Autor Thema: Lungenkrebs - in Forschung  (Gelesen 6992 mal)

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Richi

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Lungenkrebs - in Forschung
« am: 16. September 2010, 02:12 »
Mittwoch, 15. September 2010

Neuer Ansatz für die Behandlung von Lungenkrebs

Dallas (Texas) – Ein RNA-Molekül namens miR-21 beschleunigt die Progression des nichtkleinzelligen Bronchialkarzinoms und könnte ein wesentlicher Bestandteil neuer Therapieansätze werden. Das behaupten Wissenschaftler des Southwestern Medical Centers der University of Texas unter der Leitung von Mark Hatley. Wie in der Fachzeitschrift Cancer Cell (doi: 10.1016/j.ccr.2010.08.013) berichtet, basiert ihre Studie auf Experimenten am Mausmodell und zeigt, inwieweit das Molekül bei der Entstehung dieser Form des Lungenkrebses beteiligt ist.

............. http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/42725/Neuer_Ansatz_fuer_die_Behandlung_von_Lungenkrebs.htm

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Lungenkrebs - in Forschung
« Antwort #1 am: 27. April 2011, 01:06 »
Central European Society for Anticancer Drug Research meldet Beginn der Aufnahme von Patienten in die erste randomisierte Studie zur pharmakokinetisch gesteuerte Anpassung der Paclitaxel-Dosierung bei nicht- kleinzelligem Lungenkrebs =

   Wien und Bethlehem, Pennsylvania (ots/PRNewswire) - Die Central
European Society for Anticancer Drug Research (CESAR), zusammen mit
Saladax Biomedical, Inc., gab heute den Beginn der Aufnahme von
Patienten in die CEPAC-TDM-Studie bekannt. Im Rahmen dieser Studie
wird das therapeutische Medikamentenmanagement(TDM) für Paclitaxel
mit nachfolgender pharmakokinetisch gesteuerter Dosierungsanpassung
bei Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) im
fortgeschrittenem Stadium geprüft. Die Studie soll klären, ob
mithilfe einer Optimierung der Paclitaxel-Dosierung das Auftreten von
Neutropenie des Grades 4 verringert werden kann, ohne dass die
progressionsfreie Überlebenszeit und das Gesamtüberleben dadurch
beeinträchtigt werden. Saladax entwickelt zurzeit einen auf
Nanopartikeln basierenden automatisierten Immuntest, der eine
schnelle, einfache und kostengünstige Bestimmung der
Paclitaxel-Spiegel erlaubt. Diese Messungen sollen dann eine
zeitnahe, personalisierte Anpassung der Dosierung ermöglichen.

   Insgesamt sollen 280 Patienten in diese multizentrische
randomisierte Studie aufgenommen werden. An der ersten Phase der
Studie nehmen acht Prüfzentren in Deutschland und der Schweiz teil,
wobei die ersten drei Patienten bereits in Löwenstein (Deutschland)
in die Studie aufgenommen wurden. Die Studie wird von CESAR
gesponsert und von Saladax Biomedical unterstützt.

   Bei der CEPAC-TDM-Studie handelt es sich um die erste grosse,
randomisierte Studie zur Prüfung der klinischen Verwendbarkeit des
Medikamentendosierungsmanagements für Paclitaxel. Sie ist die grösste
randomisierte Studie ihrer Art. Ein Dosierungs-Algorithmus, der
24-Stunden-Paclitaxel-Plasmaspiegel und klinische Parameter
berücksichtigt und auf einem grossen Bevölkerungsmodell zu Paclitaxel
basiert, wurde erstellt. Neben den klinischen Ergebnissen wird im
Rahmen dieser Studie umfangreiches Datenmaterial zu den
gesundheitsökonomischen Ergebnissen gewonnen.

   Dr. med. Markus Joerger, PhD, erläutert: "Die CEPAC-TDM-Studie
kann potenziell durch Senkung des Auftretens von fieberhafter
Neutropenie und Hospitalisierung sowie von stark beeinträchtigender
Neuropathie die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessern,
indem die Paclitaxel-Dosierung individuell an den Medikamentenabbau
bei dem jeweiligen Patienten angepasst wird."

   Einzelheiten zur Studie

   Die CEPAC-TDM-Studie ist eine offene, randomisierte,
Parallelgruppen-, klinische Studie der Phase III, im Rahmen derer die
herkömmliche Paclitaxel-Dosierung von 200 mg/m2 alle drei Wochen
(konventioneller Behandlungs-Arm A) mit der Bestimmung der
Paclitaxel-Blutspiegel und nachfolgenden individuellen Anpassungen
der Dosierung (experimenteller Behandlungsarm B) verglichen wird.
Dabei ist das Hauptziel eine deutliche Senkung des Auftretens von
Neutropenie des Grades 4 bei Patienten im Behandlungsarm B zu
erzielen, ohne dadurch die Wirksamkeit der Chemotherapie hinsichtlich
der progressionsfreien Überlebenszeit (PFS) und des Gesamtüberlebens
(OS) zu schmälern.

   Informationen zum nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC)

   Lungenkrebs ist heute der weltweit häufigste Krebs, wobei das
nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom (NSCLC) 85% Prozent aller
Lungenkrebsfälle ausmacht. Laut Angaben des Centers for Disease
Control and Prevention (CDC) ist Rauchen die Ursache von ca. 90% der
lungenkrebsbedingten Todesfälle bei Männern und fast 80% der
lungenkrebsbedingten Todesfälle bei Frauen. Die Behandlung des
nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms ist je nach Stadium
unterschiedlich, wobei aber Kombinationen mit Taxanen üblicherweise
bei den Therapie-Schemata der ersten Wahl verwendet werden. Zu den
häufigsten Nebenwirkungen der Taxane gehören Polyneuropathie und
Knochenmarkdepression mit resultierender schwerer Neutropenie.

   Informationen zur pharmakokinetisch gesteuerten Dosierung

   Es gibt immer mehr Erkenntnisse, die für eine Beziehung zwischen
den Paclitaxel-Konzentratioen im Plasma und der Toxizität des
Medikaments, insbesondere hinsichtlich Neutropenie und klinischem
Ergebnis, sprechen. Diese Daten stammen von verschiedenen
pharmakologischen Studien an Patienten mit soliden Tumoren, darunter
Lungenkrebs, Eierstockkrebs, Brustkrebs und seltenere Krebsarten. Das
therapeutische Medikamentenmanagement (TDM) soll die Toxizität der
Behandlung vermindern, gleichzeitig aber deren Wirksamkeit im
Vergleich zur Standardbehandlung erhalten oder verbessern.
Prospektive pharmakokinetische Studien mit Dosierungsanpassung sind
wichtig um herauszufinden, welchen Wert Paclitaxel-TDM hat.

   Informationen zur CESAR Central European Society for Anticancer
Drug Research-EWIV

   Die CESAR nimmt im Rahmen eines gesamteuropäischen Early Drug
Development Network die Rolle als mitteleuropäische Plattform für die
Entwicklung neuartiger Wirkstoffe und Therapien in der Onkologie ein.
Die wissenschaftliche Arbeit der Arbeitsgruppen reicht von der
Wirkstoffentwicklung (AWO)
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=339&kat3=237&vid=1&_=2)
über die Pharmakokinetik(APOH)
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=339&kat3=238&vid=1) zu
klinischen Studien der Phase I
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=339&kat3=239&vid=1), II
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=339&kat3=240&vid=1) und
III
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=339&kat3=241&vid=1).
Die CESAR arbeitet mit universitären Studiengruppen, mit einzelnen
onkologischen Institutionen sowie mit der pharmazeutischen Industrie
zusammen. Das CESAR Central Office (CCO)
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=358&kat3=275&vid=1) in
Wien bietet die geeignete Infrastruktur für alle Phasen klinischer
Studien von der Planung über die Durchführung des Projektmanagements
bis hin zur klinischen Dokumentation und statistischen Auswertung.
Die CESAR als Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung
(EWIV) wird von den Vereinen CESAR Deutschland
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=347&kat3=251&vid=1) und
CESAR Österreich
(http://www.cesar.or.at/main.asp?kat1=13&kat2=348&kat3=254&vid=1)
(mit Mitgliedern aus Österreich und der Schweiz) getragen.

   Informationen zu Saladax Biomedical, Inc.

