Autor Thema: Mammographie senkt Brustkrebs­sterblichkeit langfristig  (Gelesen 4460 mal)

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Tanja

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Dienstag, 28. Juni 2011

Mammographie senkt Brustkrebs­sterblichkeit langfristig

dpa
London – Regelmäßige Mammo­graphien senken lang­fristig die Brust­krebs­sterb­lichkeit. Dies geht aus einer neuen Analyse einer rando­misierten Studie Radio­logy (Online) hervor, die mitt­ler­weile eine Nach­beobach­tungs­zeit von 30 Jahren umfasst.

Am Swedish Two-County Trial hatten seit 1977 insgesamt 133.065 Frauen im Alter ab 40 Jahren teilgenommen. Nur die Frauen aus einer der beiden Städte hatten regelmäßig Einladungen zur Mammo­graphie erhalten. Frauen im Alter von 40 bis 49 Jahren wurden im Durchschnitte alle 24 Monate mammographiert. Bei den Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren betrug das Untersuchungsintervall im Durchschnitt 33 Monate. Die Studiendauer war auf 7 Jahre begrenzt.

Da die Tumore jedoch langsam wachsen und sich das Schicksal eines metastasierten Tumors unter den Bedingungen der heutigen Therapie oft erst nach vielen Jahren entscheidet, recherchiert die Gruppe um Stephen Duffy vom Queen Mary Hospital der Universität London regelmäßig, ob die gescreenten Frauen seltener an Brustkrebs erkranken als die nicht gescreenten Frauen. Eine Reduktion um etwa 30 Prozent wurde bereits bei der letzten Auswertung vor einem Jahrzehnt nach insgesamt 20 Jahren gefunden (Breast Cancer Res 2000; Suppl 2: A3).

Die aktuelle Auswertung nach mittlerweile 30 Jahren bestätigt diesen Befund. Duffy beziffert die Anzahl der Frauen, die über sieben Jahre alle 2 bis 3 Jahre gescreent werden muss, um einen Todesfall am Brustkrebs zu vermeiden, auf 414 bis 519. Die meisten Todesfälle, die durch das Screening vermieden wurden, ereigneten sich lauf Duffe erst 10 Jahre oder später nach dem Ende des Screenings.

zum Thema

    Radiology (Online)
    Pressemitteilung der Radiological Society of North America
    Pressemitteilung der University of London
    Frühere Auswertung
    Informationen der Kooperationsgemeinschaft Mammographie

Die von Duffy genannte Zahl fällt ........... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46423/Mammographie_senkt_Brustkrebssterblichkeit_langfristig.htm

Jutta

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Brustkrebs-Früherkennung: Qualitätsstandards
« Antwort #1 am: 19. Mai 2012, 16:37 »


Qualitätsstandards Brustkrebs-Früherkennung

2013 wird auch in Österreich ein flächendeckendes, bevölkerungsbezogendes und qualitätsgesichertes Brustkrebs-Früherkennungsprogramm starten. Österreich folgt damit den Empfehlungen der EU-GesundheitsministerInnen. Das geplante Mammographie-Screening-Programm wird auf Qualitätsstandards basieren, die von der Gesundheit Österreich GmbH/Geschäftsbereich BIQG verfasst wurden.
Die Erstellung dieser Qualitätsstandards erfolgte unter Beteiligung alle Akteure – von Bund über Länder bis hin zu Sozialversicherung und Ärzteschaft. Als Grundlage dienten die Europäischen Leitlinien zur Brustkrebs-Früherkennung. Das neue Programm kann teilnehmenden Frauen somit hohe Qualität bieten.

Hier einige Eckpunkte:

Doppelbefundung von Mammographien
technische Prüfung der eingesetzten Geräte
Mindestfallzahlen von Mammographie-Befundungen der involvierten Ärztinnen/Ärzte
spezielle Schulungen des medizinischen Personals
transparente Dokumentation zur begleitenden Qualitätsprüfung etc.

http://bmg.gv.at/home/Schwerpunkte/Krankheiten/Nichtuebertragbare_Krankheiten/Krebs/Qualitaetsstandards_Brustkrebs_Frueherkennung


Gitti

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Brustkrebs­sterblichkeit - Österreichweites Screening
« Antwort #2 am: 03. Oktober 2012, 15:58 »



Österreichweites Screening
 
AKH-Arzt: "Bei Brustkrebs gibt es in Österreich keine Zwei-Klassen-Medizin"
© Bild: Corbis


