Autor Thema: Testosteron und P. Ca.  (Gelesen 11529 mal)

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Dietmar E.

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Testosteron und P. Ca.
« am: 17. Mai 2007, 21:26 »


Testosteron up & down. Die richtigen Spiegel für Ihre Patienten

Die medikamentöse Beeinflussung des Testosteronspiegels war Thema eines Symposiums, das unter Vorsitz von Pierre Teillac anlässlich der Jahrestagung der EAU in Berlin abgehalten wurde. Zur Suppression des Testosterons bei Patienten mit Prostata-Karzinom eignen sich LHRH-Agonisten wie das Triptorelin (Pamorelin®). Pierre Mongiat-Artus und Juan Morote zeigten, dass die effektive Testosteronsuppression mit LHRH-Agonisten die Überlebenswahrscheinlichkeiten dieser Patienten signifikant verbessert. Von einer Testosteron-Substitutionstherapie profitieren dagegen Patienten mit Hormonmangel. André Guay und Vincenzo Mirone gaben einen Überblick über neueste Empfehlungen zur Substitutionsbehandlung. Das Symposium wurde unterstützt vom Unternehmen Ipsen Pharma GmbH.

„Testosteron down“
Es ist seit langem bekannt, dass das Wachstum hormonsensitiver Prostata-Karzinome durch Suppression der Androgene gedrosselt werden kann [1]. Eine zuverlässige Androgensuppression wird durch die bilaterale Orchidektomie erreicht. Die Reversibilität ist einer der Vorteile der medikamentösen Androgensuppression durch LHRH-Agonisten, wie dem Triptorelin (Pamorelin®). Diese führen nach einem anfänglichen, vorübergehenden Anstieg der LH- und FSH-Spiegel mittelfristig durch die Downregulation der LHRH-Rezeptoren zur verminderten hypophysären Gonadotropinfreisetzung und damit zur Unterdrückung der Steroidbiosynthese im Hoden.

Effektivität der Therapie mit LHRH-Agonisten

Es gilt als erwiesen, dass Testosteronspiegel mit LHRH-Agonisten genauso effektiv erniedrigt werden können wie mit der chirurgischen Kastration [2].

Prof. Mongiat-Artus zeigte Daten von 132 Prostata-Karzinom Patienten, die mit Triptorelin behandelt wurden. 98% der Patienten hatten nach 3-monatiger Behandlung Testosteronspiegel <50 ng/dl (17,6 ± 8,8 ng/dl). Nach 9-monatiger Therapie waren die Testosteronspiegel bei über 96% der Patienten anhaltend erniedrigt. Durch Triptorelin konnten die Testosteronspiegel damit erfolgreich und langfristig supprimiert werden.

Die Überlebensraten der medikamentös behandelten Männer unterschieden sich nicht von vergleichbaren Patienten mit chirurgischer Kastration. Triptorelin ist zur Androgensuppression bei Prostata-Karzinom genauso wirksam wie die bilaterale Orchidektomie.

Indikation zur Hormontherapie bei Prostata-Karzinom
Die früh einsetzende Hormontherapie verbessert sowohl nach Prostatektomie [3], als auch nach Bestrahlung [4] die Überlebensraten von Patienten mit fortgeschrittenem Prostata-Karzinom signifikant. Es ist daher allgemeiner Konsens, die Hormontherapie nicht nur zur Palliativtherapie, sondern auch zur adjuvanten Behandlung des Prostata-Karzinoms frühzeitig einzusetzen.

Nebenwirkungen der Therapie mit LHRH-Agonisten
Durch Ausweitung der Indikation zur frühzeitigen medikamentösen Androgensuppression werden immer mehr Männer über mehrere Jahre mit LHRH-Agonisten behandelt. Mit zunehmender Behandlungsdauer tritt die Frage nach Nebenwirkungen mehr in den Vordergrund. Typische Nebenwirkungen der Therapie mit LHRH-Agonisten sind Hitzewallungen, Potenzstörungen, Libidoverlust, Gewichtszunahme und Gynäkomastie. Die Behandlung mit LHRH-Agonisten kann zudem zu osteoporotischen Knochenveränderungen führen. Um diese Nebenwirkungen zu minimieren sollten die Testosteronspiegel nur soweit erniedrigt werden, wie es zur Verhinderung des Tumorwachstums unbedingt erforderlich ist.

Therapeutische Testosteronspiegel unter LHRH-Agonisten
Zwei in Folge gemessene Testosteronspiegel < 50 ng/dl gelten als Nachweis einer erfolgreichen Androgensuppression. Die Mehrzahl der Patienten unter LHRH-Agonisten hat aber, wie auch nach Orchidektomie (Median 15 ng/dl, 95% CI 12-17 ng/dl) deutlich niedrigere Testosteronspiegel.

