Autor Thema: Wie ist die Versorung der Krebspatienten mit Onkolog. Rehabilitationsstätten  (Gelesen 5407 mal)

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admin

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Wo gibt es in Ö. Onkol. Rehabilitationseinrichtungen

und auf welche Tumorarten sind diese Häuser versiert?

Bezahlt durch welche Österreichische Pflichtkrankenkasse?

Wie waren die Erfahrungen, konnten Kind(er), Hund mitgenommen werden?

Konnte die Mutter beim krebskranken Kind sein?

Bitte informiere uns Krebspatientinnnen, Krebspatienten, damit nicht jede Petson für jegliches Problem "das Rad neue erfinden muss".
« Letzte Änderung: 13. Juni 2010, 23:05 von admin »

Geri

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Ö.: Onkolog. Rehabilitation
« Antwort #1 am: 01. Februar 2011, 23:27 »

Onkologische Rehabilitation
Utl.: Pensionsversicherungsanstalt begrüßt die Aussagen von Prof. Dr. Wiltschke =

   Wien (OTS) - Die von dem Wiener Onkologen Prof. Dr. Wiltschke im
Rahmen eines Workshops aufgezeigte Problematik der onkologischen
Rehabilitation ist eine, die der Pensionsversicherungsanstalt seit
Jahren bekannt ist und um deren Lösung sie bemüht ist.

   Der Chefarzt der PVA Prof. Dr. Rudolf Müller führte aus, dass in
den Sonderkrankenanstalten-Rehabilitationszentren der
Pensionsversicherungsanstalt onkologische Rehabilitation organbezogen
durchgeführt wird. Das heißt, dass z. B. Patienten mit einem
Lungenkarzinom oder nach Entfernung eines Lungenlappens wegen eines
Karzinoms, in einer Einrichtung die im besonderen Maße für
Lungenpatienten und Lungenpatientinnen geeignet ist, drei bis vier
Wochen rehabilitiert werden.

   Darüber hinaus betreibt die PVA auch das Ambulatorium Bad
Schallerbach mit angeschlossenem Beherbergungsbetrieb, das sich seit
10 Jahren speziell Patientinnen mit Zustand nach Brustoperationen
wegen bösartiger Tumore widmet.

   Ein weiteres Projekt wurde im Herbst des vergangenen Jahres mit
einem Vertragspartner im Rehabilitationszentrum Althofen gestartet.
Insbesondere Patientinnen und Patienten mit Zustand nach bösartigen
Tumoren des Urogenitaltraktes, der Brust und hämatologische Fälle
werden hier rehabilitiert. Eine begleitende Studie soll den Erfolg
dieser neuen Rehabilitationsmaßnahmen, mit einem Schwerpunkt auf
Psychoonkologie, belegen.

   Der österreichische Rehabilitationsplan des Jahres 2009 wird
demnächst über Anregung der Pensionsversicherungsanstalt
überarbeitet.

   Die stellvertretende Generaldirektorin der PVA Gabriele Eichhorn,
MBA stellte fest, dass onkologische Rehabilitation auf Grund der
bisherigen Erfahrungen der Pensionsversicherungsanstalt in Zukunft
eine eigene Indikation darstellen wird. Weiters führte Eichhorn aus,
dass sich die Pensionsversicherungsanstalt von den einzelnen
Maßnahmen und deren Evaluierung eine für die Patientinnen und
Patienten optimale Rehabilitationsform, die in den eigenen
Einrichtungen der PVA und mit Unterstützung von langjährigen
zuverlässigen Vertragspartnern angeboten werden wird, erwartet.

