Autor Thema: SVA  (Gelesen 14888 mal)

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SVA
« am: 02. Juni 2010, 23:17 »
Auf Grund des vertragslosen Zustandes der SVA (Vers. für Selbständige) und den Ärzten könnten wir das Forum füllen,
aber es berichten täglich Medienvertreter.


Eine offiz. Aussage geben wir hier wieder:

02.06.2010 [14:30]

SVA: Gesundheitsminister  Alois Stöger fordert Verhandlungslösung

Zum Thema vertragsloser Zustand zwischen der Ärztekammer und der gewerblichen Sozialversicherung betonte Gesundheitsminister Alois Stöger, dass nun die Sozialpartner aufgerufen sind, eine Verhandlungslösung zu finden.

Sollten die Sozialpartner zu keiner Verhandlungslösung kommen, wird die Politik eingreifen. Er werde dann laut über staatlich verbindliche Schlichtungen nachdenken, so Stöger. Sollte die SVA ihren Versicherten keinen kollektiven Schutz bieten, dann erfülle sie ihre zentrale Aufgabe als Krankenversicherungsanstalt nicht mehr. In diesem Fall sind Überlegungen anzustellen, ob diese Aufgaben nicht auch von regionalen Kassen übernommen werden könnten, unterstrich Stöger bei der aktuellen Aussprache im Ausschuss für Konsumentenschutz.


admin

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SVA
« Antwort #1 am: 03. Juni 2010, 22:57 »

Stöger: „Jetzt ist Schluss mit lustig“

http://www.salzburg.com/online/homepage/aktuell/Jetzt-ist-Schluss-mit-lustig.html?article=eGMmOI8Ve2sZumL91CZnTXMqc3fkm6Sk3DWBH5V&img=&text=&mode=



Anmerkung:
JETZT ist schon Schluss mit lustig. Das sagte er aber gestern noch nicht, siehe unten.
Wie viele tote Passivraucher braucht es noch, dass auch da Stöger sagt: Stöger: „Jetzt ist Schluss mit lustig“
« Letzte Änderung: 03. Juni 2010, 23:01 von admin »

admin

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SVA setzt patientenorientiertes Hausarztmodell um
« Antwort #2 am: 30. Juli 2010, 18:00 »
SVA setzt patientenorientiertes Hausarztmodell um
Utl.: Gleitsmann: "Arzt als Gesundheitscoach soll Selbständige zukünftig besser unterstützen" =

   Wien (OTS) - Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen
Wirtschaft (SVA) und die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) haben am
10.6.2010 ein neues Modell vereinbart. Am Weg von der Krankenkassa
zur Gesundheitsversicherung setzt die SVA nun das vereinbarte
patientenorientierte Hausarztmodell um. Vorgesehen ist eine
Pilotphase im Jahr 2011. Ab 2012 soll das neue Modell in den
Regelbetrieb übernommen werden. SVA-Obmann Stellvertreter Gleitsmann
dazu: "Der Hausarzt wird im neuen Modell zum Gesundheitscoach des
Selbständigen. Er legt gemeinsam mit dem Versicherten
Gesundheitsziele fest und schlägt Vorsorgemaßnahmen vor. Bei
chronisch Kranken übernimmt er die Rolle eines Lotsen im
Gesundheitssystem."

   Das Hausarztmodell ist bei chronisch Kranken besonders
erfolgreich. Die SVA hat Modelle in der Schweiz, Großbritannien,
Skandinavien und Deutschland untersucht und wird die gewonnenen
Erkenntnisse in Österreich umsetzen. In der Praxis wird es so sein,
dass sich der chronisch Kranke bei seinem Vertrauensarzt anmeldet.
Das kann je nach Lagerung des Falles ein praktischer Arzt oder ein
Facharzt sein. Dieser übernimmt dann die Lotsenfunktion und begleitet
den Patienten effizient und nach entsprechenden medizinischen
Leitlinien durch das System. Unnütze Doppeluntersuchungen werden so
vermieden. Der Versicherte erhält rascher eine qualitativ hochwertige
Therapie.

   Schon seit 2008 hat die SVA "Case Manager" im Einsatz. Ihre
Aufgabe ist es, hilfsbedürftige Patienten in existenzbedrohenden
Lebenssituationen nach einem Unfall oder einer schweren Erkrankung zu
begleiten. Dieses Angebot ergänzt das neue Hausarztmodell optimal.
SVA-Obmann Stellvertreter Gleitsmann abschließend: "Vom neuen Modell
profitieren alle Beteiligten, die Patienten, die Ärzte, und die SVA;
eine klassische win-win-win-Situation".

   Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen
und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000
Anspruchsberechtigte (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und
230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000
Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

   Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVA auf
Kundennähe, effiziente, schlanke Verwaltung und Aktionen wie "Fit zu
mehr Erfolg" und den einzigartigen "SVA-Gesundheitshunderter", welche
den Versicherten Motivation zur aktiven Prävention geben.

Rückfragehinweis:
   Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
   Erich Bierbaumer
   Tel. Nr. (01) 546 54/3474 DW
   e-mail: Erich.Bierbaumer@svagw.at

Geri

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Bonus (Malus) bei der SVA
« Antwort #3 am: 07. Januar 2012, 00:01 »



Anmerkung:
Bonus (Malus) soll überall gelten!



WKO-Präs. Leitl: SVA wird zur Gesundheitsversicherung und fördert Umdenken in Richtung Eigenverantwortung

Utl.: Generalversammlung der SVA beschließt Vorsorgeprogramm "Selbständig Gesund" =

   Wien (OTS) - "Seit Jahren bemüht sich die SVA darum, Versicherte
nicht erst im Krankheitsfall zu unterstützen, sondern Gesundheit und
Lebensqualität zu fördern. Mit dem Vorsorgeprogramm "Selbständig
Gesund" ist uns ein weiterer wichtiger Schritt in die richtige
Richtung gelungen", betonte Obmann Präsident Dr. Christoph Leitl
anlässlich der 20. Generalversammlung der Sozialversicherungsanstalt
der gewerblichen Wirtschaft (SVA), die am 19. Dezember 2011 abends in
Wien stattfand.

   In enger Zusammenarbeit mit der niedergelassenen Ärzteschaft wurde
dieses Programm entwickelt, welches einstimmig bei der
Generalversammlung beschlossen wurde. Gemeinsames Ziel ist es, die
Versicherten zu einem Umdenken in Richtung Eigenverantwortung zu
animieren und so ein längeres beschwerdefreies Leben zu ermöglichen.
Die Teilnahme ist freiwillig und jeder Versicherte kann mitmachen.
Egal, ob der oder die Versicherte seine eigene Gesundheit verbessern
möchte oder aktiv darauf achtet, die bestehende Gesundheit zu
erhalten.

   Bundesminister Alois Stöger, diplomé, lobte die SVA und ihren
Einsatz für ein qualitativ hochwertiges Gesundheitssystem sowie ihr
konsequentes Eintreten für Reformen. Dr. Hans Jörg Schelling,
Vorsitzenden des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger,
befürwortet das Programm auf ganzer Linie: In Zeiten, in denen viel
über Änderungen diskutiert wird, habe sich die SVA entschlossen,
Taten zu setzen.

   Erfreut zeigt sich Obmann Leitl auch über den Turnaround der SVA.
Nach einem Minus im Jahr 2010 wird 2011 positiv bilanziert werden.
Während andere Krankenkassen von massiven Bundeszuschüssen
profitieren, hat es die SVA geschafft, in einer schwierigen Situation
mit eigener Kraft aus einer Negativtendenz herauskommen. Die
Gebietskrankenkassen wurden mit massiven Steuergeldspritzen
subventioniert und in die schwarzen Zahlen katapultiert, hingegen
fehlen der SVA durch gesetzliche Änderungen im Bereich des Hebesatzes
20 Mio. Euro.

   Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA)
ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen
und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000
Anspruchsberechtigte (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und
230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche
Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000
Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

   Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVA auf
Kundennähe, effiziente, schlanke Verwaltung und Aktionen wie "Fit zu
mehr Erfolg" und den einzigartigen "SVA-Gesundheitshunderter", welche
den Versicherten Motivation zur aktiven Prävention geben.

Rückfragehinweis:
   Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
   Maria-Anna Helmy, MAS
   Tel. Nr. (01) 546 54/3452 DW
   e-mail: maria-anna.helmy@svagw.at

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SVA - Kasse belohnt Nichtraucher
« Antwort #4 am: 26. Februar 2012, 13:49 »



Anmerkung:
Warum nur die SVA?
Generell soll Bonus/Malus zur Förderung der Nichtraucher her. Ob es eingehalten wird, ist mit einem kleinen Gerät gut feststellbar![/b]




SVA - Kasse belohnt Nichtraucher


http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/2891089/kasse-will-nichtraucher-belohnen.story



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Verbesserungsvorschläge - SVA befragt ihre Mitglieder
« Antwort #5 am: 24. März 2012, 00:48 »


Verbesserungsvorschläge - SVA befragt ihre Mitglieder

22. März 2012 13:01


Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft will wissen, was sie für ihre Kunden tun kann. Voraussetzung für die Umsetzung ist Finanzierbarkeit

Wien - Die SVA startet im Sommer eine Mitgliederbefragung. Gestartet wird vermutlich im Juni, die Ergebnisse sollen laut SVA-Obmann Christoph Leitl im September präsentiert werden.

............. http://derstandard.at/1332323510884/Verbesserungsvorschlaege-SVA-befragt-ihre-Mitglieder

hilde

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SVA-Vorsorgeprogramm: Umfrage bestätigt hohe Akzeptanz von Anreizsystemen in der Prävention

Utl.: 40 Prozent mehr Vorsorgeuntersuchungen in den ersten zwei Monaten

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20120325_OTS0019/sva-vorsorgeprogramm-umfrage-bestaetigt-hohe-akzeptanz-von-anreizsystemen-in-der-praevention


Tanja

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SVA - Ich rauche nicht mehr, zahle weniger Versicherungsbeitrag!
« Antwort #7 am: 11. April 2012, 17:59 »


SVA - Ich rauche nicht mehr, zahle weniger Versicherungsbeitrag!


Umstrittenes Vorsorgeprogramm: Wer gesund lebt, zahlt weniger

Wer nicht mehr raucht oder abspeckt, wird belohnt. Der Bonus-Anreiz der SVA ist erfolgreich, aber umstritten.

http://kurier.at/nachrichten/4491722-umstrittenes-vorsorgeprogramm-wer-gesund-lebt-zahlt-weniger.php

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SVA: Super! Und BM. Stöger passt das nicht, klar ein Roter!
« Antwort #8 am: 30. Dezember 2012, 00:40 »



 McDonald: Pionierarbeit der SVA trägt Früchte

Utl: Länger gesund durch Anreiz für Vorsorge / Mitbestimmung durch erstmalige Urbefragung / Besser abgesichert mit Krankengeld Neu und doppeltem Wochengeld

Das Jahr 2012 geht zu Ende und für 700.000 Versicherte, Angehörige und Pensionisten war es ein gutes Jahr mit vielen Neuerungen. „Die SVA geht seit Jahren einen engagierten Reformweg - auch wenn der Gegenwind oft stark ist und sich mancher vom Tempo das wir vorlegen unter Druck gesetzt fühlt: Unser Maßstab ist Leistungsverbesserung und die Zufriedenheit unserer Versicherten. Sie brauchen heutzutage keine Standardlösungen aus dem vergangenen Jahrhundert, sondern eine maßgeschneiderte soziale Absicherung. Im vergangenen Jahr sind wir unserem Ziel, von der Krankenkasse zur dienstleistungsorientierten Gesundheitsversicherung zu werden, einen großen Schritt näher gekommen“, so Peter McDonald, Obmann-Stv. der SVA (Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft). „Die SVA ist mit Leib und Seele Schrittmacher der österreichischen Sozialversicherung.“

In den vergangenen Jahren konnte die Versicherung der Selbständigen bereits vieles durchsetzen: Unter anderem eine 30-prozentige Senkung der Beiträge für Unternehmer mit kleinen Einkommen, die Reduktion der Krankenversicherungsbeiträge um 15 Prozent für alle Versicherten, die Abfertigung Neu für Selbständige oder die Absicherung im Falle von Arbeitslosigkeit für Selbständige.

2012 setzte die SVA diesen Pionier-Weg fort, „durch mehr Mitbestimmung unserer Versicherten und bessere Leistungen haben wir neue Meilensteine für die gesamte Sozialversicherung gesetzt“, so McDonald.

Mit „Selbständig Gesund“, dem anreizorientierten und freiwilligen Vorsorgeprogramm machte die SVA einen grundlegenden Schwenk weg von der reinen Reparaturmedizin. „Wir sind überzeugt, dass eine moderne Sozialversicherung mehr können muss, als erst dann einzugreifen, wenn die Menschen schon krank sind. Wir müssen viel früher ansetzen und unsere Versicherten als Partner einbinden. Deshalb das Präventionsprogramm, mit dem wir über Österreichs Grenzen hinaus für Aufsehen gesorgt haben. Wir setzen bewusst auf Eigenverantwortung, Freiwilligkeit und ein Anreizsystem, bei dem jeder, der seine individuell gesteckten Gesundheitsziele erreicht auch finanziell profitiert - in Form eines halbierten Selbstbehaltes.“

Schon nach einem halben Jahr war klar, dass das Programm von den Versicherten so begeistert aufgenommen wird, dass „Selbständig Gesund“ vom Pilotprojekt in den Regelbetrieb übernommen wurde. Und es bleibt nicht beim bloßen Anreizsystem. „Die SVA und unsere Vertragsärzte als Vertrauenspersonen begleiten jeden Versicherten, der bereit ist, sein Leben gesünder zu verbringen mit zahlreichen Angeboten.“ Vom Gesundheitshunderter, über Aktivcamps, Gesundheitswochen, bis hin zu den No-Smoking-Camps oder der Burnout-Prävention.

Für Österreich einzigartig war auch der Schritt eine Urbefragung durchzuführen, denn damit "haben wir als erste Sozialversicherung all unseren Versicherten die Möglichkeit gegeben, direkt mitzubestimmen, wohin der Weg ihrer Sozialversicherung gehen soll. 22 Prozent der Versicherten haben mitgemacht und ihre Meinung zu den brennendsten Themen der SVA deponiert - Serviceangebote, neue soziale Leistungen und Absicherungen, aber auch brisante Fragen wie jene nach Selbstbehalten oder der einkommensorientierten Beitragsaufbringung“, betonte McDonald. Das Ergebnis dieser Urbefragung ist für die SVA Arbeitsauftrag und Prioritätensetzung zugleich. „Mit 120.000 starken Stimmen im Gepäck konnten wir mit sehr viel Gewicht in die politischen Verhandlungen gehen und die ersten Erfolge geben diesem Weg recht - mit dem neuen Krankengeld für Selbständige oder dem erhöhten Wochengeld wurden langjährige Forderungen der SVA im Jahr 2012 endlich durchgesetzt. Dies auch in bester Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Ministern Mitterlehner, Stöger und Hundstorfer.“

Die Urbefragung wirkt

Beim beitragsfreien Krankengeld Neu konnte die SVA bereits einen großen Erfolg für ihre Versicherten verbuchen: „Gerade Kleinunternehmen oder Familienbetriebe können bei längerer Krankheit sehr schnell in eine existenzbedrohende Situation kommen. Wir haben deshalb lange dafür gekämpft, dass unsere Versicherten ab 1. Jänner 2013 das beitragsfreie Krankengeld Neu in Anspruch nehmen können.“ Damit profitieren Selbständige bei schwerer Krankheit oder nach einem schwerwiegenden Unfall - in Kombination mit der freiwilligen Zusatzversicherung - nach der 6. Woche von einem Krankengeld zwischen 1.663 Euro und knapp 3.940 Euro im Monat.

Das doppelte Wochengeld stellt eine wichtige Neuerung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Unternehmerschaft dar. Mit derzeit 130.000 Unternehmerinnen wird bereits jedes dritte Unternehmen von einer Frau geleitet. Bei Neugründungen beträgt der Frauenanteil gar 40 Prozent. Grund genug, um das Wochengeld zu reformieren und damit eine 30 Jahre alte Fixbetragsregelung mit jährlichen Valorisierungen endlich abzulösen. Künftig wird das Wochengeld von ursprünglich knapp 27 Euro auf 50 Euro fast verdoppelt. Für die Zeit des Mutterschutzes kann das Wochengeld 8 Wochen vor dem voraussichtlichen Entbindungstermin, am Tag der Entbindung sowie 8 Wochen nach der Entbindung bezogen werden.

2013 - Politik muss Zusagen umsetzen

Bereits in der Generalversammlung Mitte Dezember wurde die Deckelung der Kostenanteile bei 5 Prozent des Einkommens beschlossen. Die Zusagen für die SVA im Rahmen der Regierungsklausur von Laxenburg müssen von der Politik zügigst umgesetzt werden: „Wir brauchen die Umsetzung so bald wie möglich - hier vertrauen wir auf die weitere Zusammenarbeit mit Gesundheitsminister Stöger, Wirtschaftsminister Mitterlehner und Sozialminister Hundstorfer. Die Politik muss den Rahmen vorgeben, in dem wir handeln können.“

Ebenfalls auf der Agenda des kommenden Jahres: Künftig werden Wochengeldbezieher für den Zeitraum der Bezugsdauer vom Sozialversicherungsbeitrag befreit. Als Entlastung für Unternehmensgründer wird künftig ein zinsenfreier Aufschub der Versicherungs-Nachzahlung der ersten drei Jahre ermöglicht. Weiters ist eine Überbrückungshilfe bei Zahlungsschwierigkeiten geplant, um Selbständigen bei Bedarf unterstützend unter die Arme zu greifen.

2012 war ein arbeitsreiches Jahr für alle: „Geschafft haben wir es nicht zuletzt dank unserer motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Im direkten Kontakt mit unseren Versicherten haben sie sich mit Kompetenz, Lösungsorientierung, Herz und Hirn eingesetzt. Nur so war und ist es uns möglich, immer wieder neben dem Tagesgeschäft neue Wege zu beschreiten.“

SVA Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs Unternehmerinnen und Unternehmer. In ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche Krankenversicherung der Selbständigen betreut die SVA rund 700.000 Kunden (davon 340.000 Aktive, 130.000 Pensionisten und 230.000 Angehörige), in ihrer Zuständigkeit für die gesetzliche Pensionsversicherung 360.000 Anspruchsberechtigte (300.000 Gewerbetreibende und 60.000 Freiberufler).

Als modernes Dienstleistungsunternehmen setzt die SVA auf Kundennähe, effiziente, schlanke Verwaltung und Aktionen wie "Fit zu mehr Erfolg" und den einzigartigen "SVA-Gesundheitshunderter", welche den Versicherten Motivation zur aktiven Prävention geben. Als erste Sozialversicherung legt die SVA den Fokus auf die Gesundheitsvorsorge und bietet mit der Gesundheitsversicherung "Selbständig Gesund" umfassende Vorsorgeleistungen an, die auf freiwilliger Basis beim Gesundbleiben oder -werden unterstützen.


Rückfragehinweis:
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Mag. Patricia Gassner, MPhil
Tel. Nr. 05 08 08/3452
E-Mail: patricia.gassner@svagw.at

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SVA startet Ernährungsprogramm SVA-IS(S)T-GESUND
« Antwort #9 am: 28. Februar 2013, 21:10 »




SVA startet Ernährungsprogramm SVA-IS(S)T-GESUND
McDonald: SVA unterstützt Versicherte bei der Erreichung ihrer Gesundheitsziele

Wien (OTS) - 40 Prozent der 18-64-jährigen Österreicherinnen und
Österreicher sind übergewichtig, zwölf Prozent davon sind adipös.
Fakt ist: Die Österreicher essen zu fett, zu salzig und zu wenig Obst
und Gemüse.
Ab 1. März startet die Sozialversicherung der Selbständigen (SVA) ihr
Ernährungsprogramm SVA-IS(S)T-GESUND. Das Programm unterstützt all
jene SVA-Versicherten, die ihre Ernährungsgewohnheiten langfristig
verändern wollen und speziell Teilnehmer am SVA-Präventionsprogramm
"Selbständig Gesund", die ihr "Gesundheitsziel Gewicht" erreichen
wollen. "Die Versicherten gestalten ihre Gesundheit
eigenverantwortlich mit, wir wollen sie dabei auch im Bereich
Ernährung aktiv unterstützen", erklärt SVA Obmann-Stv. Peter
McDonald.

Ab 1. März haben SVA-Versicherte österreichweit die Möglichkeit,
Ernährungsberatung und -therapie im Rahmen von SVA-IS(S)T-GESUND in
Anspruch zu nehmen. "Dies ist ein wichtiger Schritt, um unsere
Versicherten dabei zu unterstützen, gesunde Ernährung in ihren Alltag
zu integrieren und nachteilige Ernährungsgewohnheiten langfristig zu
verändern", erklärt McDonald. Erfreut zeigt sich auch Andrea
Hofbauer, Präsidentin des Verbandes der Diaetologen Österreichs, über
die Kooperation mit der SVA. Damit gehe eine jahrelange Forderung des
Verbandes diaetologische Leistungen "auf Kassenkosten" rückzuvergüten
in Erfüllung.

Die SVA fördert das Ernährungsprogramm mit einem
Gesundheitshunderter. McDonald spricht von einer win-win-Situation
für alle Beteiligten: "Die Versicherten profitieren von mehr gesunden
Lebensjahren und mehr Lebensqualität, was auch dem Gesundheitswesen
zu gute kommt."

In der Ernährungsinitiative SVA IS(S)T GESUND sieht McDonald eine
optimale Ergänzung des bestehenden Bewegungs-Programms "SVA-Bewegt".
Auch Hofbauer ist davon überzeugt, dass die Umstellung von
jahrelangen Ernährungsgewohnheiten in Kombination mit Bewegung zu
einem gesünderen Lebensstil führen kann. "Diese Umstellung ist jedoch
oft sehr schwierig und Betroffene benötigen dabei professionelle
Unterstützung".

Ziel sei es laut Hofbauer, den Teilnehmern gesunde Ernährung
schmackhaft zu machen. Bei sechs Einzelberatungsterminen gehen
Diaetologe und Teilnehmer zunächst gemeinsam den
Ernährungsgewohnheiten auf den Grund, dann werden ein Ernährungsplan
erstellt und individuelle Ernährungsziele besprochen. Bei der
Umstellung der Ernährung und dem schrittweisen Integrieren gesünderer
Ernährung in den Alltag stehen die Diaetologen und Diaetologinnen den
Teilnehmern unterstützend zur Seite. Die Teilnahme am Programm
SVA-IS(S)T-GESUND kostet 400 Euro, der Partnertarif für zwei Personen
kostet insgesamt 550 Euro. Nach sechs Beratungsterminen übernimmt die
SVA für jeden SVA-Teilnehmer 100 Euro.
SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs
Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund
700.000 Kunden, davon 340.000 aktiv Erwerbstätige, 130.000
Pensionisten und 230.000 Angehörige. Als gesetzliche
Pensionsversicherung ist die SVA für 360.000 Versicherte zuständig.

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SVA - Gesunde Ernährung
« Antwort #10 am: 03. März 2013, 16:52 »


siehe auch PK.: http://www.krebsforum.at/index.php/topic,5973.0.html


--------------------


Die SVA als Gesundheitsversicherung
Seit Jahren bemüht sich die SVA darum,
Versicherte nicht erst im Krankheitsfall
zu unterstützen, sondern Gesundheit und
Lebensqualität zu fördern. Mit dem
Vorsorgeprogramm „Selbständig Gesund", das mit 1. Jänner 2012 umgesetzt
wurde, ist nun ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung gelungen.

Fünf Parameter, die jederm
ann selbst beeinflussen kann,
stehen im Mittelpunkt
des neuen Systems:

Blutdruck

Gewicht

Bewegung

Tabak

Alkohol

....................  http://www.patientenanwalt.com/fileadmin/dokumente/04_publikationen/expertenletter/patient/2012_Patient_Expertenletter/SVA_als_Gesundheitsversicherung_McDonald_Expertenletter_Patient.pdf
« Letzte Änderung: 03. März 2013, 17:04 von admin »

Werner

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SVA - Selbstbehalt abschaffen!
« Antwort #11 am: 26. Mai 2013, 21:57 »




23. Mai 2013

Abschaffung des Selbstbehalts für Selbstständige?

Aktionskomitee gegen SVA-Selbstbehalt verbreitert sich.

Ein vor rund einem halben Jahr präsentiertes überparteiliches Aktionskomitee läutet in seinem Kampf zur Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehaltes beim Arztbesuch für Selbstständige eine neue Runde ein und stellt sich breiter auf. Mit weiteren Aktionstagen, einer Fortsetzung der Unterschriftenaktion und neue Anträgen in der Wirtschaftskammer will der sozialdemokratische Wirtschaftsverband seiner Forderung Nachdruck verleihen und hofft, den ÖVP-Wirtschaftsbund und die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) doch noch umstimmen zu können.

 

Nach der Grünen Wirtschaft und der Wiener Ärztekammer präsentierte der Initiator des Aktionskomitees und Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien, Fritz Strobl, am Mittwoch auch SPÖ-Finanzstaatssekretär Andreas Schieder, das Vorstandsmitglied der Piratenpartei, Rodrigo Jorquera, den Schauspieler Adi Hirschall und die Vorsitzende des Netzwerkes Business-Mamas, Gabriele König, als weitere Unterstützer.

Schieder begründete seine Unterstützung damit, dass soziales Sicherheit ein ganz zentrales Thema auch für Selbstständige und insbesondere für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) sowie Kleinunternehmen sei. Der Staatssekretär verwies darauf, dass die sogenannte Freiheit der Selbstständigkeit oft mit hohem sozialen Risken verbunden sei. Die Hürde des Selbstbehaltes beim Arztbesuch ist für ihn sozial- und gesundheitspolitisch "ein Wahnsinn".

Problem für Einpersonen-Unternehmen

In Österreich gibt es rund 450.000 Selbstständige, 240.000 davon sind EPUs, in Wien sind 60 Prozent der aktiven Kammermitglieder EPUs. Strobl betonte, dass eine Krankheit für viele von ihnen existenzielle Probleme bedeute, weil ihr Betrieb dann geschlossen sei. Viele gingen deshalb krank zur Arbeit, auch weil sie sich einen Arztbesuch nicht leisten können, erläuterte der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes Wien.

König verwies darauf, dass das Medianeinkommen der EPUs im Jahr 2009 nur 11.339 Euro pro Jahr vor Steuern betragen habe, jenes der Frauen gar nur 8,375 Euro. Hirschall meinte, dass die SVA für viele Schauspieler, die kein fixes Engagement haben, zu teuer sei und diese "als U-Boote abtauchen". Jorquera begründete seine Unterstützung für die Initiative damit, dass die Piratenpartei von vielen IT-Mitarbeitern getragen werde, die oft als Freelancer arbeiten, und diesen wolle man soziale Sicherheit geben.

Kosten der Abschaffung von Strobl nicht beziffert

Die Kosten für eine Abschaffung des Selbstbehaltes konnte Strobl nicht beziffern, er betonte aber, dass dies leistbar wäre. Seiner Meinung nach könnten Menschen mit größerem Einkommen dafür höhere Beiträge zahlen. Die Frage vieler SVA-Versicherter beim Arzt, was die Behandlung koste, hält Schieder für unangebracht. Eine solche Frage sei bei einem Automechaniker zulässig, beim Arzt sollte aber die Gesundheit im Vordergrund stehen und nicht die Kosten.

Der seit Jahresbeginn 2013 geltende Selbstbehalts-Deckel von fünf Prozent des Jahreseinkommens für SVA-Versicherte ist für Strobl zwar ein erster richtiger Schritt, der aber nicht ausreiche. Die seit vergangenem November laufende Unterschriftenaktion hat bisher allein ein Wien rund 4.000 Unterstützungen gebracht. Strobl zeigte sich zuversichtlich, bis Juni das Ziel von österreichweit 10.000 Unterschriften zu erreichen.
SVA, WKÖ und VP-Wirtschaftsbund treten für Beibehaltung des Selbstbehalts für Selbstständige ein

Die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA), die Wirtschaftskammer und der ÖVP-Wirtschaftsbund haben die Forderung des Aktionskomitees nach Abschaffung des 20-prozentigen Selbstbehaltes beim Arztbesuch für Selbstständige abgelehnt. Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner meinte in einer Aussendung, eine Aufhebung des Selbstbehaltes würde automatisch höhere Beiträge für die Versicherten bedeuten.


Haubner verwies ebenso wie der stellvertretende SVA-Obmann Peter McDonnald und die Wirtschaftskammer auf die im Vorjahr durchgeführte Urbefragung, in der sich 83 Prozent der SVA-Versicherten für die Beibehaltung des Selbstbehaltes und gegen Beitragserhöhungen ausgesprochen haben. McDonald warf den Vertretern des Aktionskomitees "parteipolitische Angstmache" vor, die zu Verunsicherung und einer schleichenden Entsolidarisierung der Versichertengemeinschaft führe. Er betonte, dass kein Selbstständiger durch den Selbstbehalt finanziell überfordert werde. Das ist seit heuer mit der Grenze von fünf Prozent des Jahreseinkommens für den Selbstbehalt sichergestellt.


Martin Gleitsmann, Leiter der sozialpolitischen Abteilung in der Wirtschaftskammer, betonte zudem, dass chronisch Kranke und Einkommensschwache vom Selbstbehalt zur Gänze befreit werden können. Neben der finanziellen Komponente würden internationale Beispiele insbesondere auch die Steuerungs- und Kontrollfunktion von Selbstbehalten betätigen, meinte Gleitsmann.

apa.at/IS, springermedizin.at
APA – Austria Presse Agentur, 2013

Permalink

http://www.springermedizin.at/artikel/34776-abschaffung-des-selbstbehalts-fuer-selbststaendige

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hilde

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Dienstag, 3. September 2013

Erste wissenschaftliche Evaluierung der Präventionsinitiative „Selbständig gesund“

Eine erste gesundheitsökonomische Evaluierung des 2012 von der SVA eingeführten freiwilligen Vorsorgeprogramms „Selbständig gesund“ (die ASoK berichtete darüber) hat laut der SVA folgende Ergebnisse gebracht: Das Programm erhöht die Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung signifikant (+ 38 % im Vergleich zum Vorjahr). Der Gesundheitszustand zwischen den so genannten erfolgreichen und nicht erfolgreichen Teilnehmern unterscheidet sich bereits bei der Erstuntersuchung erheblich. Die durchschnittliche Einsparung bei den Selbstbehalten beträgt für einen erfolgreichen Programmteilnehmer 65,60 Euro pro Jahr. Eine (durch das Programm ausgelöste) erstmalige Teilnahme an der Vorsorgeuntersuchung im Jahr 2012 führt im Vergleich zur Gruppe, die sich wie bisher keiner Vorsorgeuntersuchung unterzieht, noch im selben Jahr zu einem Anstieg der extramuralen Ausgaben um 165 Euro. Die Anzahl der jährlichen Krankenhaustage sinkt um 0,26. Präventive Arztbesuche erhöhen die verrechneten Leistungen im niedergelassenen Bereich. Sozioökonomische Charakteristika der Hausärzte, wie Alter und Geschlecht, haben einen signifikanten Einfluss auf die Wahrscheinlichkeit der Vorsorgeuntersuchsteilnahme der Patienten.

Richi

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SVA (fast) immer vorbildhaft: Junior-Vorsorgeprogramm
« Antwort #13 am: 23. September 2013, 21:42 »




2013-09-23 / 09:15:36 / Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft

Reminder: Einladung zur Pressekonferenz von SVA und ÖÄK:


Utl.: Gesundheits-Check Junior neues Vorsorgeprogramm schließt
      Vorsorgelücke nach Mutter-Kind-Pass bis zur Volljährigkeit
=

Wien (OTS) - Gemeinsam mit der Österreichischen Ärztekammer schließt
die SVA eine jahrelange Früherkennungs-Lücke bei Kindern und
Teenagern. Bisher endet die medizinische Begleitung nach dem
Mutter-Kind-Pass und die Möglichkeit zur kostenlosen
Vorsorgeuntersuchung besteht erst ab der Volljährigkeit. 
   Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentieren SVA und ÖÄK ein
völlig neues Vorsorgeprogramm für Mitversicherte bis zum 18.
Geburtstag: den kostenlosen "Gesundheits-Check Junior".
   Damit führt die SVA ihre Präventionsinitiative fort und bietet ab
Oktober ein Vorsorgeprogramm, das genau in jener Altersgruppe
ansetzt, wo hinsichtlich Übergewicht, Tabakrauch oder Bewegung oft
die falschen Weichen für das weitere Leben gestellt werden.
Pressekonferenz zur Präsentation des "Gesundheits-Check Junior" mit:
 - SVA Obmann-Stv. Mag. Peter McDonald
 - ÖÄK-Vizepräsident, Obmann Bundeskurie Niedergelassene Ärzte Dr.
   Johannes Steinhart
Zeit: 24.9.2013, um 09:30 Uhr
Ort:  Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft, SVA
      Wiedner Hauptstraße  84-86, 1050 Wien
Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
~
Rückfragehinweis:
   Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
   Mag. Patricia Gassner, MPhil
   Tel.: 05 08 08/3452
   E-Mail: patricia.gassner@svagw.at
   http://www.svagw.at

Richi

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SVA - Sozialversicherung: Werden Selbstständige diskriminiert?
« Antwort #14 am: 04. Oktober 2013, 19:34 »
http://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/1460096/Sozialversicherung_Werden-Selbststaendige-diskriminiert?from=newsletter


Sozialversicherung: Werden Selbstständige diskriminiert?

