Autor Thema: BM. Stöger bzw. ..... meint zu .....  (Gelesen 7999 mal)

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admin

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BM. Stöger bzw. ..... meint zu .....
« am: 26. Mai 2010, 00:04 »
http://www.oe24.at/money/Gesundheit/Stoeger-Entwurf-fuer-Aerztegesellschaften-0627680.ece

Stöger-Entwurf für Ärztegesellschaften

Gesundheitsminister Alois Stöger hat einen Entwurf vorgelegt, der die Schaffung von Ärztegesellschaften ermöglichen soll. Ärzte sollen damit in verschiedenen Formen der Zusammenarbeit kooperieren können. Vor der Errichtung einer solchen Ärzte-Gesmbh soll allerdings der Bedarf in der jeweiligen Region dafür überprüft werden. Stöger erwartet sich davon einerseits eine Stärkung der niedergelassenen Ärzte und eine Entlastung der zum Teil überlaufenen Spitalsambulanzen sowie für die Patienten bessere Öffnungs- und geringere Wartezeiten.


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20. 05. 2010

Gruppenpraxen - Kammern kritisieren Stöger-Entwurf


http://www.oe24.at/oesterreich/politik/article711417.ece?ctv=R2010&dy=1274616294511

"Erhebliche Bedenken" der Ärzte wegen Einschränkungen für Gruppenpraxen.

Die geplante Neuregelung von Ärztegesellschaften stößt bei Ärzte- und Wirtschaftskammer auch in der zweiten, von Gesundheitsminister Alois Stöger (S) vorgelegten Form auf wenig Gegenliebe. Während die Ärzte Einschränkungen für Gruppenpraxen bemängeln, sieht die Wirtschaftskammer die von ihr vertretenen selbstständigen Ambulatorien durch das "Bundesgesetz zur Stärkung der ambulanten öffentlichen Gesundheitsversorgung" bedroht.

"Erhebliche Bedenken"
Die Ärztekammer hegt in ihrer Stellungnahme zu dem Begutachtungsentwurf "erhebliche Bedenken", das Gesetz werde seines Namens nicht gerecht. Konkret werden die Einschränkungen für die Gruppenpraxen kritisiert (Organisationsdichte und -struktur, Ärztevorbehalt der Gesellschafter, Verpflichtung zur persönlichen Berufsausübung, Verbot der Anstellung anderer Ärzte), was einen wesentlichen Unterschied zu selbstständigen Ambulatorien ausmache. Damit müsse es auch größere Unterschiede beim Zulassungsverfahren geben.
« Letzte Änderung: 26. Mai 2010, 00:06 von admin »

hilde

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Pressekonferenz
zum Thema
"Maßnahmen zur Forcierung der Kinder- und Jugendgesundheit“
anl. des "Tag des Kindes"
mit
Gesundheitsminister Alois Stöger
im
Gesundheitszentrum Wien-Nord; 21., Karl-Aschenbrenner-Gasse 3
am
Donnerstag, 9. September, 10.00 Uhr
2
Gesundheit unserer Kinder stärken

Anmerkungen:
Gesundheitsminister Alois Stöger: "Für mich ist gerade die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen von besonderer Bedeutung."
Alleine seine Alibihandlungen zum Schutz gegen die Tabakrauchsucht schreien zum Himmel und "brechen Stöger nach der Wien Wahl das Genick".
Herr Minister Stöger, haben Sie das Guinness Buch der Rekorde bekommen und gelesen, wo unsere Kinder Weltmeister sind? BEIM  RAUCHEN !!!

Das Ergebnis: JÄHRLICH 11.000 Tote durch Tabakrauch und zwar nur in Österreich - http://www.kooszmos.at/GRAFIKEN/krebs.jpg

