Autor Thema: Kurkuma, Kurkumin  (Gelesen 6998 mal)

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admin

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Kurkuma, Kurkumin
« am: 25. Oktober 2010, 11:04 »

Nicht neu, sondern immer wieder mal beschrieben, wird Kurkuma.


Die Kurkuma oder Kurkume (Curcuma longa), auch Gelber Ingwer, Safran-, Gelb- oder Gilbwurz(el), ist eine aus Südasien stammende Pflanzenart aus der Familie der Ingwergewächse (Zingiberaceae). Sie wird in den Tropen vielfach kultiviert.

Das Rhizom ähnelt stark dem des Ingwers, hat jedoch intensiv gelbes Fleisch, das frisch und getrocknet als Gewürz und Farbstoff verwendet wird. Es enthält bis zu fünf Prozent typische ätherische Öle, bis zu drei Prozent des für die gelbe Färbung verantwortlichen Curcumins und wirkt anregend auf die Verdauung.

.....................http://de.wikipedia.org/wiki/Kurkuma

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Auch in den USA sucht man nach besseren Mitteln zur Blasenkrebs - Instillationstherapie:

Curcumin potentiates the antitumor effects of gemcitabine in an orthotopic model of human bladder cancer through suppression of proliferative and angiogenic biomarkers - Abstract

http://www.urotoday.com/index.php?option=com_content&task=view_ua&id=2224212

" ...... Kurkumin, ein Bestandteil des Kurkuma longa (auch genannt Gelbwurz), ist ein solches Mittel, das gezeigt worden ist, um die Bahnen zu unterdrücken, die mit Onkogenese, einschließlich Zellenüberleben, starke Verbreitung, Invasion und Angiogenesis verbunden werden. Wir forschten, ob Kurkumin Potenzial hat, die gegenwärtige Therapie für Blasenkrebs, zu verbessern ..."

Dabei geht es um ein Produkt aus Kurkuma, welches erst beim letzten Onkologiekongress in Wien von Prof. Dr. Leo Auerbach als "überhaupt zulunftsweisendes Nahrungsergänzungsmittel gegen Krebs" bezeichnet wurde.

wer verwendet Kurkuma, und

entsprechende (welche?) Einnahme für Krebspatienten empfehlenswert.

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Sehr interessante Beiträge gibt es hier:

http://forum.prostatakrebs-bps.de/showthread.php?4668-Kurkuma-macht-Zellen-widerstandsf%E4higer&p=52364#post52364

« Letzte Änderung: 25. Oktober 2010, 14:05 von admin »

Werner

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Kurkuma, Kurkumin, Curcumin gegen/vorbeugend Krebs (Prostatakrebs)?
« Antwort #1 am: 16. Dezember 2012, 22:10 »



Kurkuma stärkt die Abwehrkräfte

Sie befinden sich hier: interessante Artikel » Gesundheit

(Zentrum der Gesundheit) – Intensive Forschungen beschäftigen sich seit Jahren mit der traditionellen ayurvedischen Heilpflanze Kurkuma und insbesondere mit ihrem sekundären Pflanzenstoff Curcumin. Als Hoffnungsträger in der Krebstherapie und präventiver Nahrungsbestandteil gegen Entzündungskrankheiten im Fokus der Wissenschaft, tritt nun auch zusehends die Wirkungsweise von Curcumin in unserem Immunsystem zutage. Wie Kurkuma auch Ihre Gesundheit bereichern kann und welchen nützlichen Bund Curcumin mit Vitamin D zum Schutz gegen bakterielle Infektionen eingeht, möchten wir Ihnen nicht vorenthalten!
Kurkuma stärkt die Abwehrkräfte Kurkuma stärkt die Abwehrkräfte

Kurkuma – Ein ayurvedisches Heilmittel

Kurkuma (bot. Curcuma longa), auch Gelbwurz genannt, ist vielen als intensives gelb-oranges Gewürz mit moschusartigem Geschmack in indischen Curry-Mischungen bekannt. Wer die aus Südasien stammende Kurkuma-Pflanze aus der Familie der Ingwergewächse jedoch bisher auf ihre geschmacklichen und farblichen Eigenschaften reduziert hat, wird ihrem Stellenwert als bedeutende Heilpflanze in der jahrtausendealten ayurvedischen Heilkunst nicht gerecht. In der westlichen Naturheilkunde ist Kurkuma vor allem als gallenflussanregende und verdauungsfördernde Heilpflanze bekannt.