Rückfragehinweis:
   Johannes PUNDY, Tel. 050303 / 23700 DW
   johannes.pundy@pva.sozvers.at

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Psychoonkologie und Arbeitsmedizin
« Antwort #2 am: 02. Februar 2011, 19:57 »
Gesundheit/Medizin/Patienten/Krankheiten/Psychologie
2011-02-02 / 11:01:07 / Welldone Werbeagentur GmbH
Thema Onkologische Rehabilitation in Österreich

Utl.: Folge 2: Die Rolle der Psychoonkologie und der Arbeitsmedizin =

   Wien (OTS) - Im Vergleich zu anderen Rehabilitationen liegen die
Schwerpunkte bei der onkologischen Rehabilitation neben der
physikalischen Medizin und Physiotherapie auch bei der
psychoonkologischen Betreuung sowie Behandlung von Folgen der
Tumortherapie. Ziel der onkologischen Rehabilitation ist es, die
Leistungsfähigkeit Betroffener zu verbessern, Beschwerden zu
verringern sowie die Lebensqualität zu erhöhen. Diese ist von
besonderer Bedeutung, um den betroffenen Personen den Weg zurück ins
normale Leben und in den Beruf zu erleichtern. Im zweiten
Themenservice "Onkologische Rehabilitation in Österreich" informieren
wir Sie daher schwerpunktmäßig über Psychoonkologie und
Arbeitsmedizin.
   Mit unserem Themenservice wollen wir Sie in Ihrer Arbeit
unterstützen. Mit kompakten Informationen zu spannenden Themen. Als
Recherchehilfe finden Sie darüber hinaus eine Sammlung von nützlichen
Links und Kontaktdaten. Statements von Experten runden das
Welldone-Themenservice ab.
   Das zweite Themenservice zum Thema Onkologische Rehabilitation in
Österreich mit dem Titel "Die Rolle der Psychoonkologie und der
Arbeitsmedizin" finden Sie zum kostenfreien Download im Pressebereich
von Welldone:
http://www.welldone.at/welldone_deb/content/page.asp?id=1767
Rückfragehinweis:
   Welldone GmbH, Werbung und PR
   Mag. Elisabeth Kranawetvogel / Mag. Sabine Sommer, Public Relations
   Tel.: 01/402 13 41-40
   E-Mail: pr@welldone.at
« Letzte Änderung: 02. Februar 2011, 19:57 von admin »

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Journalistenworkshop - Onkologische Rehabilitation
« Antwort #3 am: 02. Februar 2011, 19:59 »
Pressemitteilung Journalistenworkshop - Onkologische Rehabilitation - BILD =
 
OBS0025 5 CI 0051 26.Jan 11
BILD zu OTS - Wien - Anlässlich eines Journalistenworkshops diskutierten Univ.-Prof. Dr. Christoph Wiltschke, Onkologe vom AKH Wien, Dr. Gabriela Payer-Neundlinger, Ärztin für Allgemeinmedizin und Betriebsärztin der OMV und Dr. Karin Kalteis, Klinische und Gesundheitspsychologin zum Thema Onkologische Rehabilitation.
Personen: Im Bild v.l.n.r.: Dr. Gabriela Payer-Neundlinger (Arzt für Allgemeinmedizin und Betriebsärztin bei der OMV), Univ.- Prof. Dr. Christoph Wiltschke (Klinische Abteilung für Onkologie, Universitätsklinik für Innere Medizin, AKH Wien), Sabine Fisch (Moderatorin) und Dr.Karin Kalteis (Klinische Gesundsheitspsychologin, Berufsverband Österreichischer PsychologInnen).
Fotograf: Peter Hautzinger
Fotocredit: WelldoneWerbeagentur/APA-Fotoservice/Hautzinger
Ort: Österreich / Wien
Originalgröße: 358kb bei 2244x 1535 Pixel
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Mehr Bilder in der Fotogalerie

