Autor Thema: Apotheken, Ö.  (Gelesen 8676 mal)

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Apotheken, Ö.
« am: 13. September 2010, 23:55 »
Medikamente
Apotheker sehen Versorgung bedroht
von Verena Kainrath  |  12. September 2010, 18:52

Pharmakonzerne wollen Groß­händler umgehen und Arzneien direkt an Apotheker liefern. Die Branche hält den freien Wettbewerb für gefährdet

Wien - Der Brief sorgte in der Pharmabranche für böses Blut. Ein internationaler Arzneimittelhersteller lud Großhändler darin ein, den Vertrieb auf neue Beine zu stellen. Der angebotene Weg: Der Pharmakonzern liefert seine Medikamente direkt an Apotheken und Krankenhäuser und bedient sich dabei nur eines einzigen Großhändlers. Dem auserwählten Partner stellte der Überbringer der Botschaft, der Berater A. T. Kearney, mehr Wettbewerbsfähigkeit in Aussicht.

Doch die Antwort der Österreicher auf die Post dürfte den Absender nicht bekommen. Die Apotheker bezeichnen dieses Angebot als unmoralisch und schalten die Politik ein. Auch der Großhandel blockt klar ab - zumindest vorerst noch. Sollte sich nämlich der Direktverkauf von Arzneien durchsetzen, werde nur der überleben, der mit an Bord gehe, heißt es hinter vorgehaltener Hand. In England ist das Modell unter Federführung von Pfizer gängige Praxis. In Polen und Portugal nehmen die Pharmariesen Anlauf. In Deutschland versuchten sie es, bis eine Gesetzesnovelle 2009 dem einen Riegel vorschob: Seither darf die Industrie keinen Händler bewusst vom Vertrieb ausschließen.

Hohe Brisanz

Für Hans Jakesz birgt ihr Ansinnen hohe Brisanz: Pharmakonzerne wollten damit ein Glied in der Verteilungskette ausschalten, sagt der Sprecher des österreichischen Apothekerverbands. Sie erhielten zum einen mehr finanzielle Macht über einen Großhändler; sie sparten sich die entsprechende Marge und zahlten nur noch für Logistik. Zum anderen verpflichten sie ihre Partner dazu, alle Daten offenzulegen, konkret: welche Apotheke welche Medikamente zu welchen Stückzahlen verkauft. Das wiederum liefere Informationen darüber, was ansässige Ärzte verschreiben. Die Folge sei eine noch gezieltere Marketingmaschinerie, so der Tenor unter den Pharmazeuten.

Er lehne den Direktvertrieb der Pharmahersteller über einen einzigen Händler ab und könne sich nicht vorstellen, dass seine Mitbewerber dabei anders agierten, sagt Andreas Windischbauer. Der Präsident der Arge Pharmazeutika ist Chef der Herba Chemosan, die als Marktführer täglich gut eine halbe Million Arzneimittel liefert.

Rasche Versorgung gefährdet

Er sehe damit die rasche Versorgung mit Arzneimitteln gefährdet, in England sei es deswegen immer wieder zu Versorgungsengpässen gekommen, ergänzt der Geschäftsführer des Großhändlers Gm Pharma, Bernd Grabner. Insgesamt seien dort nur noch drei paneuropäische Händler am Markt, alle mittelständischen Unternehmen verschwunden. Das drohe auch kleineren regionalen Herstellern, meinen Branchenvertreter. In Österreich wickeln rund zwölf Händler die Medikamentenversorgung ab. Sie fahren Apotheken in der Regel mindestens dreimal täglich an.

Die Apotheker haben sich nun an Gesundheitsminister Alois Stöger gewandt. Ihre Forderung: Die Industrie muss vollsortierte Großhändler verpflichtend beliefern. Zumindest dürften einzelne nicht ausgeschlossen werden, sagt Windischbauer, Deutschland habe das bereits europarechtlich abgeklärt. Reagiert hat Stöger bisher nicht.

(Verena Kainrath, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 13.9.2010)

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Apotheken: Hilfe für Blinde und Sehbehinderte kommt
« Antwort #1 am: 15. September 2010, 00:12 »
Blinde und Sehbehinderte

Neue Arzneimittel-Hotline

14. September 2010, 15:17

Apotheker-Hotline erteilt ab 2011 Sehbehinderten rund um die Uhr telefonische Auskünfte

Wien- Ab Beginn 2011 wird es in Österreich eine neue Apotheker-Hotline in Sachen Arzneimittel (Tel. 1455) geben. Dies gab Gesundheitsminister Alois Stöger am Dienstag in einer Aussendung bekannt. Es handle sich um ein Projekt des Apothekenverbandes unter Einbindung des Österreichischen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (ÖBSV). Die Hotline wird rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

.................... http://derstandard.at/1282979710482/Blinde-und-Sehbehinderte-Neue-Arzneimittel-Hotline

Werner

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Apotheken-Notruf 1455
« Antwort #2 am: 04. Januar 2011, 18:42 »
Gesundheit/Wien/Termin/Apotheker/Arzneimittel/Patienten/Wien
2011-01-04 / 11:32:14 / Österreichische Apothekerkammer
Pressekonferenz: Neuer Apotheken-Notruf 1455 gestartet
 

Utl.: Auskunftsservice in ganz Österreich =

   Wien (OTS) - Am 1. Jänner 2011 ist der neue Apotheken-Notruf 1455
österreichweit gestartet. Das Bundesministerium für Gesundheit
unterstützt die Kurznummer, die von der Österreichischen
Apothekerkammer betrieben wird. Wer 1455 wählt, erhält rund um die
Uhr Auskünfte über dienstbereite Apotheken. Blinde und Sehbehinderte
werden über Arzneimittel informiert.
Eine erste Bilanz, ein erster Ausblick.
Ihre Gesprächspartner sind:
Alois Stöger, Bundesminister für Gesundheit
Mag. pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen
Apothekerkammer
Zeit: 12. Jänner 2011, 9.30 Uhr
Ort: Wiener Urania, Klubsaal 2. Stock, Uraniastraße 1, 1010 Wien
~
Pressekonferenz: Neuer Apotheken-Notruf 1455 gestartet


 Datum:   12.1.2011, um 09:30 Uhr
 Ort:     Wiener Urania, Klubsaal 2. Stock
          Uraniastraße 1, 1010 Wien

~
Rückfragehinweis:
   Mag. Thomas Kvicala, Mag. Fabian Fußeis
   Bundesministerium für Gesundheit
   Radetzkystraße 2
   Tel. 01/71100/4505
   E-Mail: thomas.kvicala@bmg.gv.at, fabian.fusseis@bmg.gv.at
   Mag. Gudrun Reisinger, Mag. Jutta Pint
   Österreichische Apothekerkammer
   Presse und Kommunikation
   Tel.: 01/40414/DW 600 oder 601
   E-Mail: gudrun.reisinger@apotheker.or.at, jutta.pint@apotheker.or.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/149/aom

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Heißer Apothekertag gewiss!
« Antwort #3 am: 19. Mai 2011, 23:47 »
"Apothekertag 2011" mit neuer Medikamentenstudie
Utl.: Aktuelle Zahlen: Arzneimittelverbrauch und Arzneimittelpreise

http://apotheker.or.at/

   Wien (OTS) - Arzneimittel: Niedriger Verbrauch, moderate Preise -
Wirtschaftliche Situation der Apotheken - Schwerpunkte beim
Apothekertag 2011

   Die Österreicher nehmen wenig Medikamente. Die brandneue
Arzneimittel-Studie des Instituts für Pharmaökonomische Forschung
(IPF) belegt, dass der Arzneimittelverbrauch je Einwohner in
Österreich im Vergleich zu anderen EU-Ländern niedrig ist. Die
Österreicherinnen und Österreicher nehmen 1.010 Einzeldosen (Standard
Units) an Arzneimitteln pro Jahr zu sich. (Einzeldosen sind zum
Beispiel eine Tablette, ein Messbecher oder 10 Tropfen). Damit liegt
Österreich an viertletzter Stelle der vergleichbaren EU-15-Länder.
Der niedrige Arzneimittelverbrauch wird als positiv erachtet und
lässt den Rückschluss zu, dass die Österreicher sorgfältig mit
Arzneimitteln umgehen. Die kontrollierte Abgabe der Arzneimittel
durch die Apotheken garantiert die größtmögliche
Arzneimittelsicherheit.

Nur in den Niederlanden, in Italien und in Portugal werden weniger
Einzeldosen eingenommen. Spitzenreiter beim Arzneimittelverbrauch
sind Frankreich mit 1.452 Einzeldosen und Großbritannien mit 1.275
Einzeldosen.
IPF-Geschäftsführerin Dr. Evelyn Walter: "Der traditionell niedrige
Arzneimittelverbrauch kombiniert mit unterdurchschnittlichen
Packungspreisen führt dazu, dass die Arzneimittelausgaben in
Österreich gering sind. Gemessen an den gesamten Gesundheitsausgaben
betragen die Ausgaben für Arzneimittel nur 13 Prozent, was im
europäischen Vergleich niedrig ist.

Verkaufspreis pro Packung

   Auch beim Arzneimittelverkaufspreis pro Packung liegt Österreich
mit 16,6  Euro im unteren Mittelfeld. Von diesem Betrag macht die
Apothekenspanne 4,1 Euro aus. Im Vergleich dazu: Dänemark liegt mit
38,2 Euro pro Packung an der Spitze (davon 6 Euro Apothekenspanne)
und Großbritannien bildet mit 8,7 Euro (davon 1,3 Euro
Apothekenspanne) das Schlusslicht der EU-15-Staaten. Eine
Arzneimittel-Packung beinhaltet in Österreich durchschnittlich 40,34
Einzeldosen.

Pro-Kopf-Ausgaben für Arzneimittel

   Der gemäßigte Arzneimittelverbrauch und der moderate Preis pro
Packung führen dazu, dass auch die Pro-Kopf-Ausgaben für Arzneimittel
nicht hoch sind. Die Österreicher geben im Durchschnitt 416,1 Euro in
einem Jahr pro Kopf für Medikamente aus (rund 70 Prozent davon werden
von den Krankenkassen bezahlt). Die Deutschen geben im Vergleich dazu
durchschnittlich 100 Euro mehr aus. Mit 589,4 Euro sind die
Pro-Kopf-Ausgaben in Dänemark am höchsten, während sie mit 227,7 Euro
in Großbritannien am niedrigsten sind.

Herz-Kreislauf-Präparate an erste Stelle

   Der erhobene Arzneimittelverbrauch zeigt deutlich, dass die
kardiovaskulär wirksamen Pharmaka mit einem Packungsanteil von 30,9
Prozent und einem wertmäßigen Anteil von 19,8 Prozent den größten
Anteil haben. "Daraus kann man ableiten, dass viele Österreicher an
einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden", sagt Mag. pharm. Leopold
Schmudermaier, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.
Die stärkste Steigerung der letzten fünf Jahre verzeichnen allerdings
die antineoplastischen (Krebsmedikamente) und immunmodulierenden (in
das Immunsystem eingreifende Mittel) Substanzen, die in diesem
Zeitraum wertmäßig von 13,1 Prozent auf 18,3 Prozent gestiegen sind.

