Autor Thema: Krebs, und dann ..........  (Gelesen 1369 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Josef

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 914
  • Geschlecht: Männlich
Krebs, und dann ..........
« am: 17. August 2010, 16:58 »

Send to a friend Print

17/08/2010
( APA )
.
Krebstherapien könnten Krebs hervorrufen

Gesteuertes Zellsterben kann Entstehung von Krebserkrankung fördern

Spezielle Therapien vernichten zwar Krebszellen, können aber auch weitere Krebserkrankungen auslösen. Zu diesem Schluss kommen Forscher des Biozentrums an der Medizinischen Universität Innsbruck. Der durch manche Therapien aktivierte programmierte Zelltod mittels stimulierten, körpereigenen Funktionen könnte für die neuerliche Entstehung von Krebserkrankungen verantwortlich sein, erklärte Andreas Villunger, Leiter der Sektion für Entwicklungsimmunologie.

Mit den Ergebnissen soll erklärt werden, warum beispielsweise nach einer Leukämie gesundete Kinder oft 20 oder 30 Jahre später andere Krebserkrankungen entwickeln. Bei rund 15 Prozent der Krebs-Neuerkrankungen handelte es sich mittlerweile um neue Tumortypen, die bei Krebsüberlebenden auftreten. "Dies kann mit der aggressiven Apoptose-induzierenden Therapie bei der ersten Krebserkrankung zusammenhängen", erörterte Villunger.

Das Protein "p53", das in der Medizin gut erforscht sei und auch "Wächter des Genoms" genannt wird, ortet Schäden in den Zellen und entsendet andere Proteine als Helfer. Manche davon hindern die beschädigte Zelle am Wachsen, während andere den Schaden zu reparieren versuchen. Wenn all diese Maßnahmen nicht helfen, werde das Protein "PUMA" aktiviert, das die beschädigte Zelle schließlich vernichtet. Bei manchen Krebsbehandlungen wird sich genau dieser Schutzmechanismus zunutze gemacht.

Die Forschergruppe http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Krebstherapien-koennten-Krebs-hervorrufen/%28language%29/ger-DE&id=1486
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke