Autor Thema: Potenzstörungen - E. D. - warum?  (Gelesen 6834 mal)

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Dietmar E.

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Potenzstörungen - E. D. - warum?
« am: 17. Mai 2007, 20:45 »
Es gibt dutzend(e) Gründe für Potenzstörungen (Erektile Dysfunktion - E.D.)


16.5.07 - Diabetes: Risikofaktor für sexuelle Störungen

Eine neue Studie untersuchte den Einfluss von Diabetes auf nachfolgende sexuelle Störungen bei 2115 kaukasischen Männern zwischen vierzig und neunundsiebzig Jahren.

Sie ergab, dass allein das Vorhandensein eines Diabetes mit statistisch signifikanter Wahrscheinlichkeit sexuelle Störungen wie zum Beispiel erektile Dysfunktion auslösen kann.

Auch andere Störungen des Sexualverhaltens wie zum Beispiel eine verringerte Libido können vorkommen.

Pubmed: J Urol. 2007 Apr;177(4):1438-42
“Diabetes and sexual dysfunction: results from the olmested county study of urinary symptoms and health status among men.”
Autoren: Burke JP, Jacobson DJ, McGree ME, Nehra A, Roberts RO, Girman CJ, Lieber MM, Jacobsen SJ.


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2007, 10:49 von admin »
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Potenzstörungen - E. D. - durch Rauchen!
« Antwort #1 am: 17. Mai 2007, 20:46 »

16.5.07 - Erektile Dysfunktion/Potenzstörung: Ursache kann das Rauchen sein

Obwohl frühere Studien bereits eine Beziehung zwischen erektiler Dysfunktion und Rauchen beschrieben haben, wurde der Einfluss von Passivrauchen auf diese Form der Potenzstörung noch nicht hinreichend untersucht.

Der Einfluss von aktivem und passivem Rauchen auf die Entstehung einer erektilen Dysfunktion und der Nachweis einer möglichen Abhängigkeit von der Menge des Nikotinkonsums war daher Gegenstand einer aktuellen Studie.

Sie ergab, dass der Genuss von einem Päckchen Zigaretten pro Tag über einen Zeitraum von zwanzig Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit zu Potenzstörungen führt. Schwächeres

Pubmed: Eur Urol. 2007 Mar 16
“Association between Smoking, Passive Smoking, and Erectile Dysfunction. Results from the Boston Area Community Helath (BACH) Survey.”
Autoren: Kupelian V, Link CL, McKinlay JB.
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Richi

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Sexprobleme können auf Herzerkrankung hinweisen

   Experten raten zur medizinischen Abklärung von Erektionsstörungen

   Hongkong/Linz - Männer, die an Diabetes und an
   erektiler Dysfunktion leiden, erkranken doppelt so häufig am Herzen als
   gesunde Männer.
   Zu diesem Schluss kommen Forscher der Chinese University
   in Hongkong http://www.cuhk.edu.hk . Ursache dafür könnten Beschädigungen
   an Blutgefäßen sein, die durch erhöhte Blutzuckerwerte entstehen,
   berichtet BBC-Online. Experten raten immer wieder dazu, dass Männer mit
   erektiler Dysfunktion zum Arzt
gehen sollten, da sich dahinter schwere
   Erkrankungen verbergen könnten.

   In der Studie der chinesischen Forscher wurden insgesamt 2.306 Männer
   untersucht. Etwa ein Viertel unter ihnen litt unter Erektionsstörungen.
   Kein einziger der Probanden hatte irgendwelche Anzeichen für einen
   Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. In den darauf folgenden vier Jahren
   erkrankten 123 der Probanden an einem Herzinfarkt, starben an einer
   Herzerkrankung oder litten unter Arterienverschlüssen in den
   Herzkranzgefäßen - was eine Bypass-Operation nötig machte. Jene Männer,
   die unter den Erektionsstörungen litten, waren doppelt so häufig
   betroffen wie jene, die keine sexuellen Störungen hatten. Für den
   Studienleiter Peter Chun-Yip Tong sind die Ergebnisse eindeutig: "Wenn
   ein Mann an erektiler Dysfunktion leidet, sollte er das als Alarmsignal
   verstehen. Das sollte auch für die Krankenkassen gelten.
Damit kann man
   zukünftigen Herzerkrankungen vorbeugen."

   Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt auch der Männerarzt Georg Pfau   http://www.maennerarzt-linz.at im pressetext-Interview. "Erektile
   Dysfunktionen sollten nicht einfach abgetan werden. Eine solche Störung
   sollte ernst genommen und medizinisch abgeklärt werden", so der
   Mediziner. Sehr häufig verberge sich dahinter eine systemische
   Erkrankung. Die Gefäßschäden, die im Penis-Schwellkörper zu
   Erektionsstörungen führen, können auch andere Gefäße betreffen.
   "Patienten mit erektiler Dysfunktion sollten daher auch auf Gefäßschäden
   hin untersucht werden." Pfau kritisiert in diesem Zusammenhang das
   einfache Verschreiben von typischen Potenzmitteln als Leichtsinn. Auch
   das einfache Abtun es handle sich um eine Altersstörung, sei gefährlich.


   Zu ähnlichen Ergebnissen wie in Hongkong sind auch vier Studien aus
   italienischen Kliniken an mehr als 300 Männern mit Diabetes und
   Herzproblemen gekommen. Insgesamt litten 118 unter ihnen am Studienanfang
   unter Erektionsstörungen. Genau jene waren auch doppelt so häufig von
   schwereren nachfolgenden Herzkrankheiten betroffen. Cholesterinsenkende
   Medikamente zeigten dabei eine deutlich positive Wirkung.

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=080520035

Richi

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Erektile Dysfunktion (E.D.) - Testosteron messen!
« Antwort #3 am: 26. Juli 2008, 15:06 »

MAILAND (grue). Männer mit erektiler Dysfunktion (ED) und Altershypogonadismus haben ein ähnliches Risikoprofil. Bei ED ist es deshalb sinnvoll, auch den Testosteronspiegel zu bestimmen.

"Bluthochdruck, Adipositas, Dyslipidämie und Diabetes münden oft in ein metabolisches Syndrom, das sich zunächst oft nur als ED und Testosteronmangel bemerkbar macht", so Professor Ridwan Shabsigh aus New York.

Bei Männern mit Potenz- und Libidomangel sollte deshalb frühzeitig interveniert werden, auch, um ein metabolisches Syndrom und kardiovaskuläre Komplikationen zu vermeiden. Primäre Maßnahmen seien Lebensstiländerung und die ED-Therapie, etwa mit Vardenafil, so Shabsigh auf einer Veranstaltung von Bayer HealthCare in Mailand.

Bei nachgewiesenem Altershypogonadismus und Leidensdruck sei zudem eine Testosteronsubstitution hilfreich. So wurde in einer EU-Studie bei 362 Männern mit Testosteron-Mangel das Testosteron-Gel Testogel® über eine Dauer von sechs Monaten im Vergleich zu Placebo geprüft. Unter Testosterontherapie nahm die Körperfettmasse signifikant um 1,2 kg ab, mit Placebo waren es 0,1 kg. Die fettfreie Körpermasse stieg um durchschnittlich 1,4 kg, mit Placebo blieb sie unverändert. Zudem besserten sich mit Testosteron die Lipidwerte und die gesundheitsbezogene Lebensqualität, besonders im sexuellen Bereich. Die Effekte waren unabhängig von Lebensalter oder Testosteron-Ausgangswerten.

In einer folgenden offenen Studie mit dem Gel nahm bei gleich bleibender Gesamtkörpermasse der Fettanteil weiter ab. Die Lebensqualität wurde auf hohem Niveau stabilisiert. Mit der Therapie stiegen die Testosteronspiegel um etwa 7 nmol/l, ohne dass die PSA-Werte signifikant beeinflusst wurden.

Geri

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Potenzstörungen - Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED)
« Antwort #4 am: 19. Juli 2015, 18:10 »




News in der Behandlung der erektilen Dysfunktion (ED)

In der Praxis sehen Ärzte sehr häufig Männer mit LUTS, obstruktiver Prostatahyperplasie und gleichzeitig bestehender erektiler Dysfunktion.
In diesen Fällen könnte möglicherweise Tadalafil in Kombination mit einem uroselektiven Alphablocker auch eine Verbesserung des LUTS herbeiführen. Realistischerweise ist jedoch mit einer Kassen­refundierung von Tadalafil nicht zu rechnen und bei der kostenbedingt eher sporadischen Verwendung dieser Medikamente von einem durchgehenden Erfolg nicht auszugehen.