02.10.2013 | 18:24 |  von Christine Kary (Die Presse)

Kleinstunternehmer müssen Mindestbeiträge zahlen, das versuchte eine Initiative durch Verfassungsklage zu kippen. Ohne Erfolg – das Thema ist aber nicht vom Tisch.
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Aus dem Archiv:

    Ungleichheiten auch zwischen Selbstständigen (02.10.2013)
    Grüner Fokus auf Junge und Protestwähler (22.08.2013)
    Konzern-Abwanderung kostet Fiskus 1,26 Mrd. Euro (21.07.2013)
    Selbstständige: „Almosen“ für die kleinsten Firmen (12.11.2012)

Wien. „SVA-Ungleichbehandlung nun amtlich“, titelt die Initiative „Amici delle SVA“ auf ihrer Homepage. SVA steht für Sozialversicherungsanstalt, Stein des Anstoßes ist der Mindestbeitrag, den Selbstständige dort zahlen müssen.
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Für Einkommensschwache gilt eine Mindestbeitragsgrundlage. Auf deren Basis müssen sie (im gewerblichen Bereich, für Freiberufler und „neue Selbstständige“ gelten eigene Regeln) aktuell mindestens 589,02 Euro pro Quartal berappen, also monatlich 196,34 Euro. Darin enthalten sind Kranken-, Pensions- und Unfallversicherung sowie der Selbstständigenvorsorgebeitrag. Prozentuell zahlt man also mehr SVA-Beitrag, wenn man wenig verdient.

Selbstständige hätten aber kein kollektivvertraglich gesichertes Mindesteinkommen, beklagen die „Amici“. In Summe sei all das eine Diskriminierung gegenüber Arbeitnehmern. Ein Musterprozess sollte das Thema vor den Verfassungsgerichtshof bringen, der Versuch scheiterte aber: Schon in der Vergangenheit sei das Gesetz geprüft und für verfassungskonform befunden worden, beschied das Höchstgericht lapidar.

 
Steuerrecht als Vorbild

Überraschend kam das nicht. „Ich habe meinen Mandanten von vornherein gesagt, dass ich die Chancen für gering halte“, sagt Rechtsanwalt Georg Zanger, der für die Initiative den Musterprozess führte. Dass ausgerechnet die Sozialversicherung für Einkommensschwache existenzgefährdend werden könne, sei dennoch widersinnig. „Und jetzt wissen wir eben, dass Menschen rechtmäßig in diese Situation gebracht werden.“

Hier sei eine Reform nötig, meint Zanger und nennt das Steuerrecht als Vorbild: „Bis 11.000 Euro Jahreseinkommen zahlt man keine Einkommensteuer. Staatliche Leistungen kann man trotzdem in Anspruch nehmen.“ Bei der Sozialversicherung sollte das ähnlich funktionieren, meint er: Wer wenig verdient, zahlt wenig, unter einer bestimmten Grenze gar nichts. „Das Traurige ist aber, dass Kleinstunternehmer keine Lobby haben.“

Stimmt nicht, sagt Elisabeth Zehetner, Leiterin des Gründerservice der WKO, die auch für Einpersonenunternehmen (EPU) zuständig ist. Gerade in den letzten Jahren seien viele Verbesserungen für sie durchgesetzt worden – zum Beispiel, dass man, wenn man vorher mindestens fünf Jahre lang angestellt war, die Ansprüche aus der Arbeitslosenversicherung unbefristet mitnehmen kann und dass es unter bestimmten Voraussetzungen ein Krankengeld für Selbstständige gibt.

Was die Mindestbeitragsgrundlage betrifft, fordere die WKO eine Senkung in der Pensionsversicherung auf das Niveau der Geringfügigkeitsgrenze für Unselbstständige. Also von derzeit 673,17 Euro auf knapp 400 Euro pro Monat. Für Gründer gebe es außerdem jetzt schon eine niedrigere Mindestbeitragsgrundlage in Pensionsversicherung und Selbstständigenvorsorge (537,78 Euro für die ersten drei Jahre). „Wirklich wenig“ verdienen etwa zehn Prozent der Kammermitglieder, sagt Zehetner. Aber: „Wer sich nach Jahren immer noch nicht einmal die Sozialversicherung leisten kann, hat wahrscheinlich ein Problem mit dem Geschäftskonzept.“

 
Unfreiwillig selbstständig?

Oder man hat sehr unregelmäßige Einkünfte, wie das in Kreativberufen oft der Fall ist. „Da passiert es dann, dass die SVA Zahlungen gerade dann vorschreibt, wenn man schon wieder weniger verdient“, sagt Zanger. Viele einkommensschwache Selbstständige seien außerdem nicht freiwillig selbstständig. Das Thema Scheinselbstständigkeit sei alles andere als bereinigt, im Gegenteil: „Das ist heute so selbstverständlich wie nur was.“ Dazu trage auch der Trend zum mobilen Arbeiten bei. Die früher klare Abgrenzung – wer Schreibtisch, PC und Telefonanschluss im Unternehmen hat, ist Arbeitnehmer – werde immer mehr verwischt.

Beim Reizwort Scheinselbstständigkeit prallen die Standpunkte aufeinander. In den meisten Branchen gebe es das kaum mehr, sagt Zehetner. Das Risiko, für fünf Jahre rückwirkend die Beiträge nachzahlen zu müssen, sei für die Unternehmen viel zu groß, „und die Krankenkassen prüfen strikt“. AK-Expertin Doris Lutz ist da konträrer Ansicht: Es werde immer noch zu wenig kontrolliert. Als positives Beispiel nennt sie die Bauwirtschaft, dort sei das Problem zwar nicht vom Tisch, aber entschärft.

 
Neue freie Gewerbe

Auch Lutz bestätigt, dass sich die Merkmale von Selbstständigkeit und Unselbstständigkeit verschoben haben, „das Feld wird noch grauer“. Vieles sei auch inzwischen „gesetzlich so abgesichert, wie es ist“ – etwa durch neue freie Gewerbe, die es früher nicht gab. Neben der Baubranche besonders betroffen: die Kreativwirtschaft, aber auch der Verkehrsbereich. Dort kann sogar das Be- und Entladen von Lastern ein eigenes Gewerbe sein. Und selbst im öffentlichen Dienst gibt es das Thema, das zeigt ein aktueller Fall, in dem die AK Wien ein Musterurteil zur Abgrenzung zwischen Werk- und Arbeitsvertrag erstritten hat. Betroffen war ein Abfallberater der Gemeinde Wien. [ APA]

DIE INITIATIVE

Amici delle SVA. Laut Eigendefinition sind sie eine „Initiative für ein gerechtes Sozialversicherungssystem für Selbstständige“ und sehen sich vor allem als Sprachrohr von Einpersonenunternehmen (EPU). Neben einer raschen Absenkung der Mindestbeitragsgrundlage wollen sie unter anderem auch die Abschaffung des Selbstbehalts für Wenigverdienende und weitere Verbesserungen für den Krankheitsfall erreichen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2013)

