Autor Thema: 1.-4.6.11, Röntgenkress: Brustkrebs! Prostatakrebs?  (Gelesen 1711 mal)

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Richi

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Anmerkungen:
Danke, für Fortschritte beim Brustkrebs-MRT!
Was aber gibt es für Fortschritte bezüglich Prostatakrebs-Diagnostik? Richtig, null komma Josef!




Radiologie ist Vielfalt! Ein Einblick in das Themenspektrum des 6. gemeinsamen deutschen und österreichischen Röntgenkongresses
Utl.: Schlaganfall, Brustkrebserkennung, Tumorablation - der größte deutschsprachige Radiologie-Kongress trägt der Vielfalt des "Ganzkörperfachs" eindrucksvoll Rechnung. =

   Wien (OTS) - Vom 1. bis 4. Juni findet in Hamburg der 92. Deutsche
Röntgenkongress statt, der gleichzeitig der 6. gemeinsame Kongress
der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) und der Österreichischen
Röntgengesellschaft (ÖRG) ist. Beim größten deutschsprachigem
Kongress der Radiologie werden rund 7.000 Teilnehmer erwartet. Getreu
dem Kongressmotto "Radiologie ist Vielfalt!" werden verschiedene
Schwerpunkte wie Neuroradiologie, Brustkrebserkennung und die
minimal-invasive Entfernung von Tumoren diskutiert.

   Radiologie als Ganzkörperfach - vom Schlaganfall bis zur
Tumorbekämpfung
"Unser Fach ist eines der wenigen, das man als Ganzkörperfach
bezeichnen kann, eine Disziplin, die sich ganzheitlich mit allen
Erkrankungen des Menschen beschäftigt. Die Radiologie beeinflusst die
Therapieentscheidung und den Therapieverlauf in allen Phasen von
Erkrankungen, die einem Menschen im Laufe seines Lebens widerfahren
können", erklärt der österreichische Kongresspräsident Prof. Walter
Hruby, Vorstand des Institut für Röntgendiagnostik des Donauspitals
(SMZ Ost) in Wien, die Wahl des Kongressmottos.

Prof. Bernd Hamm, Direktor des Instituts für Radiologie an der
Charité Berlin und deutscher Kongresspräsident, ergänzt: "Innerhalb
des vielfältigen Spektrums der Radiologie haben wir ganz bewusst
Schwerpunktthemen gesetzt. Beispiel Neuroradiologie: Wir diskutieren
die neuen Möglichkeiten, welche die Magnetresonanztomografie (MRT)
mit ihren höheren Magnetfeldstärken eröffnet und die zu einer
Verbesserung der Diagnostik beim Schlaganfall führen. Wir wissen
damit noch genauer, welche Hirnregionen bei einem Schlaganfall
betroffen sind, und um welche Anteile des Hirngewebes es sich zu
kämpfen lohnt."

Ein weiteres Schwerpunktthema ist die Brustkrebsdiagnostik und
besonders die Entwicklungen der Mamma-MRT. "Spannend sind die
mittelfristigen Überlegungen, die MRT der Brust auch ohne
Kontrastmittel durchzuführen, und damit für die Patientin wesentlich
schonender anzuwenden", so Hamm.

   Radiologie auch bei der Behandlung
Radiologie wandelt sich von einer "nur" diagnostischen Disziplin zur
behandelnden Medizin. Der Kongressschwerpunkt "Tumorablation"
verdeutlicht diesen Wandel. Interventionell tätige Radiologen
punktieren bei diesen Verfahren unter Bildkontrolle Tumoren - zum
Beispiel in der Leber - und zerstören das Krebsgewebe mit Hitze,
Kälte oder Radiowellen. "Die Ablation stellt mehr und mehr eine
Therapie-Option für Tumoren dar, die dem Chirurgen nicht zugänglich
sind oder in Fällen, in denen sich eine Chemotherapie nicht
anbietet", erläutert Hamm.

   Der 92. Deutsche Röntgenkongress Zahlen - Daten - Fakten
Der Deutschen Röntgenkongress vereint einmal im Jahr Radiologen,
medizinisch-technische Radiologie-Assistenten (MTRA) und weitere
Experten der bildgebenden Medizin zum fachlichen Austausch. Mit rund
400 wissenschaftlichen Vorträgen, 480 Fortbildungsveranstaltungen
sowie über 100 Posterbeiträgen ist der Kongress Deutschlands
bedeutendstes Fort- und Weiterbildungsforum in der Radiologie. Die
österreichischen RadiologInnen werden hier mit über 60 Vorträgen und
Präsentationen einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag leisten.
Zudem geben auf rund 5.000 m2 Ausstellungsfläche über 130
Fachaussteller einen Einblick in die technischen Innovationen
moderner Bildgebung und neuer, interventioneller
Behandlungsverfahren.

Rückfragehinweis:

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   ÖRG - Österreichische Röntgengesellschaft
   Presse: Stefanie Muzik, David Zizka
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