Umsatz und Ertrag einer Apotheke

   Die gesetzlich geregelte Preisbildung von Arzneimitteln sowie der
Arzneimittelverbrauch bestimmen die betriebswirtschaftliche Situation
der österreichischen Apotheken. Im Jahr 2010 haben die 1.276
öffentlichen Apotheken in Österreich einen Gesamtumsatz von 3,167
Mrd. Euro (2009: 3,113 Mrd. Euro) erzielt. Die Median-Apotheke, also
die "Durchschnittsapotheke", kam demzufolge im Jahr 2010 auf einen
Umsatz von 2,409 Mill. Euro (2009: 2,378 Mill. Euro). Die geringe
Umsatzsteigerung von 1,3 Prozent ist auf die Kostendämpfungsmaßnahmen
der Krankenkassen zurückzuführen. Rund 70 Prozent des Umsatzes einer
Apotheke fallen auf den Krankenkassenumsatz. Das Betriebsergebnis der
Medianapotheke betrug im Jahr 2009 zwei Prozent (2008: 1,9 Prozent)
des Umsatzes.

Apotheker helfen sparen

   Die Krankenkassen senken seit geraumer Zeit gezielt die
Arzneimittelausgaben. Dies und darüber hinausgehende
Zusatzvereinbarungen mit der Apothekerschaft führen zu deutlichen
Ertragsverminderungen bei den Apotheken. Im Jahr 2010 betrug die
Apothekenspanne auf den Krankenkassenumsatz - der immerhin 70 Prozent
des Gesamtumsatzes einer Apotheke ausmacht - lediglich 18,18 Prozent.
Im Jahr 2001 waren es noch 22,27 Prozent. "Die Spannenkürzungen
führen zu beträchtlichen wirtschaftlichen Einbußen", so
Schmudermaier.

Apothekertag 2011 in Graz

   Beim großen Apothekerkongress vom 26. bis 28. Mai in Graz werden
die aktuellen Zahlen zum Arzneimittelverbrauch und zur
wirtschaftlichen Situation der Apotheken einem breiten Fachpublikum
präsentiert. Das hochkarätig besetzte Forum "Apothekertag" findet
alle fünf Jahre statt und beleuchtet gesundheitspolitische Trends.
Unter dem diesjährigen Motto "Beratung wirkt! Apotheke: Sicherheit
und Qualität" bringen Referenten aus der Gesundheitsbranche - aber
auch aus anderen wissenschaftlichen Disziplinen - Beiträge über die
Anforderungen der Apotheken in der Zukunft.

  Zu den Top-Referenten zählen unter anderen der Philosoph Konrad
Paul Liessmann, die Zukunftsforscherin Jeanette Huber, der
High-Performance Coach Manfred Winterheller und der bekannte
Mathematiker Rudolf Taschner. Bei einer Diskussionsrunde zum Thema
"Was erwartet der mündige Patient?" werden sich Gesundheitsminister
Alois Stöger, Hauptverbandschef Hans Jörg Schelling,
Pharmig-Präsident Robin Rumler und Gesundheitsökonom Ernest
Pichlbauer einen verbalen Schlagabtausch liefern.


   "Beratung wirkt!" steht als Synonym für die Leistungskraft und
Leistungsbereitschaft der österreichischen Apothekerinnen und
Apotheker. "Sicherheit und Qualität sind Forderungen vieler. Uns geht
es vor allem darum, welche errungenen Werte wir absichern, welchen
Herausforderungen wir uns stellen und wo die Chancen für unser
Angebot in den Apotheken  liegen," erläutert Mag. pharm. Heinrich
Burggasser, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Rückfragehinweis:

~
   Fragen an:
   Österreichische Apothekerkammer
   Presse und Kommunikation
   Mag. Jutta Pint, Mag. Gudrun Reisinger
   Tel.: 01/404 14/DW 601/600
   E-Mail: jutta.pint@apotheker.or.at
   oder gudrun.reisinger@apotheker.or.at
« Letzte Änderung: 21. Mai 2011, 15:54 von admin »

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Ö.Apothekerkammer unterstützt e-Medikation
« Antwort #4 am: 19. Mai 2011, 23:49 »


Anmerkung:
Na net, wäre noch schöner, gegen das Geschäft, die Vorgaben vom BMfG, und gegen die Patienten zu sein!




Apothekerkammer unterstützt e-Medikation
Pilotprojekt in allen Regionen umgesetzt


   Wien (OTS) - Das Projekt e-Medikation läuft in den
österreichischen Apotheken nach Plan. Seit 1. April können in den
drei Pilotregionen - im 21. und 22. Bezirk in Wien, in den Bezirken
Wels-Stadt, Wels-Land, Grieskirchen und Eferding in Oberösterreich
sowie in den Bezirken Reutte, Imst und Landeck in Tirol -
PatientInnen am Pilotbetrieb teilnehmen. In der aktuellen Pilotphase
werden das Projekt und die Software von den Apothekern getestet, um
etwaige "Kinderkrankheiten" bei einer österreichweiten Umsetzung zu
vermeiden. "Die teilnehmenden Apotheken arbeiten täglich mit der
neuen e-Medikationssoftware. Wie bei einem Pilotprojekt zu erwarten,
treten vereinzelt noch Verbesserungsmöglichkeiten auf, was unser
Engagement in der Umsetzung aber nicht beeinträchtigt", so Mag.pharm.
Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Datenschutz an oberster Stelle

