Autor Thema: Leben und Ernährung - Diabetes  (Gelesen 7698 mal)

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christina62

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Leben und Ernährung - Diabetes
« am: 23. Mai 2007, 11:27 »
Ernährung bei Diabetes

Eine gesunde Ernährung ist für alle Patienten mit Diabetes mellitus von großer Bedeutung. Besonders Diabetiker vom Typ 2 können davon profitieren. Häufig ist Übergewicht eine Ursache für das Auftreten der Erkrankung. Mit Hilfe einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung kann das Körpergewicht gesenkt werden, was zu einer Verbesserung der Zuckerwerte im Blut beiträgt. Viele Patienten können auf diese Weise ihren Tabletten- bzw. Insulinbedarf deutlich reduzieren.

Diabetesgerechte Ernährung bedeutet durchaus nicht automatisch eine strenge Diät. So muss ein Diabetiker nicht zwangsläufig auf Süßigkeiten oder Alkohol verzichten. Eine ausgewogene Ernährung, wie sie für Stoffwechselgesunde empfohlen wird, ist auch für Diabetiker gesund. Um in Beruf und Freizeit leistungsfähig zu sein, benötigt ein Diabetiker genauso wie ein Gesunder eine Kalorienzufuhr, die der körperlichen Tätigkeit angemessen ist.

Wichtig ist, dass die mit der Nahrung zugeführten Kalorien vom Körper auch verwertet werden können und Kohlenhydrate nicht als Harnzucker wieder ausgeschieden werden. Mehrere kleine Mahlzeiten (fünf bis sechs) am Tag sind besser als wenige große, weil der Insulinbedarf dann geringeren tageszeitlichen Schwankungen unterliegt.

Günstige Nahrungsmittel

Als günstig hat sich eine fettarme Kost in Verbindung mit viel Obst und Gemüse erwiesen. Vollkornprodukte führen zu einer langsameren Freisetzung von Kohlenhydraten und tragen auf diese Weise dazu bei, einen gleichmäßigeren Blutzuckerspiegel zu gewährleisten.

Nahrungsmittel, die leicht resorbierbare Kohlenhydrate wie reine Glukose oder Kochzucker enthalten, sind dagegen eher zu meiden, da sie zu einem raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels führen. Allerdings muss auf sie keinesfalls gänzlich verzichtet werden. Erlaubte Süßstoffe sind Saccharin, Cyclamat und Aspartam, sowie die Zuckeraustauschstoffe Fruktose und Xylit.

Eiweiß (fettarmes Fleisch, Fisch, pflanzliche Eiweiße) sollte 10 bis 15% der Gesamtkalorienmenge ausmachen. Falls Nierenschäden auftreten, sollte der Eiweißkonsum jedoch eingeschränkt werden.

Um eine gute Nierendurchspülung zu gewährleisten, sollten Diabetiker auf eine ausreichende Trinkmenge (mindestens 1,5 Liter täglich) achten. Kaffee und schwarzer bzw. grüner Tee eignen sich jedoch nicht, um den Flüssigkeitsbedarf zu decken, da sie vor allem harntreibend wirken und den Körper somit "austrocknen", was gleich bedeutend mit erhöhten Konzentrationen schädlicher Substanzen ist.

Der Alkoholkonsum sollte auf ein gelegentliches Glas beschränkt bleiben. Zwar kann geringer Alkoholgenuss die Gefäße vor Arteriosklerose schützen, gleichzeitig steigt jedoch die Gefahr einer Unterzuckerung. Zu Bier oder Wein sollten daher immer ein paar Kohlenhydrate gegessen werden.

Quelle: onmeda
« Letzte Änderung: 23. Mai 2007, 11:30 von christina62 »
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christina62

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Leben und Ernährung - Diabetes bei Kindern
« Antwort #1 am: 23. Mai 2007, 11:30 »

Diabetes bei Kindern


Kinder erkranken meist an einem Diabetes mellitus Typ 1. Stark übergewichtige Kinder können jedoch auch schon an einem Typ-2-Diabetes erkranken. Die Zeit nach der Diagnosestellung kann für die betroffenen Kinder sehr schwierig sein und sie brauchen viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, um ihnen die Angst zu nehmen. Viele Kinder lehnen sich zunächst gegen die Krankheit auf und reagieren mit Aggression oder depressiven Verstimmungen. Auch Schuldgefühle können auftreten. Wenn die Widerstände gegen eine Akzeptanz der Erkrankung sehr groß sind, kann professionelle Hilfe von einem Kinderpsychologen ratsam sein.

