Autor Thema: Behindert und dann ..........  (Gelesen 6727 mal)

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Geri

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Behindert und dann ..........
« am: 20. Oktober 2010, 22:15 »
Jarmer: Unfallversicherung für Menschen in Beschäftigungstherapie genügt nicht
Utl.: Grüne: Schaffung von sozialversicherungsrechtlich abgesicherten Arbeitsverhältnissen ist gefordert

   Wien (OTS) - Für die 20.000 Menschen mit Behinderungen die derzeit
ohne eigenständige Kranken- und Pensionsversicherung in Österreich in
so genannten "Geschützten Werkstätten" oder in
Beschäftigungstherapien arbeiten, ist die Einbeziehung in die
gesetzliche Unfallversicherung ein erster wichtiger Schritt. "Es muss
jedoch das Ziel sein, diese Menschen vollständig  in das
Sozialversicherungssystem einzugliedern", so die
Behindertensprecherin der Grünen, Helene Jarmer, die eine
eigenständige Kranken- und Pensionsversicherung für diese
Personengruppe fordert.

Für den  Unabhängigen  Monitoringausschuss zur Umsetzung der
UN-Konvention  über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stellt
die derzeitige Situation eine klare Konventionsverletzung dar. Der
Artikel 27 der UN-Konvention geht davon aus, dass Menschen mit
Behinderungen grundsätzlich in einem offenen, inklusiven und
barrierefrei zugänglichen Arbeitsmarkt und Arbeitsumfeld beschäftigt
werden. Auch das Regierungsprogramm sieht unter anderem einen
chancengleichen und nachhaltigen Zugang zu
sozialversicherungsrechtlich abgesicherten
Beschäftigungsverhältnissen für Menschen mit Behinderungen vor. Die
Prüfung der Umsetzungsmöglichkeiten einer eigenständigen
sozialversicherungsrechtlichen Absicherung von Menschen in der
Beschäftigungstherapie ist ebenfalls Teil des Regierungsprogramms.
"Ich appelliere an die Bundesregierung, im Sinne der UN-Konvention
möglichst rasch die Menschen, die in so genannten "Geschützten
Werkstätten" oder in der Beschäftigungstherapie tätig sind, in das
Sozialversicherungssystem einzubeziehen", so Jarmer.

Rückfragehinweis:
   Die Grünen
   Tel.: +43-1 40110-6697
   presse@gruene.at

hilde

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Behindert und dann ..........
« Antwort #1 am: 21. Oktober 2010, 11:14 »

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-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: BIZEPS-INFO Newsletter [mailto:newsletter@bizeps.info]
Gesendet: Donnerstag, 21. Oktober 2010
Betreff: Wie eine Koenigin - Meisterwerke ertastbar - Anspruch auf Regelschule


Liebe Leserinnen und Leser des BIZEPS-Newsletters!


Wie eine Königin oder wie eine ganz normale Bürgerin
Sehr geehrter Herr Bürgermeister der Stadt Salzburg! Verehrter Herr Dr.
Heinz Schaden!
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11718


Kunsthistorisches Museum: Drei Meisterwerke der Renaissance ertastbar
Eine völlig neuen "Entdeckungsreise" durch Teile seiner Gemäldegalerie
bietet das Kunsthistorische Museum in Wien blinden und sehbehinderten
Besuchern.
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11736


Stöger: 20.000 Menschen mit Behinderung nun auch unfallversichert
Unfallversicherung jetzt auch bei Beschäftigungstherapie
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11753


Deutschland: Gehörloses Kind hat Anspruch auf Dolmetscher in Regelschule
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11750


FPÖ-Hofer: Hände weg vom Pflegegeld!
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11751


Reisst die Mauern nieder
Vom 10. bis 13 Oktober 2010 fand das 4. SelbstvertreterInnen Wochenende in
Matrei am Brenner statt.
http://www.bizeps.or.at/news.php?nr=11734


