Autor Thema: Hyperthermie - Diverses  (Gelesen 15958 mal)

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Dietmar E.

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Hyperthermie - Diverses
« am: 20. Mai 2007, 00:31 »

Zuletzt horchte ich auf,
als eine längere Studie mit Hyperthermie und Krebspatienten von der Charite in Berlin veröffentlicht wurde.
Auch einen längeren Film sah ich im TV - mit Betroffenen.

In Wien kenne ich ein schon länger etabliertes Hyperthermiezentrum.
Ich war bereits einmal dort wegen einer anderen Behandlung: www.hyperthermie.at


Von dort folgende Infos:


 Hyperthermie – die sanfte Erzeugung künstlichen Fiebers
– gilt heute als eines der effektivsten Therapieverfahren in der physikalischen Medizin. Zentraler Wirkmechanismus der Hyperthermie: Die Regulation des Grundsystems (Matrix) bis tief in den Körperkern und Modulation des Immunsystems. Gesunde profitieren nach Hyperthermie durch Erhöhung der Stressresistenz und Tiefenentspannung.

    * Sport- und Vorsorgemedizin
    * Chronisch entzündliche Erkrankungen, Allergien und Erkrankungen des Bewegungsapparats
    * Krebserkrankungen

Weiters erklärt Herr Dr. med Ralf Kleef im Internet (Anm: aber sehr freundlich auch persönlich):

Was ist Hyperthermie und in welchen Fällen wird sie angewandt?


Unter Hyperthermie versteht man die gezielte Erhöhung der Körpertemperatur.
Bei einer Hyperthermiebehandlung wird durch Infrarotstrahlung künstliches Fieber erzeugt. Der gesunde Organismus reagiert auf krankmachende Reize mit abgestuften Temperaturerhöhungen - in akuten Fällen bis zu hohem Fieber, was eine verstärkte Immunantwort einleitet.

Diese heilbringende Wirkung des Fiebers wird mit Hyperthermie wieder erfahrbar und bei verschiedenen Indikationen eingesetzt:

    * Sport- und Vorsorgemedizin
      Bodybuilding für das Immunsystem hat in der Allgemein- und Vorsorgemedizin einen enorm wichtigen Stellenwert. Die körpereigenen Heilkräfte können gezielt stimuliert werden. Mehr ...

    * Chronisch entzündliche Erkrankungen, Allergien und Erkrankungen des Bewegungsapparates
      Ab 3 Behandlungen kann bereits anhaltender Erfolg erzielt werden. Bei den meisten Indikationen werden die Serien nach längeren Pausen wiederholt, um den erreichten Heilerfolg zu stabilisieren. Mehr...

    * Krebserkrankungen

      Das bei uns verwendete Tiefenhyperthermiegerät ist ein optimales Verfahren für die nicht invasive Tiefenhyperthermie lokaler und regional begrenzter Tumorarten. Sie kombiniert die klassischen Erkenntnisse der Überwärmungsbehandlung mit neuesten Forschungsresultaten über die Effekte elektrischer Felder auf Tumorgewebe. Mehr ...


Mehr Infos auf der Homepage www.hyperthermie.atund "mehr" jeweils anklicken!


"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Dietmar E.

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Hyperthermie - Kongress-Infos
« Antwort #1 am: 20. Mai 2007, 00:37 »

Weiters fand ich Infos zu einen Kongress für Hyperthermie.


“22nd Annual Meeting of the European Society for Hyperthermic Oncology“:

Bedeutendster europäischer Hyperthermie-Kongress in Graz

Krebsbekämpfung mittels Wärme: Hyperthermie-Behandlung Österreich-weit nur in Graz
Graz, am 09. Juni 2005: Graz ist diese Tage Mittelpunkt der europäischen Fachwelt für
Hyperthermie. Von 8.-11. Juni 2005 findet das „22nd Annual Meeting of the European Society
for Hyperthermic Oncology“ statt. Im Rahmen des dicht gedrängten Programms werden
Neuheiten rund um das Thema Hyperthermie präsentiert und diskutiert. Rund 150 Teilnehmer
aus 21 Ländern nehmen am „Educational Day“ und der Tagung Teil.
Organisiert wird der internationale Kongress von der Grazer Univ.-Klinik für Chirurgie, unter
dem Präsidium von Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg und der Organisation von Univ.-
Prof. DI Dr. Peter Rehak.

