Autor Thema: Antibiotika 2 - Nur gegen Bakterien (die Art mögl. vorher feststellen lassen!)  (Gelesen 9538 mal)

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Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 14.09.2010. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,ov570pkhvbbqucje~cm.asp

Die Antibiotika-Falle

Wie Ärzte unsere Gesundheit aufs Spiel setzen
 

Tabletten (Foto: dpa picture-alliance) Bild vergrößern Bildunterschrift: Werden Medikamente zu leichtfertig verschrieben, drohen langfristig Resistenzen. ]
(© NDR) Antibiotika sind für viele Ärzte und Patienten ein Allheilmittel, selbst bei leichten Erkrankungen. Doch der unsachgemäße und verschwenderische Gebrauch von Antibiotika kann dramatische Folgen für alle Patienten haben, sagt Dr. Alexander Friedrich, Facharzt für Mikrobiologie am Universitätsklinikum Münster: "Das wird dazu führen, dass die Wunderwaffe Antibiotika jetzt stumpf geworden ist und wir einfache Infektionen nicht mehr behandeln können."
Stichprobe: Gesunde Frauen bekommen Antibiotika verschrieben

Wie schnell werden ohne Grund Antibiotika verschrieben? "Plusminus" macht eine Stichprobe. Wir schicken gesunde Frauen zu zehn verschiedenen Ärzten. Sie geben an, Symptome einer Blasenentzündung zu haben. Das erschreckende Ergebnis: Sechs von zehn Ärzten verschreiben unseren Testerinnen ein Antibiotikum - selbst nach Urinproben ohne Befund.

Eine "Plusminus"-Testerin berichtet: "Ich bin untersucht worden, auch sehr intensiv. Die Urinprobe war negativ, und ich habe trotzdem ein Antibiotikum verschrieben bekommen. Aufgrund der sehr intensiven Untersuchung hat mich das dann doch verwundert, weil er gar nichts gefunden hat und mir trotzdem ein Antibiotikum verschrieben hat."
Experten: Antibiotika häufig ohne Indikation eingesetzt

Ein fahrlässiges Verhalten, denn: Je häufiger Antibiotika eingesetzt werden, desto mehr Krankheitserreger entwickeln Resistenzen gegen die Medikamente. Experten wie Alexander Friedrich bestätigen, dass viele Ärzte Antibiotika nicht korrekt einsetzen: "Häufig werden Antibiotika eingesetzt, ohne dass es wirklich eine Indikation gibt. So, dass Antibiotika viel zu häufig oder zu lange in der falschen Dosierung für den einzelnen Patienten eingesetzt werden. Und gar nicht als Therapie, sondern häufig als Prophylaxe."

Der am 14. September erschienene Arzneimittelverordnungsreport belegt: Mehr als 40 Millionen Packungen Antibiotika im Wert von knapp 760 Millionen Euro bekamen die gesetzlich Versicherten allein im Jahr 2009.

Helmut Schröder vom Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) forscht seit Jahren zu Antibiotika. Er bestätigt den falschen Umgang mit dem Medikament: "Wir wissen aufgrund von epidemiologischen Studien, dass bei Erkältungsfällen häufig Antibiotika eingesetzt werden. Die Zahl, die da genannt und auch beziffert wird, ist, dass bei 80 Prozent bei diesen Erkältungsfällen Antibiotika eingesetzt werden. Da müssen wir ganz klar sagen: Das ist ein nicht indikationsgerechter Einsatz von Antibiotika."

Dabei können schon einfache Tests wie eine Blutuntersuchung oder ein Abstrich klären, ob eine Behandlung mit Antibiotika überhaupt sinnvoll ist und auch, welches Antibiotikum am besten hilft. Das ist wichtig, denn nur ein gezielter Einsatz der Medikamente und die Wahl des richtigen Präparats können die Krankheitserreger bekämpfen und Resistenzbildungen verhindern.
Projekt am Universitätsklinikum Greifswald setzt Leitlinien

Dass ein gezielter Einsatz von Antibiotika möglich ist, zeigt ein Projekt am Universitätsklinikum Greifswald. Hier verordnen die Ärzte Antibiotika nach strengen Leitlinien. Professor Ralf Ewert, Leiter der Pneumologie/Infektologie, hat diese zusammen mit seinen Kollegen entwickelt. Die Leitlinien legen fest, welches Antibiotikum bei welcher Erkrankung gegeben werden soll. Das System ist erfolgreich, sagt Ewert. Seit dort nach den Leitlinien gehandelt wird, werden deutlich weniger Antibiotika verschrieben. Die Klinik spart dadurch acht bis zehn Prozent der Kosten in diesem Bereich ein - bei gleichbleibender Behandlungsqualität für die Patienten. Außerdem kann jeder Arzt einfach nachlesen, wie er behandeln soll, wenn er sich nicht sicher ist. Das erleichtert auch die Arbeit der Ärzte.
Flächendeckendes Umdenken bei Ärzten nötig

Das Beispiel Greifswald zeigt, dass Leitlinien helfen können, einen sinnvollen Umgang mit Antibiotika zu etablieren. Trotzdem arbeiten die wenigsten Ärzte in Deutschland nach solchen Leitlinien. Gerade bei den niedergelassenen Ärzten, die 80 Prozent aller Antibiotika verordnen, fehlen Leitlinien oder vorhandene Leitlinien werden nicht umgesetzt. Dabei wäre ein flächendeckendes Umdenken in Sachen Antibiotika notwendig, so Helmut Schröder vom WIdO: "Eine Insellösung macht weder in Deutschland noch in Europa Sinn aus dem einfachen Grund, dass Resistenzen vor Grenzen letztendlich nicht halt machen. In einer kleinen Region wird das Problem sozusagen in den Griff gebracht, aber von außerhalb werden Resistenzen hinein getragen. Und dann beginnt natürlich dasselbe wieder von vorne."
Ärztekammer: Verbindliche Vorgaben kann es nicht geben

Warum gibt es keine verbindlichen Antibiotika-Richtlinien? Die Ärztekammer will davon nichts wissen. Sie schreibt: " [...] die Auswahl und Dosierung von Antibiotika (setzt) eine individuelle, vom Arzt zu treffende Abwägung voraus. Richtlinien, d.h. verbindlich einzuhaltende Vorgaben kann es (daher) für die Antibiotikatherapie nicht geben [...]."
Immense Kosten für das Gesundheitssystem

Aber ohne flächendeckende Änderungen in der Antibiotikatherapie werden immer mehr Krankheitserreger resistent. Das wird langfristig nicht nur immense Kosten im Gesundheitssystem verursachen, sagt Schröder: "Wir haben den Effekt, dass bakterielle Infektionen dann nicht mehr heilbar wären, das heißt, wir hätten Menschen im Krankenhaus, die mit bakteriellen Infektionen da liegen und schlicht weg versterben würden beziehungsweise dauerhaft erkrankt wären."

Um das zu verhindern, fordert Alexander Friedrich, dass nicht mehr jeder Arzt einfach Antibiotika verschreiben darf. Stattdessen sollte der Mediziner erst Rücksprache mit einem Mikrobiologen halten müssen: "So wie heute nicht jeder Arzt an einem Gehirn operieren wird, so ist es in der heutigen Zeit nicht mehr möglich, dass jeder Arzt weiß, mit den Antibiotika Resistenzen umzugehen. Und dazu brauchen wir entsprechende Qualifikationen."

Solange es keine Vorschriften gibt, sind Ärzte und Patienten gefordert. Je vorsichtiger jeder einzelne mit Antibiotika umgeht, desto länger können Antibiotika Leben retten.
Es muss der Grundsatz gelten: So wenig Antibiotika wie nötig und so gezielt wie möglich.

Autorinnen: Ulrike Heimes, Sara Rainer

Dieser Text informiert über den Fernsehbeitrag vom 14.09.2010. Eventuelle spätere Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt.

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http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0330/005_keime.jsp

wenn Antibiotika zu ungenau, zu oft eingenommen werden, besteht rasch Resistenz!
Daher möglichst selten einnehmen und das optimale "bestimmen" lassen.

Antibiotika nicht mit Milchprodukte einnehmen.
Notwendige Einnahme von Darmbakterien im mehrstündigen Abstand einnehmen.


Text und Video

Gehen wir zu leichtfertig mit Antibiotika um?
Quarks & Co macht den Test

    * SendeterminDienstag, 30. März 2010, 21.00 - 21.45 Uhr .
    * WiederholungsterminSamstag, 03. April 2010, 11.10 - 11.55 Uhr (Wdh.).

Unsere Videos können Sie mit dem Macromedia Flash-Player ab der Version 8.0 ansehen. Den neuesten Flash-Player können Sie beim Hersteller Adobe unter folgender Adresse kostenlos downloaden:
http://www.macromedia.com/go/getflashplayer_de
Weitere Videos

    * Video:Die Abwehr-Strategien der Bakterien
    * Video:Krankenhausinfektionen
    * Video:webTV

Der Quarks-Test
Rechte: WDR

    * VideoZum Videostream
      Kleine Stichprobe, große Mengen Antibiotika

Resistente Bakterien entstehen auch, weil zu viele Antibiotika verschrieben und zu häufig falsch eingenommen werden. Quarks & Co hat 150 Menschen zu ihren Erfahrungen mit Antibiotika befragt. Wogegen helfen Antibiotika eigentlich; gegen Bakterien, Viren oder Pilze – oder gegen alles? Nur die Hälfte aller Befragten wusste die richtige Antwort: Antibiotika wirken ausschließlich gegen Bakterien. Dabei nehmen durchschnittlich 80 Prozent der Deutschen einmal im Jahr Antibiotika – offenbar ohne zu wissen, was sie da genau schlucken!

Die Folge: Nach jeder Antibiotika-Einnahme ist die natürliche Bakterienflora zum Beispiel im Darm oder auf den Schleimhäuten erst einmal gestört, denn Antibiotika setzen alle Bakterien schachmatt – die "bösen" genauso wie die "guten", die den Körper eigentlich schützen. So entsteht ein idealer Nährboden für die Ausbreitung resistenter Bakterien, denn die sensiblen Bakterien werden vom Antibiotikum abgetötet, ein paar resistente bleiben übrig und können sich ungestört vermehren. Diesen Vorgang bezeichnet man als StichwortSelektion. Das Gemeine ist, erklärt der Mitverfasser des StichwortResistenz-Atlas "Germap 2008" Dr. Michael Kresken, dass sich diese selektierten, resistenten Bakterien nicht nur bei dem wohlfühlen, bei dem sie entstanden sind, sondern bei jedem! Das bedeutet, selbst wenn eine Person noch nie Antibiotika genommen hat, kann sie von resistenten Bakterien besiedelt werden.
Mehr Resistenzen im Süden
Grafik: Karte von Europa - mit Antibiotika-Verbrauch; Rechte: WDR
In Griechenland und Portugal nehmen die Leute fast doppelt so viele Antibiotika wie hierzulande

In südlichen Ländern gibt es mehr Resistenzen: Das lässt sich gut an einem häufigen Bakterienstamm verdeutlichen, dem sogenannten StichwortStaphylococcus aureus, der sich auf Haut und Schleimhaut des Hals-Nasen-Ohren-Trakts findet. Hier sind bereits über 25 Prozent aller untersuchten Bakterienstämme resistent – und zwar nicht nur gegen ein Antibiotikum, also zum Beispiel gegen Penizillin, sondern gegen die meisten verfügbaren Antibiotika – man spricht daher von multiresistenten Keimen. Betrachtet man diese Zahlen im europäischen Vergleich, fällt auf: In den Ländern, in denen viel Antibiotika genommen werden, kommt es auch verstärkt zu Resistenzen. Dabei gibt es ein interessantes Nord-Süd-Gefälle. Skandinavien und Holland haben sehr niedrige Resistenzraten, in den Mittelmeerländern ist es umgekehrt. In Griechenland oder Portugal zum Beispiel nehmen die Leute fast doppelt so viele Antibiotika wie hierzulande – und in Portugal sind bereits knapp die Hälfte aller getesteten Staphylokokken multiresistent! Doch nicht nur die absoluten Zahlen sind erschreckend, auch die Entwicklung der Resistenzraten: In Deutschland hat sich der Anteil von multiresistenten Staphylokokken allein in den letzten zehn Jahren verdoppelt.
Die Einnahme-Häufigkeit ist nicht die einzige Ursache
Auswertung Fragebogen: Über 70 Prozent gaben an, Antibiotika nicht immer regelmäßig eingenommen zu haben; Rechte: WDR
Viele vergessen die regelmäßige Tabletten-Einnahme