Pro Jahr erkranken in Österreich rund 5.000 Frauen an einem Mammakarzinom. Doch Brustkrebs ist nicht gleich Brustkrebs. Die moderne Medizin zerteilt den Oberbegriff in immer mehr Untereinheiten, um besser und möglichst wenig belastend behandeln zu können. "Die 'Verpackung' ist die gleiche, der 'Inhalt' ist unterschiedlich", so Thomas Helbich von der MedUni Wien. Für 2013 ist ein österreichweites Screening geplant.

http://www.news.at/a/brustkrebs-screening-oesterreich


Gitti

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Digitale Mammografie findet aggressiven Krebs
« Antwort #3 am: 04. Oktober 2012, 01:23 »


02.10.12

Früherkennung

Digitale Mammografie findet aggressiven Krebs

Bei der Erkennung von Brustkrebs gelingt Radiologen mit Hilfe der digitalen Mammografie eine verbesserte Identifikation von gefährlichen Frühformen. Allerdings besteht die Gefahr einer Überdiagnose.

http://www.welt.de/gesundheit/article109580830/Digitale-Mammografie-findet-aggressiven-Krebs.html

admin

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Re: Mammographie senkt Brustkrebs­sterblichkeit langfristig
« Antwort #4 am: 30. Oktober 2012, 21:43 »



Brustkrebs: Britische Epidemiologen verteidigen Mammographie


London – Ein von der britischen Regierung und der Stiftung Cancer UK in Auftrag gegebenes Gutachten bescheinigt

dem Brustkrebsscreening des Nationalen Gesundheitsdienst (NHS) eine hohe Rate von http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52234


hilde

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Frauen mit Mammo­graphie-Screening zufrieden
« Antwort #5 am: 18. Februar 2013, 22:51 »


Frauen mit Mammo­graphie-Screening zufrieden

Montag, 18. Februar 2013

dapd

Berlin – Die Frauen in Deutschland sind offenbar mit dem Mammographie-Screening zufrieden. Das zeigt eine Studie mit dem Titel „Inanspruchnahme des qualitäts­gesicherten Mammographie-Screenings“ der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. und der „Women's Health Coalition e.V. Das Bundesministerium für Gesundheit hatte die Untersuchung gefördert. „Die Ergebnisse zeigen, dass organisierte Krebsfrüher­kennungsprogramme von den Menschen in Deutschland angenommen werden“, sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz (CDU).

Sie wies daraufhin, dass im Zuge des Krebsfrüherkennungs- und -registergesetzes vergleichbare Programme für die Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses und des Darmkrebses eingeführt würden.

In der Studie bewerteten über 90 Prozent der Teilnehmerinnen das Screening positiv im Hinblick auf Aspekte wie Kompetenz, Hygiene, Termintreue und Freundlichkeit. Rund 94 Prozent der eingeladenen Teilnehmerinnen würden erneut am Screening teilnehmen. Fast 95 Prozent würden Freundinnen und Bekannten das Mammographie-Screening weiterempfehlen.

Teilnahmequote noch zu niederig
Allerdings liegt die Teilnahmerate am Mammographie-Screening mit 56 Prozent unter dem empfohlenen europäischen Zielwert von 70 Prozent. Außerdem zeigten sich bei den befragten Frauen deutliche Wissenslücken rund um das Thema Brustkrebs, seine Risikofaktoren sowie die Möglichkeiten und Grenzen des Mammographie-Screenings.

Die Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen hat das Mammographie-Screening in Deutschland – je nach Region – zwischen 2004 und 2009 eingeführt. Bundesweit werden 10,5 Millionen anspruchsberechtigte Frauen zwischen 50 und 69 Jahren alle zwei Jahre in eine der 94 Screening-Einheiten eingeladen. © hil/aerzteblatt.de

admin

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Re: Mammographie senkt Brustkrebs­sterblichkeit langfristig
« Antwort #6 am: 03. März 2013, 16:43 »



Prim. Dr. Hans Mosser

Nutzen eines Brustkrebs - Screenings überwiegt Schaden

BRITISCHES EXPERTENPAPIER WILL STREIT ZWISCHEN WISSENSCHAFTERN SCHLICHTEN


.......... http://www.patientenanwalt.com/fileadmin/dokumente/04_publikationen/expertenletter/patient/2013_Patient_Expertenletter/Brustkrebs_Screenings_%C3%BCberwiegt_Schaden_Hans_Mosser_Expertenletter_Pati.pdf