Wie niedrig muss der Testosteronspiegel sein, um bestmögliche Überlebensraten zu garantieren und wie hoch darf er sein, um Nebenwirkungen zu minimieren?

Prof. Morote und Mitarbeiter untersuchten den Bezug zwischen Testosteronspiegeln und rezidivfreiem Überleben bei 73 Patienten mit nicht-metastasiertem Prostata-Karzinom. 44% der Patienten hatten unter Triptorelin zu jedem der drei Untersuchungszeitpunkte Testosteronwerte < 20 ng/dl. 18 der 73 Patienten hatten zu mindestens einem Untersuchungszeitpunkt einen Testosteronspiegel > 50 ng/dl. Diese erhöhten Testosteronspiegel gingen nachweislich mit einer verringerten Überlebenswahrscheinlichkeit einher. Der höchste Testosteronwert für den kein Nachteil hinsichtlich der Überlebensraten errechnet werden konnte war 32 ng/dl. Hatte ein Patient, auch nur vorübergehend, Testosteronspiegel > 32ng/dl, reduzierte sich die kumulative rezidivfreie Überlebenswahrscheinlichkeit signifikant von 137 auf 88 Monate.

Für niedrigere maximale Testosteronwerte zeigte sich kein Vorteil hinsichtlich der Rezidivhäufigkeit. 32 ng/dl sollte daher nach den vorliegenden Daten als Obergrenze für das Serum-Testosteron bei der chemischen Kastration bei Prostata-Karzinom angesehen werden.

Vorgehen bei erhöhten Testosteronspiegeln unter LHRH-Agonisten

Bei der abschließenden Diskussion warnten die Experten davor, bei sporadischen Testosteronwerten > 50 ng/dl die Therapie abzubrechen oder voreilig auf andere Medikamente zu wechseln. Unerwartet hohe Testosteronwerte seien häufig auf Fehler bei der Injektion zurückzuführen.
Was ist zu tun, wenn bei einem Patienten unter Therapie mit LHRH-Agonisten wiederholt Testosteronwerte > 50 ng/dl gemessen werden?
Prof. Morote zeigte Hinweise, dass diese Patienten von einer zusätzlichen Therapie mit einem Antiandrogen profitieren könnten.


„Testosteron up“
Prävalenz und Bedeutung des Testosteronmangels Männer über 40 Jahre haben häufig niedrige Testosteronspiegel [5]. Ein Testosteronmangel geht mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität einher [6], was dadurch begründet sein kann, dass z. B. Diabetes mellitus Typ II, kardiovaskuläre Erkrankungen oder das Metabolische Syndrom mit verminderten Testosteronspiegeln assoziiert sind [7]. Auch Männer, die im Rahmen dieser Erkrankung erniedrigte Testosteronspiegel aufweisen, profitieren von einer Testosteronsubstitution.

Normalbereich Serum-Testosteron

Ein Testosteronspiegel < 8 ng/dl gilt als erniedrigt, > 12 ng/dl als normal. Zwischen 8 und 12 ng/dl besteht eine Grauzone [8]. Bei Werten < 8ng/dl und klinischer Symptomatik sollte Testosteron substituiert werden. Bei Testosteronspiegeln zwischen 8-12 ng/dl sollte die Entscheidung zur Substitution von klinischen Symptomen abhängig gemacht werden. Im Zweifelsfall riet Prof. Guay eine Behandlung auszuprobieren. Die Substitution sollte über mindestens 3 Monate durchgeführt werden, da früher kein Rückgang der Symptome zu erwarten sei. Eine Testosterongabe bei Werten > 12 ng/dl hält Prof. Guay unabhängig von Symptomen nicht für gerechtfertigt.

Therapiesicherheit
Vor Beginn einer Substitutionstherapie sind Kontraindikationen z. B. durch Bestimmung des PSA und der Leberwerte auszuschließen. Prof. Guay betonte die Notwendigkeit regelmäßiger medizinischer Kontrollen (rektale Untersuchung, PSA) unter der Testosteronsubstitution, denn nur so ließe sich die Sicherheit der Therapie gewährleisten [9,10].