Hyperthermie ist eine ergänzende Methode zu den „klassischen“ Behandlungen (chirurgischer
Eingriff, Chemo- und Strahlentherapie), die Österreich-weit nur in Graz angeboten wird.
In Graz werden ca. 300 Hyperthermie-Behandlungen jährlich durchgeführt, seit 1982 wird diese
Methode am Grazer Univ.-Klinikum angeboten. Eingesetzt wird diese Therapieform v.a. bei
oberflächlichen Tumoren wie Hautkrebs, aber auch bei Tumoren im Enddarm sowie
Weichteilkarzinomen und solchen im HNO-Bereich.

„Die Hyperthermie als adjuvante Therapie zur Ergänzung der Strahlentherapie und der
zytostatischen Therapie ist mit der geplanten Anschaffung eines Hybridgerätes (MR und
Hyperthermie) ein weiterer Zielpunkt und Meilenstein in der Entwicklung der Medizinischen
Universität Graz“, berichtet Univ.-Prof. Dr. Tscheliessnigg über zukünftige Entwicklungen in
Graz.

European Society for Hyperthermic Oncology (ESHO)

Die "European Society for Hyperthermic Oncology" wurde 1987 in England gegründet. Im Jahr
1992 wurde das Generalsekretariat der Gesellschaft in Rotterdam, Niederlande eingerichtet.
Ziel der Gesellschaft ist die Förderung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung
in den Bereichen Physik, Ingenieurwissenschaften, Biologie und klinischer Studien im
Zusammenhang mit der Anwendung der Hyperthermie in der Krebstherapie.

Darüber hinaus will die Gesellschaft die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch
zwischen den verschiedenen Disziplinen erleichtern, um die biologischen Effekte von Wärme in
der Behandlung von Krebs sowohl allein, als auch in Kombination mit anderen
Therapiemodalitäten zu studieren.

Die ESHO hält zur Erreichung ihrer Ziele jährliche Tagungen ab - mit Ausnahme der Jahre, in
denen die im vierjährigen Abstand stattfindende Tagung der "International Society for
Hyperthermic Oncology" (ISHO) abgehalten wird, an der sich die ESHO beteiligt. Die letzte
Tagung der ISHO fand im April 2004 in St.Louis, MO, USA statt.

Krebsbekämpfung mit Wärme: Hyperthermie als Ergänzung zu klassischen Behandlungsmethoden

Krebs ist eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit. Rund 400.000 neue Patienten gibt es
nach einer Studie der „Arbeitsgemeinschaft Bevölkerungsbezogener Krebsregister“ jedes Jahr
alleine in Deutschland. Bei rund 200.000 Menschen pro Jahr ist der Krankheitsverlauf tödlich. Je
nach Tumorart gibt es derzeit drei gängige Behandlungsmethoden: den chirurgischen Eingriff,
die Chemo- oder die Strahlentherapie. Häufig reichen diese Therapieformen aber nicht aus, um
die Krebszellen endgültig zu vernichten. Eine ergänzende Behandlungsmethode, die den Erfolg
der klassischen Therapien deutlich steigern kann, ist die Hyperthermie.
In den letzten Jahren wurden die technischen Voraussetzungen geschaffen und ständig
verbessert, gezielte Überwärmungen vorzunehmen und die Temperaturerhöhung auch genau
zu messen und zu kontrollieren.

Die Erwärmung erfolgt heute vorwiegend mittels hochfrequenter elektromagnetischer Wellen,
die über spezielle Antennen in den Körper eingebracht werden, oder mittels Ultraschall. Die
Temperaturmessung wird bei den modernsten Systemen nicht invasiv mittels Magnetresonanz-
Bildgebung (MR) vorgenommen.

Viele biologische Effekte der Hyperthermie sind bereits erforscht und in der klinischen
Forschung hat sich die Hyperthermie - vor allem in Kombination mit Chemo- oder
Strahlentherapie bei vielen Tumorarten der Chemo- oder Strahlentherapie allein als überlegen
erwiesen.

In Deutschland werden stationäre Hyperthermiebehandlungen bei bestimmten Erkrankungen
von den Krankenkassen finanziert, in Italien, in den Niederlanden und in Japan sind
Hyperthermiebehandlungen bereits fester Bestandteil des Gesundheitssystems.