Für eine effektive Therapie ist die Mitarbeit des Kinds unerlässlich. Eltern können die Stoffwechselkontrolle kaum selbst übernehmen und sollten die Verantwortung für den Diabetes so früh - und so behutsam - wie möglich auf das Kind übertragen. Typ-1-Diabetiker, die schon als Kinder erkrankten, haben den Diabetes meist perfekt in ihr Leben integriert und werden kaum dadurch beeinträchtigt.


Kinder erkranken meist an einem Diabetes mellitus Typ 1. Stark übergewichtige Kinder können jedoch auch schon an einem Typ-2-Diabetes erkranken. Die Zeit nach der Diagnosestellung kann für die betroffenen Kinder sehr schwierig sein und sie brauchen viel Zuwendung und Aufmerksamkeit, um ihnen die Angst zu nehmen. Viele Kinder lehnen sich zunächst gegen die Krankheit auf und reagieren mit Aggression oder depressiven Verstimmungen. Auch Schuldgefühle können auftreten. Wenn die Widerstände gegen eine Akzeptanz der Erkrankung sehr groß sind, kann professionelle Hilfe von einem Kinderpsychologen ratsam sein.

Für eine effektive Therapie ist die Mitarbeit des Kinds unerlässlich. Eltern können die Stoffwechselkontrolle kaum selbst übernehmen und sollten die Verantwortung für den Diabetes so früh - und so behutsam - wie möglich auf das Kind übertragen. Typ-1-Diabetiker, die schon als Kinder erkrankten, haben den Diabetes meist perfekt in ihr Leben integriert und werden kaum dadurch beeinträchtigt.

Quelle: onmeda
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christina62

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Leben und Ernährung - Arbeiten mit Diabetes
« Antwort #2 am: 23. Mai 2007, 11:32 »


Arbeiten mit Diabetes


Diabetiker führen, abgesehen von der notwendigen Therapie, ein vollkommen normales und beschwerdefreies Leben. In ihrer Arbeitsfähigkeit sind sie daher nicht eingeschränkt. Wegen des Risikos einer plötzlichen Unterzuckerung gibt es dennoch einige Einschränkungen bei Berufen mit hohem Gefahrenpotenzial. Zu den Berufen, die wegen Fremd- oder Eigengefährdung nicht ausgeübt werden dürfen, gehören die berufliche Personenbeförderung, beruflicher Waffengebrauch (Soldaten, Polizisten) und Überwachungsfunktionen mit alleiniger Verantwortung für das Leben anderer (z.B. Fluglotsen).

Außerdem sind Arbeiten nicht geeignet, bei denen Diabetiker sich nicht um ihre Stoffwechselkontrolle kümmern können.
Beispielsweise bei Arbeiten in schwierigem, unzugänglichem Gelände oder unter großer Hitze oder Kälte könnte die Lagerung des Insulins problematisch sein. Schutzkleidung kann die regelmäßige Insulin-Gabe unmöglich machen (z.B. bei Tauchern oder Gefahrstoffentsorgern).

Wenn eine gute Stoffwechselkontrolle vom Diabetiker nachgewiesen werden kann (in Form eines ärztlichen Gutachtens), dürfen jedoch auch kritische Berufe ausgeübt werden. Dazu gehören die Tätigkeit als Taucher, Arbeiten in großer Höhe (z.B. Dachdecker), Arbeiten an gefährlichen Maschinen (z.B. Hochöfen) und Arbeiten im Schicht-, Akkord- oder Nachtdienst.