Doch warum nehmen die Südländer so häufig Antibiotika? Ein Grund könnte sein, dass in vielen Mittelmeerländern Antibiotika frei verkäuflich sind. So werden Antibiotika nicht nur häufiger, sondern häufig auch falsch eingenommen – und auch Einnahmefehler begünstigen Resistenzen! Wenn kein Arzt über die Einnahme aufklärt, dann wird diese vielleicht leichter vergessen, der Kranke dosiert nach Gutdünken oder, was ein besonders beliebter und gleichzeitig gefährlicher Fehler ist: Man hört mit der Einnahme auf, sobald es einem bessergeht.

Diese Einnahme-Fehler sind allerdings auch in Deutschland weit verbreitet: Bei unserer Fragebogen-Aktion gab immerhin ein Drittel der Befragten an, dass es ihnen schwer falle, an die regelmäßige Einnahme zu denken. Das ist fatal, denn um alle Bakterien abzutöten, muss der Wirkstoffspiegel lange genug ausreichend hoch sein – sonst kommt es wieder zur Selektion – und damit zu neuen resistenten Keimen.
Ärzte machen Fehler
Zeitskala: In den 1980er-Jahren wurden mehr als drei Mal so viel Antibiotika entwickelt wie in den letzten Jahren; Rechte: WDR
Es werden immer weniger Antibiotika entwickelt

Michael Kresken schätzt, dass 40 bis 60 Prozent der Antibiotika-Rezepte Fehlverordnungen sind. Das bedeutet, in jedem zweiten Fall werden Antibiotika verschrieben, obwohl sie gar nicht helfen können, also zum Beispiel bei einem Schnupfen. Das liegt zum einen daran, dass Ärzte nicht immer überprüfen können oder wollen, ob es sich wirklich um eine bakterielle Infektion handelt, zum anderen an der Erwartungshaltung der Patienten: Sie sind krank und wollen bitte nur mit einem potenten Mittel wieder entlassen werden! Das Vertrauen in Penizillin & Co ist eben oft größer als in die eigenen Selbstheilungskräfte. Hinzu kommt, dass die meisten von dem Problem der zunehmenden Resistenzen noch nie etwas gehört haben. Über 50 Prozent der Befragten antworteten auf die Frage: "Was passiert, wenn man Antibiotika zu häufig einnimmt?" mit Mutmaßungen, von "wird man abhängig" bis hin zu "nichts Schlimmes". Doch leider passiert eben doch etwas Schlimmes: Die Bakterien werden nicht nur immer schneller, sondern auch gegen immer mehr Antibiotika, resistent. Selbst wenn Antibiotika nur noch ganz gezielt eingesetzt würden, müsste die Pharmaindustrie viel mehr und schneller neue Antibiotika entwickeln. Doch obwohl Antibiotika nach Schmerzmitteln und Herzmedikamenten den drittgrößten Anteil der Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung ausmachen, wurden in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich weniger Antibiotika entwickelt: Kamen in den Jahren 1983 bis 1987 noch 16 neue Antibiotika auf den Markt, waren es in den Jahren 2003 bis 2007 nur noch vier neue Präparate. Die Pharma-Industrie muss zusehen, dass sie den Wettlauf gegen die Bakterien nicht verliert.

admin

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Antibiotika - Krankenhausinfektionen etc.
« Antwort #2 am: 15. September 2010, 20:47 »

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2010/0330/005_keime.jsp

Alle Beiträge

    * KrankenhausinfektionenVideo:
    * Tatort Krankenhaus
    * Tausendfacher Tod durch Ärztehand
    * Die Abwehr-Strategien der BakterienVideo:
    * Gehen wir zu leichtfertig mit Antibiotika um?Video:
    * Konsequent gegen die Keime
    * Die häufigsten Fragen zu Antibiotika und multiresistenten Keimen

Jutta

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Antibiotika - nur richtig eingesetzt eine Hilfe für den Patienten
Utl.: Anlässlich des Europäischen Antibiotika-Tages macht die Initiative Arznei & Vernunft auf ihre neue Leitlinie "Antiinfektiva" aufmerksam. =

   Wien (OTS) - Antibiotika sind heute die am häufigsten eingesetzte
Medikamentengruppe und zwar bei den unterschiedlichsten
Krankheitsbildern. Grund genug für die vier Partner der Initiative
Arznei & Vernunft: Pharmig, Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger, Österreichische Ärztekammer und
Österreichische Apothekerkammer, sich diesem Thema zu widmen.

Leitlinie Antiinfektiva
Ziel der aktuellen Leitlinie ist es, den richtigen Einsatz von
Antibiotika zu fördern und über den neusten Stand der Wissenschaft zu
informieren. Ärzten soll so, die richtige Therapiewahl erleichtert
werden und zusätzlich der Rücken gestärkt werden, nicht unbegründet
Antibiotika zu verordnen. Weiters steht die Aufklärung der Patienten
mittels Informationsbroschüre im Vordergrund. Pharmig-Präsident Dr.
Robin Rumler betont: "Mit der neuen Antiinfektiva-Leitlinie und der
Patienten-Informationsbroschüre sind wir unserem Ziel, Krankheiten
effizient, patientenfreundlich und ökonomisch zu behandeln, wieder
ein Stück näher gekommen."

Antibiotika richtig einsetzen
Bei Patienten sind Antibiotika beliebt, da sie Infekte - sofern diese
von Bakterien verursacht sind -  rasch und unkompliziert heilen
können. Obwohl rund 95 Prozent aller Infekte von Viren ausgelöst
werden und somit Antibiotika wirkungslos sind. Ärzte sollten bei der
Verschreibung von Antibiotika besonders auf das Wirkspektrum und die
Therapiedauer achten, da sonst die Gefahr einer Resistenzbildung
besteht. "Genau hier soll die Leitlinie "Antiinfektiva" ansetzen.
Ärzte und Patienten gemäß dem neuen Wissensstand informieren und in
der Wahl der richtigen Behandlungsmethode unterstützen. Denn nur
korrekt eingesetzt, ist Antibiotika das Beste für den Patienten",
meint Dr. Rumler abschließend. 

Über die Initiative Arznei & Vernunft
Die Initiative Arznei & Vernunft wurde 1994 von Pharmig, Verband der
pharmazeutischen Industrie Österreich, ins Leben gerufen und ist eine
in Europa einzigartige Zusammenarbeit zwischen Pharmawirtschaft und
Sozialversicherung, sowie der Ärzte- und Apothekerkammer. Mit Hilfe
von unabhängigen Medizinexperten werden gemeinsam Leitlinien für
gesellschaftlich bedeutende Erkrankungen erstellt. Primäres Ziel
dabei ist es, einen vernünftigen und evidenzbasierten Umgang mit
Arzneimitteln auf allen Ebenen des Gesundheitswesens, im
medizinischen wie auch im ökonomischen Sinne, zu fördern. Weiter
stellen die Leitlinien eine wichtige Informationsquelle für Ärzte und
Patienten über aktuelle Krankheitsbilder und die besten
Therapiemöglichkeiten dar.

Die Leitlinie und die Patienten-Informationsbroschüre können unter
www.pharmig.at heruntergeladen werden. Zusätzlich ist die
Informationsbroschüre in allen österreichischen Apotheken, bei
praktischen Ärzten und in Facharztpraxen erhältlich.

Rückfragehinweis:
   Pharmig Kommunikation
   Mag. Christoph Hörhan
   Tel.: 01/40 60 290-20
   kommunikation@pharmig.at

Richi

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23.11.2010
   
Infos für Ärzte   
   
   Antibiotika verändern die Darmflora langfristig: Resistenz-Gene auch noch zwei Jahre später vorhanden

Die Darmflora braucht nach einer Antibiotika-Therapie viel länger als bisher vermutet, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Das berichten Forscher um Cecilia Jernberg vom Swedish Institute for Infectious Disease Control in der Fachzeitschrift "Microbiology". Schon eine siebentägige Behandlung mit Antibiotika kann den normalen Darmbakterien Antibiotika-resistente Gene verpassen, die selbst ohne der Einnahme weiterer Antibiotika auch noch zwei Jahre später feststellbar sind. Das zeigten die http://www.journalmed.de/newsview.php?id=31968