In Österreich leben 1,7 Millionen Menschen unter 19 Jahren. Es ist Aufgabe der Politik und des Gesundheitssystems, die Versorgungsqualität der Kinder und Jugendlichen zu optimieren und die besten Rahmenbedingungen für ein gesundes Leben bereitzustellen.
Für Gesundheitsminister Alois Stöger ist gerade die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen von besonderer Bedeutung. Nicht nur was die Versorgungsqualität betrifft, auch beim Thema Gesundheitsbewusstsein wird ein Fokus auf die heranwachsenden Generationen gelegt. Wer von klein auf Wert auf seine Gesundheit legt, wird ein längeres und glücklicheres Leben führen.
Kindergesundheitsdialog
Besonders wichtig in diesem Zusammenhang ist der von Bundesminister Stöger ins Leben gerufene Kindergesundheitsdialog. In Österreich sind Kompetenzen meist nicht in einer Hand. Daher werden im Rahmen des Kindergesundheitsdialoges alle Stakeholder an einen Tisch geholt, um an der Verbesserung der Versorgungsqualität von Kindern und Jugendlichen zu arbeiten. Die Ziele des Kindergesundheitsdialoges sind:
- Erarbeitung einer neuen Kindergesundheitsstrategie mit einem starken Fokus auf Gesundheitsförderung und strukturelle Prävention im Sinne einer "Health in All Policies"-Strategie
- Weiterentwicklung bereits begonnener Arbeitsbereiche, wie etwa Kinderarzneimittel, Rehabilitation und Kompetenzzentren
- Erarbeitung konkreter Lösungsansätze in Bereichen der Versorgung
- Ist-Analyse, Definition von Problemfeldern und nötigenfalls Erarbeitung von Lösungsansätzen im Bereich In-Vitro-Fertilisation, Hormontherapie, Kaiserschnittrate und Frühgeburtlichkeit
- Erarbeitung von Verbesserungsvorschlägen im Bereich der psychosozialen Gesundheit
Zu jedem der oben genannten Ziele tagen Arbeitsgruppen, die konkrete Lösungsvorschläge erarbeiten. Die einzelnen Arbeitsgruppen arbeiten sehr intensiv, sodass schon Anfang 2011 mit ersten Verbesserungsansätzen gerechnet werden kann.
Sichere Kinderarzneimittel
Ein wichtiger Teil des Kindergesundheitsdialoges ist die Frage nach sicheren Kinderarzneimitteln. Um hier die Fachöffentlichkeit und die Bevölkerung besser zu informieren, wurde im Auftrag von Bundesminister Stöger gemeinsam mit der AGES PharmMed ein Folder unter dem Thema "Sichere Kinderarzneimittel" erstellt. Viele Medikamente, vor allem jene, die vor dem 1. Jänner 2009 zugelassen wurden, mussten nicht auf Kinder und Jugendliche speziell zugeschnitten werden. Das Bundesministerium für Gesundheit arbeitet im Rahmen des Kindergesundheitsdialoges an Verbesserungen der Situation und informiert die Öffentlichkeit über die Kinderarzneimittelverordnung.
Anm.: Studien mit Medikamenten sollten nicht nur mit Männer, letzens manchmal mit Frauen, sondern auch mit Kinder erforderlich sein!