   Wien (OTS) - Rehabilitation ist ein Fachbereich, der sich zum Ziel
setzt, Patienten nach einer schwerwiegenden Erkrankung wie
Schlaganfall, Herzinfarkt, Depressionen oder Verletzung wieder
möglichst weitgehend in das berufliche und soziale Umfeld zu
integrieren. Onkologische Rehabilitation ist eine neue Form der
Rehabilitation. Im Vergleich zu anderen Rehabilitationseinrichtungen
liegen die Schwerpunkte der onkologischen Rehabilitation neben der
physikalischen Medizin und Physiotherapie besonders auf der
psychoonkologischen Betreuung sowie der Behandlung von Folgen der
Tumortherapie. Bei einem Journalistenworkshop für Onkologische
Rehabilitation trafen sich hochrangige Experten, um onkologische
Rehabilitation von verschiedenen Seiten zu beleuchten. +++
   Laut Statistik Austria wird bei rund 36.000 Österreichern jedes
Jahr eine Krebserkrankung festgestellt, wovon Schätzungen zufolge ein
Fünftel der Patienten eine Form der Anschlussbehandlung der
onkologischen Rehabilitation absolviert. Ziel der onkologischen
Rehabilitation ist es, die Leistungsfähigkeit zu verbessern,
Beschwerden zu verringern, die Lebensqualität deutlich zu erhöhen und
Betroffene wieder in den Alltag als auch in das Berufsleben
einzugliedern.
   Am 26. Jänner fand in der Kommunikationsagentur Welldone der
Journalistenworkshop "Onkologische Rehabilitation" statt. Die
Medienvertreter bekamen dabei drei informative Vorträge zum aktuellen
Stand in der onkologischen Rehabilitation präsentiert. Univ.-Prof.
Dr. Christoph Wiltschke von der Wiener
Universitätsklinik informierte über aktuelle Krebstherapien und deren
mögliche Folgen sowie über die Bedeutung der onkologischen
Rehabilitation. "Onkologische Rehabilitation als Teil der
Krebsbehandlung hat sich in anderen Ländern wie Deutschland,
Frankreich oder in den USA längst durchgesetzt. Mehrere
internationale Studien belegen, dass Krebspatienten nach einer
onkologischen Rehabilitation sowohl mit einer verbesserten
Lebensqualität als auch mit einer höheren Lebenserwartung rechnen
können", so Univ.-Prof. Dr. Wiltschke. So würden in Deutschland rund
20 bis 25 Prozent aller Patienten nach einer Krebsbehandlung eine
onkologische Rehabilitation in Anspruch nehmen. In Österreich würden
einige tausend Plätze benötigt werden.
Psychoonkologie: wesentlicher Teil der Krebstherapie
   Dr. Karin Kalteis, Gesundheitspsychologin und Klinische
Psychologin, informierte über das Gebiet der Psychoonkologie. An
Krebs erkrankte Personen sind mit schweren Belastungen konfrontiert.
Die Diagnose Krebs wird sehr häufig als Schock erlebt, das
Anpassungsvermögen vieler Menschen ist zumindest kurzfristig
überfordert. Trotz teilweise guter Heilungschancen wird Krebs mit
Vorstellungen von Tod und Sterben verbunden. Nach der
Diagnosemitteilung ist für den Betroffenen nichts mehr so, wie es
vorher war. Durch eine psychoonkologische Betreuung können die weit
reichenden Auswirkungen der Erkrankung im körperlichen, seelischen
und sozialen Bereich aufgefangen werden. Eine frühzeitige Betreuung
kann vor einer Chronifizierung der Beschwerden schützen und
Spätfolgen vermeiden helfen. "Psychoonkologische Betreuung
unterstützt die Patienten bei der Bewältigung der vielfältigen
Belastungen durch die Erkrankung und die Behandlung. Diese kann
beispielsweise in Form von Krisenintervention, Beratung, Information
oder Einzel- bzw. Gruppengesprächen erfolgen. Mehrere Studien zeigen,
dass bei mehr als einem Drittel der Patienten ein
behandlungsbedürftiges psychisches Leiden vorliegt. Derzeit erhält