Sissi

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Antibiotikatherapie kann verkürzt werden
« Antwort #5 am: 15. Juli 2012, 20:28 »


Antibiotikatherapie kann verkürzt werden

Montag, 25. Juni 2012

Göteborg – Bei einer unkomplizierten akuten Pyelonephritis ist eine 7-tägige Therapie mit Ciprofloxacin der üblichen 14-tägigen Therapie mit dem gleichen Antibiotikum gleichwertig. Dies zeigt eine randomisierte klinische Studie im Lancet (2012; doi: 10.1016/S0140-6736(12)60608-4). Die Studie wurde vom Swedish strategic programme against antibiotic resistance (Strama) durchgeführt, das sich für einen rationalen Einsatz von Antibiotika einsetzt.

Es nahmen 248 Frauen im Alter von 27 bis 62 Jahren teil, die sich mit Fieber und Flankenschmerz beim Arzt vorgestellt hatten. Bei 96 Prozent waren die Urinkulturen und bei 22 Prozent auch die Blutkulturen positiv.

Der häufigste Erreger war E. coli. Einige Patientinnen wurden ........... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50631

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100 Billionen Bakterien im Darm steuern das Immunsystem und das Körpergewicht. Und etwa 80.000 Österreicher leiden an einer von Antibiotika mitverursachten chronisch-entzündlichen Darmerkrankung, 1300 sterben jährlich daran.

Im vergangenen Frühjahr klagte die 52-jährige Wiener Büroangestellte Christa Kamberger (Name von der Redaktion geändert) plötzlich über heftige Bauchkrämpfe, Durchfälle und Fieber. Die Hausärztin verschrieb ihr ein Breitband-Antibiotikum, aber das Leiden wurde nur noch schlimmer. Nach einem sechswöchigen Martyrium und einem Gewichtsverlust von sieben Kilo wandte sich Kamberger an das Wiener Privatkrankenhaus Göttlicher Heiland, das auf entzündliche Darmerkrankungen spezialisiert ist. Die dortigen Mediziner ...............

http://www.profil.at/articles/1231/560/337246/antibiotika-darmerkrankung-bauchgefuehle

+ Kommrntare


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Antibiotika-Tag warnt vor gesundheitlichen Folgen
« Antwort #7 am: 28. Oktober 2012, 00:35 »



Antibiotika-Tag warnt vor gesundheitlichen Folgen

Zunehmende Entstehung von Allergien und Resistenzen unterschätzt

Europäischer Antibiotika-Tag 2012


Wien (pte023/23.10.2012/13:55) - Anlässlich des fünften Europäischen Antibiotika-Tages http://ecdc.europa.eu/de haben heute, Dienstag, Experten über die Bedrohung der öffentlichen Gesundheit durch eine zu leichtfertige Antibiotikagabe bei harmlosen Erkältungen und die potenzielle Entstehung von Resistenzen informiert. Darüber hinaus wurden innovative Behandlungsmöglichkeiten mithilfe von Pflanzenextrakten - darunter das Medikament Kaloba, welches zur Heilung von Atemwegsinfekten eingesetzt wird - präsentiert.

Erhöhtes Allergiepotenzial

"Antibiotika werden bei Kleinkindern vorwiegend aufgrund von Hilflosigkeit und Vorsichtsdenken verschrieben. Je kleiner die Kinder sind, desto schwieriger ist es, mithilfe eines Schnelltests die tatsächliche Krankheitsursache zu ermitteln", so Allergologin und Kinderärztin Waltraud Emminger gegenüber pressetext. Darüber hinaus werde der Einsatz von Antibiotika im frühen Kindheitsalter mit einem gesteigerten Risiko für Allergien und Atopie im späteren Kindes- und Jugendalter in Verbindung gebracht. Antibiotika sollten daher nur in sinnvollen Fällen zum Einsatz kommen.

Andreas Schapowal, HNO-Arzt und Facharzt für Allergologie und Immunologie, zufolge konsultieren Patienten vorwiegend wegen Atemwegsinfekten, welche zu 95 Prozent viral bedingt sind, einen Arzt. Dennoch werden in etwa 80 Prozent der Fälle Antibiotika, die bei Virusinfekten jedoch keine Wirkung zeigen, verordnet. Da Antibiotika nicht nur die Krankheitserreger, sondern auch die Bakterien der Darmflora vernichten, können Verdauungsstörungen und Durchfallerkrankungen ausgelöst werden. Ein weiteres Risiko der maßlosen Antibiotikagabe sind die weltweit steigenden Resistenzraten.