   Die Teilnahme an der e-Medikation basiert auf Freiwilligkeit. Wer
sich entschließt, in die e-Medikation einzusteigen, unterschreibt in
der Apotheke oder beim Arzt eine Zustimmungserklärung. Danach können
Arzt und Apotheker überprüfen, ob die erfassten Medikamente sich in
ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Das anlaufende Pilotprojekt erfüllt den Zweck, das neue System in der
Praxis zu testen und auf allfällige Schwachstellen hin zu überprüfen.
Neun Monate lang werden alle Projektpartner die e-Medikation diesem
Tauglichkeitstest unterziehen. Das Projekt ist datenschutzrechtlich
gesichert. Die Pharmazeutische Gehaltskasse für Österreich - das
Sozial- und Wirtschaftsinstitut der Apotheker - hat für alle
teilnehmenden Apotheken die datenschutzrechtliche Genehmigung
eingeholt und eine eigene Software für das Projekt e-Medikation
entwickeln lassen.

Rückfragehinweis:

~
   Österreichische Apothekerkammer
   Presse und Kommunikation
   Mag. Gudrun Reisinger und Mag. Jutta Pint
   Tel. 01/404 14 DW 600 und DW 601
   Mobil: 0664-1615849 und Mobil: 0664-5350722
   E-Mail: gudrun.reisinger@apotheker.or.at und
   E-Mail: jutta.pint@apotheker.or.at

Jutta

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Neue Aufgaben für Apotheker: Zustellservice am Land und intensive Patientenbetreuung
Utl.: 500 Besucher beim Apothekertag in Graz =

   Wien (OTS) - Auf die österreichischen Apothekerinnen und Apotheker
warten neue Aufgaben. Die Pharmazeuten nehmen ihre Verantwortung in
der Arzneimittelversorgung der österreichischen Bevölkerung ernst und
bauen ihre Leistungen weiter aus. Aktuell versorgen 1.302 Apotheken
die Österreicher mit Medikamenten. Auch am Land eröffnen zur großen
Zufriedenheit der lokalen Bevölkerung immer mehr Apotheken. In dünn
besiedelten Gegenden bieten die Apotheken nun vermehrt Zustelldienste
von dringend benötigten Medikamenten an. "Ich trete dafür ein, dass
die Apotheker im Notfall die Medikamente bis ans Krankenbett
zustellen", so Mag.pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der
Österreichischen Apothekerkammer. "Wir arbeiten im Moment an einem
Projekt, wo wir die Zustelldienste von Medikamenten österreichweit
neu regeln."

Pharmazeutische Betreuung der Apothekenkunden

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Apothekendienst? Kurzrufnummer 1455
« Antwort #6 am: 28. Mai 2011, 18:48 »
Erste Bilanz: Apothekenruf 1455 stark nachgefragt
Utl.: 3.300 Anrufer im April - Apo-App für alle Smartphones verfügbar =

   Wien (OTS) - Der neue Apothekenruf 1455 kommt bei der
österreichischen Bevölkerung sehr gut an. Seit dem Start vor über
vier Monaten haben mehr als 12.000 Personen angerufen, davon allein
3.300 im April. Die monatliche Frequenz steigt stetig an.

   Seit Jahresbeginn 2011 bieten die Apotheken den Telefondienst an.
Unter der Kurznummer 1455 erhält jeder Anrufer rasch und
unbürokratisch Auskunft über die nächstgelegene dienstbereite
Apotheke - auf Wunsch sogar mit Wegbeschreibung.
"Der Apothekenruf erweist sich als wichtiges neues Service. Unsere
Kunden erfahren telefonisch, welche Apotheke Dienst versieht und wie
sie zu erreichen ist", sagt Mag. pharm. Heinrich Burggasser,
Präsident der Österreichischen Apothekerkammer beim Österreichischen
Apothekertag in Graz.

Starke Frequenz an Wochenenden

   Der Apothekenruf 1455 ist rund um die Uhr, 24 Stunden, 365 Tage
lang erreichbar. Pharmazeutische Fragen werden von einem Callcenter
entweder in die Pharmazeutische Abteilung der Österreichischen
Apothekerkammer oder (in der Nacht und an Wochenenden) in eine
dienstbereite Apotheke verbunden. Samstag und Sonntag sind die am
stärksten frequentierten Tage der Woche. "An einem Sonntag gehen bis
zu 300 Anrufe im Callcenter ein", so Burggasser. Mehr als 90 Prozent
der Anrufer fragen nach der nächsten Apotheke, der Rest stellt
pharmazeutische Fragen.

   Auch blinde und sehbehinderte Menschen haben durch den
Apothekenruf 1455 einen Zugang zu Arzneimittelinformationen. Für sie
geht es oft um die Lesbarkeit von Beipacktexten oder die Dosierung
von Medikamenten.

Kostenlose Apo-App

   Wo die nächste Apotheke ist und welche Apotheke gerade Nachdienst
hat, erfahren Smartphone-Besitzer auch über die neue, kostenlose
Apotheken-Applikation - kurz Apo-App genannt. Sie wurde für alle
Smartphones entwickelt. Die Daten sind tagesaktuell und werden direkt
von der Österreichischen Apothekerkammer zur Verfügung gestellt. Über
die Apo-App kann auch der Apothekenruf 1455 angewählt werden.

Apotheken auf einen Blick

   In Österreich versorgen 1.280 öffentliche Apotheken die
Bevölkerung mit Arzneimitteln. Jede Nacht sowie an Wochenenden und
Feiertagen versehen rund 330 Apotheken Bereitschaftsdienst.