Auch internationale Studien beschäftigen sich mit dem gesundheitsfördernden Potential von Kurkuma. Aus medizinischer Sicht sind insbesondere die antioxidativen, antikanzerogenen und entzündungshemmenden Eigenschaften des Gelbwurzextraktes interessant, die sich gegen diverse Leiden wie Darm-, Lungen- und Lebererkrankungen, Entzündungskrankheiten, Herzinfarkt, Alzheimer und Krebs behaupten. Neben den ätherischen Ölen gilt der bioaktive sekundäre Pflanzenstoff Curcumin als Hauptwirkstoff in der Kurkumawurzel.
Curcumin – Farbstoff mit Gesundheitspotential

Curcumin verleiht asiatischen Gewürzpulvern nicht nur ihre charakteristische Farbe. Regelmässig genossen soll der in der Kurkumawurzel enthaltene Farbstoff auch seine Heilkräfte entfalten. Aufgrund seiner vermuteten chemopräventiven Eigenschaften befasst sich insbesondere die Onkologie mit Curcumin als Naturheilmittel in der Krebstherapie. Etliche Labortests mit Tieren bestätigten insbesondere seine krebshemmende Wirkung auf Magen, Darm, Leber und Haut. Selbst fortgeschrittene Metastasenbildungen konnten nachweislich durch Curcumin verringert werden.

Die Abwehrkraft von Curcumin gegen potentiell krebserregende freie Radikale gründet sich nicht zuletzt auf seine immunstimulierende Fähigkeit. Studien zeigten, dass der sekundäre Pflanzenstoff die Zellen des menschlichen Immunsystems positiv beeinflusst, indem es das Wachstum sogenannter zytotoxischer T-Lymphozyten eindämmt. Aktuelle Forschungen zu diesem Thema stiessen nun auf einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Curcumin und der Vermehrung eines antimikrobiellen Proteins im menschlichen Immunsystem.
Kurkuma – Curcumin aktiviert antimikrobielles Protein

Wissenschaftler der Oregon State Universität gaben jüngst die Ergebnisse ihrer Curcumin-Studie in dem Fachblatt Journal of Nutritional Biochemistry bekannt. Demzufolge soll der sekundäre Pflanzenstoff einen messbaren Anstieg des Proteins Cathelicidin im menschlichen Organismus bewirken. Bei diesem Protein handelt es sich um ein antimikrobielles Peptid (cAMP), genauer gesagt um eine organische Verbindung aus mehreren Aminosäuren, die sich im Immunsystem gegen Bakterien zur Wehr setzen und somit Infektionen und chronischen Erkrankungen vorbeugen können.

Auch Omega-3-Fettsäuren wurden in der Vergangenheit auf ihre Rolle im Proteinhaushalt hin untersucht. Es stellte sich jedoch heraus, dass die cAMP-aktivierende Wirkung von Curcumin dreimal stärker ist als jene der Omega-3-Fettsäuren. Weit ....... http://www.zentrum-der-gesundheit.de/kurkuma-staerkt-abwehrkraefte-ia.html?et_cid=89&et_lid=4939890&et_sub=kurkuma



admin

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Kurkuma, Kurkumin: Knallgelbes Pulver gegen Krebs und Alzheimer
« Antwort #2 am: 09. Februar 2015, 00:06 »




Knallgelbes Pulver gegen Krebs und Alzheimer

Kurkuma: Gesundes Geheimnis im Curry-Gewürz


kurkuma gelbwurz

    Äußerlich erinnert die Gelbwurz ein wenig an Ingwer. Im Inneren der fröhlich gefärbten Wurzel stecken wertvolle Inhaltsstoffe, die unter anderem vor Alzheimer und Krebs schützen könnten. Kurkuma ist Hauptbestandteil der meisten gelben Curry-Mischungen. Es gibt das Gewürz aber auch einzeln zu kaufen.
    iStock

Kurkuma, der knallgelbe Hauptbestandteil von Currypulver, hilft dem Gehirn, Schäden durch Alzheimer oder Schlaganfall rückgängig zu machen. Und das ist noch nicht alles: Die antioxidativen Wirkstoffe in der Gelbwurz schützen außerdem vor Krebs und Entzündungen.

Es sind die unwiderruflichen Schäden im Gehirn, die Demenzerkrankungen wie Alzheimer so tragisch machen. Denn Gehirngewebe, das einmal abgestorben ist, lässt sich bislang nicht mehr wiederbeleben. Forscher vom Institut für Neurowissenschaften und Medizin in Jülich könnten jetzt jedoch einen Weg gefunden haben, diesen Prozess rückgängig zu machen und gesunde Gehirnzellen nachwachsen zu lassen.
Kurkuma ist der wichtigste Bestandteil von Curry

Die Wissenschaftler verwendeten für ihre Tierstudie Kurkuma. Dabei handelt es sich um eine Gewürz- und Heilpflanze, die auch unter der Bezeichnung Gelbwurz bekannt ist. Kurkuma ist Hauptbestandteil von Curry-Mischungen und färbt intensiv gelb. Aus dem Kurkuma extrahierten die Wissenschaftler den Pflanzenstoff Turmeron. Diese Substanz injizierten sie in die Gehirne von Ratten, die an Alzheimer erkrankt waren.

Im Verlauf der Studie zeigte sich, dass die beschädigten, geschrumpften Gehirnteile langsam wuchsen und ihre Funktion wieder aufnahmen. Der Pflanzenstoff hatte kranken Nervenzellen dazu angeregt, sich selbst zu reparieren. "Es ist also möglich, damit den Reparaturmechanismus im Gehirn anzuregen", sagt Studienleiterin Maria Adele Rüger. Und je höher die Dosis von Turmeron, desto mehr gesundes Gehirngewebe wurde wiederhergestellt.
Viel Curry essen allein hilft nicht gegen Alzheimer

Viel Curry zu essen und damit Alzheimer vorzubeugen oder bereits an der Demenzform Erkrankte mit Kurkuma in hohen Dosen zu behandeln, ist vermutlich jedoch nicht möglich. Der Wirkstoff ist nur dann effektiv, wenn er direkt ins Gehirn injiziert wird – eine Anwendungsform, die mit zahlreichen Risiken verbunden ist. Zusätzlich wären für den Menschen extrem hohe Mengen an Turmeron erforderlich.

Trotzdem ist die Entdeckung der deutschen Forscher ein Meilenstein für die Erforschung und später womöglich auch die Behandlung von Alzheimer. Rüger in der BBC: "Vermutlich könnte man Stammzellen damit behandeln, die sich dadurch zu speziellen Gehirnzellen entwickeln, die den Reparaturmechanismus anregen."
Heilpflanze Kurkuma hat viele Anwendungsbereiche
Mehr über Alzheimer:

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Kurkuma erwies sich in früheren Studien bereits als wirksam gegen Hepatitis C und manche Krebsformen. Daneben wird die Gelbwurz als Heilpflanze geschätzt, weil ihre Wirkstoffe die Bildung von Magensaft und Gallenflüssigkeit anregen, entzündliche Prozesse hemmen und Darmpolypen bekämpfen. Auch für gesunde Knochen scheinen die enthaltenen Pflanzenstoffe hilfreich.

Allerdings ist die Bioverfügbarkeit von Curcumin wie auch bei anderen Antioxidantien gering. Das bedeutet, dass die gesunde Substanz den Körper großteils ungenutzt wieder verlässt. Jetzt arbeiten Forscher an Methoden, diese Eigenschaft zu verbessern, um die gesundheitlichen Vorteile von Kurkuma stärker nutzen zu können.


http://www.lifeline.de/news/medizin-gesundheit/alzheimer-curry-gewuerz-kurkuma-repariert-das-gehirn-id139440.html