Die Kollegen eines Diabetikers sollten über dessen Erkrankung Bescheid wissen, um im Notfall, z.B. bei einer Unterzuckerung die richtigen Maßnahmen ergreifen zu können. Diabetiker sind berechtigt, einen Schwerbehindertenausweis zu beantragen, der einen besseren Kündigungsschutz, Extra-Urlaub und steuerliche Vergünstigungen ermöglicht.

gefunden in onmeda
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Jutta

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Diabetes: Bewegung und Ernährungsänderung
« Antwort #3 am: 23. Mai 2008, 20:18 »

23.05.08 - Änderungen des Lebensstils und der Ernährung können die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes um bis zu 14 Jahre verzögern, zeigt eine aktuelle Langzeitstudie.
Laufband, Bewegung, Fitness, Ausdauer, Kondition, Diabetes, Sport, Prävention, Aktivität
Patienten mit verminderter Glukosetoleranz profitieren langfrsitig von einer Lebensstiländerung mit mehr Bewegung. Foto: Archiv

Verschiedene Studien belegen, dass Änderungen des Lebensstils das Diabetes-Risiko erheblich verringern. Wie lange diese Strategien wirksam bleiben, untersuchten Forscher um Prof. Guangwei Li vom Pekinger China-Japan Friendship Hospital und Dr. Ping Zhang von den US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention in Atlanta.

Sie werteten die Daten von 577 Patienten mit verminderter Glukosetoleranz (IGT) aus 33 chinesischen Kliniken aus und untersuchten die Patienten über einen Follow-up-Zeitraum von bis zu 20 Jahren.

Im Jahre 1986 wurden die Studienteilnehmer randomisiert in vier Gruppen eingeteilt und erhielten verschiedene Anweisungen zur Änderung ihres Lebensstils.

Die Patienten sollten dabei folgende Maßnahmen umsetzen:

    * Gruppe 1: angepasste Ernährung
    * Gruppe 2: regelmäßiges Bewegungsprogramm
    * Gruppe 3: Kombination aus Diät und Bewegung
    * Gruppe 4: Kontrolle ohne Intervention

Die aktiven Maßnahmen liefen über 6 Jahre. 20 Jahre nach Studienbeginn (2006) wurden die Studienteilnehmer nachuntersucht. Unmittelbare Therapieerfolge waren Häufigkeit von Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Sterblichkeit sowie Sterblichkeit aus allen Gründen.
Diabetes-Häufigkeit um die Hälfte reduziert

Die kombinierten Lebensstiländerungen verringerten die Diabeteshäufigkeit während der aktiven Maßnahmen um etwa die Hälfte (51 Prozent) und über den gesamten Zeitraum um 43 Prozent.

Die durchschnittliche jährliche Häufigkeit neu diagnostizierten Diabetes lag bei 7 Prozent bei den Interventionsteilnehmern und bei 11 Prozent in der Kontrollgruppe. Am Ende des 20-jährigen Zeitraums hatten 80 Prozent der Interventionsgruppe Diabetes, verglichen mit 93 Prozent der Kontrollgruppe.
Nicht nur Risiko-Patienten sollten ihren Lebensstil ändern

Patienten der Interventionsgruppe litten durchschnittlich 3,6 Jahre weniger unter Diabetes als jene aus der Kontrollgruppe. In punkto herzkreislaufbezogener Ereignisse und Sterblichkeit sowie der Sterblichkeit aus allen Gründen zeigten sich zwischen Interventions- und Kontrollgruppe keine signifikanten Unterschiede. Allerdings könnte die Studie hier aufgrund zu geringer Fallzahlen eine zu geringe statistischer Aussagekraft haben.

In einem begleitenden Kommentar fordern Dr. Jaana Lindström von der Universität Helsinki sowie Prof. Matti Uusitupa von der finnischen Universität Kuopio, "dass Lebensstilinterventionen weit früher beginnen sollten, wenn die Personen noch normoglykämisch sind." Damit würde eine echte Primärprävention des Typ-2-Diabetes und seiner Hauptfolge - kardialen Erkrankungen - erreicht werden.

Mehr zum Thema:
Frei zugängliche Originalpublikation in "The Lancet"

Edi

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Diabetes und Sexualität
« Antwort #4 am: 24. Juli 2008, 20:20 »
24/07/08,15:26, Elsevier Von Robert Finn

SAN FRANCISCO (EGMN) – Wenn Sie über sexuelle Probleme bei Diabetes sprechen,
denken Sie an die Partner von Diabetespatienten, riet Dr. Lawrence Fisher.

