Autor Thema: Di. 18.1.11, 9h, Wien: PK. mit COPD Patientenbericht 2010  (Gelesen 3171 mal)

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Werner

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Dienstag, 18.01.2011

09:00    Präsentation Erster Österreichischer Patientenbericht COPD 2010
Präsentation aus Medizin/Wellness
   Ergebnisse zeigen erstmals die aktuelle Situation sowie Bedürfnisse von COPD-Erkrankten auf

u.A.w.g.
Veranstalter    Österreichische Lungenunion, Österreichische Ärztekammer, Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, PVA, AM Plus
Ort    Die Lobby
Löwelstraße 20
Wien 1010
Rückfragen an    Welldone Werbeagentur
Tel.: 01/402 13 41-40
Kontakt: Mag. Elisabeth Kranawetvogel

Dietmar E.

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COPD in Österreich
« Antwort #1 am: 19. Januar 2011, 00:06 »
Präsentation Erster Österreichischer Patientenbericht COPD 2010 - BILD


Utl.: Ergebnisse zeigen erstmals die aktuelle Situation sowie Bedürfnisse
      von COPD-Erkrankten auf: =

   Wien (OTS) -

- Rund ein Viertel der Befragten sucht erst zwei Jahre nach Auftreten der Symptome einen Arzt auf
- 39 Prozent der unter 60-jährigen Befragten beziehen Invaliditätspension
- 95 Prozent der Befragten haben Interesse an Patientenschulungen




   In Österreich leiden rund eine Million Menschen an der chronisch
obstruktiven Lungenerkrankung (COPD - Chronic Obstructive Pulmonary
Disease). Auf internationaler Ebene zeigen Prognosen, dass COPD an
die dritte Stelle der häufigsten Todesursachen vorrücken und im Jahr
2020 die fünftgrößte Krankheitsbelastung darstellen wird. Mehr als
drei Viertel der Patienten leiden an Exazerbationen, also an akuten
Verschlechterungen des Krankheitsbildes. Diese Schübe können mit
einem unwiederbringlichen Verlust an Lungenfunktion einhergehen und
erhöhen das Sterblichkeitsrisiko beträchtlich. Um eine Verbesserung
der Versorgungssituation von Patienten zu schaffen, wurde die
Projektreihe "Österreichischer Patientenbericht" ins Leben gerufen.
Die Ergebnisse der Befragung von COPD-Patienten wurden im Rahmen
einer Pressekonferenz präsentiert. +++

   Ein prominent besetztes Podium diskutierte anlässlich einer
Pressekonferenz die Ergebnisse des 1. Österreichischen
Patientenberichts COPD 2010 und wie die Versorgung COPD-Erkrankter
optimiert werden kann. Der Österreichische Patientenbericht COPD ist
eine Patientenbefragung zu den Bedürfnissen und Wünschen der
Erkrankten. Die Patientenumfrage wurde im Zeitraum zwischen August
2010 und November 2010 durchgeführt. Österreichweit haben 528
COPD-Patienten teilgenommen, davon waren 58 Prozent der Teilnehmer
männlich und 42 Prozent weiblich. 41 Prozent der Teilnehmer waren
zwischen 61 und 70 Jahre alt, 29 Prozent über 70. Laut
Patientenbericht sind zwar 80 Prozent der Befragten aufgrund ihrer
COPD in lungenfachärztlicher Behandlung, der größte Bedarf der
Patienten besteht dennoch in Bezug auf Informationen zu
Therapieoptionen, zum Krankheitsverlauf und zu Folgeerkrankungen.

COPD - oft erst spät erkannt und unterschätzt

   Mehr als 90 Prozent aller COPD-Erkrankungen in Österreich sind auf
Tabakkonsum oder das passive Inhalieren von Zigarettenrauch
zurückzuführen. Meist zeigen sich die Symptome der COPD erst nach dem
40. Lebensjahr.  "Wir rechnen damit, dass bereits heute etwa zehn
Prozent der über 40-Jährigen von dieser Erkrankung betroffen sind. Da
COPD schleichend beginnt und erst wahrgenommen wird, wenn sie schon
großen Schaden angerichtet hat, setzt die Therapie häufig zu spät
ein. So zeigt auch der Österreichische Patientenbericht, dass rund
ein Viertel der Befragten erst zwei Jahre nach Auftreten der ersten
Symptome zum Arzt geht. Erschwert wird die Behandlung dadurch, dass
die Patienten in der Regel nicht nur eine obstruktive
Lungenerkrankung haben, sondern multimorbid sind", schilderte Prim.
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Popp, Leiter des Ambulatoriums "Gesunde
Lunge-Institut für Atemwegs- und Lungenerkrankungen" und der 11.
Medizinischen Abteilung mit Lungenkrankheiten und
Langzeitbeatmungszentrum im Geriatriezentrum Am Wienerwald.

Frühdiagnose beim Allgemeinmediziner, exakte Diagnose und Behandlung
eher beim Facharzt

   Bei Beschwerden der Atemwege ist der Allgemeinmediziner oft die
erste Anlaufstelle für die Betroffenen, erst in weiterer Folge kommt
ein Facharzt ins Spiel. 73 Prozent der Umfrage-Teilnehmer erachten
eine gute Kooperation zwischen Facharzt und praktischem Arzt daher
als wichtig. "Der Allgemeinmediziner als Arzt des Vertrauens ist für
eine rechtzeitige Abklärung und Einleitung einer umfassenden Therapie
verantwortlich. In weiterer Folge gehört es zu seinem
Aufgabenbereich, die Compliance des Patienten durch entsprechende
Aufklärung sowie Koordination des therapeutischen Ablaufs zu
optimieren", meinte Dr. Erwin Rebhandl, Präsident der Initiative AM
Plus und Allgemeinmediziner in Oberösterreich. Dies bestätigte auch
Ärztekammer-Präsident MR Dr. Walter Dorner: "Noch nicht
diagnostizierte COPD-Patienten kommen eher in eine
allgemeinmedizinische Praxis, die Frühdiagnose und Identifizierung
von COPD-Erkrankungen gehört also zu den Aufgaben der
Allgemeinmediziner. Die exakte Diagnostik und die Behandlung fallen
je nach Schweregrad der Erkrankung in allgemeinärztliche,
fachärztliche oder stationäre Aufgabenbereiche. Zur optimalen
Betreuung der Patienten trägt die Kooperation von Allgemeinmediziner
und Facharzt im Sinne einer Langzeitbetreuung wesentlich bei."

Betroffene zeigen verstärktes Interesse an Patientenschulungen

   Die Erkrankung COPD verlangt den Betroffenen Selbstkontrolle,
Selbstbehandlung und Selbstmanagement ab. "Die Patienten tragen
Verantwortung für ihre Erkrankung und um ihre Krankheit managen zu
können, müssen sie gut informiert sein. Sich die Medikamente beim
Arzt abzuholen und dort die Verantwortung für die Erkrankung
abzugeben, reicht nicht aus. Patienten müssen darüber informiert
sein, wie sie sich in kritischen Situationen richtig verhalten. Aus
diesem Grund muss umfassend informiert und geschult werden", erklärte
Otto Spranger, Sprecher der Österreichischen Lungenunion (ÖLU). Die
Ergebnisse des Patientenberichts COPD zeigen, dass für fast alle der
Befragten (95 Prozent) Patientenschulungen wichtig sind. Neben den
Grundzügen der Erkrankung sind vor allem Inhalations- und
Atemtechniken für die Betroffenen interessant. Rund zwei Drittel (67
Prozent) der Befragten wünschen sich Informationen über Therapien und
Medikamente sowie über den Krankheitsverlauf und mögliche
Folgeerkrankungen von COPD.

   COPD-Betroffene beziehen laut Umfrageergebnis Informationen zu
ihrer Krankheit überwiegend aus dem ärztlichen Umfeld: Acht von zehn
Personen beziehen diese vom Lungenfacharzt, vier vom praktischen Arzt
sowie drei vom Krankenhaus. Jeder Fünfte informiert sich im Internet
über die Erkrankung. "Ich halte aufgrund dieser Ergebnisse besonders
die Rolle von Selbsthilfegruppen und Apotheken als
Informationsquellen für ausbaufähig. Außerdem wünsche ich mir, dass
die Ergebnisse des Österreichischen Patientenberichts sowie die
Umfragen der Österreichischen Lungenunion zur Lebensqualität von
Betroffenen in Zukunft als Basis für Entscheidungen im
österreichischen Gesundheitssystem eingesetzt werden", forderte Otto
Spranger abschließend.

Fast 40 Prozent der unter 60-jährigen befragten COPD-Patienten
beziehen Invaliditätspension

   Zwar wird Tabakkonsum in aktiver oder passiver Form als
Hauptverursacher von COPD erachtet, eine Belastung in Form von
Schadstoffen, Gasen und Feinstaub kann aber ebenso zur Entstehung der
Erkrankung beitragen. Diese Belastungen entstehen für die Betroffenen
meist am Arbeitsplatz. "COPD hat gerade auf die Arbeitssituation von
Betroffenen erheblichen Einfluss. Viele Patienten werden
arbeitsunfähig und müssen Frühpensionierungen in Kauf nehmen. 79
Prozent der Befragten gaben an, dass sie nicht berufstätig sind!", so
Prof. Dr. Rudolf Müller, Chefarzt der Pensionsversicherungsanstalt.
Auch der Bezug einer Pension ist bei COPD-Betroffenen keine
Seltenheit: 23 Prozent der Befragten gaben an, aufgrund ihrer COPD
eine dauerhafte oder befristete Pension zu beziehen. Von den
Invaliditätspensionsbeziehern sind 39 Prozent unter 60. "Die
Ergebnisse des Patientenberichtes COPD zeigen auf, dass rund die
Hälfte der Betroffenen mit finanziellen Einbußen auf Grund der
Erkrankung rechnen muss. Ich halte es für äußerst besorgniserregend,
dass jeder fünfte Befragte durch die veränderte Arbeitsfähigkeit
finanzielle Einbußen erleidet", betonte Prof. Dr. Müller weiter. Dies
treffe nicht nur den Patienten finanziell, auch die österreichische
Volkswirtschaft verliere durch das frühzeitige Ausscheiden aus dem
Arbeitsprozess wertvolle Arbeitskräfte.

   Die Diskutanten zeigten sich einig, dass neben den
Therapiemaßnahmen in besonderem Maße Information rund um die
Erkrankung ein ganz wesentlicher Aspekt bei COPD sei. Neben der
Ansprache der bereits Betroffenen sei es besonders wichtig, auch die
"potenziellen Patienten", also die gesamte österreichische
Bevölkerung, über die weit verbreitete Erkrankung aufzuklären.

Über die Initiative Österreichischer Patientenbericht

   PERI Consulting initiierte das Projekt "Österreichischer
Patientenbericht" erstmals im Jahr 2005. Durch anonymisierte
Patientenumfragen zu verschiedenen chronischen Erkrankungen sollen
die Anliegen von Patienten eruiert, Optimierungspotenziale im
österreichischen Gesundheitssystem erhoben und die Ergebnisse den
zentralen Akteuren und Entscheidungsträgern des Gesundheitswesens
übermittelt werden. Der Patientenbericht resultiert aus einem
qualitätsgesicherten Prozess und arbeitet mit Umfragen bei
Betroffenen und deren Angehörigen. Die Fragebögen wurden
österreichweit über Ambulanzen, Krankenhäuser, Ordinationen und
Selbsthilfegruppen verteilt. Weitere Informationen zu den Zielen und
Ergebnissen des Patientenprojekts sind auf der Website
www.patientenbericht.at ersichtlich.

Rückfragehinweis:
   Welldone GmbH, Werbung und PR
   Mag. Elisabeth Kranawetvogel | Mag. Sabine Sommer | Mag. Nina Bennett | Public Relations
   Lazarettgasse 19/4.OG, 1090 Wien
   Tel.: 01/402 13 41-40, bzw. -12 | e-Mail: pr@welldone.at


*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0127    2011-01-18/11:05
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

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COPD - bei Raucher und bei Passivraucher
« Antwort #2 am: 18. Juni 2016, 20:02 »




COPD-Management im Alltag: GOLD-Empfehlungen im Praxistest


Die GOLD-Empfehlungen werden im Praxisalltag nur teilweise umgesetzt - so das Ergebnis einer deutschlandweiten Erhebung zum COPD-Management mit 451 nieder­gelassenen Pneumologen. Als Grund dafür wird fehlende Praktikabilität der Empfehlungen angegeben. In der täglichen Versorgung von COPD-Patienten zeigen sich u. a. Schwierigkeiten bei der Klassifikation der Erkrankung und der Dokumentation von Exazerbationen. Und: Die duale Broncho­dilatation mit LAMA/LABA-Kombinationen gehört bereits zur Versorgungsroutine (1).


An der aktuellen GOLD-Klassifikation (2) zur Einordnung einer COPD orientieren sich 58,5% der Befragten (n=264)* in der täglichen Praxis. Der Umkehrschluss lässt vermuten, dass 41,5% der Teilnehmer dies nicht tun. In diesem Zusammenhang sagten 37,3% (n=168): Die Klassifikation nach GOLD ist zwar wissenschaftlich interessant, jedoch nicht an den Erfordernissen der Praxis orientiert (1). Hinsichtlich der dabei erforderlichen Dokumentation von Exazerbationen empfanden 88,9% der Befragten (n=303) die Erfassungsmöglichkeiten mittels Fragebögen/Scores als nicht ausreichend bzw. nicht praktikabel (1). 39,5% (n=178) begründeten Schwierigkeiten bei der Erfassung der Exazerbationsrate auch mit dem Fehlen von Strukturen, die den Informationsfluss zwischen Hausarzt, Klinik und pneumologischer Praxis unterstützen. Mit Blick auf die Symptomatik vertraten 92,6% (n=414) der Befragten die Ansicht, dass die COPD den Tagesrhythmus des Patienten beeinflusst (1). Gefragt wurde in diesem Zusammenhang auch nach möglichen Gründen für eine in der Patienten­wahrnehmung morgens deutlich ausgeprägte COPD-Symptomatik: Hier wurden Sekretstau durch reduzierten Hustenreflex in der Nacht (88,9%, n=401) und erhöhter Parasympathikotonus in der Nacht (59,0%, n=266) am häufigsten genannt.1 Untersuchte man die Therapie, zeigte sich u. a., dass LAMA/LABA-Kombinationen bereits regelmäßig und abhängig vom Schwere­grad eingesetzt werden: Im Mittel bei 33,8% der Patientengruppe B nach GOLD, bei 79,9% der Gruppe C und bei 92,9% der Gruppe D. Für die Therapie-Adhärenz sehen 83,6% (n=377) die langfristige Verträglichkeit der Medikation als wesentliche Einflussgröße. Nach Einschätzung von 96,7% (n=436) kann zudem ein einfach zu handhabender Inhalator die Adhärenz unterstützen (1).