Richi

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SVA - Ungleichheiten auch zwischen Selbstständigen
« Antwort #15 am: 04. Oktober 2013, 20:02 »
http://diepresse.com/home/wirtschaft/recht/1460090/Ungleichheiten-auch-zwischen-Selbststaendigen?from=newsletter


Ungleichheiten auch zwischen Selbstständigen

02.10.2013 | 18:24 |   (Die Presse)

Für Freiberufler und neue Selbstständige gibt es Nachteile. Darunter fallen etwa Künstler, Autoren, Vortragende, Selbstständige in Gesundheitsberufen und freie Dienstnehmer.
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Aus dem Archiv:

    Kassensanierung mithilfe kräftiger Millionenspritzen (15.04.2013)
    Arztkosten für Selbstständige werden gedeckelt (13.12.2012)
    Selbstständige: „Almosen“ für die kleinsten Firmen (12.11.2012)
    Das verflixte dritte Jahr: Wenn eine Förderung zur Pleite führt (28.07.2012)

Wien. Laut Wirtschaftskammer gibt es in Österreich 251.176 Einpersonenunternehmen (EPU). Sie machen damit mehr als die Hälfte aller gewerblichen Unternehmen aus. Sie sind aber nicht die einzigen beruflichen Einzelkämpfer: Dazu kommen noch viele Freiberufler und die „neuen Selbstständigen“, die ebenfalls nicht von der Gewerbeordnung erfasst sind. Darunter fallen etwa Künstler, Autoren, Vortragende, Selbstständige in Gesundheitsberufen und freie Dienstnehmer.
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In vieler Hinsicht sind neue Selbstständige Gewerbetreibenden gleichgestellt, es gibt aber auch Unterschiede. So werden neue Selbstständige nur dann in die Pflichtversicherung einbezogen, wenn ihr Einkommen mehr als 6453,36 Euro jährlich beträgt. Oder 4641,60 Euro jährlich für jene, die im selben Kalenderjahr auch andere Erwerbseinkünfte hatten oder Sozialversicherungsleistungen bezogen haben (etwa Kinderbetreuungsgeld, Arbeitslosengeld oder eine Pension). In den ersten drei Jahren entspricht die Mindestbeitragsgrundlage bei hauptberuflicher Tätigkeit jener der Gewerbetreibenden, beträgt also ebenfalls 537,78 Euro. „Während aber ,normale‘ Gewerbetreibende in den ersten beiden Jahren ihrer Tätigkeit nur Mindestbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten, zahlen neue Selbstständige auf der Basis ihres Umsatzes, unter Umständen bis zur Höchstbeitragsgrundlage“, kritisiert Steuerberater Helmut Moritz.

 
Förderung nicht für alle

Es gebe aber noch eine andere Ungleichbehandlung zwischen verschiedenen Gruppen von Selbstständigen: „Seit 1. September 2009 können EPU Förderungen für den ersten Mitarbeiter bekommen, und zwar 25 Prozent der Lohnkosten des ersten Jahres des Beschäftigungsverhältnisses. Die Förderung erhält der Arbeitgeber aber nur, wenn er in der gewerblichen Sozialversicherung unfall-, pensions- und krankenversichert ist.“ Das soll Kleinstunternehmer, die nur der gesetzlichen Unfallversicherungspflicht unterliegen, von der Inanspruchnahme ausschließen.

„Damit können aber auch jene Berufsgruppen, die aufgrund ihrer Standesregeln eine andere Krankenversicherung als die in der gesetzlichen Sozialversicherung haben, die Förderung nicht erhalten“, so Moritz. Das könne etwa Steuerberater oder Architekten betreffen. Was die Frage aufwerfe, „warum Arbeitsplätze in diesen Berufsgruppen weniger förderungswürdig sind als andere“. (cka)

("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.10.2013)

Evi

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SVA ruft 300.000 zum "Service"
« Antwort #16 am: 25. Oktober 2013, 22:50 »




SVA: 300.000 Versicherte zu kostenlosem Gesundheits-Check eingeladen

McDonald: Gesundheits-Check und individuelle Gesundheitsziele sind die Basis für längeres Leben bei guter Gesundheit


Wien (OTS) - "Der Schlüssel zu mehr Gesundheit liegt in gezielter
Gesundheitsförderung jedes Einzelnen", ist Peter McDonald,
Obmann-Stv. der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen
Wirtschaft (SVA) überzeugt. Aus diesem Grund wurde das Programm
"Selbständig Gesund" ins Leben gerufen, ganz nach dem Motto
"Vorsorgen statt Heilen". Das ist vor allem deshalb wichtig, weil 80
Prozent der Erkrankungen auf Zivilisationskrankheiten -
beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes -
zurückzuführen sind. Hier greift die Reparaturmedizin zu spät, wer
vorsorgt, kann den Verlauf vieler solcher Volkskrankheiten verbessern
oder deren Ausbruch sogar verhindern.

Um die Versicherten zu mehr Gesundheitsbewusstsein zu animieren,
lädt die SVA österreichweit 300.000 Wirtschaftstreibende und
Gewerbepensionisten ein, den kostenlosen Gesundheits-Check
durchzuführen. Bei der Vorsorgeuntersuchung sollen die Versicherten
gemeinsam mit dem Arzt auch individuelle Gesundheitsziele
vereinbaren. Werden diese erreicht, reduziert sich der Selbstbehalt
für alle ärztlichen Leistungen von 20 auf 10 Prozent. "Wer vorsorgt
und sich frühzeitig um seine Gesundheit kümmert, profitiert nicht nur
von besserer Gesundheit und mehr Lebensqualität, sondern zusätzlich
noch von einem finanziellen Bonus, dem halben Selbstbehalt", so
McDonald abschließend.
Das Programm "Selbständig Gesund" im Detail:

Im Rahmen eines Gesundheitschecks wird gemeinsam mit dem Arzt des
Vertrauens ein individuelles - auf jeden Einzelnen abgestimmtes -
Programm erarbeitet, mit dem Ziel, entweder "Gesundheit beibehalten"
oder "Gesundheit verbessern". Zu fünf Gesundheits-Parametern,
Blutdruck, Gewicht, Bewegung, Tabak und Alkohol bespricht der Arzt
gemeinsam mit dem Patienten Gesundheitsziele. Nach mindestens sechs
Monaten gibt es einen Evaluierungs-Termin, bei dem überprüft wird, ob
die Gesundheitsziele auch erreicht wurden. Bei Zielerreichung zahlt
man nur noch den halben Selbstbehalt. Sind alle Gesundheitsziele
umgesetzt, ist die nächste Untersuchung dann - abhängig vom Alter -
nach zwei bis drei Jahren fällig. Bis dahin gilt: halbierter
Selbstbehalt.
SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Die SVA ist der Sozialversicherungsträger für Österreichs
Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund
750.000 Kunden, davon 370.000 aktiv Erwerbstätige, 140.000
Pensionisten und 233.000 Angehörige. Als gesetzliche
Pensionsversicherung ist die SVA für 390.000 Versicherte zuständig.

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Neue Bundesregierung greift SVA-Modelle auf
« Antwort #17 am: 19. Dezember 2013, 01:01 »


http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20131218_OTS0017/neue-bundesregierung-greift-sva-modelle-auf?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest


Neue Bundesregierung greift SVA-Modelle auf
McDonald: Vom Qualitätswettbewerb und der Stärkung des Präventionsgedankens werden alle Österreicher profitieren

Wien (OTS) - "Die neue Bundesregierung hat in ihr Arbeitsprogramm
wesentliche Eckpunkte der SVA-Philosophie übernommen, insbesondere
das Bekenntnis zu mehr Prävention", zeigt sich SVA Obmann-Stv. Peter
McDonald über den Paradigmenwechsel in der sozialen
Krankenversicherung erfreut. Das zeige, dass der von der SVA
vollzogene Wandel von der Krankenkasse zur Gesundheitsversicherung
Anerkennung findet.

Die SVA setzt seit dem Jahr 2012 mit dem Programm "Selbständig
Gesund" verstärkt auf Prävention. Ziel ist es, die Versicherten zu
einem Umdenken in Richtung Eigenverantwortung zu animieren. Sie
sollen verstärkt auf ihre eigene Gesundheit achten und möglichst
lange beschwerdefrei leben. Egal ob der oder die Versicherte seine
eigene Gesundheit verbessern möchte, oder aktiv darauf achtet die
bestehende Gesundheit zu erhalten, mit dem Vorsorgeprogramm stellen
sich SVA und Ärzte als kompetente Partner an die Seite der
Versicherten. McDonald: "Wir haben gezeigt, welches Reformpotenzial
das österreichische Gesundheitssystem birgt und wo der Weg hingehen
muss. Unser System ist noch immer fast ausschließlich auf
Reparaturmedizin ausgerichtet und wird deshalb erst dann aktiv, wenn
die Menschen schon krank sind. Die SVA war Vorreiter und hat dieses
System durchbrochen." Auch der von der SVA entwickelte
Gesundheits-Check Junior - ein für Kinder und Jugendliche
entwickeltes spezielles Vorsorgeprogramm - hat Vorbildwirkung, es
soll auf alle Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 ausgedehnt werden.

"Mit dem Bekenntnis der neuen Bundesregierung auf die Schwerpunkte
Qualität und Prävention ist ein erster und viel versprechender
Schritt zur Umsetzung einer umfassenden Gesundheitsreform gelungen",
so McDonald abschließend.
SVA - Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

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Selbständige und betreut als gesetzliche Krankenversicherung rund
750.000 Kunden, davon 370.000 aktiv Erwerbstätige, 140.000
Pensionisten und 233.000 Angehörige. Als gesetzliche
Pensionsversicherung ist die SVA für 390.000 Versicherte zuständig.

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SVA - Bewegung
« Antwort #18 am: 27. Dezember 2013, 02:03 »




 Wenn Sport wie Medizin wirkt
150 Minuten Bewegung pro Woche als Prävention und Therapie

„Studien, die die gesundheitliche Wirkung von Ausdauer- und Krafttraining belegen, gibt es viele. Jedoch gab es bislang kaum Studien, die aufzeigen, ob und unter welchen Bedingungen Menschen Bewegungsprogramme annehmen und zwar so, dass sie auch einen nachgewiesenen gesundheitlichen Nutzen daraus ziehen“, so Alexandra Kautzky-Willer von der Med Uni Wien. Diese Forschungslücke wurde in einer neuen österreichischen Studie mit 2.000 Teilnehmern aufgegriffen und im Rahmen der heutigen Pressekonferenz in der SVA präsentiert.
Foto von der Pressekonferenz 6.12.2013 Im Bild v.l.n.r.: Mag. Peter McDonald (Stv. Obmann der SVA), Uni. Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer (Medizinische Universität Wien, Gender Medicine Unit) und Mag. Rainer Rößlhuber (Generalsekretär der SPORTUNION Österreich)

„Heute sind über 80 Prozent aller Krankheiten so genannte Zivilisationskrankheiten, die oftmals die Folge eines bestimmten Lebensstils sind“, weiß Peter McDonald, SVA Obmann-Stv. „Bewegung spielt dabei eine wichtige Rolle. Wenn es gelingt, sich regelmäßig zu bewegen, ist ein wichtiger Schritt zur Vorbeugung und auch zur Therapie von Zivilisationskrankheiten getan.“

Vor diesem Hintergrund hat die Med Uni eine Machbarkeitsstudie zum Gesundheitssport durchgeführt. Zunächst wurde erfragt, wie die Bedingungen sein müssen, dass Menschen gerne und langfristig Bewegungsprogramme besuchen. Dann wurden im Rahmen der Studie Teilnehmer aus 22 Regionen Österreichs bei der sportlichen Betätigung begleitet, um die gesundheitlichen Auswirkungen zu dokumentieren. 150 Minuten körperliche Aktivität mit mittlerer Intensität pro Woche sind laut Wissenschafterin Kautzky-Willer nicht nur Vorsorgerezept um gesund zu bleiben, sondern auch bei bestimmten Erkrankungen die „reinste Medizin“.

„Gemeinsames Sporteln in einer Gruppe hat viele Vorteile. Sportvereine können durch ihre Angebote einen wertvollen Beitrag leisten“, erklärt Rainer Rößlhuber, Geschäftsführer der Sportunion, „denn für einen nachhaltigen gesundheitlichen Nutzen ist es wichtig, dass die Teilnehmer langfristig und unter professioneller Anleitung in die Gänge kommen“.

Die Studie belegt, dass die Empfehlung an einem Bewegungsangebot teilzunehmen dann besonders ernst genommen wird, wenn sie vom Hausarzt kommt. Im Gegenzug ist es den Ärzten ein wichtiges Anliegen, dass die Bewegungsprogramme qualitätsgesichert sind. Aus diesem Grund muss die Qualität der Bewegungsprogramme ständig evaluiert werden.

McDonald betont, dass man sich darüber im Klaren sein muss, dass es zu wenig ist, nur über Bewegung zu reden. „Um den Lebensstil langfristig und nachhaltig zu verändern, müssen wir die Eigenverantwortung jedes Einzelnen bestärken und auch entsprechende Angebote schaffen.“ Aus diesem Grund unterstützt die SVA qualitätsgesicherte Gesundheitsprogramme mit dem Gesundheitshunderter für alle Versicherten.

Weitere Informationen: www.sva-bewegt.at

http://esv-sva.sozvers.at/portal27/portal/svaportal/channel_content/cmsWindow?p_pubid=665149&action=2&p_menuid=6259&p_tabid=1