Autor Thema: 1.12.10 - Ausleitung im Ayurveda  (Gelesen 3065 mal)

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1.12.10 - Ausleitung im Ayurveda
« am: 19. September 2010, 15:39 »
Arbeitskreis Praxis&Forschung 2010
Leitung: Dr.Gerhard Hubmann
TERMINE 2010: jew. Mi 19.30
Veranstaltungsort: wenn nicht anders bekanntgegeben: Bibliothek der Akademie für Ganzheitsmedizin im OWS, Verwaltungsgebäude G, Sanatoriumstr. 2, 1140 Wien
Anmeldung erforderlich unter 01/688 75 07 oder office@gamed.or.at oder www.gamed.or.at
22.9.2010:
Helmut Olesko
TEM – Traditionelle Europäische Medizin
Eine Akademie stellt sich vor
Wir werden an diesem Abend die Bedeutung der traditionellen Medizin heute, Gemeinsamkeiten traditioneller Medizinsysteme, und das Verhältnis der traditionellen Medizin zur
wissenschaftlichen Medizin beleuchten.
Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der europäischen Tradition werden die Grundlagen der Säftelehre, die bis 1900 gängige Wissenschaft war, dargestellt
Im Anschluss dürfen wir Ihnen das Ergebnis der beiden laufenden Lehrgänge und die Programme für den dritten Lehrgang vorstellen.
1.12.2010:
Mag.Elmar Stapelfeldt
Ausleitung im Ayurveda

Trotz regelmäßiger Ausscheidung von Stuhl, Harn, Schweiß und anderen Exkreten akkumulieren im Laufe des Lebens pathologische Substanzen in Zellen, Geweben und Passageräumen des menschlichen Körpers. Diese Substanzen beeinträchtigen die Körperfunktionen und bilden einen Nährboden für die Entstehung verschiedener Krankheiten.
Ausleitungsverfahren werden im Ayurveda seit Jahrhunderten praktiziert und sind zu einem komplexen System (pañca-karma) gereift. Es handelt sich hierbei um traditionelle naturheilkundliche Verfahren zur inneren Reinigung, die in ähnlicher Form die medizinische Praxis vieler Hochkulturen der Antike bis in die frühe Neuzeit bestimmt haben. Beispielsweise galt auch bei Galen der Grundsatz „qui bene purgat bene curat“ (wer gut ausleitet, heilt gut).
Bei den Ausleitungsverfahren handelt es sich um allgemeine therapeutische Methoden. Sie wirken sich nicht gezielt auf einzelne Stoffwechselkomponenten aus, sondern entlasten den Körper bei der Auseinandersetzung mit pathologischen Faktoren. Dadurch werden Kräfte zur Selbstheilung frei. Oftmals lässt sich die spezielle Wirkung des Verfahrens auf einzelne Symptome im Vorfeld gar nicht voraussagen. Aber empirisch beobachtet man nach der Ausleitung, dass verschiedene Symptome selbst ohne die Gabe von Medikamenten schwinden. Somit sind auch die Indikationslisten der Ausleitungsverfahren sehr umfangreich.