Kürzere Krankheitsdauer mit Kaloba

Als Alternative zu Antibiotika können Phytopharmaka - Arzneimittel aus Pflanzen - zur Linderung der Symptome und zur Verkürzung der Krankheitsdauer beitragen, da sie aufgrund ihrer besonderen Struktur besser an Rezeptoren andocken als Einzelsubstanzen. Laut Schapowal belegen mehrere klinische Studien die vorteilhafte Wirkung und Verträglichkeit von Kaloba, welches zur Therapie von Atemwegserkrankungen verwendet wird. Außerdem zeigen Studien, dass Kaloba im Vergleich zur Placebogruppe einen hochsignifikant besseren Krankheitsverlauf und eine raschere Genesung ermöglicht.

Fotos zur Veranstaltung stehen unter http://fotodienst.pressetext.com/album/3105 als Download zur Verfügung.

Josef

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Patienteninfos zur Antibiotikatherapie
« Antwort #8 am: 29. Oktober 2012, 00:12 »



Patienteninfos zur Antibiotikatherapie

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Berlin – Die Arztbibliothek des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) beschäftigt sich als Thema des Monats mit der Antibiotikatherapie und dem Problem der resistenten Keime. „Antibiotika gehören zu den am häufigsten verordneten Arzneimitteln in Deutschland. Etwa 22 Millionen Patienten haben im Jahr 2010 ein Antibiotikarezept erhalten“, erläutert das ÄZQ in der Einleitung des Themenschwerpunktes. Besonders oft werden sie laut dem Zentrum bei über 90-Jährigen und bei unter 15-Jährigen eingesetzt.

Neben einer Einführung und Links zu wissenschaftlichen Organisationen umfasst der Themenschwerpunkt zwei Patienteninformationen, die Praxen ausdrucken und an ihre Patienten weitergeben können.

zum Thema

    Antibiotika – was Sie wissen sollten
    Antibiotika – was sind Resistenzen?

„Antibiotika – was Sie wissen sollten“ informiert über die Grundlagen der Antibioti­katherapie. Themen sind Wirkmechanismen, mögliche Nebenwirkungen und Hinweise zur Einnahme. Das Faltblatt enthält auch Anregungen zu Fragen, die der Patient mit dem Arzt besprechen sollte.

Die zweite Information „Antibiotika – was sind Resistenzen?“ informiert darüber, wie Resistenzen entstehen, warum sie gefährlich sind und was Patienten selbst dagegen tun können. © hil/aerzteblatt.de
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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52079
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Evi

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Antibiotika und Blutverdünner!
« Antwort #9 am: 16. Januar 2014, 21:52 »



Gleichzeitige Einnahme von Blutverdünnern und Antibiotika riskant

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/57229

hilde

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7.7.14, 22h, WDR-TV: Antibiotika ohne Wirkung? 15.000 Tote ......
« Antwort #10 am: 04. Juli 2014, 20:44 »




+ Antibiotika ohne Wirkung?

Montag, 7. Juli 2014: 22.00 - 22.45 Uhr, die story, WDR Fernsehen
WebTV: Der Film ist online als Stream abrufbar

Jedes Jahr sterben in Deutschland mindestens 15.000 Menschen an
Infektionen mit Keimen, die gegen Antibiotika resistent sind. Die Ärzte
auf den Intensivstationen schlagen Alarm. Der Grund für die vielen
Todesfälle: Die auf dem Markt vorhandenen Antibiotika werden mehr und
mehr wirkungslos ...

http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/fernsehen/14/07/07_2200_w.php5

Josef

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Kälte begünstigt Erkältungen - Nach jeder Antibiotika-Therapie .......
« Antwort #11 am: 18. November 2016, 01:07 »



Kälte begünstigt Erkältungen

Nach jeder Antibiotika-Therapie gehört eine Kur mit Laktobazillen zum Pflichtprogramm
Herbst und Winter haben viele schöne Seiten – die allgemein steigende Erkältungsgefahr bei sinkenden Temperaturen gehört aber sicherlich nicht dazu. Je kälter es wird, desto höher das Risiko, krank zu werden. "Warm anziehen", raten schon die Großeltern – und sie haben Recht: Wissenschaftler der Yale University School of Medicine in New Haven konnten herausfinden, dass die sogenannten Rhinoviren, die Erkältungen verursachen, leichtes Spiel haben, wenn wir frieren (1). Denn: Kälte schwächt das Immunsystem des Menschen, dadurch haben Viren bessere Chancen, sich auszubreiten. Die Krankheitserreger profitieren demnach nicht direkt von den kühlen Bedingungen an sich, sondern indirekt durch die eingeschränkten Bekämpfungsmaßnahmen des Organismus.
 
Folgeinfektionen bei grippalen Infekten?
Patienten mit grippalen Infekten verlassen oft die Ordination ihres Hausarztes mit einem Antibiotika-Rezept. "Zur Verhinderung möglicher Folgeinfektionen", ist häufig der Grund für diese Verschreibung. Da das Antibiotikum bekanntlich nicht nur die krankmachenden, sondern auch die nützlichen Bakterien abtötet, tritt als häufigste Folgeinfektion einer Antibiotika-Therapie bei Frauen eine Scheideninfektion auf.
 
Unterstützung für Darm- und Scheidenflora
"Nach der Einnahme von Antibiotika klagen viele Frauen über Scheideninfektionen", so Dr. Eva Lehner-Rothe, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Wien und Baden. Der Grund: "Im optimalen Zustand herrscht in der Scheide ein saures Milieu mit einem pH-Wert zwischen 3,8 und 4,5. Eine Antibiotika-Therapie führt zu einer Veränderung des normalen Scheidenmilieus. Der pH-Wert steigt deutlich an, Pilze oder krankmachende Bakterien können sich gut vermehren und der natürliche Schutz von Laktobazillen auf der Vaginalschleimhaut versagt", warnt die Expertin.
 
Milchsäurebakterien schützen
Daher empfiehlt Dr. Eva Lehner-Rothe prinzipiell nach der Antibiotikaeinnahme, oder besser noch parallel dazu, den Aufbau der Scheiden- und Darmflora mit speziellen Laktobazillen. "Diese nützlichen Bakterien – zum Beispiel aus dem Stamm Casei Rhamnosus – versorgen sowohl die Darm-, als auch die Vaginalflora mit ausreichend Milchsäure. Zudem haften sie an den Schleimhäuten an, vermehren sich dort und bilden einen schützenden Biofilm. Somit haben krankmachende Keime und Pilze keine Chance sich festzusetzen und Patientinnen sind – selbst nach einer Antibiotika-Therapie – vor Infektionen geschützt." Besonders wirksam um Scheideninfektionen vorzubeugen sind Gynophilus Classic® Scheidenkapseln und Gynophilus protect® Vaginaltabletten. Beide Produkte enthalten Laktobazillen des Stammes Casei Rhamnosus.
 
Die Gynophilus Classic® Scheidenkapseln erhalten durch eine kurmäßige Anwendung von 14 Scheidenkapseln das Gleichgewicht in der Scheidenflora.
 
Gynophilus Protect® Vaginalkapseln müssen nach erfolgreich behandelter Scheideninfektion durch die  höhere Dosis nicht täglich eingeführt werden, sondern nur alle vier Tage. Empfohlen wird die Kur für 8 Tage mit 2 Tabletten – die Tablette wird alle vier Tage am besten direkt vor dem Schlafengehen eingeführt.
 
Florea® regenerans  Kapseln enthalten die wertvollen Laktobazillen zum Einnehmen und regenerieren wieder rasch die durch Antibiotikaeinnahme geschädigte Darmflora.
Die Präparate sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
 
Weitere Infos:
http://www.gesunde-darmflora.at und http://gesundescheide.at

Quelle:
(1) Ellen F. Foxman et.al. (2014): Temperature-dependent innate defense against the common cold virus limits viral replication at warm temperature in mouse airway cells. In: PNAS (2015) 112 (3) pp. 827-832; doi:10.1073/pnas.1411030112
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke