Autor Thema: Hautkrebs durch ..... RAUCHEN  (Gelesen 8547 mal)

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Dietmar E.

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Hautkrebs durch ..... RAUCHEN
« am: 19. Mai 2007, 22:49 »

Forscher haben herausgefunden, dass Rauchen das Risiko verdreifacht, an einem speziellen Hautkrebs - dem Plattenepithelkarzinom - zu erkranken. Mögliche Ursache:Eine DNA-Schädigung des Gesichtsgewebes    
   
Rauchen ist Hautkrebsauslöser    
Für den Anstieg von Hautkrebs machten Wissenschaftler bislang vorwiegend Umweltbelastungen (u.a. Ozon), psychische Probleme und den unvernünftigen Umgang mit der Sonne verantwortlich. Eine jüngst abgeschlossene Studie aus Holland konkretisiert die Vermutungen, dass zwischen Rauchen und dem Entstehen des Epithelkarzinoms eine direkte Verbindung bestehe. Die Studie wurde in der aktuellen Jänner-Ausgabe des Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.


Plattenepithelkarzinom ist zweithäufigste Hautkrebserkrankung
Das Plattenepithelkarzinom ist ein bösartiger Tumor, der zu 90 Prozent im Gesicht auftritt. Im deutschsprachigen Raum erkranken an dieser Krebsart bis zu 25000 Menschen pro Jahr; das Karzinom gilt als der zweithäufigste bösartige Hauttumor. Vor allem helle Haut, häufige Sonnenbestrahlung und Solarienbesuche erhöhen das Risiko, daran zu erkranken.


Hautkrebs-Risiko ist abhängig von Anzahl der Zigaretten
Jan Bavinck und sein Forscherteam vom medizinischen Institut der Universität Leiden in Holland untersuchten 580 Raucher, die verschiedene Arten von Hautkrebs aufwiesen. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass die Bildung des Plattenzellepithelkarzinoms in Summe um 3,3 Mal häufiger auftrat, als in der nichtrauchenden Kontrollgruppe.
Das Risiko einer Tumorbildung erwies sich als abhängig von der Anzahl der täglich konsumierten Zigaretten: Bei jenen, die zwischen 1 und 10 Zigaretten täglich rauchten, erhöhte sich das Risiko um das 2,4-fache. Bei jenen mit einem Konsum von 11 bis 20 Zigaretten um das Dreifache, und bei Personen mit mehr als 21 Zigaretten pro Tag stieg das Risiko sogar auf das Vierfache an.


DNA-Beschädigung als mögliche Ursache
"Rauchen ist für eine Vielzahl von Krebsarten verantwortlich, wie Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs und Hautkrebs", sieht sich Jan Bavick nach seiner Studie bestätigt. Das Forscherteam räumt aber ein, die genauen Ursachen für diesen Effekt noch nicht zu kennen. Eine Theorie besagt, dass die DNA des Gesichtsgewebes beschädigt und daraufhin ein mutiertes Zellwachstum ausgelöst wird. Wie bei den meisten Krebserkrankungen ist auch bei Hautkrebs die Heilungschance am größten, wenn er frühzeitig diagnostiziert wird: Zu 95 Prozent tritt der Tumor bei rechtzeitiger Entfernung kein zweites Mal auf, obschon epitheliale Hautkrebsformen als sehr gefährlich eingestuft werden.
"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

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Wenn du dich wegen einer Raucher-Behörde beschwerst, und dann binnen 6 Wochen nach einem Schreiben an diese Behörde von DORT keine Verbesserung siehst, dann schreibe an die Volksanwaltschaft:
vaa@volksanw.gv.at; post@volksanw.gv.at; post@volksanwaltschaft.gv.at

« Letzte Änderung: 15. Mai 2022, 17:20 von admin »

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RAUCHEN, dann Verdacht auf Blasenkrebs
« Antwort #2 am: 15. Mai 2022, 17:24 »



RAUCHEN? Dann hoher Verdacht auf Blasenkrebs,  daher Harnzytologie (schmerzfrei, nur Harnabgabe im Labor!).

Bei Verdacht auch oft Blasenspiegelung beim Urologen.