Autor Thema: "Pharmig" bzw. vfa, Deutschland  (Gelesen 2059 mal)

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"Pharmig" bzw. vfa, Deutschland
« am: 14. September 2010, 14:16 »
vfa zum Arzneiverordnungs-Report:
Schnee von gestern!

Berlin (vfa). Heute wurde in Berlin der neue Arzneiverordnungs-Report der Öffentlichkeit vorgestellt.

Dazu erklärt Cornelia Yzer, Hauptgeschäftsführerin des vfa:
"Der Arzneiverordnungs-Report ist Schnee von gestern, denn er beschäftigt sich mit der Vergangenheit. Durch die Beschlüsse der Politik steht gerade der innovative Arzneimittelmarkt in Deutschland aktuell vor seiner größten Zäsur. Die forschenden Pharma-Unternehmen werden durch Zwangsrabatte mit 1,2 Milliarden Euro im Jahr belastet. Die Preise innovativer Medikamente werden künftig stärker durch Verhandlungen zwischen Industrie und Kassen geprägt. Das ist die Zukunkt, die jetzt ausgestaltet werden muss. Aktuell stellt sich die Frage, wie man Arzneimittelbewertungen und Erstattungsverträge so gestalten kann, dass die Versorgung der Patienten in Deutschland besser wird."

"Auch beim Blick in die Vergangenheit wirft der ArzneiverordnungsReport einige Fragen auf. So wird behauptet, dass patentgeschützte Arzneimittel in Deutschland viel teurer seien als in anderen europäischen Ländern. Dies wollen die Autoren durch den Vergleich mit einem einzigen Land (Schweden) beweisen. Dabei werden einige entscheidende Fakten schlicht ignoriert: in Schweden gehen 87 % des Endpreises an den Hersteller, in Deutschland gerade einmal
57 %. In Deutschland erhebt der Staat die vollen Mehrwertsteuer von 19 % auf Arzneimittel, in Schweden gibt es keine Mehrwertsteuer für Medikamente. So werden letztlich Äpfel mit Birnen verglichen." so Yzer weiter.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 45 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland rund 90.000 Mitarbeiter.
Mehr als 17.000 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung.

Die Pressekonferenzen des vfa - auch im Internet.

Mehr dazu
unter: http://www.vfa.de/onlinepk