Autor Thema: Rehabilitation  (Gelesen 4579 mal)

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christina62

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Rehabilitation
« am: 17. Mai 2007, 21:31 »

Rehabilitation

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus wird gegebenenfalls eine Anschlussheilbehandlung oder eine Kur empfohlen, um den Erholungs- und Genesungsprozess zu beschleunigen. Dafür gibt es speziell eingerichtete Nachsorgekliniken, in denen man wieder zu Kräften kommen kann und in denen ganz gezielt auf die individuelle Situation eingegangen wird. Diese Behandlung kann je nach Bedarf ambulant, teilstationär oder vollstationär durchgeführt werden.

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Im letzten "Bürgeranwalt", ORF, wurde wieder ein Fall geschildert, wo einer Patientin die REHA verweigert wurde. Unvorstellbare Schikane!

Auch mir/uns kommend laufend Fälle zu Ohren, wo - ohne Begründung - eine REHA für Krebspatienten abgelehnt wird. Warum? Das wird nicht gesagt! Ob es nur derzeit nicht möglich ist, fragt sich der 3-fach-Krebspatient. Aber das wird nicht gesagt!

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„Reha. Macht´s besser!“ – unter diesem Motto startete im Jahr 2019 eine Initiative, die die gesellschaftliche Relevanz der Rehabilitation als wichtige Säule der Gesundheitsversorgung stärker in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit rückt.
 
Mehr als 250 Reha- und Vorsorgeeinrichtungen, der BDPK e.V., der Arbeitskreis Gesundheit e.V. und weitere Verbände von Reha-Leistungserbringern gehören zu den Initiatoren der bundesweiten Kampagne.

   Dem Aufruf zur Unterstützung verbesserter Rahmenbedingungen für Rehabilitation und Vorsorge folgten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kliniken, Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzte sowie Akteure der Zivilgesellschaft. Mehr als 4.000 Menschen drängen Politikerinnen und Politiker mit „Reha. Macht´s besser!“ zur Umsetzung wichtiger zentraler Forderungen.

    Reha-Kliniken brauchen den Corona-Zuschlag – Jetzt!: Seit Monaten warten Reha- und Vorsorgeeinrichtungen vergeblich auf die vom Gesetzgeber beschlossenen Zahlungen durch die Krankenkassen. Grund dafür ist eine entsprechende gesetzliche Regelung, die vorsieht, dass der Zuschlag für jede Einrichtung einzeln und mit jeder Krankenkasse gesondert verhandelt werden müsse. Es ist dringend erforderlich, dass per Gesetz bundesweite Verhandlungen zwischen den Akteuren möglich gemacht werden sowie ein verbindlich festgelegtes Verfahren die Kompensation der coronabedingten Belegungsausfälle sowie Mehrkosten regelt.

    Höhere Vergütungssätze: Ziel ist eine leistungsgerechte Vergütung für Reha-Leistungen, die sicherstellt, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Reha-Einrichtungen marktüblich bezahlt werden können.

    Verbesserung der Genehmigung: Fast jeder zweite Reha-Antrag, der keine Anschluss-Reha an einen Krankenhausaufenthalt ist, wird abgelehnt. Rehabilitationsleistungen müssen frühzeitig und bedarfsgerecht erbracht werden.

Es sollen mehr Reha-Anträge genehmigt werden.

Willkürentscheidungen der Krankenkassen bei der Bewilligung von Reha-Anträgen müssen verhindert werden.

    Freie Klinikwahl: Es soll erreicht werden, dass die Patientinnen und Patienten unter den geeigneten und zugelassenen Reha- und Vorsorgeeinrichtungen frei und ohne das Tragen von Mehrkosten wählen können.

Thomas Bublitz, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Deutscher Privatkliniken e.V.: „Dass im Sommer 2020 das Reha- und Intensivpflege-Stärkungsgesetz auf den Weg gebracht wurde, sehen wir als einen wichtigen Teilerfolg unserer gemeinsamen Initiative. Doch wir sind noch lange nicht am Ziel. Besonders unter der aktuellen pandemischen Situation ist der Gesetzgeber aufgerufen, alles für Reha- und Vorsorgeeinrichtungen zu tun, um sie wirtschaftlich abzusichern und gegenüber anderen Gesundheitsversorgern nicht zu benachteiligen.“

Georg Freund, erster Vorsitzender des Arbeitskreises Gesundheit, geschäftsführender Gesellschafter der Rehaklinik Küppelsmühle in Bad Orb und Mitglied im Vorstand des BDPK: „Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Initiative mehr und mehr an Fahrt aufnimmt. Mehr als 4.000 Stimmen für „Reha. Macht´s besser!“. Das macht gerade jetzt in schwierigen Zeiten deutlich, dass immer mehr Menschen wissen, was eine gute Reha leistet: Sie erspart häufig Pflegebedürftigkeit oder verhindert Erwerbsunfähigkeit chronisch kranker Menschen.“

Die Initiative „Reha. Macht’s besser!“ ist trägerübergreifend. Kliniken und Verbände, die noch nicht Teil der Kampagne sind, können sich jederzeit anschließen.

Quelle: Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V.
https://www.journalmed.de/gesundheitspolitik/lesen/59082




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Willkürentscheidungen der Krankenkassen bei der Bewilligung von Reha-Anträgen müssen sofort verhindert werden.


Das meint auch der Bürgeranwalt, bei unbegründeten Ablehnungen!

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SVS - Rehabilitationen werden unbegründet abgelehnt!
« Antwort #3 am: 16. Mai 2021, 20:19 »
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Willkürentscheidungen der Krankenkassen bei der Bewilligung von Reha-Anträgen müssen sofort verhindert werden.


Das meint auch der Bürgeranwalt, bei unbegründeten Ablehnungen!



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Vorsorge-, Notfall-, Wichtigmappe
« Antwort #4 am: 03. Juni 2021, 21:16 »


Notfallmappe heißt jetzt Wichtigmappe

Vorsorgemappe

Wer klug ist, sorgt vor – so sagt es der Volksmund. Deshalb sollten Sie in jeder Lebenslage sicher sein können, dass in Ihrem Sinne gehandelt wird: mit klaren Handlungsanweisungen und allen nötigen Informationen. Im Wesentlichen enthält diese Mappe Formulare, auf denen Sie Informationen eintragen können, die in einem Notfall wichtig sein können. Das umfasst persönliche und medizinische Daten sowie Vorsorgevollmachten und Verfügungen.Bitte nutzen Sie auch das Blatt, das Notizen „Für den Notfall“ sowohl zur Aufbewahrung neben dem Telefon als auch zur stetigen Mitführung - z.B. in der Geldbörse - enthält. Die Inhaltsblätter der Mappe hat die Landesseniorenvertretung Hessen e.V. erarbeitet, das Notizblatt der Landespräventionsrat Hessen.

Die Wichtigmappe ist eine Neuauflage der bisherigen Notfallmappe. Die Notfallmappe wird dadurch nicht ersetzt und behält weiter ihre Gültigkeit.

Die Wichtigmappe finden Sie in den Downloads auf dieser Seite. Sie können alle Einträge direkt am Computer ausfüllen und alles zusammen ausdrucken (natürlich auch einzelne Seiten) und/oder abspeichern.

Auf den Inhaltsblättern können Angaben eingetragen werden zu den Bereichen:

    Persönliche Daten
    Familie
    Berufliches
    Im Notfall benachrichtigen
    Personen, die keine Nachricht erhalten sollen
    Wichtige Rufnummern
    Rente/Versorgung
    Krankenversicherung
    Medizinische Daten – Gesundheitszustand
    Notfall-Ausweise
    Organspende-Ausweis
    Vorsorgevollmacht/Vorsorgeverfügungen
    Finanzen
    Verbindlichkeiten
    Hinweise auf bestehende Verträge
    Fahrzeuge
    Fahrzeug-/Verkehrsversicherungen
    Sach- und Haftpflichtversicherungen
    Mitgliedschaften
    Merkblatt für eine Krankenhauseinweisung
    Checkliste für den Fall meines Todes

    Downloads:
    Ausfüllbares PDF, Stand November 2020
    PDF icon Ausfüllbares PDF, Stand November 2020 (PDF / 2 MB)

https://soziales.hessen.de/familie-soziales/senioren/vorsorge/notfallmappe-heisst-jetzt-wichtigmappe