Rückfragehinweis:

~
   Österreichische Apothekerkammer
   Presse und Kommunikation
   Mag. Jutta Pint, Mag. Gudrun Reisinger
   Tel.: 01/404 14/DW 601/600
   Mobil: 0664-5350722 und Mobil: 0664-1615849
   E-Mail: jutta.pint@apotheker.or.at
   oder gudrun.reisinger@apotheker.or.at

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Ö.: Arzneimittel sind keine Preistreiber!
« Antwort #7 am: 20. Juli 2011, 19:26 »
Arzneimittel sind keine Preistreiber!
Utl.: Österreichischer Apothekerverband verweist auf aktuelle Inflationsrate im Bereich Gesundheit =

   Wien (OTS) - Alles wird viel teurer, nur
Gesundheitsdienstleistungen nicht. In der Sparte "Gesundheitspflege"
ging die Inflationsrate im Vergleich Mai 2011 zu Juni 2011 laut
Statistik Austria auf den Wert von 2 Prozent zurück! In dieser Sparte
werden unter anderem Medikamente vom Inflationsradar erfasst. Während
die allgemeine Teuerungsrate bei - im Vergleich zum Mai -
unveränderten  3,3 Prozent liegt, kletterte der Preisanstieg bei
Lebensmitteln auf das Fünffache!

   "Arzneimittel sind keine Preistreiber! Wir wissen aus
Langzeitstudien, dass die Medikamentenpreise in Österreich immer
stabil unter dem Schnitt der wirtschaftlich stärksten 15 EU-Staaten
liegen. Und auch das aktuelle Inflationsradar der Statistik Austria
weist den Preisanstieg im Bereich Gesundheit als
unterdurchschnittlich aus", kommentiert Dr. Friedemann
Bachleitner-Hofmann, Präsident des Österreichischen
Apothekerverbandes die aktuelle Teuerungs-Statistik.

   "Umgekehrt heißt das: Wir sind nicht teurer, sondern besser! Die
Leistungen der Apothekerschaft in Österreich haben einen Mehrwert für
die Gesellschaft - von den für die öffentliche Hand kostenlosen
Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdiensten bis hin zur besten Beratung
über den richtigen und sparsamen Umgang mit Arzneimitteln", so
Bachleitner-Hofmann abschließend.

Rückfragehinweis:
   Mag. Hans Jakesz
   Pressesprecher Österreichischer Apothekerverband
   0664/2020488

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Apotheken - Öffnungszeiten
« Antwort #8 am: 26. Juli 2011, 17:01 »


"Ärzte sollen künftig am Wochenende erreichbar sein, aber Apotheken bekommen Knebel-Öffnungszeiten!

Selbstverständlich sollen Apotheken endlich am Samstagnachmittag offen haben (können)! Das ganz speziell in Einkaufszentrum, wo zudem bis 19 Uhr Kranke, oft gerade aus der Klinik entlassene Patienten, ihr Rezept einreichen wollen! Mitglieder auf dem www.krebsforum.at fordern dies schon lange!
Dietmar Erlacher
Bundesobmann vom Verein Krebspatienten für Krebspatienten
Tirol"

http://derstandard.at/1310512125170/Wien-Apotheker-fordern-Rezept-fuer-laengere-Ladenoeffnung#forumstart


Schreibe uns deine Meinung an krebspatienten@gmail.com


Denn:


Apotheker fordern Rezept für längere Ladenöffnung




Verena Kainrath, 25. Juli 2011 17:58

    Tradition verpflichtet in der Gesundheitsbranche. Mehr als drei Milliarden Euro setzen die Apotheken in Österreich um. Die Öffnungszeiten sind vor allem in Wien restriktiv.

Wiener Apotheken rebellieren gegen den Ladenschluss am Samstag.
Es hagelt Anzeigen und Disziplinarverfahren. Bald könnten sich die Gerichte damit befassen

Wien - Bei den Wiener Apothekern rumort es. Es geht um die Ladenöffnung am Samstag: Punkt zwölf Uhr Mittag sperren die Apotheken zu, so will es die Vereinbarung der Magistrate mit der Apothekerkammer. Hinter den Kulissen sorgt die Regelung seit Jahren für Zündstoff und heftige Debatten. Jetzt wollen einige Apotheker auch die Gerichte damit befassen. Zumal Kollegen anderer Landeshauptstädten hier weit freiere Hand haben und sich in Wien Disziplinarverfahren und Anzeigen gegen Rebellen häufen.

Der Keim des Widerstandes findet sich im Herzen der Wiener Innenstadt: Martin Derflinger führt seit gut 30 Jahren die Apotheke am Graben. Mitte der 90er-Jahre hatte der Verfassungsgerichtshof auf seine Initiative hin die verpflichtende zweistündige Mittagspause gekippt. Derflinger hatte tausende Unterschriften gesammelt und die Rückendeckung des Gesundheitsministeriums erhalten. Er erinnere sich noch gut an die unzähligen Fingertapper der Kunden an seiner Glastür, die zuvor über Mittag vergeblich Einlass gesucht hatten, sagt er im Standard-Gespräch.

Als einziger Apotheker in Wien hält er seit zehn Jahren durchgängig auch Samstagnachmittag offen. Was viele Kollegen empört. Worüber die Behörde aber hinwegsah, um an wunden Punkten nicht zu sehr zu rühren. Doch seit drei Wochen hat er eine Anzeige auf dem Tisch. Und die will er keineswegs widerstandslos hinnehmen.

"Kunden empfinden es als eine Provokation, dass es sich Apotheken leisten können, Samstagnachmittag zuzusperren", ..... http://derstandard.at/1310512125170/Wien-Apotheker-fordern-Rezept-fuer-laengere-Ladenoeffnung#forumstart

« Letzte Änderung: 26. Juli 2011, 17:02 von admin »

Edi

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Apotheken "können" in Ö. auch Samstag-Nachmittag geöffnet haben
« Antwort #9 am: 05. Oktober 2012, 22:17 »

Kundenfreundliche Öffnung für Wiener Apotheken möglich
Jetzt offiziell: Apotheken können auch am Samstagnachmittag offen halten

Wien (OTS) - Wer am Samstagnachmittag Arzneimittel und
pharmazeutische Beratung benötigt, steht in aller Regel vor
verschlossenen Apothekentüren. Die Wiener Apotheken sperren um 12 Uhr
Mittag. Der Unabhängige Verwaltungssenat (UVS) hat nun entschieden,
dass Wiener Apotheken innerhalb der wöchentlichen Höchstbetriebszeit
individuell offenhalten dürfen, auch an Samstagnachmittagen.

Egal ob eine Apotheke in Wien ihre Öffnungszeiten an die
Ordinationszeiten der umliegenden Ärzte anpassen will oder am
Samstagnachmittag für die Kunden da sein möchte, beides ist ab sofort
möglich. Der UVS stellt in einem aktuellen Entscheid klar, dass die
Betriebszeitenverordnung des Magistrats lediglich darüber bestimmt,
zu welchen Zeiten auf jeden Fall offen zu halten ist. Sie besagt aber
nicht, "dass eine Apotheke zu einem gewissen Zeitpunkt nicht geöffnet
halten darf, soweit sich die Öffnungszeit innerhalb der maximalen
wöchentlichen Betriebszeit befindet", heißt es da wörtlich.

Der Bescheid des UVS wurde von einer Apotheke in der Wiener
Innenstadt erkämpft, der der Magistrat der Stadt Wien sogar die
Konzession entziehen wollte, weil sie für ihre Kunden an
Samstagnachmittagen offen hatte.

"Mit dem UVS-Entscheid wurden alle Angriffe auf meine Mandanten
abgewehrt. Wenn eine Apotheke am Samstagnachmittag offenhalten will
oder unter der Woche nach 18 Uhr, dann ist das ab jetzt ganz
offiziell möglich", sagt Apothekenrechts-Experte Dr. Peter Krüger.
Krüger: "Die Wiener Apotheken-Betriebszeiten sind
Mindestöffnungszeiten."

"Ich bin sehr erleichtert und freue mich, dass wir unsere
Öffnungszeiten am Bedarf unserer Kunden orientieren dürfen", sagt die
Sprecherin der Apotheke, Mag. pharm. Sigrid Derflinger.
Großer Bedarf am Samstagnachmittag

Die Innenstadt-Apotheke ist bei ihren Stammkunden sehr beliebt und
auch für viele Wienbesucher die erste Anlaufstelle in
Gesundheitsfragen. Der Bedarf an Arzneimitteln und kompetenter
Beratung ist dementsprechend hoch: Über 20.000 mal jährlich wurde die
Apotheke an Samstagnachmittagen benötigt, bevor dies der Magistrat
mit einer Anordnung unterbunden hat. Mittlerweile haben 4.000
Stammkunden der Apotheke die dringende Forderung nach einem offenen
Samstagnachmittag unterzeichnet.

Derflinger: "Unsere Kunden waren verärgert, weil alle Geschäfte
rundum am Samstagnachmittag offen haben und nur die Apotheke mittags
zusperrt."

Individuelle Apothekenöffnungszeiten bringen aber nicht nur
Vorteile für die Kunden. Sie entlasten auch die Krankenkassen, wenn
die Patienten die offenen Zeiten nutzen, um verstärkt Privatvorsorge
zu betreiben. Außerdem schaffen sie zusätzliche Arbeitsplätze in den
Apotheken. Vor allem Mütter können familiär bedingt an
Samstagnachmittagen oft leichter einer Beschäftigung nachgehen.



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Innenstadt-Apotheke ab jetzt an Samstagnachmittagen offen

Konzessionsentziehung vom Verwaltungssenat aufgehoben


Wien (OTS) - Große Erleichterung herrscht in der Wiener
Innenstadt-Apotheke, die als Vorreiterin für kundenfreundlichere
Öffnungszeiten erst unlängst einen positiven Entscheid des
Unabhängigen Verwaltungssenats (UVS) erkämpft hat. Heute, Freitag,
wurde vom UVS in einem weiteren Schritt die Konzessionsentziehung
aufgehoben. "Meine Mandanten haben ein Jahr lang gezittert. Nun ist
die Apotheke gerettet", sagt Apothekenrechtsexperte Dr. Peter Krüger.

Seit Oktober 2011 war die Apotheke durch das
Konzessionsentzugsverfahren existentiell bedroht. Die
Magistratsabteilung 40 (MA 40), zuständig für Sozial- und
Gesundheitsrecht, hatte der engagierten Apothekerin die Konzession
entzogen, da sie für ihre Kunden an Samstagnachmittagen offen hielt.

Wie bereits vor einer Woche berichtet, stellte der UVS in einem
Entscheid zu den Apothekenbetriebszeiten klar, dass Wiener Apotheken
innerhalb der wöchentlichen Höchstbetriebszeit und zusätzlich zu den
Pflichtöffnungszeiten individuell offen halten dürfen. Das gilt
sowohl für Randzeiten an Wochentagen als auch für Samstagnachmittage,
wobei jede Apotheke für sich entscheiden kann, ob sie diese
Möglichkeit in Anspruch nimmt. Heute zog der UVS in der Causa noch
einmal nach und schaffte die Konzessionsentziehung durch die MA 40
aus der Welt. "Die Aufhebung ist eine logische Folge des
vorangegangenen Entscheids zur Betriebszeitenregelung", erläutert
Krüger.

Die Kunden dürfen sich freuen. Bereits ab morgen hält die
Innenstadt-Apotheke wieder jeden Samstagnachmittag offen - und zwar
ohne das Damoklesschwert der Existenzgefährdung. Sie kommt damit dem
dringenden Wunsch vieler Apothekenkunden nach, die mit tausenden
Unterschriften das Offenhalten an den Samstagnachmittagen
einforderten. Um die Kunden auch dann bestens beraten und betreuen zu
können, stellt die Apotheke nun weitere Mitarbeiterinnen ein.
« Letzte Änderung: 05. Oktober 2012, 23:30 von admin »

Gitti

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Eine (1 !) Apotheke besiegt die Kammer
« Antwort #10 am: 07. Oktober 2012, 20:49 »


Eine Apotheke besiegt die Kammer

05.10.2012 | 18:26 |  von Christian Höller (Die Presse)

Im Streit um den langen Samstag hat sich eine Apotheke gegen die Behörden und die Kammer durchgesetzt. In der Wiener Innenstadt kann man nun wieder jeden Samstag bis 18 Uhr Medikamente kaufen.
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Wien. Es war ein Kampf wie David gegen Goliath. Eine Apotheke in der Wiener Innenstadt probte den Aufstand gegen die Apothekerkammer und die Behörden. Bei der Auseinandersetzung geht es um den langen Samstag für Pharmazeuten. Die Kammer pocht darauf, dass am Samstag um 12 Uhr die Rollbalken heruntergelassen werden müssen, egal ob es den Kunden gefällt oder nicht. Nur Pharmazeuten, die gerade Bereitschaft haben, dürfen nach Ansicht der Kammer auch außerhalb der vorgegebenen Öffnungszeiten Medikamente verkaufen.

.............. http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1298125/Eine-Apotheke-besiegt-die-Kammer?_vl_backlink=/home/index.do

............... In der Branche sorgt der Konflikt in Wien für Verwunderung. Denn in Städten und Tourismuszentren anderer Bundesländer, etwa in Graz, Salzburg und Linz, dürfen Apotheken zum Teil schon jetzt am Samstag bis 18 Uhr offenhalten. Hier einigen sich die städtischen Behörden und die Kammer schnell und unbürokratisch.

In Wien müssen sich Konsumenten jedoch gedulden. Man mache sich über die Öffnungszeiten Gedanken, sagt Andrea Vlasek, Präsidentin der Wiener Apothekerkammer. Doch eine Änderung des bestehenden Systems sei frühstens 2014 umsetzbar.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/1298125/Eine-Apotheke-besiegt-die-Kammer?_vl_backlink=/home/index.do


admin

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Apotheker erhöhen Arzneimittelsicherheit
« Antwort #11 am: 05. Oktober 2013, 01:05 »




Apotheker erhöhen Arzneimittelsicherheit

Wien (OTS) - Die 5.800 Apothekerinnen und Apotheker stehen täglich
unermüdlich im Dienste ihrer Kunden und Patienten. Am heute
stattfindenden "World Pharmacists Day" - dem Weltapothekertag -
machen die Apotheker verstärkt auf die richtige Einnahme von
Arzneimitteln aufmerksam. Mit ihrer wichtigen Beratungsrolle sorgen
die Apothekerinnen und Apotheker für eine optimale
Arzneimittelsicherheit.

Chemische Formeln und komplexe Wirkungsmechanismen einfach und
verständlich darzustellen, ist die tägliche Arbeit der studierten
Apothekerinnen und Apotheker. Dank der nachhaltigen Beratungsleistung
und Information ist der Arzneimittelkonsum in Österreich niedrig und
die Arzneimittelsicherheit hoch. Im Schnitt nimmt ein Österreicher
1010 standard units (jene Dosis, die ein Patient pro Einnahme zu sich
nimmt, z.B. eine Tablette oder 10 Tropfen) pro Jahr zu sich, während
der europäische Durchschnitt bei 1096 Dosen liegt. Immerhin,
hochgerechnet auf die Anzahl der Österreicher, ergibt auch das für
die Apothekerschaft eine beträchtliche Beratungsleistung:
Einnahmezeitpunkt, Wechselwirkungen, Packungsumstellungen etc. mit
den Kunden herrscht ständiger Dialog.

"Erfolgreiche Arzneimitteltherapie ist ein dynamischer Prozess,
der laufend Anpassungen unterliegt. Unsere Aufgabe in der Beratung
liegt darin, die komplexen Zusammenhänge möglichst einfach
darzustellen," so Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der
Österreichischen Apothekerkammer.

"Gerade die persönliche Betreuung durch eine Apothekerin, einen
Apotheker erhöht die Arzneimittelsicherheit signifikant. Aus
zahlreichen Studien wissen wir, dass Medikamente dann richtig
eingenommen werden, wenn die Betreuung und Information für den
Patienten stimmig sind", ergänzt Mag. pharm. Raimund Podroschko,
Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer.

