höfe des alten AKH. Zwischen 10 und 14 Uhr kann jeder einsteigen und mitlaufen, es zählen die gelaufenen Meilen. Mit den eingenommenen Spendengeldern (Start- und Rundenspenden) werden aussichtsreiche Forschungsprojekte von jungen, ambitionierten WissenschafterInnen an der MedUni Wien ins Laufen gebracht.

Die riesigen "gotheextramile"-Schuhe stehen an folgenden Standorten:

    Montag, 21. bis Samstag, 26 September: Mariahilfer Straße/ Christian Broda Platz
    Montag 21. bis Samstag, 26. September: Universitätscampus/ Altes AKH
    Freitag, 25. bis Dienstag, 29. September: Eingang Messe Wien beim ECC2015

Weblinks:
www.gotheextramile.eu
www.meduniwien.ac.at/krebsforschungslauf www.fb.com/krebsforschungslauf
Über ECCO

ECCO (European CanCer Organisation) ist eine Non-Profit-Organisation, die im September 2007 ge-gründet wurde. Sie hat 6 Gründungsmitglieder und insgesamt 24 Mitgliedsorganisationen, die mehr als 60.000 Krebsexperten repräsentieren. Die Vision von ECCO ist, dass durch interdisziplinäre Vernet-zung der Behandlungserfolg für alle Krebspatienten in Europa verbessert wird.

Der 18. ECCO und 40. ESMO European Cancer Congress (ECC2015) ist die größte interdisziplinäre Onkologie Plattform, um wegweisende Forschungserfolge einem breiten Publikum zu präsentieren. Der ECC2015 erwartet rund 20.000 Teilnehmer aus mehr als 100 Ländern. Das Kongressprogramm ist zukunftsweisend in Ausbildung, Forschung und Entwicklung, da es die Landkarte der Onkologie ver-ändert, um die Qualität der Behandlung und Pflege von Krebspatienten zu verbessern. Es deckt das gesamte Spektrum von Krebsforschung ab, von wissenschaftlicher Grundlagenforschung über Prävention, Diagnose, Behandlung, Pflege bis hin zur Unterstützung für alle Krebsarten. Das ECC2015 Programm beinhaltet zudem die Patientenperspektive als Quelle für essentielle Einblicke und bietet eine Plattform um die Expertise und Erfahrung der Onkologieexperten zu bündeln. www.europeancancercongress.org
Medizinische Universität Wien - Kurzprofil

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren 27 Universitätskliniken und drei klinischen Instituten, 12 medizintheoretischen Zentren und zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im biomedizinischen Bereich. Die Krebsforschung ist einer von fünf Forschungsschwerpunkten an der MedUni Wien und wird im Comprehensive Cancer Center Vienna (CCC) koordiniert, das alle Berufsgruppen von MedUni Wien und AKH Wien, die KrebspatientInnen behandeln, Krebserkrankungen erforschen und in der Lehre bzw. der Ausbildung in diesem Bereich aktiv sind, vernetzt.
Rückfragen & Kontakt:

Medizinische Universität Wien
Mag. Johannes Angerer
Leiter Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
+431 40160 - 11 501
Mobil: +43 664 800 16 11 501
johannes.angerer@meduniwien.ac.at
http://www.meduniwien.ac.at

Kampagne gotheextramile
PR-Agentur: Meinungsbild PR&Coaching
Katharina Scheyerer-Janda
Tel. 0699/11882316
E-Mail: office@meinungsbild.at
European Cancer Congress 2015
c/o ECCO – the European CanCer Organisation
Avenue E. Mounier 83 – 1200 Brussels – Belgium
Phone: +32 (0)2 775 02 01