Mit dieser Art der Wärmebehandlung wird die Temperatur der Krebszellen im Körper für rund
60 Minuten auf ca. 42,5 ºC erhöht. Durch die Erwärmung wird die Durchblutung des Gewebes
verbessert, wodurch der Tumor für die Chemo- oder Strahlentherapie empfindlicher wird. Je
nach Krebsform werden hierbei unterschiedliche Hyperthermie-Verfahren angewandt. Neben
der Ganzkörper-Hyperthermie und der örtlichen Hyperthermie, ist vor allem die regionale
Tiefenhyperthermie Erfolg versprechend. Hierbei werden Tumoren behandelt, die mehr als drei
bis fünf Zentimeter tief unter der Hautoberfläche, vor allem im Beckenbereich, im Enddarm oder
im Muskel- und Bindegewebe liegen. Durch gezielte elektromagnetische Energiestrahlung wird
die Temperatur im Tumor auf den benötigten Wert gebracht. Hierfür werden Antennensysteme
in verschiedenen Anordnungen um den Körper herum angebracht, die die Energie auf den
Tumor konzentrieren. Ein so genannter Wasservorlauf verhindert, dass sich die Haut zu stark
erhitzt und er dadurch zu Schäden kommt.

Mediziner in den Niederlanden konnten mit dieser Methode sehr gute Ergebnisse bei Frauen
mit Gebärmutterhalskrebs erzielen. 114 Frauen wurden mit der klassischen Strahlentherapie
behandelt. Ein Teil der Frauen wurde zusätzlich der regionalen Tiefenhyperthermie unterzogen.
Die Überlebenschance dieser Frauen lag im Drei-Jahres-Vergleich etwa doppelt so hoch wie bei
der Vergleichsgruppe. Zwar ist die Hyperthermie nicht als alleinige Therapieform geeignet, als
Ergänzung von Chemo- und Strahlentherapie sollte sie jedoch immer in Betracht gezogen
werden.

Weitere Informationen:
Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Tscheliessnigg, Tagungspräsident
Vorstand der Univ.-Klinik für Chirurgie, Vizerektor der Medizinischen Universität Graz für den
Klinischen Bereich
Kontakt: karlheinz.tscheliessnigg@meduni-graz.at
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Katinka

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Hyperthermie - Diverses
« Antwort #2 am: 14. Juni 2007, 18:51 »
Hallo, wie ist es dir bei der hyperthermie ergangen, welche nebenwirkungen hattest du??? hast du zeitgelich noch andere therapien gemacht???
LG Katinka
« Letzte Änderung: 14. Juni 2007, 19:22 von christina62 »

Dietmar E.

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Hyperthermie - WER HATTE SIE SCHON?
« Antwort #3 am: 15. Juni 2007, 13:41 »
Servus Katinka,

vor ca. 8 Jahren wollte ich die Hyperthermie machen. Hatte zu wenig Erfahrung,
speziell bei Blasenkrebs, keine Kostenübernahme von Pflicht-/Privatversicherung.

Trotzdem war die Begleituntersuchung (Kasse) bei der "Privatklinik" www.hyperthermie.at in Wien sehr aufschlussreich, auch für den Onkologen. Der Chef bemühte sich persönlich - obwohl nur auf Krankenschein.

Auch wurde ich erst vor einigen Monaten von Herrn Dr. Kleef informiert über seine Tätigkeiten und sein Wissen (er war auch in den USA) über
Kombination von moderater, fieberähnlicher Ganzkörperhyperthermie mit diversen immuntherapeutischen Ansätzen (hitzeinaktivierte Bakterienlysate, Mistel, Dendritische Zellen, Tumor-Autovaccinationen, proteolytische Enzyme, u.a.),
sowie übwer
Psycho-onkologische Ansätze,
wovon man auf seiner Homepage auch einiges sieht.

LG.

Dietmar

PS: Wer hat Hyperthermie bekommen, bei welcher Krebsart, wann und wo, Veränderungen?

 

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Dietmar E.

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Prager Kongress zur HYPERTHERMIE, Ergebnisse
« Antwort #4 am: 26. Juni 2007, 19:59 »
    
JETZT 19.05 Uhr, ORF-Ö1 Radio: Hyperthermie
« am: 26. Juni 2007, 17:27 »
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Dienstag,
26. Juni 2007
19:05 Uhr
Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft *

Hyperthermie wird an Universitätskliniken weltweit als ergänzende Behandlungsmethode
bei Krebserkrankungen eingesetzt, zusätzlich zur Strahlentherapie und Chemotherapie.

Der Körper wird ungefähr eine Stunde lang auf 42 Grad Celsius erhitzt, entweder lokal oder als ganzes.
Die hohen Temperaturen begünstigen eine verstärkte Durchblutung des Tumors. Dadurch wirken
Chemotherapie und Strahlentherapie besser.

Es kommt zu einer größeren Schädigung der Tumorzellen.

