Autor Thema: Hochschulen: Interdisziplinäres Netzwerk „Hirntumore“gegründet  (Gelesen 3356 mal)

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admin

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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/41568/Dresden_Interdisziplinaeres_Netzwerk_Hirntumore_gegruendet.htm

Montag, 14. Juni 2010
Hochschulen Dresden: Interdisziplinäres Netzwerk „Hirntumore“gegründet

Dresden – Forscher und Ärzte des Dresdner Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus haben sich zu einem fachübergreifenden Netzwerk „Hirntumore“ zusammengeschlossen.

„Unser Ziel ist es, auf dem Gebiet der Hirntumore das Wissen und Know-how der Forscher und Kliniker über die Fachdisziplinen hinweg zu vernetzen“, erklärte Netzwerksprecherin Evelin Schröck. Dazu bündelt das Netzwerk aktuelle Forschungsprojekte unter dem Dach des Universitäts KrebsCentrums Dresden (UCC). So sollen Patienten künftig früher von Forschungsergebnissen profitieren.

Unter anderem will das Netzwerk eine Hirntumor-Bio-Datenbank in Verbindung mit dem UCC-Tumorregister etablieren, um Krankheitsverläufe besser mit Diagnostik und Forschung vergleichen zu können.

Jährlich erkranken in Deutschland laut Deutscher Hirntumorhilfe etwa 8.000 Menschen neu an einem primären Hirntumor, davon 6.000 mit bösartigem Hirntumor. Bei über 50.000 Betroffenen anderer Krebsentitäten werden Hirnmetastasen diagnostiziert. © hil/aerzteblatt.de
« Letzte Änderung: 01. Mai 2012, 22:05 von admin »

Josef

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Heidelberg führend bei Studien zu Hirntumoren
« Antwort #1 am: 01. Mai 2012, 22:04 »


Heidelberg führend bei Studien zu Hirntumoren

Montag, 30. April 2012

Heidelberg – In Europa führend bei klinischen Studien zu Hirntumoren ist das Universi­tätsklinikum Heidelberg. Das ergibt die neue Rangliste der Europäischen Organisation für die Erforschung und Behandlung von Krebserkrankungen (EORTC), Brüssel, in der Heidelberg erstmals den Spitzenplatz bei den europäischen Hirntumorzentren belegt.

Das Universitätsklinikum Heidelberg belegt in der EORTC-Rangliste der europäischen Krebszentren zudem den Platz neun von insgesamt 330 Institutionen und ist damit erstmals unter den ersten Zehn. Die ersten beiden Plätze belegen Einrichtungen aus Frankreich, nämlich das Institut Curie, Paris & Saint-Cloud und das Institut Gustave Roussy, Villejuif.

„Am Universitätsklinikum laufen derzeit 20 klinische Studien, in denen neue Therapieansätze bei verschiedenen Hirntumoren getestet werden“, sagte Wolfgang Wick, Leiter der EORTC Hirntumorgruppe und Ärztlicher Direktor der Abteilung Neuroonkologie am Universitätsklinikum und am Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg.

Die EORTC ist ein Netzwerk mit rund 2.500 Mitgliedern aus über 300 verschiedenen europäischen Institutionen. Ihr Ziel ist eine bessere Krebsbehandlung in Europa durch die Testung neuer Therapiestrategien. Dabei handelt es sich nicht um Zulassungsstudien von Medikamenten, sondern Studien, die den innovativen Einsatz experimenteller oder bereits verfügbarer Therapien untersuchen. © hil/aerzteblatt.de


zum Thema  http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50023

    zum EORTC-Ranking
    Klinische Studien in der Abteilung Neuroonkologie des Universitätsklinikums Heidelberg
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
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doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke