Autor Thema: 20.2.11.ff., TV-TW1: Hautkrebs, sowie ......  (Gelesen 3331 mal)

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Gitti

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20.2.11.ff., TV-TW1: Hautkrebs, sowie ......
« am: 16. Februar 2011, 18:27 »
"Treffpunkt Medizin" Spezial am 20. Februar auf TW1
Utl.: Die TW1 Medizinsendung berichtet über medizinische Fortschritte in vielen Bereichen und zeigt die Dokumentation "Für immer krank - Leben mit seltenen Krankheiten". =

   Wien (OTS) -  Das schönste in der Medizin sind wohl die
Therapieerfolge - und die gibt es aufgrund laufender Forschung immer
häufiger. Hautkrebspatienten können inzwischen mittels
Elektrochemotherapie behandelt werden. Was es mit dieser Methode auf
sich hat und welche Fortschritte damit erzielt werden können, verrät
Prim. Dr. Werner Saxinger aus dem Klinikum Wels-Grieskirchen - hier
wurde österreichweit erstmals diese Therapie durchgeführt. Das
oberösterreichische Klinikum ist mit seinen 36 Abteilungen,
Instituten und umfassenden medizinischen Einrichtungen das
fünftgrößte Krankenhaus Österreichs.

 Großartige medizinische Fortschritte gibt es mittlerweile auch im
Bereich von Venenerkrankungen. Kommt es durch Abnützung, Verkalkung
oder Entzündung zu einer Störung im venösen Rückfluss oder gar zum
Verschluss einer Vene, kann das unangenehme und schwerwiegende Folgen
haben. Krankhafte Venen müssen deshalb sehr oft entfernt werden.
Früher waren diesbezüglich oft große Operationen nötig - heutzutage
erzielen minimalinvasive Methoden der Behandlung dieselbe Wirkung.
Die Behandlung mittels Laser benötigt nur einen kleinen Faserzugang
und ist somit komplikationslos und für den Patienten in der Regel
schmerzfrei.

 Neben der Laserbehandlung ist mittlerweile auch die Schaumverödung
eine gängige Methode. Als Spezialist auf diesem Gebiet stellt der
Facharzt für Unfall- und Gefäßchirurgie OA Dr. Alfred Obermayer vom
Wiener St. Josefs-Krankenhaus für "Treffpunkt Medizin" sein Wissen
zur Verfügung.

 Ebenfalls zu Wort kommt in der Sendung Univ. Prof. Dr. Wolfgang
Sperl. "Jeder Patient hat das ehestmögliche Recht auf Diagnose", der
Kinderarzt des Salzburger Universitätsklinikums forscht bereits sein
ganzes Berufsleben an seltenen Kinderkrankheiten. Er leitet in
Salzburg eines von vier österreichweiten Spezialzentren, die auf
seltene Stoffwechselerkrankungen im Kindesalter spezialisiert sind.
Eine Diagnose gelingt oft erst nach intensiven Untersuchungen und mit
Hilfe spezieller und aufwendiger Labortests. Sie ist allerdings nicht
nur richtungsweisend für die Behandlung, sondern schafft in den
betroffenen Familien Klarheit und Erleichterung.

 Erst nach einer Diagnose kann ein individueller Behandlungsplan
entwickelt und auf den Patienten abgestimmt werden. "Treffpunkt
Medizin" hat den drei-jährigen Julian besucht, der an einer
angeborenen Bildungsstörung von Immunglobulinen leidet. Bereits im
Alter von sieben Monaten kam es bei ihm zu ständigen Infektionen.
Julian ist von einer extrem seltenen Krankheit betroffenen und wird
sein Leben lang alle drei bis vier Wochen lebenswichtige
Immunglobuline benötigen.

 In einem weiteren Beitrag der Sendung wird der Herzspezialist Prof.
Dr. Kurt Huber vom Wiener Wilhelminenspital über optimales
Sporttraining und Herzgesundheit - insbesondere nach Erkrankungen -
informieren.

 "Für immer krank - Leben mit seltenen Krankheiten"

 Sie sind die Stiefkinder der Medizin: Menschen mit seltenen
Krankheiten. Nur für eine Minderheit gibt es Behandlungen, die das
Leben einigermaßen erträglich machen und im besten Fall verlängern.
Betroffene von Lungenhochdruck leiden unter stark verengten
Lungengefäßen und würden ohne Behandlung innerhalb weniger Jahre
sterben - Dank medikamentöser Unterstützung können sie allerdings das
Erwachsenenalter erreichen.

 Wenig Hoffnung haben derzeit noch Kinder mit der seltenen
Stoffwechselkrankheit Mukopolysaccharidose. So lange kein heilendes
Medikament gefunden wird, leben sie tagtäglich mit der Angst, bald
sterben zu müssen. In der Dokumentation "Für immer krank - Leben mit
seltenen Krankheiten" werden derartige und ähnliche Krankheiten in
den Fokus genommen. TW1 bringt die berührenden Bilder am Sonntag, den
20.2.2011 um 18:30 Uhr im Anschluss an die Folge "Treffpunkt
Medizin".

"Treffpunkt Medizin"
Mit Reportagen vor Ort - aus Arztpraxen, Kliniken, Reha-Zentren,
Forschungslaboratorien sowie Ärzte-Kongressen mit internationaler
Bedeutung für die Fachwelt - bietet TW1 mit seiner Medizinsendung die
Möglichkeit, sich über ein breites Spektrum diverser medizinischer
Themen zu informieren. International anerkannte Experten aus Medizin
und Forschung machen den Zusehern komplexe medizinische Zusammenhänge
begreifbar und vermitteln im Sinne einer Patientenaufklärung.

Sendezeiten:

"Treffpunkt Medizin":
Erstausstrahlung: Fr, 18.2.2011 um 19:15-19:45 Uhr
Weitere Ausstrahlungen: Sa, 19.2.2011 um 04:30-05:00 Uhr und
05:30-06:00, So, 20.2.2011 um 18:00-18:30 Uhr und 23:30-00:00 Uhr,
Mo, 21.2.2011 um 16:05-16:35 Uhr, Di, 22.2.2011 um 13:05-13:35 Uhr
und Mi, 23.2.2011 um 10:05-10:35 Uhr

"Für immer krank - Leben mit seltenen Krankheiten": So, 20.2.2011 um
18:30-19:15 Uhr

Rückfragehinweis:
   ORF/TW1
   Mag. Birgit Reiter
   0043 (0) 1 87878 14600
   birgit.reiter@orf.at