Autor Thema: Mi.29.9.,18.15, Wien - Politik in Österreich: Mutlos, kraftlos, einfallslos?  (Gelesen 3977 mal)

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admin

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Anmerkung: Eigener Titel:
(Gesundheits)politik in Österreich: Mutlos, kraftlos, einfallslos?
Ob hier die besten Diskutanten sind ......?


Im Klartext: Mutlos, kraftlos, einfallslos? Politik in Wahlkampfzeiten
Großer Sendesaal
29. 09. 2010 - 18:15 Uhr

Im Klartext: Mutlos, kraftlos, einfallslos? Politik in Wahlkampfzeiten

Würde ein Unternehmen wie der Staat Österreich agieren, wäre es schon längst pleite: derzeit ist dieser Satz wieder öfter zu hören. Die Politik scheint in einen Dämmerschlaf verfallen. Große Koalitionen neigen offenbar dazu, die kleinsten Brötchen zu backen. Im Verein mit einem überbordenden Föderalismus werden neue Ideen allzu oft im Keim erstickt. Ist Österreich noch zu retten? Wird nach den Landtagswahlen alles besser? Oder ist gegen Klientelpolitik, Ausgleichsdenken, Veränderungsangst tatsächlich kein Kraut gewachsen?

Zu diesem Thema diskutiert Klaus Webhofer mit seinen Gästen
•   Barbara Blaha (Studentin)
•   Monika Langthaler (Beraterin)
•   Konrad Paul Liessmann (Philosoph)
•   Josef Zotter (Unternehmer)
Live in Ö1 ab 18:30 Uhr. Lesen Sie mehr ...

Mittwoch, 29. September 2010
18:15 Uhr
Großer Sendesaal
Eintritt frei

Eine Veranstaltung unterstützt von  

In Kooperation mit TW1

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
 
ORF RadioKulturhaus
Großer Sendesaal
Argentinierstraße 30a
A-1040 Wien

Tickets: (01) 501 70-377
Infos: radiokulturhaus.ORF.at

Anmerkung:
Die Veranstaltung wird auf Ö1 direkt übertragen und ist auf W1 (glaublich am nächsten Tag mittags?) zu sehen.
Warum schreibt DAS der ORF nicht dazu?


« Letzte Änderung: 28. September 2010, 01:20 von admin »

admin

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Aussendung auf TW1:

Einmal pro Monat, jeweils donnerstags 12:05 Uhr und 22:45 Uhr aus dem RadioKulturhaus die Gesprächsreihe mit Klaus Webhofer.

 
______________________
Am 30. September:

 
Mutlos, kraftlos, einfallslos? Politik in Wahlkampfzeiten

 

Bei Klaus Webhofer diskutieren Barbara Blaha, Studentin, Monika Langthaler, Beraterin, Konrad Paul Liessmann, Philosoph, und Josef Zotter, Unternehmer.

admin

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W I E N wählt - wen wählen N I C H T R A U C H E R ???
« Antwort #2 am: 03. Oktober 2010, 12:03 »
54

SPÖ: Häupl / Wehsely schützt die Nichtraucher NICHT vor 68 krebsauslösenden Stoffen - Tabakrauch in Lokalen und öffentlichen Gebäuden!

SP-Gesundheitsminister: Schwach, schwächer, Stöger!


ÖVP: Marek weiß nicht was Korosec sagt, jedenfalls kein Nichtraucherschutz in Wien, auch nicht durch Bundesparlamentarierer.
 

Grüne: Ein bischen bemüht für Nichtraucherschutz zu sorgen - keine "Selschaften".


RESTLICHE  PARTEIEN: Bitte vergessen!


Und: http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,4110.msg10701.html#msg10701

« Letzte Änderung: 03. Oktober 2010, 12:05 von admin »

Gitti

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"Unsere Politiker sind blöd, feig, ahnungslos", http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Treichl-Politiker-bloed-feig-ahnungslos/27762662

Wir brauchen Konsumpatrioten", ....... http://kurier.at/nachrichten/2102181.php?mobil !

und "Die EU-Politiker jämmerlich", http://kurier.at/wirtschaft/2102158.php?mobil

und "Es braucht MEHR Patrioten" http://kurier.at/nachrichten/2102181.php?mobil

für generell rauchfreie Lokale und öffentliche Gebäude!


Oder braucht es http://www.profil.at/articles/1119/560/296765/terror-tirol-feuernaechte-folterknechte laut Profil! Sensen und Knüppel haben wir noch im Schuppen

Gitti

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Politiker sind ......
So allgemein, es ist wohl zu 90 % richtig!

Da schimpft sich Stöger als Gesundheitsminister und schaut zu, wie es jedes Jahr 12.000 Rauchertote und hunderttausende Schwerstkranke durch aktives und passives Rauchen gibt. Seine Stellungnahme "Der Lobbyismus ist zu stark, Frau Thurnherr (ORF), ich kann nicht ändern!", ist eine Farce, bzw. ein Schritt zum Rücktritt.
Detto Bundeskanzler, Finanzministerium: 1,6 Mrd. kosten die Raucher, 1,1 Mrd. "zahlen sie sich selbst", durch vorzeitiges Ableben und Tabaksteuer! Nun die Millionenfrage: "Wer zahlt die 500 Mill. € Differenz jedes Jahr?
Stimmt nicht? Siehe www.sis.info - mit Wahrheitsbeweis!

admin

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Kärnten-Kaiser, Österreich-Stöger: Gesundheitspolitik
« Antwort #5 am: 19. Juli 2012, 19:12 »

Anmerkung:

Schade, dass Gesundheits-LH.Stv. und Nichtraucherschützer Dr. Peter Kaiser MICHT "Raucherschutzminister Stöger zur Brust genommen" hat,
ihm einmal sagte, dass sein Tabakgesetz für den Nichtraucherschutz Mist ist,
endlich ein generelles Rauchverbot in allen Loklalen her muss![/b]


Gesundheitspolitik nach „Health in All Policies“-Ansatz als Weg der Zukunft
 
Utl.: Stöger, Kaiser: Partnerschaftliches Zielsteuerungsmodell skizziert mit zehn Punkten künftige Ausrichtung des Gesundheitswesen

 
In einer gemeinsamen Pressekonferenz bezogen heute, Donnerstag, Gesundheitsminister Alois Stöger und Kärntens Gesundheitsreferent LHStv. Peter Kaiser Stellung zu gemeinsamen Gesundheitszielen und damit einhergehenden notwendigen Reformmaßnahmen. Kärnten befinde sich aufgrund des im Vergleich mit den anderen Bundesländern einzigartigen demographischen Wandels in einer besonderen Situation, leitete Kaiser ein. „Pro Tag verlassen acht Personen im Alter zwischen 15 und 65 Jahren unsere Heimat, gleichzeitig verzeichnen wir jedoch einen Zuzug älterer Menschen, die ihren Lebensabend in Kärnten verbringen wollen. Dadurch ergeben sich speziell im Gesundheitsbereich ganz neue Aufgabenstellung was die Zukunft betrifft“, so Kaiser, der sich gemeinsam mit Stöger für eine aktivere Gesundheitsvorsorge und ein Verfolgen des „Health in All Policies“-Ansatz ausspricht. Demnach müsse ein noch erfolgreicheres Gesundheitswesen mögliche Beiträge aus allen Politikfeldern mit einbeziehen, wie beispielsweise Arbeitsmarkt- oder Bildungspolitik.
 
   Es brauche eine gemeinsame Strategie, die von Wien ausgehend auf alle Bundesländer angewendet werden kann, betonte Kaiser und nannte als wichtigen Schritt die zehn einstimmig beschlossenen Gesamtziele, die in der jüngsten Sitzung der Bundesgesundheitskommission definiert wurden. Diese lauten:
1. Gesundheitsförderliche Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Bevölkerungsgruppen durch Kooperation aller Politik- und Gesellschaftsbereiche.
2. Für gesundheitliche Chancengerechtigkeit zwischen den Geschlechtern und sozioökonomischen Gruppen, unabhängig von der Herkunft, für alle Altersgruppen sorgen.
3. Die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung stärken.
4. Die natürlichen Lebensgrundlagen wie Luft, Wasser und Boden sowie alle unsere Lebensräume auch für künftige Generationen nachhaltig gestalten und sichern.
 
5. Durch sozialen Zusammenhalt die Gesundheit stärken.
 
6. Gesundes Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen bestmöglich gestalten und unterstützen.
 
7. Gesunde Ernährung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln für alle zugänglich machen.
 
8. Gesunde und sichere Bewegung im Alltag durch die entsprechende Gestaltung der Lebenswelten fördern.
 
9. Psychosoziale Gesundheit bei allen Bevölkerungsgruppen fördern.
 
10. Qualitativ hochstehende und effiziente Gesundheitsversorgung für alle nachhaltig sicherstellen.
 
   Erklärtes und übergeordnetes Ziel sei die nachhaltige Sicherung einer qualitätsvollen Gesundheitsversorgung, die durch die öffentliche Hand gewährleistet wird, so Kaiser und Stöger. „Wenn wir uns in Kärntens Nachbarländern oder allgemein in Europa umsehen, so ist die Gesundheitspolitik vielfach zur Sparpolitik geworden. Wir in Österreich stellen hingegen eine qualitätvolle Gesundheitsversorgung sicher und schaffen auch für alle Menschen die in Österreich leben einen offenen Zugang zu diesen Angeboten“, betonte Stöger, dass die partnerschaftlich festgelegten Ziele weit über das klassische Medizinwesen hinaus reichen. So soll das Präventionsangebot weiter ausgebaut werden, um den Menschen bis zum Jahr 2020 zu ermöglichen, zwei Jahre länger als bisher in ihrem Leben gesund zu bleiben.
 
   Lob und Gratulation an Kaiser gab es seitens des Bundesministers für die gelungene Außerstreitstellung des Kärntner Gesundheitswesens. „Ich bin froh und glücklich, dass die Kärntner Gesundheitspolitik von tagesaktuellen Ereignissen abgekoppelt werden konnte und so den Menschen die Sicherheit gegeben wird, dass sie in ein stabiles Gesundheitssystem vertrauen können“, so Stöger. Kaiser betonte, dass es sich dabei um eine Vier-Parteien-Lösung gehandelt habe und er die Gratulation gerne weiterleiten werde. „Als ersten wichtigen Punkt nach der gelungenen Gesundheitscharta werden ab Herbst 20 zusätzliche ÄrztInnen und 50 zusätzlich PflegerInnen für die fünf Krankenanstalten zur Verfügung stehen. Wie dieses zusätzliche Personal aufgeteilt wird, wird jedoch nicht von oben nach unten verordnet, sondern von den Verantwortlichen in den Krankenanstalten in gemeinsamen Abwägungen ausgearbeitet werden, um sicherzustellen, dass tatsächlich dort angesetzt wird, wo der Bedarf vorhanden ist“, gab Kaiser bekannt.
« Letzte Änderung: 22. Juli 2012, 22:22 von admin »