Auch wenn nur eine Hälfte eines Paares Diabetes hat, „sind Partner sehr oft versteckte Patienten“, sagte Dr. Fisher auf den jährlichen Scientific Sessions der American Diabetes Association. „Diabetes [existiert] ...im zwischenmenschlichen Raum. Es findet nicht in sozialer Isolation statt. Das stärkste und emotionale zwischenmenschliche Setting ist das erwachsene Paar.“ Er beschrieb sechs Probleme im Zusammenhang mit sexueller Intimität, die bei Diabespatienten auftreten:

Eine klinische Depression ist bei Personen mit Diabetes sehr häufig und selbst bei Patienten ohne formale Diagnose einer Depression findet man typischerweise ein hohes Maß an depressivem Affekt und Diabetes-bezogener Belastung. Viele dieser Patienten nehmen Antidepressiva, die gut bekannte Nebenwirkungen auf die Sexualität haben. Darüberhinaus „ist schlechter Stimmung zu sein, nicht gerade die beste Voraussetzung für Sex“, sagte Dr. Fisher von der University of California in San Francisco.

Schuldgefühle und Scham ............. http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=20&profileAOIName=Psychiatrie&articleItemId=85fde2ba0fea7c91e2043b666fcef004

Jutta

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Intelligente Therapie bei "Zucker"
« Antwort #5 am: 10. August 2008, 21:09 »
Eine neue, auf körpereigenen Vorgängen aufbauende Diabetes-Therapie ergänzt einen blutzucker senkenden Lebensstil, der auch Sport einschließen sollte.

Ein neuer Ansatz in der Diabetesbehandlung kann Patienten heute spürbare Erleichterung bringen. Diese Therapie macht sich körpereigene Abläufe zunutze, um gewissermaßen auf natürliche Weise die Insulinausschüttung anzukurbeln. Der "Motor" dafür sind Inkretine.

Das sind körpereigene Hormone, die nach der Nahrungsaufnahme im Körper den Befehl geben: jetzt Insulin freisetzen, damit Zucker abgebaut werden kann. Bestimmte Medikamente - so genannte Inkretin-Verstärker (Handelsname: Januvia) - sorgen dafür, dass die Hormone länger aktiv sind. Das wirkt sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus, ohne dass es dabei wie bei anderen Therapieformen zu unangenehmen Nebenwirkungen, etwa einer Gewichtszunahme oder Unterzuckerung, kommt.

Die natürliche Wirkungsweise dieser Therapie ergänzt ideal einen blutzuckerfreundlichen Lebensstil inklusive Sport und einer ausgewogenen Ernährung. Unter www.dpp4-hemmung.de und einer kostenfreien Patienten-Hotline (Telefon,Deutschland: 0800-6733422) gibt es weitere Informationen über den neuen Therapieansatz.

Edi

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Diabetesrisiko - Obst und Gemüse
« Antwort #6 am: 10. August 2008, 22:18 »

Der Konsum von Obst und Gemüse steht in umgekehrtem Zusammenhang mit der Entstehung von Diabetes. (Photo: James Reinaker/Elsevier Global Medical News)

Sowohl der Plasma-Vitamin-C-Spiegel als auch der Konsum von Obst und Gemüse zeigen einen "auffälligen" umgekehrten Zusammenhang mit dem Risiko für die Entstehung eines Diabetes. Das sagt eine prospektive Studie, über die in den Archives of Internal Medicine vom 28. Juli berichtet wird.

Verglichen mit Männern und Frauen im niedrigsten Quintil für Vitamin C im Plasma hätten diejenigen aus dem höchsten Quintil eine um 62 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Diabetes gehabt, schreiben Dr. Anne-Helen Harding vom Institut für Stoffwechselforschung am Addenbrooke’s Hospital in Cambridge (England) und ihre Kollegen. Bei Personen aus dem höchsten Quintil für den Konsum von Obst und Gemüse war die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Diabetes um 22 Prozent geringer.

“Der Vitamin-C-Spiegel im Plasma ist ein guter Kandidat für einen Biomarker des Obst- und Gemüsekonsums, da bei der westlichen Ernährungsweise Obst und Gemüse die Hauptquelle für Vitamin C darstellt", schreiben die Wissenschaftler.

Sie schlussfolgern, dass "die Ergebnisse darauf schließen lassen, dass auch nur eine kleine Menge Obst und Gemüse zu essen von Nutzen sein könnte und dass der Schutz gegen Diabetes progressiv [mit der verzehrten Menge] steigt".

