Autor Thema: Risikofaktoren von Gebärmutterkörperkrebs  (Gelesen 4805 mal)

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christina62

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Risikofaktoren von Gebärmutterkörperkrebs
« am: 17. Mai 2007, 23:36 »

Risikofaktoren von Gebärmutterkörperkrebs

Vor allem die Fettleibigkeit führt zu einem deutlich höheren Risiko (um das 4-fache), an einem Gebärmutterkörperkrebs zu erkranken. Auch wenn man bereits an Brustkrebs oder Darmkrebs erkrankt ist, besteht ein erhöhtes Risiko. Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck und Übergewicht sind eine Risikokonstellation, die ebenfalls zu einem deutlich erhöhten Risiko, an einem Gebärmutterkörperkrebs zu erkranken, führt. Weiters wäre die alleinige Östrogenbehandlung von Wechselbeschwerden ein Risikofaktor, der jedoch durch die zusätzliche Gabe von Gelbkörperhormonen ausgeglichen werden kann. In seltenen Fällen sind auch genetische Ursachen für ein erhöhtes Gebärmutterkörperkrebsrisiko verantwortlich. So erkranken Frauen mit Mutationen des BRCA 1 Gens auch signifikant häufiger an Gebärmutterkörperkrebs. Schließlich gibt es auch Krebsvorstufen, die mit einem erhöhten Krebsrisiko des Gebärmutterkörpers einhergehen wie die atypische Hyperplasie der Gebärmutterschleimhaut mit Atypien.

Risikofaktoren für die Entstehung von Gebärmutterköperkrebs:

Fettleibigkeit
Zuckerkrankheit, hoher Blutdruck und Fettleibigkeit
Frauen mit atypischer Hyperplasie der Gebärmutterschleimhaut
Frauen mit Brustkrebs
Frauen mit Mutationen des BRCA 1 Gen
Frauen mit alleiniger Östrogentherapie von Wechselbeschwerden

gelesen in Krebshilfe.net
 
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Evi

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HPV häufig von Frauen auf Männer übertragen
« Antwort #1 am: 31. Oktober 2008, 00:39 »


HPV häufig von Frauen auf Männer übertragen

NEU-ISENBURG (ikr). Humane Papillomviren (HPV) werden offenbar häufiger von Frauen auf Männer übertragen als umgekehrt.

In einer Studie um Dr. Brenda Hernandez aus Hawaii wurde die Übertragung von HPV bei 25 heterosexuellen und monogamen Paaren über einen Zeitraum von 7,5 Monaten untersucht.

Anhand von 957 DNA-Proben wurden 53  heterosexuelle HPV-Übertragungen bei 16 Paaren dokumentiert (Emerg Infect Dis 14, 2008, 888). 14 Übertragungen erfolgten von Männern auf Frauen und die übrigen 39 von Frauen auf Männer.
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2008, 00:39 von Evi »