Autor Thema: Honig bei ......., für ....... auch Krebspatienten?  (Gelesen 10914 mal)

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Honig bei ......., für ....... auch Krebspatienten?
« am: 19. September 2010, 13:01 »
Für Honig hatten wir seit vielen Jahren nur mehr wenig übrig, es heißt immer öfter: ist Zucker, ist schlecht für Krebspatienten und .....!

Hier Informationen in anderer Richtung:

Nach ca. 10 Minuten auf "Bienen / Honig / Krebs":
http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/5869251.html?5840650

und

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/7653719.html

Hauptsache gesund | 16.09.2010 | 21:00 Uhr

Gesundmacher Honig

Wir haben zu Süßem ein eher gespaltenes Verhältnis. Wir lieben es, aber mit schlechtem Gewissen. Bei Honig gibt es viele gute Gründe, öfter einen Löffel davon zu essen– nicht nur bei Husten oder Halsschmerzen.

Honig ist die natürliche Alternative zu Zucker. Über Jahrtausende war er das einzige Süßungsmittel, das unsere Vorfahren kannten. Seine begrenzte Verfügbarkeit machte ihn zu etwas Besonderem. Seine Hauptbestandteile sind Fruchtzucker, Traubenzucker und Wasser. Dazu kommen Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme, Aminosäuren, Pollen und vielfältige Aromastoffe. Honig ist ein naturbelassenes Lebensmittel, dem nichts hinzugefügt und nichts entzogen wird.

Apotheke Bienenstock

Oft hört man, dass Imker älter werden und seltener erkältet sind als andere Menschen. Statistisch eindeutig nachgewiesen ist das wohl nicht, aber doch gut vorstellbar. Denn, als Hobby oder Beruf ausgeübt, verschafft die Imkerei nicht nur Bewegung im Freien und Entspannung. Ein Bienenstock ist eine kleine Fabrik, die eine ganze Reihe von Produkten liefert, die der Gesundheit dienlich sind.

Pollen werden von Bienen als Kraftnahrung für ihren Nachwuchs gesammelt. Einen Teil davon kann man abzweigen, ohne dem Volk zu schaden. Pollen sind reich an Eiweiß, Aminosäuren und Vitaminen sowie zahlreichen weiteren biologisch aktiven Substanzen. Pollen wird als Nahrungsergänzungsmittel verwendet, er soll unter anderem der Prostata helfen.

Wachs stammt aus Drüsen der Bienen und wird beim Bau der Waben verwendet. Es wirkt antibiotisch. Da man es mit Wasser mischen kann, ist es eine altbewährte Grundlage für Salben.

Gelée royale ist die Babynahrung der Bienen, ehe Pollen und Honig zu r Fütterung verwendet werden. Später wird der von Ammenbienen gebildete Saft als exklusive Nahrung für die Königin verwendet, wodurch diese extrem an Gewicht zulegt. Als königliche Speise haftet ihm der Ruf eines Wundermittels an, ohne dass ein Nutzen eindeutig nachgewiesen ist. Gelée royale kann nur in kleinen Mengen gewonnen werden und ist darum teuer.

Propolis ist ein Gemisch aus Harz, Wachs, Pollen und ätherischen Ölen, mit dem die Bienen die Verbreitung von Parasiten und Krankheitserregern bekämpfen, die ansonsten in einem Bienenstock ideale Bedingungen zur Ausbreitung hätten. Die desinfizierende Wirkung kann bei der Behandlung von Wunden und Hauterkrankungen wie Akne, Ekzemen und Schuppenflechte genutzt werden. Sogar beim Einsatz gegen Warzen und Nagelpilz wird von Erfolgen berichtet. Bei Magen- und Darmproblemen kann Propolis auch innerlich angewendet werden.

Balsam für Wunden

Honig lässt sich nutzen, um schlecht heilende Wunden zu behandeln. Das liegt an seinen keimtötenden Eigenschaften. Honig kann Bakterien beseitigen, denen selbst mit Antibiotika schwer beizukommen ist. Außerdem hemmt er Entzündungen und löst abgestorbenes Gewebe. Insbesondere Manukahonig aus Neuseeland wird zur Wundbehandlung eingesetzt. Seine Zusammensetzung macht ihn besonders wirksam.

Es gibt Wundauflagen, durch die mit der Kraft des Honigs Wunden besser heilen. Gewöhnlicher Honig könnte aus hygienischen Gründen aber mehr schaden als nutzen.
Weitere Beiträge zum Thema:

Honig und Fenchel gegen Erkältungen
Vom Bienenstock zur Krebsforschung
Heilsames Gift
Bienen produzieren Obst

ff. und ....

Hauptsache gesund | 16.09.2010 | 21:00 Uhr

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/7677632-hintergrund-7653719.html

Vom Bienenstock zur Krebsforschung

In einem Bienenstock bewegen sich unzählige Tiere auf engstem Raum durcheinander. Damit Bakterien und Pilze in diesem Gewimmel nicht leichtes Spiel haben, benötigen die Bienen effektive Möglichkeiten zur Abwehr. Honig und andere Bienenprodukte wie Propolis enthalten eine Fülle von Stoffen, die vor Infektionen schützen können. Eine dieser Substanzen ist auch für Krebsforscher von Interesse.

Methylglyoxal ist einer dieser wichtigen Inhaltsstoffe von Honig. Es wirkt stark antibakteriell und antimykotisch. Aber MGO, so die Kurzbezeichnung, kann noch mehr: "Es wirkt gegen nahezu alle Tumorzellen, die wir bisher untersucht haben", fasst der Biochemiker Prof. Gerd Birkenmeier die Ergebnisse von Untersuchungen der Universität Leipzig zusammen.
 
Bienen produzieren Stoffe, die auch in der Krebsforschung Anwendung finden.
Noch Jahre bis zu einem anwendbaren Medikament

Methylglyoxal ist ein starkes Zellgift. Es steckt nicht nur in Honig, sondern wird auch von Tumorzellen produziert. Krebszellen haben einen stark erhöhten Zuckerstoffwechsel, wodurch MGO in einer Dosis entsteht, die eigentlich die Zelle selbst töten müsste. Dass das nicht geschieht, liegt an speziellen Enzymen, mit denen die Zelle das Gift unschädlich macht.

Diese Erkenntnis führte Leipziger Krebsforscher zu einer neuen Strategie im Kampf gegen Krebs. Die Idee: Könnte man die Bildung der schützenden Enzyme hemmen, würden Tumorzellen sich selbst vergiften und so unschädlich machen. Im Labor funktioniert das bereits. Nachdem die Wissenschaftler Zellkulturen mit unterschiedlichen Testsubstanzen geimpft hatten, konnten Wirkstoffe gefunden werden, die die Enzyme hemmen und so indirekt Krebszellen zum Absterben bringen. "Diese Stoffe könnten möglicherweise einmal eine große Rolle im Kampf gegen Krebs spielen", glaubt Prof. Birkenmeier. Vor allem gegen Leukämiezellen waren die bisherigen Versuche vielversprechend. Bis daraus ein anwendbares Medikament entsteht, werden aber auch im günstigsten Fall noch mehrere Jahre vergehen.

Honig kann Krebs nicht heilen. Aber die Strategien, die die Bienen zum Schutz vor Krankheiten entwickelt haben, sind auch für Krebsforscher eine Fundgrube für gute Ideen.

Bereits heute kann Honig Krebspatienten helfen, indem er in Ergänzung zur konventionellen Therapie eingesetzt wird. Wenn durch Strahlenbehandlung Wunden oder Schleimhautprobleme auftreten, ist Honig eine mögliche naturheilkundliche Unterstützung.

Zuletzt aktualisiert: 16. September 2010, 16:26 Uhr

Bitte u. a. beachten: ... "Zucker"

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,941.msg10552.html#msg10552

und auch "Zucker"

http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,2252.msg5875.html#msg5875
« Letzte Änderung: 19. September 2010, 13:26 von admin »