Soweit die Forscher    http://www.univadis.de/medical_and_more/de_DE_News_Article_Medical?profileAOI=4&profileAOIName=Diabetologie&articleItemId=799a6c103694c73e72d0014e09ec472e


Gitti

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Diabetes mellitus: Mediterrane Diät schützt
« Antwort #7 am: 21. August 2008, 00:07 »

Die mediterrane Diät kann das Risiko, an einem Diabetes mellitus zu erkranken, drastisch senken.14.08.2008

Diabetes mellitus ist eines der großen weltweiten Gesundheitsprobleme. Die Zahl diabeteskranker Menschen wächst beständig. Man weiß, dass der Lebensstil das Risiko und auch die Prognose eines Diabetes mellitus beeinflussen.

Wer sich viel bewegt und nicht übergewichtig ist, hat zum Beispiel ein deutlich geringeres Risiko, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Man glaubt auch, dass die Ernährung eine große Rolle spielt. Die sogenannte mediterrane Diät kann das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen senken. Sie besteht aus viel Gemüse, Obst, Olivenöl und wenig Fleisch. Ob die mediterrane Diät auch eine Rolle bei der Prophylaxe des Diabetes mellitus spielt, wurde nun getestet.

Die prospektive Studie mit 13.380 spanischen Universitätsabsolventen liefert nun Daten. Alle Testpersonen waren zu Beginn der Studie frei von Diabetes mellitus und wurden im Durchschnitt 4,4 Jahre lang nachverfolgt. Zu Beginn der Studie und auch während des Follow-up sammelten die Studienleiter Daten zu den Probanden, unter anderem Informationen zu Ernährungsgewohnheiten, Energieaufnahme, Body Mass Index, körperliche Bewegung und vieles andere.

Das Ergebnis: Selbst wer sich nur mäßig gemäß der mediterranen Diät ernährt, hat ein deutlich geringeres Risiko, an einem Diabetes mellitus zu erkranken. Das Risiko sinkt um 59 Prozent. Jene, die sich am stärksten wie die Bewohner der Mittelmeerländer ernähren, können ihr Risiko sogar um 83 Prozent senken im Vergleich zu jenen, die sich eher wie Nord- und Mitteleuropäer ernähren: kräftig und fleischreich.

Selbst, als man andere Faktoren wie Alter und Geschlecht herausrechnete, waren die Ergebnisse noch deutlich: Demnach gibt es eine klare inverse Korrelation zwischen den Gewohnheiten einer mediterranen Diät und dem Risiko eines Diabetes mellitus.

MEDICA.de; Quelle: British Medical Journal

http://www.medica.de/cipp/md_medica/custom/pub/content,lang,1/oid,25371/ticket,g_u_e_s_t/~/Mediterrane_Diaet_schuetzt.html

admin

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Leben und Ernährung - Diabetes!
« Antwort #8 am: 10. April 2011, 23:53 »
Freitag, 8. April 2011
Diabetes- und Koronarrisiko beginnen bei normalen BMI-Werten

Boston – Bei den meisten Menschen steigt der Body-Mass-Index (BMI) im Erwachsenenalter stetig an. Für das Diabetesrisiko ist in der ersten Linie die Gewichtszunahme im höheren Alter von Bedeutung, während das Herzinfarktrisiko sich nach einer Langzeitstudie im New England Journal of Medicine (2011; 364: 1315-1325) bereits im Adoleszentenalter abzeichnet, wobei bereits BMI-Werte unterhalb des Übergewichts zu einem Risiko werden.

Die israelische Armee untersucht regelmäßig den Gesundheitszustand ihrer Soldaten. Für die langjährigen Berufssoldaten liegen oftmals Daten bis ins mittlere Lebensalter vor, in der es zu ersten chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus und koronare Herzkrankheit kommt.

Amir Tirosh von der Harvard Medical School in Boston überblickt in der „Metabolic, Lifestyle, and Nutrition Assessment in Young Adults“ oder MELANY-Studie mehr als 650.000 Patientenjahre und seine Auswertungen zum Einfluss der BMI auf die beiden Erkrankungen haben deshalb eine solide Datenbasis.

zum Thema

    zur Studie
    Pressemitteilung der Ben-Gurion University of the Negev
    Pressemitteilung des Brigham and Women's Hospital

Sie zeigen zum einen die bekannte Tatsache, dass die meisten Menschen im Laufe des Erwachsenenlebens ständig zunehmen. Bei den israelischen Soldaten stieg der BMI während der 17-jährigen Beobachtungsphase jedes Jahr um 0,2 bis 0,3 kg/m2. Jede Einheit des BMI war mit einer Erhöhung des Diabetesrisikos um 10 Prozent und des Koronarrisikos um 12 Prozent assoziiert.

Bemerkenswert ist nun, dass bei den jungen Rekruten (Alter 17 Jahre) nicht erst eine Adipositas (BMI 30 oder höher) oder ein Übergewicht 25 bis 30) ein späteres Risiko anzeigte. Das Diabetesrisiko begann bereits bei einem BMI von 23,4 kg/m2, das Koronarrisiko sogar schon bei einem BMI von 20,9 kg/m2, also im oberen Bereich des Normalgewichts.

Beim Diabetes lässt sich der Anstieg des Risikos auf das spätere Übergewicht zurückführen, wie Tirosh ausgerechnet hat. Beim Koronarrisiko war dies anders. Ein leicht erhöhter BMI im Alter von 17 Jahren war ein unabhängiger Risikofaktor.

Der Forscher schließt daraus, dass die Atherosklerose schon im frühen Alter beginnt, während die Stoffwechselstörungen (Metabolisches Syndrom), das zum Typ-2-Diabetes mellitus führt, erst relativ spät einsetzt.

Wenn die Ergebnisse die Wirklichkeit richtig abbilden, dann ist die zunehmende Zahl von Diabetes- und Herzerkrankungen im Alter von 20 bis 40 Jahren, die heute als Folge der Adipositas beobachtet werden, nur die Spitze eines Eisbergs, dessen ganze Größe sich erst in den nächsten Jahrzehnten zeigen werde. © rme/aerzteblatt.de

Gitti

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Diabetes - Leben und Ernährung
« Antwort #9 am: 07. März 2012, 10:46 »
Non-Stop Revolution in der Diabetologie

   Wien (OTS) - Durch intensive Forschung und optimierte Therapie
leben Diabetiker heute länger und die Folgeerkrankungen gehen zurück.
Das ist ein großer Erfolg für die Diabetologie. Die Österreichische
Diabetes Gesellschaft weißt aber auch darauf hin, dass zwar die Zahl
der Betroffenen steigt, die Anzahl der behandelnden Ärzte leider
nicht. In Österreich fehlen Ausbildungsplätze für Diabetesexperten,
um allen Diabetikern auch in Zukunft eine optimale Behandlung zu
garantieren. Weiters ist es aber auch besonders relevant, allen
Ärzten aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen neueste
Erkenntnisse der Diabetologie zu vermitteln, da jeder Arzt die erste
Anlaufstelle für einen gefährdeten Patienten sein kann. Dadurch und
mit verstärkter Bewusstseinsbildungsarbeit in der Bevölkerung will
die wissenschaftliche Fachgesellschaft Österreich zu einer
Modellregion in der Diabetesversorgung machen.

   Mit rund 600.000 erkrankten Österreichern wird Diabetes auch in
der Forschung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Die Diabetologie kann
daher in den letzten Jahren große Erfolge verzeichnen, etwa einen
starken Rückgang der Sterblichkeitsrate bei kardiovaskulären
Folgeerkrankungen. Diabetiker leben zudem heute wesentlich länger und
erreichen oft ein hohes Alter.

Aktuelle Erfolge in der Diabetologie

   In den letzten 20 Jahren kam es weltweit zu einem deutlichen
Rückgang von Gefäßerkrankungen (vaskulären Komplikationen) bei
Diabetes mellitus. "Dank einer verbesserten Diabetesaufklärung und
Diabetesschulung sowie einer beträchtlichen Intensivierung der
medikamentösen Therapiemaßnahmen sind solche vaskulären
Komplikationen bei Diabetes zurückgegangen", so Univ.-Prof. Prim. Dr.
Guntram Schernthaner, Vorstand der 1. Medizinischen Abteilung,
Rudolfstiftung Wien, Vorstandsmitglied der Österreichischen Diabetes
Gesellschaft (ÖDG). So ist etwa die Sterberate aufgrund von Herz und
Gefäßsystem bei Diabetes laut einer US-amerikanischen Studie um 69%
und die Gesamtsterberate bei Diabetes um 40% in den Jahren 1976 bis
2001 gegenüber den Jahren 1950 bis 1975 gesunken.