Liebe Grüße

Martin Ladstätter
---------------------------------------
BIZEPS - Behindertenberatungszentrum
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Tel.: 01 / 523 89 21 Fax: 01 / 523 89 21 20
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Evi

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Wien - Menschen mit Behinderung
« Antwort #2 am: 25. Juli 2011, 12:49 »

IVS Wien fordert inklusiven Aktionsplan für den Sozialraum Wien

   Wien (OTS) - Wien hat aus Sicht der IVS Wien gute Voraussetzungen,
sich europaweit zu einer Modellregion für die Inklusion von Menschen
mit Behinderung im Sinne der UN-Konvention zu entwickeln. Was fehlt,
ist eine eindeutige Willenserklärung der verantwortlichen Wiener
PolitikerInnen zur Entwicklung einer Strategie und konkreter Ziele in
Bezug auf die Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von
Menschen mit Behinderung in Wien. Obwohl die Bundesregierung die
Konvention unterschrieben hat, sind die Länder als Leistungserbringer
zuständig und auch für die Umsetzung der UN-Konvention
verantwortlich.

   "Mit einem klaren politischen Auftrag der Stadt Wien könnten alle
Beteiligten unverzüglich mit der Arbeit zur Umsetzung der
UN-Konvention beginnen", meint Robert Mittermair, der Sprecher der
IVS Wien. "Wir sind sofort bereit, gemeinsam mit VertreterInnen der
Menschen mit Behinderung, der Stadt Wien und dem Fonds Soziales Wien
ein strategisches Zukunftsbild und eine offensive Umsetzungsstrategie
zur UN-Konvention zu erarbeiten." Als inhaltliche Leitlinien könnten
die aktuellen Stellungnahmen des österreichischen
Monitoringausschusses zur Beschäftigungstherapie und zur persönlichen
Assistenz dienen.

   Sehr positiv sieht die IVS Wien in diesem Zusammenhang, dass Wien
sich entschlossen hat, auf Landesebene einen eigenen
Monitoringausschuss einzurichten, dessen Aufgabe es sein wird, die
Umsetzung der UN-Konvention in Wien zu überwachen.

   "Viele Rahmenbedingungen zur Umsetzung der UN-Konvention sind in
Wien vorhanden. Wir hoffen, dass die verantwortlichen Wiener
PolitikerInnen den notwendigen Gestaltungswillen zur
Weiterentwicklung der Angebote für Menschen mit Behinderung
aufbringen. Das Verwalten bestehender Angebote ist im Zeichen der
UN-Konvention sicher zu wenig. Es wäre schade, wenn die Stadt Wien
die Chance, gemeinsam mit allen Betroffenen eine inklusive
Modellregion in Europa zu entwickeln, nicht ergreifen würde", meint
Robert Mittermair.

   Die IVS Wien - Interessensvertretung sozialer
Dienstleistungsunternehmen für Menschen mit Behinderung wurde im Mai
2011 gegründet und ist ein Zusammenschluss von 16 privaten und
politisch unabhängigen sozialen Dienstleistungsunternehmen, die als
Vertragspartner der Stadt Wien Unterstützungsleistungen für über
3.900 Menschen mit intellektuellen, psychischen und körperlichen
Beeinträchtigungen erbringen. Ziel der IVS Wien ist die
Weiterentwicklung der Unterstützungsangebote im Sinn der
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung. Dabei
geht es vor allem um eine stärkere Orientierung der Leistungen an den
individuellen Bedürfnissen, mehr Wahlfreiheit bei der Auswahl der
Angebote und um die nachhaltige Inklusion von Menschen mit
Behinderung im Sozialraum Wien.

   Die Mitgliederorganisationen der IVS Wien sind: Assist GmbH,
Auftakt GmbH, BALANCE, Bandgesellschaft, Caritas Wien, GIN, HABIT
GmbH, Humanisierte Arbeitsplätze, ITA GmbH, KoMIT GmbH, Lebenshilfe
Wien, LOK, ÖHTB, ÖVSE - SHT, Rainmans Home und die
Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft.

Nähere Informationen zur IVS Wien finden Sie unter www.ivs-wien.at.

Rückfragehinweis:

~
   IVS Wien
   Robert Mittermair, Vorstandssprecher
   Tel.: +43 1 890 45 37, Mobil: +43-664 60 141 410
   E-Mail: pr@ivs-wien.at
     
   comm:unications - Agentur für PR, Events & Marketing
   Sabine Pöhacker und Isabella Schiefer, BA (Hons)
   Tel.: +43 1 315 14 11-0
   E-Mail: isabella.schiefer@communications.co.at

Sissi

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Das heißt,
Behinderte haben genügend Job-Angebote.
Wenn nicht, melden Sie sich bei Hundstorfer, dann wird er wohl sagen: Pech!



Hundstorfer: Umfassende Angebote für Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt

Wien (OTS/BMASK) - "Trotz der wirtschaftlich herausfordernden
Situation konnten zuletzt rund 20.000 Arbeitsplätze für Menschen mit
Behinderung gesichert oder geschaffen werden. Im heurigen Jahr stehen
für Maßnahmen zur beruflichen Integration und zur Bekämpfung der
Arbeitslosigkeit von Menschen mit Behinderung finanzielle Mittel in
Höhe von rund 170 Mio. Euro zur Verfügung", erläutert Sozialminister
Rudolf Hundstorfer anlässlich des morgigen Tages der Menschen mit
Behinderung die Anstrengungen Österreichs für die Verbesserung der
Beschäftigungssituation im Behindertenbereich. ****

Das zentrale Programm der behindertenspezifischen Arbeitsmarktpolitik
in Österreich ist die Beschäftigungsoffensive zur beruflichen
Integration von Menschen mit Behinderung, mit den Zielen der
Erlangung von neuen Arbeitsplätzen und der Sicherung bestehender
Arbeitsplätze. "Dieses mit Experten erarbeitete Programm ist im BABE
- Österreich - ("Behinderung - Ausbildung - Beschäftigung")
festgeschrieben und bildet den Rahmen für die arbeitsmarktpolitische
Behindertenpolitik auf Basis von verbindlichen Strategien", erklärt
Hundstorfer.

Zwei Maßnahmen hebt der Sozialminister besonders hervor: "Das
Jugendcoaching soll gewährleisten, dass eine flächendeckende und
nahtstellenübergreifende Beratung, Begleitung und Betreuung vom Ende
der Pflichtschulzeit bis zur nachhaltigen Integration in ein
weiterführendes (Aus-)Bildungssystem erfolgt. Dies ist notwendig,
damit ausgrenzungsgefährdete Jugendliche nicht auf der Straße landen
und aus dem Sozialsystem fallen. Im heurigen Jahr verzeichnen wir bei
diesem Angebot bisher rund 19.900 Kontakte von BeraterInnen mit
Jugendlichen".

Als eine neue, innovative Maßnahme wurde AusbildungsFIT in das
vielfältige Angebot des Sozialministeriums integriert. Ziel von
AusbildungsFIT ist es, Jugendlichen nach Absolvierung der
Schulpflicht gezielte und vor allem individualisierte Lern- und
Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Ab Jänner 2014 werden vom
Bundessozialamt 24 Pilotprojekte in sieben Bundesländern
durchgeführt.

"Menschen mit Behinderung haben ein Recht darauf, dass der Staat sie
effektiv bei ihren Arbeitsmarktbemühungen unterstützt. Wir werden
auch in Zukunft massive Anstrengungen unternehmen, um Menschen mit
Behinderung mehr und bessere Jobchancen zu ermöglichen", so der
Sozialminister abschließend.
« Letzte Änderung: 04. Dezember 2013, 20:18 von admin »

admin

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