Für die durch das Unternehmen Berlin-Chemie AG initiierte Erhebung wurden geschlossene Fragen im Interview bearbeitet. Berlin-Chemie hat 2015 mit Brimica® Genuair® (400 μg Aclidiniumbromid**/12 μg Formoterolfumarat) eine LAMA/LABA-Fixkombination auf den Markt gebracht. Indiziert ist sie für die bronchodilatatorische Erhaltungs­therapie zur Linderung von Symptomen bei Erwachsenen mit COPD und wird zweimal täglich inhaliert (3). In den sechsmonatigen Zulassungsstudien ACLIFORM-COPD (n=1.729) und AUGMENT (n=1.692) wurde Brimica® Genuair® bei Patienten mit einer stabilen, mittelschweren bis schweren COPD untersucht (4,5). Die Fixkombination verbesserte das Trough-FEV1 vs. Formoterol im Mittel um 85 ml (p<0,0001) bzw. 45 ml (p=0,01) und das FEV1 eine Stunde nach Anwendung vs. Aclidinium um 125 ml bzw. 108 ml (p<0,0001) (3). In einer gepoolten Analyse verbesserten sich außerdem die frühmorgendlichen Symptome über 24 Wochen signifikant (p<0,05, vs. Placebo und den Monotherapien, Vergleich der Mittelwerte, n=3.394). Der G-BA bestätigte der Fixkombination Aclidinium/Formoterol einen Hinweis für einen beträchtlichen Zusatznutzen für Patienten mit COPD der Stufe III mit weniger als 2 Exazerbationen pro Jahr im Vergleich zu Formoterol als Monotherapie ("zweckmäßige Vergleichstherapie"). Für Patienten mit COPD der Stufe II ergab sich ein Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen.
 
* Nicht alle Teilnehmer haben alle Fragen beantwortet. Die angegebenen Prozentzahlen beziehen sich jeweils auf die im Kontext angegebene Zahl der Befragten.
** entspricht 343 μg Aclidinium
 
GOLD: Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease.
COPD: Chronic Obstructive Pulmonary Disease.
LAMA: Long-Acting Muscarinic Antagonist/Langwirksamer Muskarin-Rezeptor-Antagonist.
LABA: Long-Acting Beta-Agonist/Langwirksamer Beta-Rezeptor-Agonist.
ACLIFORM-COPD: ACLIdinium/FORMoterol fumarate combination for investigative use in the treatment of moderate to severe COPD
AUGMENT: Aclidinium/formoterol fUmarate combination for investiGative use in the treatMENT of moderate to severe COPD
FEV1: Einsekunden-Ausatemkapazität.
G-BA: Gemeinsamer Bundesausschuss.

(1) Laudahn B, Schmidtmann S. Versorgungsforschung bei niedergelassenen Pneumologen, Wie praxisrelevant sind die GOLD-Empfehlungen für den ambulanten Alltag bei COPD? Pneumonews 2015; 7(5):53-57.
(2) Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease. Global Strategy for the Diagnosis, Management, and Prevention of chronic obstructive pulmonary disease (updated 2016). http://www.goldcopd.org/uploads/users/files/WatermarkedGlobal%20Strategy%202016(1).pdf
(3) Fachinformation Brimica® Genuair®.
(4) Singh D et al. Efficacy and safety of aclidinium bromide/formoterol fumarate fixed-dose combinations compared with individual components and placebo in patients with COPD (ACLIFORM-COPD): a multicentre, randomised study. BMC Pulm Med. 2014; 14(1):178. http://www.biomedcentral.com/1471-2466/14/178.
(59 D´Urzo A et al. Efficacy and safety of fixed-dose combinations of aclidinium bromide/formoterol fumarate: the 24-week, randomized, placebo-controlled AUGMENT COPD study. Respiratory Research 2014; 15:123.
http://respiratory-research.com/content/15/1/123.

Quelle: Berlin Chemie