Autor Thema: Schilddrüsenkarzinom  (Gelesen 8095 mal)

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hilde

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Schilddrüsenkarzinom
« am: 13. Juli 2011, 00:48 »
12/07/2011
( APA )
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Sauerstoffmangel hilft Metastasen

Auch langsam wachsendes Schilddrüsenkarzinom weist Zeichen von Hypoxie auf - Mögliche Konsequenzen für Therapie

Forscher der MedUni Wien (AKH) haben jetzt herausgefunden, wie es beim medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC) zur Metastasierung kommt. Dabei spiele eine bisher nicht vermutete Hypoxie im Tumor eine Rolle, heißt es in einer Aussendung. Die Studienergebnisse wurden nun in "The Journal of Pathology" präsentiert.

Bekannt war bisher, dass die Tumorstroma für die Metastasierung eine wichtige Rolle spielt, da nur Tumore mit Fibrosearealen innerhalb des Tumors Metastasen entwickeln. Die Ursachen für diese Form der Schilddrüsenveränderung waren bisher jedoch völlig unklar. Die Pathologen der MedUni Wien konnten in Zusammenarbeit mit der Universität Oxford dieses Rätsel nun zu einem großen Teil lösen.

Das MTC lässt sich kaum therapieren. Aufgrund seines langsamen Wachstums zeige die bei den anderen Formen von Schilddrüsenkrebs gut wirksame Strahlen- und Chemotherapie kaum Wirkung. So muss auf chirurgische Methoden zurückgegriffen werden. "Bei Metastasen des MTC hat man bisher keine Möglichkeiten zur Behandlung und ist eigentlich zum Zuschauen verurteilt", erklärt Peter Birner vom Klinischen Institut für Pathologie der MedUni Wien.

In der Studie ................ http://www.univadis.de/medical_and_more/KurzmeldungenMedizin_Detail?link=/DE/apa/Sauerstoffmangel-hilft-Metastasen/%28language%29/ger-DE&id=162920