Autor Thema: Tumormarker, ach was ......  (Gelesen 1747 mal)

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Richi

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Tumormarker, ach was ......
« am: 20. November 2010, 22:34 »


T K T L 1

Krebs ist eine Herausforderung

Dr. Johannes Coy

http://www.johannescoy.de/

Eines der größten Probleme moderner Krebstherapien besteht darin, dass resistente Krebszellen nicht auf die Therapie ansprechen.

Selbst wenn nur wenige resistente Krebszellen vorhanden sind, überleben diese die Therapien. So lässt sich häufig beobachten, dass sich unter einer Chemo- oder Strahlentherapie ein Tumor zurückbildet, die die Therapie überlebenden Zellen aber sehr schnell wieder zu einem Tumor heranwachsen (Rezidivbildung).

Mit der Entdeckung des Gens TKTL1 und der Aufklärung seiner Bedeutung könnte sich das Problem resistenter Krebszellen lösen lassen, denn das Gen TKTL1 spielt bei der Entstehung von Resistenzen eine ganz entscheidende Rolle.
Können Krebspatienten diese Erkenntnisse schon heute nutzen?
Ja, mit einem einfachen Bluttest lässt sich überprüfen, ob vorhandene Krebszellen resistent sind. Ist dies der Fall, müssen diese Resistenzen am besten vor Durchführung einer Chemo- oder Strahlentherapie beseitigt werden.

So behandelte Zellen reagieren empfindlich auf die eigentliche Chemo- und Strahlentherapie, so dass die Gefahr von Rezidivbildung und Invasivität deutlich reduziert werden kann.

Leider dauert es lange, bis sich solche neuen Erkenntnisse durchsetzen. Hier sind auch Sie als Betroffener gefordert, um von diesen Erkenntnissen zu profitieren.

Auf den nachfolgenden Seiten erfahren Sie mehr über meine Entdeckung von TKTL1, über den wissenschaftlichen Hintergrund, der durch zahlreiche internationale Forschungsgruppen bestätigt wurde und über mögliche Therapieoptionen.
Ausblick:
Ganz aktuell zeigt sich, dass der TKTL1 Stoffwechsel im Menschen eine noch zentralere Rolle spielt, als bisher vermutet. Deshalb wird es künftig auch andere Anwendergruppen geben, die von meinen Forschungen rund um TKTL1 profitieren können.


Hinweis:
Für eine Therapie muss man nicht unbedingt x Medik. oder NEM kaufen!

http://forum.prostatakrebs-bps.de/index.php = DAS P.Ca. Forum


Transketolase-like-1
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Transketolase-like protein 1


Größe    596 Aminosäuren
Struktur    Homodimer
Kofaktor    Calcium, Thiaminpyrophosphat
Isoformen    >3
Bezeichner
Gen-Namen    TKTL1; TKT2
Externe IDs    OMIM: 300044 UniProt: P51854
Enzymklassifikation
EC, Kategorie    2.2.1.1  Transferase
Reaktionsart    Transfer einer Ketolgruppe
Substrat    Xylulose-5-phosphat + D-Ribose-5-phosphat
Produkte    D-Glycerinaldehyd-3-phosphat + Sedoheptulose-7-phosphat
Vorkommen
Homologie-Familie    Transketolase
Übergeordnetes Taxon    Chordatiere

Transketolase-like-1 (TKTL1) ist ein der Transketolase verwandtes Enzym und katalysiert dieselben Reaktionen wie diese. Während Transketolasen in vielen Lebewesen gebildet werden, hat sich dieses Enzym erst in Säugetieren entwickelt. Es gibt mindestens drei Isoformen der TKTL1 beim Menschen, die jeweils in verschiedenen Gewebetypen lokalisiert sind, nämlich Herz, Gehirn, Lunge, Nieren, Plazenta, Muskeln und Pankreas. Außerdem findet sich das Enzym bei verschiedenen neurodegenerativen Erkrankungen, Diabetes mellitus und einigen Krebserkrankungen. Besonders bei schnell wachsenden, bösartigen Tumorzellen ist es für deren biochemische Eigenschaft verantwortlich, auch bei genügender Sauerstoffversorgung einen anaeroben Stoffwechselweg einzuschlagen; das TKTL1 kann somit die sogenannte Glucosevergärung bei Tumorzellen erklären (Warburg-Hypothese).[1][2]

Ebenso wird die Überexpression von TKTL1-Protein in einigen Tumorarten als ein potentieller Marker für den klinischen Verlauf oder ein mögliches Angriffsziel in der Tumortherapie diskutiert.[3] Immerhin konnten experimentell die mRNA-Transkripte des TKTL1 in einer Zellkultur humaner Hepatomzellen (HepG2) mit iRNA inhibiert werden[4] Auch als Tumormarker im klinischen Verlauf einiger Krebsarten könnte das TKTL1 eine Rolle spielen, so möglicherweise auch bei Kehlkopfkrebs.[5]
Einzelnachweise [Bearbeiten]

   1. ↑ J. F. Coy, D. Dressler, J. Wilde, P. Schubert: Mutations in the transketolase-like gene TKTL1: clinical implications for neurodegenerative diseases, diabetes and cancer. Clin Lab. (2005) 51(5-6): S. 257-273 PMID 15991799
   2. ↑ UniProt P51854
   3. ↑ Foldi M, Stickeler E, Bau L, Kretz O, Watermann D, Gitsch G, Kayser G, Zur Hausen A, Coy JF: Transketolase protein TKTL1 overexpression: A potential biomarker and therapeutic target in breast cancer. Oncol Rep. (2007) 17(4):841-845 PMID 17342325
   4. ↑ Zhang S, Yang JH, Guo CK, Cai PC: Gene silencing of TKTL1 by RNAi inhibits cell proliferation in human hepatoma cells. Cancer Letters (2007) 253(1):108-114 PMID 17321041
   5. ↑ Volker HU, Scheich M, Schmausser B, Kammerer U, Eck M: Overexpression of transketolase TKTL1 is associated with shorter survival in laryngeal squamous cell carcinomas. Eur Arch Otorhinolaryngol. (2007) PMID 17639446