Autor Thema: 13.1.15, 19h, Wien: Unheilbar krank und begrenzte Lebenserwartung  (Gelesen 3645 mal)

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Unheilbar krank und begrenzte Lebenserwartung

Wie die Palliativmedizin die Lebensqualität von Menschen am Ende ihres Lebens verbessert und ein Sterben in Würde ermöglicht. Neues aus Wissenschaft und Praxis

Die moderne Entwicklung der Medizin gibt uns manchmal das trügerische Gefühl, dass Heilung mit Hilfe von Technik und Medikamenten unbegrenzt möglich ist. Die Lebenserwartung ist deutlich gestiegen und dennoch müssen wir die Begrenztheit des Lebens anerkennen. Angst vor unerträglichen Schmerzen, bedrohlicher Atemnot und zunehmender Schwäche mit Verlust der Selbstbestimmung prägen oft die letzten Lebensmonate. Durch moderne interdisziplinäre Betreuung können auch bei einer weit fortgeschrittenen, unheilbaren Erkrankung die verbleibenden Monate lebenswert gemacht werden. Körperliche Symptome werden gelindert und Unterstützung bei seelischem Leid wird geboten. Welche Methoden werden dabei angewendet? Wie können sowohl Angehörige, als auch Betroffene unterstützt werden? Wer sind die ersten Ansprechpartner? Wo kann man sich informieren? Welche neuen Entwicklungen gibt es auf dem Gebiet? Immer freilich haben sich Medizin und Pflege auch der Sterbenden angenommen, in allen Kulturen gibt es bergende Rituale rund um den Tod. Die vielen neuen Möglichkeiten der Medizin und die Veränderung unserer Lebenswelt haben aber auch das Lebensende radikal verändert. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass ein Mensch sich am Lebensende sicher fühlt und zur Ruhe kommen kann? Was beschäftigt, was ängstigt die Angehörigen und die Betreuenden, was hilft ihnen? Informationen und Erfahrungen zu einem wichtigen Lebensbereich!

    15.01.2015, 19:00

    Van Swieten Saal der Medizinischen Universität
    Van Swieten Gasse 1a, 1090 Wien
    Herbstsemester 2014 - Wien

    Referent

        Univ.-Prof. Dr. Herbert Watzke

        Leiter der Palliativstation, Univ.-Klinik für Innere Medizin 1, Lehrstuhl für Palliativmedizin an der MedUni Wien