Amerikanische Forscher haben bewiesen, dass durch den Einsatz von Hyperthermie Patientinnen mit
wiederkehrendem Brustkrebs mehr als doppelt so erfolgreich behandelt werden können wie
Patientinnen, die nur bestrahlt wurden. Mediziner vom Klinikum Großhadern in München haben
Daten zur hervorragenden Wirkung der Hyperthermie bei Weichteiltumoren gefunden.


Interviewpartner:
Rolf Sauer, Radiotherapeut, Erlangen
Rolf Issles, München-Großhadern, Leiter KKG Hyperthermie
Karin Kapp, Radioonkologin, Graz
Jacoba/Cobi van der Zee, Ärztin, Rotterdam
Ellen Jones, Onkologin, USA, Duke University
Johanna Gellermann, Onkologin, Berlin Charité
Rüdiger Wessalowky, Kinderonkolge, Düsseldorf
Martin Hossan, Chemiker München Großhadern


Einer der Interviewten (München oder Erlangen) sprach davon, dass die Studie hervorragende
Ergebnisse bei Blasenkrebs brachte, nämlich - so viel ich in Erinnerung habe - 80 bis 85 % Heilung
und/bzw. kein "Rückfall".

Wer weiß mehr darüber?


Siehe auch www.hyperthermie.at oder auch http://www.hyperthermie.org

« Letzte Änderung: 25. Juli 2007, 10:21 von Dietmar E. »
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hilde

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Hyperthermie - Onkologische Begleittherapie zur Schulmedizin
« Antwort #5 am: 17. Februar 2008, 13:20 »

In letzter Zeit höre ich und lese ich wieder öfters von der Hyperthermie.
Dr. Kleef in Wien ist hier sehr bekannt, international.

Interessant ist auch ein Bericht über Blasenkrebsbehandlungen:

REZIDIVQUOTE 17 % !
DER DURCHBRUCH AUS ISRAEL/HAIFA STEHT BEVOR...Amsterdam setzt bereits um!

Als neues, vielversprechendes Verfahren steht die intravesikale Hyperthermie kombiniert mit einer Instillationschemotherapie mit Mitomycin C zur Verfügung. Appliziert wird hierbei mit dem sogenannten Synergo-System (das System wird nachfolgend im nächsten Beitrag erläutert). Das Schema umfasst in wöchentlichen Intervallen sechs hyperthermische Sitzungen von jeweils 2x 30 Minuten, bei denen jeweils 20 mg Mitomycin C in 50 ml destiliertem Wasser verabreicht werden. Nach sechswöchiger Pause folgen sechs weitere Sitzungen alle sechs Wochen.

In einer internationalen, multizentrischen Follow-up-Studie über 2 Jahre konnte eine Rezidivquote von nur noch 17 Prozent dokumentiert werden. Die im Journal of Clinical Oncology publizierten Daten wurden aufgrund der extrem positiven Ergebnisse von der FDA (amerikanische Kontrollbehörde) überprüft und als korrekt zertifiziert. Das Ding ist also ne kleine Revolution in der Therapie bei oberflächlichen Tumoren der Blase...Die Lösung für pt1G3???
Bis das übers Mittelmeer kommt....Mal sehen.

Aus dem Englischen:

Patients and methods: Forty-seven patients with multiple or recurrent Ta or
T1 TCC of the bladder were treated with intravesical MMC and local
hyperthermia of the bladder wall. Patients were treated with either a
prophylactic protocol (40 mg MMC) after complete transurethral resection of
all tumours or with an ablative protocol (80 mg MMC) in patients with viable
tumours.

Results: Thirty-two patients were eligible for analysis. The prophylactic
protocol was administered to 22 patients. After a mean follow-up of 289
days, 20 patients (91%) were recurrence free.

Two patients (9%) had tumour recurrence after a mean period of 431 days. The ablative protocol
was administered to 10 patients. Complete tumour ablation was achieved in
eight patients (80%) after a mean follow up of 104.5 days.

Conclusions: Our efficacy and safety results confirm those reported in
previously published studies, suggesting the promising value of this
combined treatment modality for both prophylactic and ablative patients.
The ablative protocol offers an alternative therapy for a selected patient
population for whom no other treatment option exists.


Quelle:
THERMO-CHEMOTHERAPY FOR
INTERMEDIATE OR HIGH-RISK
RECURRENT
SUPERFICIAL BLADDER
CANCER PATIENTS
B. MOSKOVITZ*, G. MEYER, A.
KRAVTZOV, M. GROSS, A. KASTIN, K.
BITON & O. NATIV
Department of Urology Bnai Zion
Medical Center, Technion, Institute of
Technology, Haifa, Israel

Evi

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Hyperthermie - Krebsbehandlung als Komplementärmedizin
« Antwort #6 am: 06. Juli 2012, 12:39 »


Diagnose Krebs?
www.dr-kleef.at/Langjährige Erfahrung in der Behandlung von Krebserkrankungen.
Hyperthermie - das Verfahren
Bei allergischen Erkrankungen
Hyperthermie - Wirkung

http://www.dr-kleef.at/startseite.html

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Krebszellen durch gezielte Hitze zerstörbar
« Antwort #7 am: 05. Oktober 2012, 21:38 »



Krebszellen durch gezielte Hitze zerstörbar

Regionale Tiefenhyperthermie schont gesundes Gewebe


Stuttgart/Erlangen (pte015/02.10.2012/12:00) - Tumorzellen können neuerdings mit Hilfe von Wärme zerstört werden. Um eine Schädigung der gesunden Zellen zu vermeiden, soll laut der Deutschen Gesellschaft für Radioonkologie in Stuttgart http://degro.org die "regionale Tiefenhyperthermie" nun fokussiert die angegriffenen Zellen mit rund 43 Grad Celsius erwärmen, da diese hitzeempfindlicher sind. Elektromagnetische Wellen, die Wärme in die Tumorzellen transportieren, zerstören das angegriffene Gewebe. Die Geräte, die für die regionale Tiefenhyperthermie verwendet werden, sind aus diesem Grund auch in Strahlenkliniken auffindbar.

Ergänzend zu Strahlentherapie

"Insgesamt dauert eine Sitzung inklusive der Aufwärmzeit rund zwei Stunden. Das hängt jedoch davon ab, wie oft man diese Therapie anwendet. Wir machen es gewöhnlicherweise zwei Mal pro Woche", erklärt Rolf Sauer, emeritierter Radio-Onkologe und Direktor der Strahlenklinik in Erlangen http://www.strahlenklinik.uk-erlangen.de , im Gespräch mit pressetext.

Die regionale Hyperthermie alleine bekämpft jedoch keine Tumore und wird simultan und verstärkend zu einer Strahlentherapie, die im Normalfall rund sechs Wochen dauert, eingesetzt. "Diese Methode wird also additiv, nicht alternativ, angewandt", so Sauer. Die Therapie verlängert eine Strahlentherapie jedoch nicht.

Keine Spätfolgen

"Das Gute an der Tiefenhyperthermie ist, dass keine Spätfolgen auftreten", so der Spezialist. Auch Folgen einer Chemotherapie würden durch die zusätzliche Methode nicht verstärkt. "Akute Nebenwirkungen können jedoch starkes Schwitzen sein, das mit Fieber verglichen werden kann und mit der Zeit überaus anstrengend für die Patienten ist", führt der Onkologe aus.

Nach der Behandlungszeit würde diese Nebenwirkung jedoch wieder verschwinden. Auch Kreislaufprobleme oder ein brennendes Gefühl auf der Haut können bei der Behandlung auftauchen. Bei Letzterem müsse die Haut wieder abgekühlt werden. Dies könne unter anderem durch eine Änderung der Wärmestrahlrichtung erfolgen.

Aussender:    pressetext.redaktion
Ansprechpartner:    Andreea Iosa
Tel.:    +43-1-81140-306
E-Mail:    iosa@pressetext.com
Website:    www.pressetext.com

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Standards für Hyperthermie in der Krebstherapie erstellt
« Antwort #8 am: 05. Oktober 2012, 21:52 »


Standards für Hyperthermie in der Krebstherapie erstellt

Montag, 1. Oktober 2012

Berlin – Eine neue Leitlinie standardisiert die Regeln für die sogenannte regionale Tiefenhyperthermie. Darauf hat die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) hingewiesen. Die Leitlinie ist in der Zeitschrift „Strahlentherapie und Onkologie“ erschienen (2012; 188: 198–211).

„Es ist seit Längerem bekannt, dass Krebszellen hitzeempfindlicher sind als gesunde Zellen“, sagte DEGRO-Präsident Jürgen Dunst, Direktor der Klinik für Strahlentherapie am Universitätsklinikum in Lübeck. Eine Erwärmung auf 42 bis 43 Grad Celsius lasse die Zellen absterben. Außerdem setzten die Zellen Hitzeschockproteine frei, die das Immunsystem alarmierten und damit die körpereigene Krebsabwehr stimulierten. „Für eine klinische Wirkung reicht die alleinige regionale Tiefenhyperthermie zwar in der Regel nicht aus“, sagt Dunst. In Kombination mit einer Strahlen- oder Chemotherapie sei jedoch eine Antikrebswirkung zu erwarten.

.......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/51853