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Patientenvertreter

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http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/43244/Patientenvertreter_legen_Vorschlaege_zur_Neuordnung_der_aerztlichen_Versorgung_vor.htm

Dienstag, 26. Oktober 2010

Politik Patientenvertreter legen Vorschläge zur Neuordnung der ärztlichen Versorgung vor

München – Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Patientinnenstellen (BAGP) hält es für dringend erforderlich, die ambulante ärztliche Versorgung neu zu ordnen. Hintergrund sei der bevorstehende und in einigen Regionen bereits reale Ärztemangel, so die BAGP.

Der Arbeitsgemeinschaft zufolge sollten bei der Neuordnung verschiedene Punkte berücksichtigt werden. So empfiehlt die BAGP, den Bedarf der Bevölkerung an medizinischer Versorgung zunächst neu auf Bundesebene und sektorübergreifend zu beschreiben.

„Darüber hinaus muss eine Planung auch die im Rahmen von Selektivverträgen angebotenen Versorgungsstrukturen mit berücksichtigen“, so die BAGP. Zudem fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft, dass die Planung für die erforderlichen Arztsitze entsprechend den Rahmenvorgaben auf Bundesebene für alle Arztgruppen in sinnvollen Planungsbezirken erfolgt.

„Primärversorger müssen für die Versicherten im nahen Umfeld zugänglich sein, dies gilt insbesondere für Hausärzte und Pädiater“, heißt es dazu von der BAGP. Für Fachärzte und Kliniken könnten Patienten umso längere Anfahrtswege in Kauf nehmen, je stärker sie spezialisiert seien.

Des Weiteren muss nach Auffassung der BAGP die Planung der medizinischen Versorgung auf Basis der tatsächlichen Arbeitszeit und der realen inhaltlichen Ausrichtung der Arbeit der niedergelassenen Ärzte erfolgen. „Es muss berücksichtigt werden, wenn Ärzte nur in einem bestimmten Ausschnitt ihres Fachgebiets tätig sind“, erklärte die Bundesarbeitsgemeinschaft.

© hil/aerzteblatt.de

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