   Saladax Biomedical entwickelt und vermarktet neuartige
diagnostische Tests mit dem Ziel, die vielversprechenden
Möglichkeiten einer personalisierten Medizin mithilfe von
Dosierungsmanagement und diagnostischen Begleitprodukten zu
bestehenden und neuen Therapeutika zu erschliessen. Die
Dosierungsmanagementlösung des 2004 gegründeten Unternehmens mit Sitz
in Bethlehem im US-Bundesstaat Pennsylvania sorgt für ein besseres
Ansprechen und mehr Lebensqualität für den Patienten, indem sie eine
optimale Anpassung der Dosierung an die jeweiligen individuellen
Erfordernisse des Patienten ermöglicht. Das Portfolio des
Unternehmens von 15 MyCare(TM) -Dosierungsmanagement-Tests setzt sich
aus firmeneigenen, automatisierten und kostengünstigen
In-vitro-Diagnostik-Tests zusammen, die sich in unterschiedlichen
Phasen der Entwicklung befinden und in erster Linie im Gebiet der
Onkologie angesiedelt sind. Der erste in der Onkologie erhältliche
MyCare-Test wurde für 5-Fluorouracil, üblicherweise als 5-FU
bezeichnet, entwickelt. 5-FU zählt zu den am häufigsten in der
Krebstherapie eingesetzten Medikamenten. Dieser Test kann in den USA
von Myriad Genetics unter dem Markennamen OnDose(TM) bezogen werden.
In Europa trägt der Tests die CE-Kennzeichnung und wird von Saladax
unter dem Handelsnamen My5-FU(R) vertrieben, wohingegen in Japan der
Vertrieb exklusiv über FALCO Biosystems erfolgen wird. Saladax
arbeitet auch mit Pharma-Unternehmen an der Entwicklung von
begleitenden diagnostischen Tests, die der Entwicklung und Anwendung
von neuen und bekannten Wirkstoffen zugute kommen sollen, indem sie
wichtige klinische Informationen liefern. Das Unternehmen hat einen
mehrjährigen Entwicklungs- und Vermarktungsvertrag mit Bristol-Myers
Squibb Company  abgeschlossen. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll
die Entwicklung gewisser klinischer diagnostischer Tests erfolgen,
die bei der Entwicklung bestimmter Wirkstoffe in der Pipeline von BMS
eingesetzt werden sollen.

~
   My5-FU ist eine eingetragene Marke von Saladax Biomedical, Inc. 

   OnDose ist eine Marke von Myriad Genetics, Inc. 

   CESAR Central European Society for Anticancer Drug Research - EWIV

    Berta Moritz, PhD     Direktorin, Clinical Affairs     
berta.moritz@cesar.or.at     http://www.cesar.or.at     Saladax
Biomedical, Inc.     Adrienne Choma, Esq.     Vizepräsidentin,
Vertrieb     achoma@saladax.com     Pressekontakt von Saladax     
Tiberend Strategic Advisors, Inc.     +1-212-827-0020     Farrell
Denby     fdenby@tiberend.com     oder     Andrew Mielach     
amielach@tiberend.com

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Raucher: Bluttest zeigt Lungenkrebs
« Antwort #2 am: 16. Mai 2011, 20:18 »
Bluttest zeigt Lungenkrebs

Nukleinsäuren geben Aufschluss über Erkrankung

APA

Deutsche Wissenschaftler haben einen Bluttest für Raucher entwickelt. Im Rahmen einer Studie wurden 480 Nukleinsäuren identifiziert, deren Menge in den Blutzellen erhöht oder niedriger ist, sobald jemand an Lungenkrebs erkrankt ist. "Bei Lungenkrebspatienten ergeben sich also typische Muster, die mit einem Messprogramm zu erkennen sind", erläutert Joachim L. Schultze von der Universität Bonn. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Clinical Cancer Research" veröffentlicht.

Diese Veränderungen im Blut zeigen sich den Angaben zufolge auch schon, wenn der Tumor noch in einem sehr frühen Stadium ist. Durch einen einfachen Vorsorge-Bluttest könnte ein Großteil der Lungenkrebspatienten überleben, sagt Schultze. Dabei nimmt der Arzt seinem Patienten Blut ab und innerhalb von 24 Stunden weiß er, ob derjenige mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs hat oder nicht - auch wenn der Patient noch keine Symptome hat. Bisher würden über 80 Prozent innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose sterben, da der Tumor bereits zu weit fortgeschritten sei.

Die Wissenschaftler haben über mehrere Jahre hinweg das Blut von über 200 Rauchern untersucht. Etwa die Hälfte davon hatte Lungenkrebs, die anderen waren entweder völlig gesund oder litten an einer anderen Lungenerkrankung. Das Blut der Probanden haben die Forscher dann mit Biochips auf bestimmte Nukleinsäuren untersucht und dabei die typischen Muster gefunden. Derzeit ist eine analoge, aber viel größere Studie mit zehnmal so vielen Patienten geplant, um die Ergebnisse zu bestätigen. (tha/mmb)

Quelle: Clinical Cancer Research (abstract)

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17.05.2011 
   
   Lungenkrebs: Bonner Forscher legen Grundstein für zukünftigen Bluttest

Ob jemand Lungenkrebs hat, verrät sein Blut, haben Forscher der Universität Bonn gezeigt. In Zusammenarbeit mit Kollegen am Universitätsklinikum Köln entwickeln sie einen Bluttest für Raucher, der in Zukunft Menschenleben retten könnte: Denn je früher ein Lungentumor erkannt wird, desto besser sind die Überlebenschancen. Die Studie ist jetzt im Fachmagazin Clinical Cancer Research erschienen.

Die Wissenschaftler um Professor Dr. Joachim L. Schultze haben über 480 Moleküle identifiziert, deren Konzentration im Blut verändert ist, sobald jemand an Lungenkrebs erkrankt ist. Diese Moleküle liegen dann entweder in erhöhter oder in geringerer Menge in den Blutzellen vor. "Bei Lungenkrebspatienten ergeben sich also typische Muster, die mit einem Messprogramm zu erkennen sind", erläutert Prof. Schultze. Bei den Molekülen handelt es sich um Nukleinsäuren, welche im Körper entstehen, wenn bestimmte Gene abgelesen werden.

Die Veränderungen im Blut zeigen sich auch schon, wenn der Tumor noch in einem sehr frühen Stadium ist. Bei Lungenkrebs gibt es vier verschiedene Stadien, erklärt Prof. Schultze: "Die Prognose für Patienten im Stadium 3 und 4 ist auch heute noch sehr schlecht, selbst mit modernsten Therapien kann man lediglich den Zeitpunkt des Todes hinauszögern." Lungenkrebs im ersten Stadium hingegen ist operierbar und in vielen Fällen dann sogar heilbar. "Allerdings erkennt man heutzutage einen Tumor selten so früh, nämlich nur in etwa 15% aller Fälle. Würde ein einfacher Vorsorge-Bluttest diesen Anteil erhöhen, könnte ein Großteil der Lungenkrebspatienten überleben", sagt Prof. Schultze. Bisher sterben hingegen über 80% aller Lungenkrebspatienten innerhalb von zwei Jahren nach der Diagnose, da der Tumor bereits zu weit fortgeschritten ist.

Screening auf Lungenkrebs: Ergebnis innerhalb eines Tages

In Zukunft gehört möglicherweise eine Lungenkrebs-Vorsorgeuntersuchung zur Routine: Der Arzt nimmt seinem Patienten Blut ab und innerhalb von 24 Stunden weiß er, ob derjenige mit einer hohen Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs hat oder nicht - auch wenn der Patient noch gar keine Symptome hat.

Das Team um Prof. Joachim Schultze hat über viele Jahre hinweg das Blut von über 200 Rauchern untersucht. Etwa die Hälfte davon hatten Lungenkrebs, die anderen waren entweder völlig gesund oder litten an einer anderen Lungenerkrankung. "Es war uns wichtig, dass ein späterer Test nicht nur Lungenkrebspatienten von Gesunden unterscheiden kann, sondern auch von Menschen mit chronischen Lungenerkrankungen." Das Blut der Probanden haben die Forscher dann mit Biochips auf bestimmte Nukleinsäuren untersucht und dabei die typischen Muster gefunden.

Momentan planen die Forscher eine analoge, aber viel größere Studie mit zehnmal so vielen Patienten, um die Ergebnisse zu bestätigen. Würden sich die jetzigen Ergebnisse in einer solchen Studie bestätigen, stünde der endgültigen Entwicklung des Bluttests bis zur Marktreife nichts mehr im Wege.

T. Zander, A. Hofmann, A. Staratschek-Jox, S. Classen, S. Debey-Pascher, D. Eggle, S. Ansén, M. Hahn, M. Beyer, R.K. Thomas, B. Gathof, C. Mauch, K.-S. Delank, W. Engel-Riedel, H.-E. Wichmann, E. Stoelben, J.L. Schultze, J. Wolf: Blood-based gene expression signatures in non-small cell lung cancer, Clinical Cancer Research, 2011.

Quelle: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Richi

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Lungenkrebs - Antikörper
« Antwort #4 am: 21. Mai 2011, 15:40 »

Donnerstag, 19. Mai 2011

Lungenkrebs: Antikörper verdreifacht Überlebenszeit

San Francisco – Der Antikörper MetMAb, der einen für das Tumorwachstum wichtigen Rezeptor besetzt, hat in einer Phase-II-Studie die Überlebenszeit von bestimmten Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchialkarzinom (NSCLC) verdreifacht. Der Therapieerfolg war jedoch von der genauen Auswahl der Patienten abhängig.

................ http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45928/Lungenkrebs_Antikoerper_verdreifacht_Ueberlebenszeit.htm

 © rme/aerzteblatt.de

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Lungenkrebs-Screening senkt Mortalität: trotz neuer Studien, noch kein Start in Österreich


http://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_billrothtv&void=2310


Gitti

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Lungenkrebs, dann Hirnmetastasen
« Antwort #6 am: 21. März 2013, 23:09 »


Neue Therapie-Option bei Hirnmetastasen in Verbindung mit Lungenkrebs

Wien (OTS) - Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Ursache für
Mortalität bei Krebs. In Österreich erkranken jährlich rund 4.000
Menschen an dieser Tumor-Art. Ein besonderes Problem ist die
Entwicklung von Gehirnmetastasen in Verbindung mit dem
Lungenkarzinom. Dafür gab es bisher - abgesehen von Operation oder
Bestrahlung - keine Therapiemöglichkeit. Jetzt haben ForscherInnen
der MedUni Wien einen möglichen neuen Therapie-Ansatzpunkt
identifiziert.

In einer Studie des Comprehensive Cancer Centers der MedUni Wien (CNS
Unit/Central Nervous Systems Tumours Unit) unter der Leitung von
Matthias Preusser und Peter Birner wurde in Kooperation mit der
Universität Heidelberg erstmals gezeigt, dass Veränderungen des
ALK-Gens auch in Hirnmetastasen von Lungenkarzinomen nachweisbar sind
- und nicht nur im Lungen-Tumor selbst. Die Ergebnisse wurden jetzt
im Top-Magazin "Lung Cancer" publiziert.

Ist das ALK-Gen verändert, kann die Zelle dieses Gen nicht mehr
regulieren. Es ist dann ständig aktiv und "zwingt" die Tumorzelle,
sich unkontrolliert zu vermehren. Bei den Mutationen schließt sich
das ALK-Gen stets mit einem Partner-Gen zusammen, in diesem Fall
meist mit dem Gen EML4.

ALK-Gen als Angriffspunkt

"Die Ergebnisse zeigen, dass der Angriffspunkt von ALK-gerichteten
Therapien auch in Hirnmetastasen vorhanden ist. Das könnte zu einer
Erweiterung der Therapiekonzepte bei dieser Komplikation von
bestimmten Lungenkarzinomen führen", sagt Preusser, der auch
Koordinator der neu gegründeten "Brain Metastases Platform" der
europäischen Krebsforschungsgemeinschaft EORTC ist. Rund 60
PatientInnen in Österreich sind jährlich von Gehirnmetastasen in
Verbindung mit ALK-positivem Lungenkrebs betroffen.

Bereits im Vorjahr war der MedUni Wien bei der Behandlung der
aggressiven Lymphkrebs-Form ALCL mit einer auf ein ALK-Gen (NPM-ALK)
ausgerichteten Therapie mit einem spezifischen PDFGR-Inhibitor ein
Aufsehen erregender Erfolg in der Gruppe um Lukas Kenner gelungen.

Im internationalen Spitzenfeld bei der Erforschung der Hirnmetastasen
"Mit der Gründung der CCC-CNS-Unit ist es der MedUni Wien gelungen,
innerhalb von nur zwei Jahren ins internationale Spitzenfeld bei der
Forschung im Bereich der Hirnmetastasen vorzustoßen", sagt Christoph
Zielinski, Leiter des Comprehensive Cancer Centers. An der MedUni
Wien gehört die Krebsforschung/Onkologie zu jenen fünf
Forschungsclustern, in deren Fachgebieten vermehrt Schwerpunkte in
der Grundlagen- und klinischen Forschung gesetzt werden. Die weiteren
vier Forschungscluster sind Allergologie/Immunologie/ Infektiologie,
vaskuläre/ kardiale Medizin, Neurowissenschaften und Bildgebung
(Imaging).