Testosteronsubstitution bei Zustand nach Prostata-Karzinom

In der Diskussion am Ende der Sitzung wurde gefragt, wann Patienten nach abgeschlossener Behandlung eines Prostata-Karzinoms mit Testosteron substituiert werden dürfen. Es wurde der Fall eines Mannes konstruiert, bei dem vor mehreren Jahren ein Prostata-Karzinom erfolgreich operativ behandelt wurde. Dieser Mann stellt sich jetzt mit einem symptomatischen Testosteronmangel vor. Darf er mit Testosteron substituiert werden? Das Auditorium reagierte zurückhaltend. 31% der Anwesenden gaben bei einer Abstimmung an, diesen Patienten in keinem Fall mit Testosteron zu substituieren. Die Experten dagegen waren sich einig, dass nicht der zeitliche Abstand zur Prostatektomie, sondern die Vollständigkeit des operativen Eingriffs die Entscheidung zur Testosteronsubstitution begünstigt. Bei vollständiger Tumorresektion im Gesunden sahen die Teilnehmer der Podiumsdiskussion bereits 1 Jahr nach Beendigung der Therapie kein Grund auf eine Hormonsubstitution zu verzichten.

Quellen
[1] Huggins C. Cancer Res. 1941; 1:203
[2] Pamar H. Lancet. 1985;8466:1201.
[3] Messing E. N Engl J Med. 199; 341:1781
[4] Bolla M. Lancet. 2002; 360:103
[5] Morote J et al. Submitted to J Urol 2007
[6] Mulligan et al. Int J Clin Pract. 2006;60:762-9
[7] Shores et al. Arch Int Med. 2006;166:1660-5
[8] Nieschlag E et al.. Eur Urol. 2005;48:1-4
[9] AACE Hypogonadism Task Force. Endocrine Pract. 2002;8:439-56
[10] Rhoden EL and Morgentaler A. N Engl J Med. 2004;350:482-92

www.ipsen.com

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Richi

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Testosteron
« Antwort #1 am: 12. August 2008, 20:11 »
Testosteron-Level: Gemäßigtes Training ist optimal

12.08.08 - Es gilt als Inbegriff männlicher Stärke, und gerade im Sport dreht sich viel um das "Männerhormon" Testosteron. Die richtige Dosis Kraft- oder Ausdauertraining stimuliert dessen Produktion - ein zu forderndes Programm kann die Effekte jedoch ins Gegenteil umkehren.

Für einen optimalen Testosteronwert muss "Mann" keine olympiareifen Leistungen abliefern, stellen Experten der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) fest: Mäßiges Kraft- oder Ausdauertraining seien hier erfolgsversprechender.

Testosteron gilt als Inbegriff von Männlichkeit - doch übertreiben sollte man es damit nicht: Ein gesunder Mann schadet sich mit zusätzlicher Hormon-Einnahme nur.

"Alle Ausdauersportarten um die 45 Minuten sind perfekt, um den Hormonhaushalt anzukurbeln", empfiehlt Dr. Frank Sommer, Professor für Männergesundheit am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. "Doch gerade weil der Körper auf Aktivität reagiert und die Hormonproduktion durch Sport angeregt wird, können lange Ausdauersportarten wie Marathonlaufen für die Athleten gesundheitsschädlich werden", erläutert der Experte.

Aus seiner eigenen Praxis kennt er Fälle, in denen Langstreckenläufer
http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_urologie_endokrinologie_testosteron_121853977721.htm

Josef

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Re: Testosteron und P. Ca.
« Antwort #2 am: 25. August 2008, 22:39 »
21/08/08,12:00, Aerzte_Zeitung

Mäßiger Sport steigert Testosteronwerte

HAMBURG (eb). Auf die Dosis kommt es an: Durch die richtige Menge Sport steigen die Testosteronwerte. Zu viel Sport jedoch bringt das Hormonsystem durcheinander und schadet dem Körper.

Niedrige Testosteronwerte lassen sich auf natürliche Weise stimulieren: durch Sport. "Alle Ausdauersportarten um die 45 Minuten sind perfekt, um den Hormonhaushalt anzukurbeln", sagt Professor Frank Sommer vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. "Doch gerade weil die Hormonproduktion durch Sport angeregt wird, kann langer Ausdauersport wie Marathonlaufen gesundheitsschädlich werden", so der Experte für Männergesundheit. Aus seiner Praxis kennt er Läufer, die sich ihren Hormonhaushalt "kaputtgerannt" haben. Das Ergebnis bei einem Patienten: eine hervorragende Platzierung beim Marathon, aber ansonsten Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine geminderte Libido.

Ausdauersportler sollten deshalb ein- bis zweimal pro Jahr ihren Testosteronwert kontrollieren lassen, rät Sommer wie bereits online berichtet. Liegen die Werte niedriger als 3,5 bis 8,6 ng/ml Blut, könnte eine Umstellung des Trainings erforderlich sein, um den Körper wieder in den "grünen Bereich" zu bringen. Das mag keinen Medaillenregen bringen, ist aber auf Dauer gesehen ein größerer Sieg. "Männer, die regelmäßig ein nicht zu langes Kraft- oder Ausdauertraining machen, haben gute Testosteronwerte. Sie sind frischer, dynamischer, schlafen besser - und die Libido profitiert auch."

Etwa zwölf Prozent aller Freizeitsportler dopen, wissen Experten und warnen vor Testosteron aus dem Internet.
"Wer sich Testosteron ........http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_Medizin_Detail?articleItemId=73b5d7ddb481dfcb2e94b0d4caf437c6
Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke

Heribert

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Re: Testosteron und P. Ca.
« Antwort #3 am: 30. August 2008, 00:54 »
Hallo Mitstreiter,
damit die Diskussion um das Testosteron nicht zu einseitig verläuft, sollte noch über die biologische Verfügbarkeit, also um das gesprochen werden, was den Mann so richtig fit sein lässt. Dazu ist es aber erforderlich das freie und das gesamt Testosteron zu kennen. Selbst das alleine gibt noch keinen Aufschluss darüber, ob eine Testosteronsubstitution oder die körperliche Betätigung überhaupt Sinn macht, Wohlbefinden und Libido des Mannes zu verbessern.
Dazu bedarf es einer Überprüfung des Sexualhormon bindenden Globulin (SHBG Referenzwert 13 - 71 nmol/l). Das freie Testosteron sollte beim gesunden 60-jährigen bei 5,6 - 19,0 pg/ml liegen. Wird der untere Wert unterschritten und beim SHBG der obere Grenzwert erreicht oder überschritten, kann sportliche betätigung, wie in den Studien beschrieben, das SHBG senken und Testosteron wieder freigeben, also biologisch verfügbar machen. Ist das freie Testosteron erniedrigt und das SHBG erniedrigt, handelt es sich um eine endokrine Störung, die komplexe Ursachen haben kann.
Was können wir daraus schliessen? Der mit zunehmendem Alter einhergehende Libidoverlust kann durch körperliche Betätigung umgekehrt werden, wenn man sein freies Testosteron und sein SHBG kennt.

Ein schönes Wochenende
Heribert

Richi

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Re: Testosteron und ........ bei (Verdacht auf) Prostatakrebs
« Antwort #4 am: 30. August 2008, 10:24 »
Hallo Heribert und ALLE,
danke für deine lehrreichen Ergänzungen.
1) Bitte gibt es für die von dir angegebenen Werte zu Testosteron Kurzbezeichnungen für das Labor.
2) Wenn man noch nicht Prostatakrebs hat, aber ein etwas höheres PSA, keine pos. Stanzung,
welche Laborwerte sollte man dann bereits zusätzlich zum PSA regelmäßig (Abstand?)
mit erfassen?
Danke!
Richi
« Letzte Änderung: 30. August 2008, 13:33 von Richi »

Heribert

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Re: Testosteron und P. Ca.
« Antwort #5 am: 30. August 2008, 13:52 »
Hallo Richi,
inzwischen habe ich mich in meinem Laborbuch noch mal schlau gemacht und habe eine grosse 'Kleinigkeit' noch in meiner vorherigen Aussage entdeckt, die korrigiert werden muss. Das gesamte Testosteron wird fast vollständig im SHBG gebunden. Nur etwa 2% vom gesamt-Testosteron stehen als freies, bioverfügbares Testosteron und damit als Freudenspender zur Verfügung. Ansonsten ist alles Richtig.

Was Deine Frage zu sinnvollen Laborparameter bei einer benignen Prostatahyperplasie (BPH) und nach erfolgloser Stanzung betrifft, solltest Du weiterhin regelmäßig (alle 3 Monate) fPSA und gesPSA messen lassen und als Entzündungsmarker C-reaktives Protein (CRP <6 mg/l). - Bevor Du einer weiteren Stanzbiopsie zustimmen solltest, wäre trotz der rel. hohen Kosten von ca.300 €, als Ergänzung ein PCA3-Test und zusätzlich eine MRT der Prostata an einem 3 Tesla-Gerät, zu überlegen. Es gibt zwar eine ganze Reihe anderer Tumormarker, die aber alle so unspeziefisch sind, dass sie nur noch mehr Unsicherheit verbreiten würden. Ob das imPSA mehr Sicherheit bringt, kann ich nicht beurteilen. Zumindest liegen darüber noch keine längeren Studien vor und in Deutschland wird es nicht angeboten. Dazu kann Dietmar für Österreich sicher mehr sagen.

Gruss Heribert