Folgekrankheiten von Diabetes gehen zurück

   Die deutliche Prognoseverbesserung der Patienten mit Typ 2
Diabetes hat auch beträchtliche Auswirkungen auf die Spitalsaufnahmen
und die Folgekosten. So sind etwa in England im Zeitraum 2009 bis
2010 versus 2004 bis 2005 die Spitalsaufnahmen bei Diabetespatienten
für akuten Herzinfarkt um 25% zurückgegangen. Auch das Risiko für
die, bei Diabetes mitunter vorkommenden, Fußamputationen konnte
eindrucksvoll gesenkt werden. So ist beispielsweise in den USA die
Rate an Amputationen im Jahr 2004 gegenüber dem Jahr 2002 um 34%
gesunken. Die Augenerkrankung diabetische Retinopathie ging ebenfalls
in den letzten Jahren stark zurück, einer aktuellen Studie zufolge um
50%. Die terminale Niereninsuffizienz, bei der es zu einem
dauerhaften Versagen der Nierenfunktion kommt, ist bei
Diabetespatienten in den USA von 1966 bis 2007 um 35% zurückgegangen.
Auch das österreichische Hämodialyseregister aus dem Jahr 2010 zeigt
für Österreich einen ähnlichen Trend.

Eine gute Diabetestherapie verbessert die Prognose

   Eine aktuelle kanadische Studie bei Patienten mit Diabetes und
chronischer Niereninsuffizienz ergab einen klaren Hinweis darauf,
dass eine gute Diabeteseinstellung mit einer deutlich verbesserten
Prognose einhergeht. Damit wird auch die Forderung nach einer
Individualisierung der Diabetestherapie bestätigt. Günstig erweist
sich bei Diabetes eine Therapie, die neben der Senkung der
Körperfettwerte, Blutdruckwerte sowie der HbA1c-Werte
(Langzeit-Blutzucker-Werte) auch eine vermehrte körperliche
Aktivität, eine eventuelle Gewichtsreduktion sowie den Verzicht auf
das Zigarettenrauchen beinhaltet. 

Neues aus der Diabetestherapie beim alten Menschen

   Rund zwei von drei Diabetespatienten sind über 65 Jahre alt.
Diabetes im Alter führt zu einem erhöhten Pflegebedarf, senkt die
Lebensqualität und verringert die Lebenserwartung. Zudem spielen die
Folgen des Diabetes im Alter eine nicht unbedeutende Rolle: "Es kann
zu verschiedenen Folgeerkrankungen vom Schlaganfall bis zu einem
erhöhten Sturzrisiko kommen, die Sterblichkeit ist erhöht, außerdem
besteht das Risiko die Selbstversorgungsfähigkeit zu verlieren und
somit in die Pflegebedürftigkeit zu rutschen", weiß Prim. Univ.-Prof.
Dr. Monika Lechleitner, Landeskrankenhaus Hochzirl, Interne
Abteilung, Vorstandsmitglied ÖDG.

   Bei der Diabetesbehandlung des alten Menschen spielen der Erhalt
einer größtmöglichen Selbständigkeit und damit Lebensqualität sowie
eine Verbesserungen geriatrischer Symptome eine große Rolle. Die
Therapie sollte außerdem im Alltag leicht umsetzbar sein. Aktuellen
Studien zufolge bringen die neuesten Medikamente
(Inkretintherapeutika, DPP4-Hemmer) deutliche Verbesserungen für
ältere Patienten. Diese Arzneimittel sind gut verträglich, führen zu
einer deutlich geringeren Unterzuckerung und damit zu einer
Risikominimierung für die Patienten.

Mehr Patienten - zu wenige Experten

   Der neue Präsident der ÖDG, Prim. o. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c.
Heinz Drexel, LKH Feldkirch, Abteilung für Innere Medizin und
Kardiologie, zeigt eine zentrale Problematik auf: "Die
Diabetes-Häufigkeit nimmt dramatisch zu. Die Umsetzung der Therapie
erfordert Kompetenz. Österreich hat in Zukunft zu wenig Experten!
Mehr Ausbildungsstellen für Diabetes-Spezialisten (Additivfach für
Endokrinologie und Stoffwechsel) werden dringend benötigt, um auch in
den nächsten Jahren allen Diabetikern eine optimale Behandlung
garantieren zu können."