Service: Lung Cancer

"ALK gene translocations and amplifications in brain metastases of
non-small cell lung cancer." Preusser M, Berghoff AS, Ilhan-Mutlu A,
Magerle M, Dinhof C, Widhalm G, Dieckmann K, Marosi C, Wöhrer A,
Hackl M, Zöchbauer-Müller S, von Deimling A, Schoppmann SF, Zielinski
CC, Streubel B, Birner P. Lung Cancer 2013 Feb 27. pii:
S0169-5002(13)00055-X. doi: 10.1016.

Medizinische Universität Wien - Kurzprofil

Die Medizinische Universität Wien (kurz: MedUni Wien) ist eine der
traditionsreichsten medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten
Europas. Mit fast 7.500 Studierenden ist sie heute die größte
medizinische Ausbildungsstätte im deutschsprachigen Raum. Mit ihren
31 Universitätskliniken, 12 medizintheoretischen Zentren und
zahlreichen hochspezialisierten Laboratorien zählt sie auch zu den
bedeutendsten Spitzenforschungsinstitutionen Europas im
biomedizinischen Bereich. Für die klinische Forschung stehen über
48.000m2 Forschungsfläche zur Verfügung.

hilde

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Lungenkrebs - Frauen holen enorm auf! Bald mehr als Brustkrebs!
« Antwort #7 am: 07. September 2013, 23:16 »

Frauen: Bei Kehlkopf- und Lungenkrebs wird eine weitere Zunahme der Sterblichkeitsrate vorausgesagt. -

Tabaklobbyisten ist das egal, solange es nicht die eigene Mutter/Tochter betrifft! -

Männer: 10 % jährliche Zunahme von Lungenkrebs!

Jeder zehnte stirbt in Europa an Lungenerkrankung; häufigste Ursache ist das Rauchen!

http://gesundheits-zeit.de/2013/06/27/rueckgang-der-sterblichkeitsrate-bei-magen-und-gallenkrebs/

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Lungenkrebs bei Frauen
nimmt dramatisch zu. Bald schon wird Brustkrebs an 2. Stelle stehen! -

http://www.bild.de/regional/berlin/berlin-regional/experte-lungenkrebs-nimmt-bei-frauen-zu-29203144.bild.html
« Letzte Änderung: 08. September 2013, 00:44 von admin »

Richi

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Lungenkrebs als chronische Erkrankung
« Antwort #8 am: 13. Oktober 2014, 00:09 »


ÖGP-Kongress 2014:

Lungenkrebs als chronische Erkrankung
 
Bei bestimmten Patienten lässt sich das Leben durch spezielle Medikamente deutlich verlängern.
Lungenkarzinome sind die häufigste tödliche Krebserkrankung in Österreich. Mit der modernen „zielgerichteten Therapie“ unter Verwendung von Medikamenten, die spezifisch bestimmte Signalwege in den bösartigen Zellen blockieren, lässt sich auch bei manchen Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung die Überlebenszeit deutlich verlängern. Das Ziel wäre, den Status einer chronischen Erkrankung zu erreichen, hieß es jetzt beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG) in Salzburg (2. bis 4. Oktober).
Wien, 6. Oktober 2014. Der Hintergrund: Im Jahr 2012 sind in Österreich insgesamt 3.864 Menschen an einem Lungenkarzinom erkrankt. Die Zahl der Todesopfer betrug 3.388. Nur 15 % der Patienten[1] leben noch nach fünf Jahren, bei den Brustkrebspatientinnen sind es hingegen beispielsweise 86 % (Dickdarmkrebs: 61 %, Prostatakarzinom: 96 %). Die durchschnittliche Überlebensdauer bei fortgeschrittenen Lungenkrebs-Erkrankungen liegt bei einem Jahr.
Doch zwölf bis 15 % der Betroffenen haben die Chance auf eine relativ nebenwirkungsarme medikamentöse Therapie mit deutlich verlängerter Überlebenszeit. Dies ist der neuen „zielgerichteten Krebstherapie“ zu verdanken. Aus der Kenntnis von spezifischen Signalwegen heraus, welche das Wachstum von Krebszellen antreiben, werden immer mehr Medikamente entwickelt, die in diese Mechanismen eingreifen und sie blockieren.
“85 % der Lungenkarzinome sind sogenannte nicht-kleinzellige Karzinome (NSCLC, Anm.). Man kann davon ausgehen, dass bis zu etwa 15 % der Tumoren aus Zellen bestehen, die Genmutationen aufweisen, auf die solche Arzneimittel abzielen“, so Oberarzt Dr. Maximilian Hochmair, Leiter der Onkologischen Ambulanz und Tagesklinik am Otto Wagner Spital in Wien und Leiter des Arbeitskreises für „Pneumologische Onkologie“ der ÖGP.
Zwar kann man mit diesen Arzneimitteln eine fortgeschrittene Lungenkarzinom-Erkrankung nicht heilen, aber diese medikamentöse Therapie kann bei ausgewählten Patienten die Krankheit stoppen bzw. zumindest bremsen. Da die verwendeten Arzneimittel relativ nebenwirkungsarm sind, ist das auch bei recht guter Lebensqualität möglich.
Molekularbiologische Untersuchung
Die Voraussetzung für eine solche Behandlung ist die genaue molekularbiologische Charakterisierung des Tumorgewebes. „Dazu verwendet man Gewebeproben, die entweder bei einer Bronchoskopie, im Rahmen einer Biopsie unter Kontrolle durch Computertomografie oder Ultraschall oder bei Operationen gewonnen werden“, erläutert Hochmair.
Derzeit werden Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) in den spezialisierten Kliniken bereits auf drei verschiedene Genvarianten des Tumorgewebes untersucht: EGFR (vermehrte Rezeptoren für den Epidermalen Wachstumsfaktor EGF an der Zelloberfläche), EML4-ALK (eine in der Erbsubstanz vorliegende Fusion von zwei Gen-Bestandteilen) und ROS1, ein in Tumorzellen überexprimiertes Gen für das Enzym Tyrosin-Kinase.
Mittlerweile gibt es bereits „zielgerichtete Medikamente“, die jeweils spezifisch bei Vorliegen eines dieser genetischen Merkmale (Biomarker) wirken. Der Pneumologe: „Am bekanntesten sind hier Tyrosin-Kinase-Inihibitoren wie Gefitinib und Erlotinib und das neu seit August 2014 zugelassene Afatinib.“
Sie und Nachfolgesubstanzen wirken, wenn die Tumorzellen Mutationen beim EGF-Rezeptor aufweisen. Durch die Behandlung wird das über diese Rezeptoren ausgelöste Wachstumssignal für die Krebszellen blockiert. Zur Hemmung des ALK-Proteins gibt es zum Beispiel die Substanz Crizotinib. Auch bei ROS1-Mutationen ist bereits eine zielgerichtete medikamentöse Therapie möglich.
Ein Forschungsnetzwerk des Otto Wagner Spitals, des Wilhelminenspitals und des Krankenhauses Hietzing (alle in Wien) sowie der Pulmologischen Abteilung am LKH Hochegg (Grimmenstein/NÖ) hat zwischen Jänner 2010 und Juli 2014 insgesamt rund 3.700 molekularbiologische Untersuchungen von Gewebeproben von Lungenkarzinompatienten (NSCLC) durchgeführt. Bei 1.999 Kranken, bei denen auf EGFR-Mutationen getestet wurde, zeigten 12,8 % derartige Genveränderungen. Unter 1.421 Patienten, die auf EML4-ALK untersucht wurden, zeigten sich bei 2,3 % eine solche Mutation. Mit einem Anteil von nur 0,7 % (von 294 getesteten Patienten) war der Anteil von ROS1-Mutationen am geringsten.
Manche Patienten, die auf solche Therapien gut ansprechen, haben eine deutlich gesteigerte Überlebenszeit. Das kann bis zu Jahren gehen. Dabei sind die Medikamente einfach anzuwenden: Bei den sogenannten Tyrosinkinase-Hemmern reicht oft eine Tablette am Tag.
Neue Methode erlaubt genauere Bestimmung des Therapieerfolges
Der Einsatz neuer, zielgerichteter Medikamente bei Lungenkrebs ist ein Aspekt, doch genauso wichtig ist die Kontrolle des Behandlungserfolges im Verlaufe der Therapie. Wie sich die Tumorgröße verändert – daraus lässt sich die Wirksamkeit der gewählten Behandlungsstrategie ableiten. Dies wiederum gibt den Ärzten die Möglichkeit, die Therapie exakt an den Verlauf der Erkrankung anzupassen.
Hier könnten neue und automatisierte Methoden eine Verbesserung bringen, wie Dr. Kaveh Akbari vom AKH-Linz aus Anlass der Tagung feststellte. Er und seine Co-Autoren haben anhand einer Studie bei 60 Patienten 77 Lungentumoren während der Therapie im Rahmen einer Anfangs- und zwei weiteren Verlaufsuntersuchungen mittels Computertomografie kontrolliert.
Dabei wurden zwei Methoden miteinander verglichen: Mit der ersten Methode wurden die Tumoren eindimensional anhand ihrer längsten Durchmesser mit einer händisch durchgeführten Messung erfasst. Die zweite Methode beruhte auf einer automatischen Messung, bei der das Tumorvolumen bestimmt wird.
Um auch die Abhängigkeit der Methoden von den jeweils Untersuchenden festzuhalten, wurde die Evaluierung getrennt von zwei unterschiedlichen Untersuchern durchgeführt.
Dr. Akbari: „Die CT-Volumetrie zeigt ein genaueres Bild von der Entwicklung der Tumorerkrankung. Sie ist auch wesentlich weniger untersucherabhängig und somit objektiver. Der Therapieerfolg wurde dabei mittels Volumetrie in etwa 17 % der Fälle anders eingestuft als mit der eindimensionalen Messung – in etwa 13 % der Fälle hätte das die weitere Therapieplanung beeinflusst.“

Kontakt

Oberarzt Dr. Maximilian HOCHMAIR
Leiter der Onkologischen Ambulanz und Tagesklinik am Otto Wagner Spital in Wien und Leiter des Arbeitskreises für ”Pneumologische Onkologie” der ÖGP
Otto-Wagner-Spital
Baumgartner Höhe 1
1140 Wien
Tel.: +43 (0)650/6316627
E-Mail: maximilian.hochmair@wienkav.at

Dr. Kaveh AKBARI
AKH-Linz
Krankenhausstraße 9
4020 Linz
Tel.: +43 (0)732/7806-73026
E-Mail: kaveh.akbari@akh.linz.at

Urban & Schenk medical media consulting
Barbara Urban: 0664/41 69 4 59, barbara.urban@medical-media-consulting.at
Mag. Harald Schenk: 0664/160 75 99, harald.schenk@medical-media-consulting.at



Mit freundlichen Grüßen

Harald Schenk
*****************************************************
Mag. Harald Schenk
Urban & Schenk medical media consulting
Schönbrunnerstraße 110/28
1050 Wien
Mobil: +43 664 1607599
E-Mail: harald.schenk@medical-media-consulting.at
www.medical-media-consulting.at
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Josef

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Lungenkrebs - Neues Medikament zur Behandlung
« Antwort #9 am: 14. März 2015, 21:15 »



FDA: Neues Medikament zur Behandlung von Lungenkrebs

Montag, 9. März 2015

Silver Spring – Die US-Arzneibehörde FDA hat den monoklonalen Antikörper Nivolumab als Opdivo zur Behandlung des nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinoms (NSCLC) zuge­lassen. Es ist nach dem Melanom die zweite Indikation innerhalb von drei Monaten. Der Wirkstoff, der die Aktivität von T-Zellen über eine Hemmung des „Checkpoint-Rezeptor“ PD-1 (Programmed Cell Death Protein 1) hemmt, hat in zwei Studien die Behand­lungsergebnisse von Lungenkrebspatienten verbessert.

Die Hemmung von PD-1 hat einen verstärkten Angriff des Immunsystems auf solide Tumore zur Folge. Beim malignen Melanom erzielt Nivolumab selbst bei Patienten, die auf Ipilimumab oder BRAF-Inhibitoren nicht mehr ansprechen, häufig noch eine Remission.
Die FDA betrachtet das Mittel als Durchbruch und ....... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62074
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

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29.11.18, Do., 17 bis 20h, Wien: Lungenkrebs - neue Themen
« Antwort #10 am: 27. November 2018, 23:13 »




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29.11.18, Do., 17 bis 20h, Wien: Lungenkrebs


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Lungenkrebs Info: Heute
« Antwort #11 am: 29. November 2018, 13:20 »
« Letzte Änderung: 29. November 2018, 13:55 von admin »