nur ein Teil davon tatsächlich psychoonkologische Betreuung", hielt
Univ.-Prof. Dr. Karin Kalteis fest.
Optimierung der beruflichen Reintegration von Krebserkrankten
erforderlich
   Dr. Gabriele Payer-Neundlinger, Allgemeinmedizinerin und
Betriebsärztin bei der OMV, erklärte anhand von Beispielen aus der
Praxis, wie die onkologische Rehabilitation für den beruflichen
Wiedereinstieg helfen kann. "Nach der physischen und psychischen
Belastung des Betroffenen durch die Auswirkungen der Krankheit und
deren Behandlung, kommt es nach vollständiger Heilung oft dazu, dass
sich der Patient wieder ins Berufsleben eingliedern möchte. Während
im ersten Schock der Diagnose die Gedanken nur ums Überleben
kreisten, kommt kurze Zeit später die bange Frage, wie unter der
enormen psychischen und physischen Belastung der Berufsalltag zu
meistern ist. Die Rückkehr in den Beruf gleicht einem
multifaktoriellen Spannungsfeld, dem der Betroffene ausgesetzt ist.
Zur Wiedereingliederung ins Berufsleben können in erster Linie
regelmäßige, gezielte Therapien hilfreich sein. Der Betriebsarzt
spielt als Vertrauensperson ebenfalls eine große Rolle", merkte Dr.
Gabriela Payer-Neundlinger an. Wünschenswert sei es, den Dialog
zwischen den Arbeitsmedizinern und den Einrichtungen für onkologische
Rehabilitation zu verstärken, um die Bedürfnisse der (ehemaligen)
Patienten herauszufinden, damit diese beim beruflichen Wiedereinstieg
nicht über- oder unterfordert werden.
   Onkologische Rehabilitation könne nur zum Teil in Kliniken
erfolgen. Sinnvoller sei es, diese in einer anderen Umgebung als die
eigentliche medizinische Behandlung und in eigens dafür vorgesehenen
Einrichtungen durchzuführen, um den Patienten einen gewissen
Wohlfühl-Effekt zu vermitteln, so Univ.-Prof. Dr. Christoph Wiltschke
weiter. Ohne entsprechende Nachbehandlung würden viele Krebspatienten
arbeitsunfähig, die volkswirtschaftlichen Auswirkungen seien daher
nicht von der Hand zu weisen. Es erfordere einen Umdenkprozess, um
die Nachsorge von onkologischen Patienten sowohl aus finanzieller,
als auch aus infrastruktureller Sicht sicherzustellen, so die
Diskutanten abschließend.
   Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und
Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in
einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide
Geschlechter bezogen.
Weitere Bilder unter:
http://pressefotos.at/m.php?g=1&u=68&dir=201101&e=20110126_w&a=event
Rückfragehinweis:
   Welldone GmbH, Werbung und PR
   Mag. Elisabeth Kranawetvogel | Mag. Sabine Sommer | Mag. Nina Bennett | Public Relations
   Lazarettgasse 19/4. OG, 1090 Wien
   Tel.: 01/402 13 41-40 bzw. 12 | E-Mail: pr@welldone.at

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Zwei Zentren für onkologische Rehabilitation sind bereits in

Betrieb, ein drittes ist in Planung. Wie groß der Nutzen für

Krebspatienten ist, wird erst evaluiert.


............... http://www.schaffler-verlag.com/gw_artikel_dl/120308.pdf


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Rehabilitation und Gesundheitsvorsorge

Grundsätzlich werden in den neun Landesstellen der PVA bei jedem Antrag auf Heilverfahren die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen geprüft. Auf Grund medizinischer Kriterien erfolgt die Auswahl der Art der Maßnahme und
der Aufenthaltsdauer. Zur Gewährleistung einer einheitlichen Vorgangsweise in der Behandlung und Beurteilung von
Rehabilitations- bzw. Kuranträgen ist nach vorgegebenen Richtlinien zu entscheiden.

......................... http://www.pensionsversicherung.at/mediaDB/MedInfo.pdf