Der World Pharmacists Day findet am 25. September statt. Er wird
von der FIP International Pharmaceutical Federation ins Leben gerufen
und hat heuer das Motto "Pharmacists - simplifying your medicines
use, no matter how complex".
Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige
Rolle als Gesundheitsnahversorger. Ob Großstadt, Kleinstadt oder
Gemeinde: Die österreichischen Apotheken liefern Qualität auf
höchstem Niveau. Das bestehende Apothekensystem garantiert eine
flächendeckende Versorgung mit Arzneimitteln und stellt die
Versorgung der Patienten in den Mittelpunkt. Insgesamt beraten 5.700
akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.330
Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Die
Beratungskompetenz ist eine der zentralen Leistungen der Apotheker.

Geri

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Apotheken in Ö.: 34 Sauerstofftankstellen für COPD-Patienten
« Antwort #12 am: 24. September 2015, 19:58 »


So auch im Donauzentrum, bei:

Apotheke Regenwald
Wagramerstraße 81/Top 134, 1220 Wien
Tel.: +43/1/202 28 13
Öffnungszeiten:
Mo - Fr: 8:00 bis 19:00
Sa: 8:00 bis 18:00
(durchgehend geöffnet)



Apotheken: 34 Sauerstofftankstellen für COPD-Patienten
Hohe Inanspruchnahme, sieben neue Standorte

Wien (OTS) - Österreichweit leiden 400.000 Menschen an der tückischen Lungenkrankheit COPD. Viele Patienten brauchen zum Atmen medizinischen Sauerstoff, der aus mobilen Tanks über die Nase verabreicht wird. Um die Mobilität und die Lebensqualität dieser Patienten zu erhöhen, haben die Apotheken österreichweit mittlerweile 34 Sauerstofftankstellen eingerichtet, wo die mobilen Tanks kostenlos aufgeladen werden können.

COPD ist die Abkürzung für eine chronische Atemwegserkrankung (Chronic Obstructive Pulmonary Disease). Als chronische Erkrankung ist COPD nicht heilbar, jedoch behandelbar. Das Behandlungsziel besteht darin, das Fortschreiten der Erkrankung zu mindern oder aufzuhalten und die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Ab einem gewissen Stadium brauchen manche Patienten reinen Sauerstoff zum Atmen. "Unter der dauerhaften Gabe von Sauerstoff kommt es zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit, bisweilen sind sogar fast normale körperliche Betätigungen möglich. Vielleicht noch mehr als bei anderen Arzneimitteln steht beim medizinischen Sauerstoff der Faktor Lebensqualität in ganz engem Zusammenhang mit der therapeutischen Wirkung", so Mag.pharm. Max Wellan, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer.

In der Regel werden die Patienten in ihrer Wohnung mit einem großen Sauerstofftank versorgt. Um sich jedoch auch außerhalb der Wohnung bewegen zu können, an die frische Luft zu kommen, Einkäufe zu erledigen oder einen Arztbesuch absolvieren oder seine Familie und Freunde besuchen zu können, wird ein tragbares Sauerstoffgerät verwendet. Die Tanks dieser tragbaren Sauerstoffgeräte müssen jedoch aufgrund der geringen Kapazität regelmäßig nachgefüllt werden.

Sauerstofftankstelle Apotheke: Hohe Akzeptanz und Inanspruchnahme

Medizinischer Sauerstoff ist ein Arzneimittel und unterliegt deshalb strengsten Sicherheits- und Qualitätsauflagen. "Die Apotheken eignen sich aufgrund ihrer Kompetenz und den kundenfreundlichen Öffnungszeiten hervorragend als Sauerstofftankstellen", weiß Otto Spranger, Sprecher der Österreichischen Lungenunion. Im Jahr 2013 wurden österreichweit 27 Sauerstofftankstellen in Apotheken erreichtet. Seither wird 200 Mal pro Monat ein mobiles Sauerstoffgerät in den Apotheken aufgeladen. Die Apothekerinnen und Apotheker bieten dieses überlebenswichtige Service auch im Nachtdienst an. In Wien ist jede Nachtdienstgruppe erfasst, sodass in Wien auch in der Nacht jederzeit ein mobiles Sauerstoffgerät aufgeladen werden kann.

Aufgrund der großen Inanspruchnahme hat sich die Apothekerkammer gemeinsam mit den Herstellerfirmen darauf geeinigt, sieben weitere Sauerstofftanks in Apotheken zu errichten. Die Auswahl der Standorte richtet sich nach dem Bedarf. Jedes Bundesland ist berücksichtigt. Alle Standorte sind auf der Apo-App und auf unserer Homepage www.apothekerkammer.at abrufbar.

Apotheken auf einen Blick

In Österreich spielen die öffentlichen Apotheken eine wichtige Rolle als Gesundheitsnahversorger. Insgesamt beraten 5.800 akademisch ausgebildete Apothekerinnen und Apotheker in 1.360 Apotheken die Bevölkerung in Gesundheitsfragen. Zusätzlich erbringen über 350 Apothekerinnen und Apotheker wertvolle Versorgungs- und Beratungsleistungen für die Patienten in den österreichischen Krankenanstalten.
Rückfragen & Kontakt:

Österreichische Apothekerkammer
Landesgeschäftsstelle Wien
Mag. Gudrun Kreutner (Reisinger), Mag. Carolin Reder
Tel.: 01/404 14/DW 600 und 613
Mobil: 0664/16 15 849
E-Mail: gudrun.kreutner@apothekerkammer.at oder carolin.reder@apothekerkammer.at

Die Aktion ist eine Kooperation mit der Österreichischen Lungenunion und der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie. Wir danken den Herstellern und Lieferanten von medizinischem Sauerstoff für ihre Unterstützung bei diesem wichtigen Projekt: Air Liquide, Linde, Vivisol, Messer Medical