3
Leitfaden Kinderradiologie
Kinder sind besonders strahlenempfindlich und haben ein höheres Strahlenrisiko als Erwachsene. Anmerkung: Das BMfG hat es - im Gegensatz zu Deutschland (seit x Jahren) - nicht einmal für Erwachsene geschafft, einen Röntgenpass zu erstellen, zu verteilen, geschweige für Kinder/Jugendliche! Ein Armutszeugnis Herr BM. Stöger, denn die Anregung kam mehrfach - kostet einen Bagatell! Die Anatomie eines Kindes unterscheidet sich von der eines Erwachsenen, wobei die Unterschiede umso stärker sind, je jünger das Kind ist bzw. je geringer seine Körpergröße ist. Die Erlangung der erforderlichen diagnostischen Information mit möglichst geringer Dosis, was einer der wesentlichsten Grundsätze im Strahlenschutz ist, erfordert bei Röntgenuntersuchungen daher in der Regel für Kinder andere Verfahrensparameter als für Erwachsene.
Die dieses Jahr von Bundesminister Alois Stöger novellierte medizinische Strahlenschutzverordnung fordert für Röntgen von Kindern die Verwendung von speziell angepassten radiologischen Geräten, Zusatzausrüstungen und Verfahren und gibt diagnostische Referenzwerte speziell für Kinder vor. Mit dieser Verordnung sind wir an vorderster Spitze in Europa.
Um die anwendenden Berufsgruppen (ÄrztInnen, radiologische AssistentInnen, TechnikerInnen) in ihrer alltäglichen Arbeit mit Kindern zu unterstützen, wurde vom Bundesministerium für Gesundheit gemeinsam mit den Fachgruppen ein Leitfaden für Röntgenaufnahmen bei Kindern entwickelt. Er soll auch für die radiologische Fachausbildung als integrativer Bestandteil des Unterrichtes und als Basis des Lehrzielkataloges dienen. Dieser Leitfaden wird in den nächsten Tagen an alle anwendenden Berufsgruppen und Fachgesellschaften verschickt.
Richtig Essen von Anfang an
Neben dem Kindergesundheitsdialog und Kinderarzneimitteln ist Ernährung ein sehr zentrales Thema, wenn es um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen geht. Neueste wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass das Essverhalten von Schwangeren auf das Geschmacksempfinden der Kinder reflektiert. Darüber hinaus wird Geschmackssinn generell gelernt. Um hier wissenschaftlich fundierte Unterstützung anzubieten, hat das BMG gemeinsam mit der AGES die Homepage www.richtigessenvonanfangan.at ins Leben gerufen. Auf dieser Seite werden die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse präsentiert und wichtige Tipps gegeben. Darüber hinaus hat das BMG Broschüren für die richtige Ernährung von Schwangeren, Kindern und Jugendlichen herausgegeben. Die Broschüren stehen auf www.bmg.gv.at zum Download bereit und können auch in Printform bestellt werden.
Zitate Bundesminister Stöger:
"Wir müssen ein besonderes Augenmerk auf die Gesundheit unserer Jüngsten legen. Im Kindesalter stellen wir die Weichen in ein gesundheitsbewusstes Leben."
"Durch den Kindergesundheitsdialog arbeiten alle Stakeholder gemeinsam an Lösungen zur Verbesserung der Gesundheit unserer Kinder."
"Gerade bei Arzneimitteln ist es besonders wichtig, dass diese auch für Kinder gemacht sind. Daran arbeiten wir im Kindergesundheitsdialog. Auch die Kinderarzneimittelrichtlinie, zu der wir eine Informationsbroschüre gestaltet haben, ist dabei ein wichtiger Schritt."
"Richtige Ernährung von Anfang an ist zentral für ein gesundes Leben. Wir wollen zeigen, dass Geschmackserlebnisse in der Kindheit gelernt werden. Wer hier gesund isst, wird auch später ein gesünderes Leben führen."
« Letzte Änderung: 12. September 2010, 11:51 von admin »

admin

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Offener Brief an Gesundheitsminister Stöger
« Antwort #2 am: 21. November 2010, 02:52 »
Von: krebspatient-krebsforum [mailto:krebspatient-krebsforum@utanet.at]
Gesendet: Samstag, 20. November 2010 17:33
An: 'alois.stoeger@bmg.gv.at'
Betreff: KrebspatientInnen haben Weihnachtswünsche - Zeillern/Amstetten, ff.!
Wichtigkeit: Hoch

Wien, 19.11.10

Sehr geehrter Herr Gesundheitsminister Stöger!

Dieses Schreiben wollte ich nur auf Grund der u. a. PA. schreiben.
Da erinnerte ich mich aber an das Folgende in den letzten 3 Wochen: An die Wortmeldungen und Gespräche bei der Ärztegroßveranstaltung in Zeillern/Amstettten (Wortmeldung eine Ärztin mit viel Mut, die sagte, wie es wirklich in NÖ. KH. aussieht!) und meine zwei Wortmeldungen als Krebspatientenvertreter, der Veranstaltung im Haus der Industrie mit allen parlamentarischen Gesundheitssprechern, dem Onkologie-Kongress wo ich als Krebspatientenvertreter referierte und diskutierte, der PK. ff. zum Welt-COPD-Tag – Hauptschuldiger Tabakrauch, und schließlich an gestern Abend, als Dr. Schelling seinen HV. Masterplan im Radison am Parkring vorstellte.

Vorerst bitten wir Sie um mehr Basisnähe, und stellen wieder das Ersuchen bzw. bieten uns an, doch endlich die Selbsthilfegruppen „gehörmäßig“ und finanziell zu beachten, endlich mehr einzubinden, vielleicht auch zielgerichtete Weiterbildung von LeiterInnen; aber nicht nur zu Brustkrebs, und das war es (wird sowieso massiv durch die Krebshilfe ff. gepowert).

Einbindung und Unterstützung der Selbsthilfegruppen stand/steht im dzt. nationalen Koalitionsabkommen, wie auch im neuen HV.-Masterplan!
Bitte nicht über „das Beste für die Patienten“ reden, und beim Buffet höre ich dann von vielen Seiten: Der Patient steht uns nur im Weg. Aber bei der PK. dann verlauten: „Alles nur für den Patienten!!
Bindet die (fähigen) Patientenvertreter mit ein, um wirklich gewünschte Basisveränderungen kennen zu lernen und möglichst umzusetzen!

Beispiele:

Warum wollen 91 % der Krebspatienten eine komplementärmedizinische, nicht alternative, Behandlung (Studie Prof. Auerbach, Abt. Leiter AKH Wien), die sie „nirgendwo“ bekommen. Zum Beispiel AKH-Wien: nach 15 Jahren, seit 3 Jahren kein Zutritt mehr für Männer, bzw. seit 5 Monaten auch kein Zutritt mehr für Frauen mit Mund-, Gehirn-, Kehlkopf-, Lungen-, Pankreas-, Dsrm-, Blasenkrebs, Leukämie, etc., etc.! 
Warum gibt es nicht an jedem Bezirkskrankenhaus zwei mal wöchentlich zwei Stunden derartige Beratungen, dass Krebspatienten anerkannte Komplementärmedizin erhalten und nicht Scharlatanen mit Woo Doo Zauber in die Hände fallen?
Das muss nicht umsonst sein (Südtirol: 30.- € im Quartal), aber es soll in der Nähe der Onkologiestation des Vertrauens sein, Begleitmaßnahmen mit deren Absprache und Zustimmung, nicht durch dubiose Heilpraktiker in Deutschland oder …….! Keine Leute, keine Zeit? Interessante PA. – auch dafür möglich(?) – heute erhalten: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20101119_OTS0118/das-waere-doch-was-akupunktur-durch-diplomkrankenschwester-und-diplomierte-gesundheits-und-krankenpflege 

Dringend notwendig ist ein Lehrstuhl für Komplementärmedizin in Österreich.
Ein Armutszeugnis sondergleichen, dass dies bis heute – im so gepriesenen medizinischen „Wunderland“ Österreich - noch immer nicht der Fall ist!

Ein weiteres Beispiel ist „keine Anschlussheilbehandlungen für Krebspatienten“, in Deutschland quasi Verpflichtung! Dafür kommen häufig Tumorpatienten monatelang und länger, nach den Operationen alle 4 Wochen für eine Woche ins (teure) Krankenhaus – total unnötig, aber nicht anders machbar (bei diesem Nichtangebot, bei diesem System! Siehe nächsten Absatz!).

Weiters, fast keine onkologische Rehabilitationsmöglichkeit, außer ein paar Betten für Brustkrebspatientinnen. Anstatt dass alles versucht wird, dass Krebspatienten baldmöglich wieder erwerbsfähig werden, dadurch sozialen Verbund / soziale Netze wieder erreichen, Abgaben leisten, schickt man sie dauerhaft auf die Sozialhilfeschiene.

Oder, quasi nirgendwo gibt es psychoonkologische Betreuungen von der Überbringung der argen Diagnose bis zur Heilung.
Dazu BM. Stöger: „Wenn das ein Krankenhaus nicht bietet, lege ich mich nicht dort hinein!“ (O-Ton ORF-Cafe Kulturhaus auf meine Frage! www.krebsforum.at ).

Warum werden Patienten „als blöd hingestellt“?
Warum steht auf der Klinikentlassung nicht, was der Aufenthalt – in etwa – gekostet hat.
Warum steht auf der Medikamentenschachtel fast nie was der wirkliche Preis ist.
Warum erfährt man bei Heilbehelfen nur den Selbstbehalt, nicht die Gesamtkosten.
Was kostet der Krankentransport, was der ambulante Eingriff?
Was kostet die Kur, die Rehab?
Was nichts kostet ist nichts wert! Wenn man nicht weiß was es kostet, schätzt man es nicht! Welcher Patient spart, schaut vor der Rezepteinlösung zu Hause nach, ob er eine halbe Schachtel im Schrank liegen hat?
Wenn ÖsterreicherInnen nicht wissen was es kostet, wie können Sie dann sagen, dass sie das (erweiterte) Gesundheitssystem nicht genügend schätzen?

Warum gibt es für Patienten mit längeren Aufenthalten keine Möglichkeit zur Tabakrauch-Entwöhnung?
Warum gibt es für Patienten auf Rehabilitation (meist) keine Möglichkeit zur Raucherentwöhnung?
„Unter uns“, in Abwesenheit der Tabak-/WKO-Lobbyisten, brauchen wir die Aussage von Prof. Dr. Zielinski, Meduni und AKH Wien, Leiter der Onkologie, wohl nicht diskutieren: Tabakrauch ist Schuld an 40 % aller Krebserkrankungen! Schon die „Werbung“ auf den Packungen ist deutlich, aber reizt scheinbar nur die Jungen.
Da hat eben die Wirtschaft sich nach der Gesundheit einzureihen. Da ist es die primäre Aufgabe der Politiker den Tabakrauch bei Lokalen und öffentl. Gebäuden generell „vor die Türe“ zu verbannen, nicht nur wegen Krebs, auch wegen Asthma, Allergien, Herzinfarkt, Schlaganfall, COPD , Diabetes etc.!

Da braucht es sofort ein Zutrittsverbot von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren, in Raucherlokalen (bis 50 qm), ebenso wie in Raucherlounges (Gestern waren mittags 6 Kinder unter 10 Jahren in der Raucherlounge vom Restaurant Interspar, Donauzentrum! Keine Ausnahme, sondern die Regel in ganz Österreich. In vielen Restaurants, auch in Supermärkten- und Möbelhäuser-Restaurants!.

Rauchergeld/Tabaksteuer ff.: Dass sich Raucher Ihr Laster, Ihre Sucht, Ihre Folgen selben finanzieren, damit muss aufgeräumt werden! Siehe dazu: http://rauchersheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=471.msg1600#msg1600
Anderseits ist das generelle Rauchverbot in Lokalen schnellstens umzusetzen; denken Sie an die täglich steigende Summe evtl. Regressansprüche gegen die Republik, wen dies in ein, zwei Jahren die EU-einführt und die Unternehmer 5.000.-, 10.000.—oder 25.000.- umsonst investiert haben.


Weitere Anregungen, Weihnachtswünsche für Krebspatienten:

a)   Aufwertung des Hausarztes, z. B. für „Gesprächstherapie“ bei der Vorsorge, Früherkennung, Therapiemöglichkeit, Nachsorge! Bessere Entlohnungen hierfür!
b)   Möglichst immer gleichen Arzt bei der Onkolog. Betreuung in der Klinik.
c)   Krankenhaus: Bessere Terminfestlegungen! Ggf. Systemänderung an den Ambulanzen, speziell ab Freitag 12 Uhr, weshalb dann Ärzte auch unter der Woche 24 bis 36 Stunden „durchmachen müssen“, und das voll konzentriert zu uns Tumorpatienten (was natürlich nicht geht!).


Vor einem Jahr, im Haus der Industrie, sagte BM. Stöger: „Niemand geht in die Frühpension, bevor er nicht eine Rehabilitation gemacht hat.“
BM. Hundstorfer vor ein paar Wochen: „Niemand geht in die Frühpension, bevor er nicht eine Rehab gemacht hat“.
35.000 neue Krebspatienten jedes Jahr fragen sich: Wo denn? Sie wollen nämlich gerne, und könnten sehr oft, so bald als möglich, wieder in ihren Job. Aber körperlich geschwächt, ohne Rehab, depressiv, stark eingeschränkt, inkontinent nach Blasenkrebs (Frau/Mann) oder Prostatakrebs, o. ä., heißt: Ende mit der Erwerbstätigkeit! „Melden Sie die Frühpension an“, sagen die Ärzte den Mitvierzigern!


Finanzierung der Selbsthilfegruppen
Eigentlich wollte ich nur einen Absatz schreiben, aber ………!
Warum?
Wir haben, siehe Briefkopf, täglich Mo. – So. v. 9 – 21 Uhr eine Krebspatientenhotline, mit fullservice auch anschließend.
Wir haben das 1. Krebsforum Österreich auf www.krebsforum.at , mit rund 300.000 Zugriffen pro Monat.
Wir wollen mit „SiS“ beginnen, Selbsthilfegruppenmitglieder kommen ins Spital, zu Gleichbetroffenen.
Wir leiten die „Initiative für rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude“, mit vier Internet-Netzwerken bundesweit; 14 Pressekonferenzen erfolgten Österreichweit (jedes mal leider mit ein paar hundert Anzeigen; insgesamt mittlerweile rund 10.000). Für bessere Gesundheit zum Wohle von Schüler, Jugendlichen, Erwachsenen!
Sie werden sagen, wer zahlt das, wer kann sich das leisten? In der Woche der Selbsthilfe hörten wir jetzt, in Deutschland stehen 72 Mill. Euro den Selbsthilfegruppen zur Verfügung. Vom BMfG etc. stehen bei uns nur 100.000.- € zur Verfügung. Auf Anfrage: kein Kommentar. Aber steht da nicht das Gegenteil im Koalitionsabkommen und jetzt im Masterplan?

Oder, erst kurz vor diesem Email kam ich vom Treffen der Selbsthilfegruppe „Krebspatienten für Krebspatienten“ am Praterstern ins Wiener Büro.
An solchen Stellen hört man viel wie es wirklich zugeht, und natürlich als mündiger – leider – Krebspatient oft am eigenen Leib.
Darüber wird nie ein Patient etwas in einen Fragebogen schreiben, oder den statistischen Mithelfern der „Götter in Weiß“ sagen, noch dazu in der Klinik, der zudem leider sehr oft durch Ärzte, Besucher, Patienten, Pflegepersonal, Reinigungspersonal etc. verrauchten.

Wir sind auf Ihre baldigen Nachrichtenen äußerst gespannt!

Mit freundlichen Grüßen

Dietmar Erlacher, Krebspatient
mediz. Teilausbildungen
Unternehmer, KR., LSR, Richter aD; Gutachter

           
                               K f K
          Verein Krebspatienten für Krebspatienten
         Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
      Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
   Initiative Rauchfreie Gaststätten www.sis.info
        Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
   Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
      kontakt@krebspatient.at  www.krebsforum.at
           Dietmar Erlacher, Bundesobmann



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Stöger mit "Schuss ins eigene Knie"
« Antwort #3 am: 18. Mai 2011, 12:18 »


Anmerkung:

Noch nicht beachtet wurde, dass jedem Vorstandsarzt in einem Krankenhaus (glaublich) 20 % der Betten für Privatpatienten zustehen!
Wie soll er die füllen, wenn .....?
Die Spitäler verdienen dabei auch hervorragend, bei (fast) gleicher Leistung.



Kurierartikel steht hier:
Minister: Weniger Privilegien für Privatpatienten
Privatpatienten sollen ab dem Frühjahr 2012 bei der Terminvergabe nicht mehr bevorzugt werden können.
http://kurier.at/nachrichten/2103071.php?mobil



Schuss ins eigene Knie


   Wien (OTS) - Da meinte also der Herr Gesundheitsminister, dass die
Reihung von OP-Terminen offengelegt werden müsse und dass bezahlte
Konditionen von Klassepatienten nicht mehr anerkannt werden sollen.

   Nun, die Gründe, warum jemand beträchtliche Aufwendungen für eine
Zusatzversicherung auf sich nimmt, um "auf Klasse" zu liegen sind
weniger in der kaum besseren Kulinarik gelegen, sondern in drei
Überlegungen, über die man die Politik belehren muss:

 1. Wunsch nach Einzelzimmer und individueller Behandlung
 2. Freie Arztwahl
 3. Kurzfristige Termingestaltung

   Zur Erfüllung dieser 3 Punkte wird viel Geld in private
Zusatzversicherungen gesteckt. Wäre auch nur einer dieser Punkte
nicht gesichert, fiele die Rechtfertigung für den beträchtlichen
finanziellen Aufwand  weg  und niemand würde mehr eine
Zusatzversicherung abschließen.

   Sollte sich der Herr Minister mit dieser Intention wirklich
durchsetzen, hätte das zur Folge, dass Zusatzversicherte in die
Privatspitäler abwandern würden und die öffentlichen Spitäler einen
wesentlichen finanziellen Verlust hätten. Der Verlust wäre doppelt,
denn für namhafte Spitzenmediziner hätte die Reduktion ihrer Gehälter
ausschließlich auf das Standardgehaltsschema der Spitalserhalter
keine Attraktivität mehr.

   Die Folge wäre Abwanderung von Abteilungsvorständen bzw
Nachbesetzungsschwierigkeiten für vakante Primariate. Übrig bliebe
Mangel-Medizin in den öffentlichen Spitälern, geführt von
übriggebliebenen, perspektivenlosen Rest-Primarii und auf der anderen
Seite Spitzenmedizin im privaten Bereich - also Zweiklassen-Medizin.

   Aber vielleicht ist das so gewollt, schließlich kreisen ja Ideen
herum, dass Primarii gleich mehrere Abteilungen gleichzeitig führen
sollen - das passt perfekt zu einer Ausdünnung der Primarärzte.
Aus einer solchen Politik resultiert nur Mangel-Medizin und
Inferiorität in Wissenschaft  und Logistik.

Rückfragehinweis:

~
   MR.Dr. WERNER Wolfgang
   Arzt für Allgemeinmedizin
   Bezirksärztevertreter 10.Bez
   Präsident ÖHV-Wien
   Sekretär des Bundes-ÖHV
   1100 Wien, Weitmosergasse 3
   Tel: 01 617 22 68
   FAX: 01 617 22 684
   dr.w.werner@speed.at
   http://www.drwwerner.at
« Letzte Änderung: 18. Mai 2011, 12:23 von admin »

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Raucherschutzminister Stöger ist gegen Bonus für Gesundlebende!
« Antwort #4 am: 09. Oktober 2012, 00:20 »





Schaut euch einmal Stöger am zutreffenden Plakat an: http://kurier.at/nachrichten/4514053-rezeptgebuehr-stoeger-ist-gegen-bonus.php

Was kann von so einem .... erwarten? Richtig!




Rezeptgebühr: Stöger ist gegen Bonus


Ist Stöger auch gegen Vorsorge, gegen Tabakprävention, gegen Raucherentwöhnung? Es scheint so!


Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) hält nichts von der Idee, die mehr als fünf Millionen Versicherten der Gebietskrankenkassen mit einem neuen Bonus-System zu locken.

Via Sonntag-KURIER hatte der stellvertretende Obmann der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA), Peter McDonald angeregt, die Kassen-Versicherten könnten mit einer Halbierung der Rezeptgebühr (derzeit 5,15 Euro) belohnt werden, wenn sie im Gegenzug versuchen, gesünder zu leben – zum Beispiel indem sie Gewicht abnehmen oder auch das Rauchen einstellen.

Ein entsprechendes Modell hat die SVA seit Jänner diesen Jahres in Betrieb. In der SVA werden Versicherte mit einer Halbierung der Selbstbehalte (10 statt 20 Prozent) belohnt, wenn sie mit ihrem Arzt "Gesundheitsziele" vereinbaren, sprich, wenn sie weiter gesund leben oder versuchen, einen gesünderen Lebensstil zu pflegen.

Die Zahl der Vorsorge-Untersuchungen ist in der SVA seither österreichweit um 46 Prozent gestiegen.

Für Stöger ist das kein Argument.

Anmerkung: 12.000 Rauchertote und 1.100 Passivrauchtote sind zu wenig? Die Bestatter brauchen auch Einkommen?

............ http://kurier.at/nachrichten/4514053-rezeptgebuehr-stoeger-ist-gegen-bonus.php



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BM. Stöger - Auch Haftstrafe?
« Antwort #5 am: 05. Mai 2013, 18:23 »
ybc0dz





Sehr geehrter Herr Prof. Mayer,

bitte wie ist das dann beim Nicht-Nichtraucherschutz laut Tabakgesetz, und dem Gesundheitsminister Stöger?

Auch Haftstrafe?




Verfassungsjurist Mayer: "Berlakovich droht Haftstrafe"

http://www.krone.at/Oesterreich/Verfassungsjurist_Mayer_Berlakovich_droht_Haftstrafe-Gesetz_lesen-Story-360491
+
http://www.tt.com/Nachrichten/6525596-2/verfassungsjurist-warnt-berlakovich-vor-amtsmissbrauch.csp