Früherkennung durch Diabetesbewusstsein in allen medizinischen
Fächern

   Weiters betont der ÖDG-Präsident die Verantwortung jedes Arztes in
Österreich: "Es gibt keinen praktisch tätigen Arzt, der nicht mit
Diabetes konfrontiert wird! Die Vielfalt der möglichen Begleit- und
Folgeerkrankungen führt dazu, dass jeder Arzt, gleich ob Augenarzt,
Orthopäde oder Zahnarzt, einen wichtigen Beitrag für die
Früherkennung dieser Volkskrankheit leisten kann. Aus diesem Grund
ist es entscheidend, dass auf jeder Ebene der medizinischen Aus- und
Weiterbildung Diabetes den entsprechenden Stellenwert erhält.

Die ÖDG-Präsidentschaft 2012-2013: LDL-Cholesterin im Fokus

   Um Österreich zu einer Modellregion in der Diabetesversorgung zu
machen, hat sich die ÖDG mit ihrem neuen Präsidenten ein umfassendes
Arbeitsprogramm für die nächsten zwei Jahre vorgenommen: Neben
Aufklärungsarbeit durch nachhaltige und wiederholte Information der
Bevölkerung und der gesamten Ärzteschaft sowie der Erarbeitung von
gut verständlichen und einfachen Therapieempfehlungen steht die
Prävention der Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch bessere und
intensivere Behandlung des Cholesterinstoffwechsels im Zentrum der
Aufmerksamkeit. Weil Cholesterin-Ablagerungen in den Gefäßen für
Herzinfarkte und Schlaganfälle verantwortlich sind, sollte der
Zielwert des "schlechten" LDL-Cholesterins von bisher unter 100 mg/dl
auf unter 70 mg/dl gesenkt werden.

Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG)

   Die Österreichische Diabetes Gesellschaft (ÖDG) ist die
ärztlich-wissenschaftliche Fachgesellschaft der österreichischen
Diabetes-ExpertInnen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Forschung und
Förderung des wissenschaftlichen Austausches aller auf dem Gebiet der
Diabetologie tätigen ForscherInnen und ÄrztInnen. Die ÖDG engagiert
sich für die Sicherstellung einer Betreuung der DiabetikerInnen in
Österreich, die den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen
entspricht. Ordentliche Mitglieder der Gesellschaft sind ÄrztInnen
und wissenschaftlich einschlägig orientierte AkademikerInnen.
Assoziierte Mitglieder sind DiabetesberaterInnen und DiaetologInnen.

Die vollständige Pressemappe finden Sie ab sofort unter
http://www.publichealth.at/p-60498.html.

Rückfragehinweis:
   Public Health PR
   Mag. Michael Leitner, MAS
   Tel.: 0699/155 244 31
   Mail: michael.leitner@publichealth.at
   Web: www.publichealth.at

*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***

OTS0176    2012-03-05/14:32

Tanja

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Erhöhter Blutzucker schrumpft das Gehirn
« Antwort #10 am: 07. September 2012, 00:31 »



Erhöhter Blutzucker schrumpft das Gehirn

Reduktion bei Gedächtnis- und Kognitionsregionen

Blutzucker: Stoffwechsel-Schäden betreffen auch das Gehirn



Canberra/München (pte004/06.09.2012/06:15) - Nicht bloß Typ-2-Diabetes kann zum Abbau der Gehirnzellen beitragen, sondern womöglich auch ein bloß erhöhter Blutzuckerspiegel noch im oberen Bereich der Normalwerte. Darauf weisen australische Forscher in der Fachzeitschrift "Neurology" http://bit.ly/RElC1p . Zwar besteht weiterer Klärungsbedarf, doch könnten die Ergebnisse der Studie dazu führen, dass künftig die Definition von Normalzucker und Diabetes neu überdacht wird, sagen die Autoren.

Beeinträchtigte Neuronen

"Bisher ist bekannt, dass sich Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes auf die Gefäße und in Folge auch auf die Nervenzellen und das Gehirn auswirken. Erforscht ist dieser Umstand aber erst wenig", erklärt Günter Stalla, Leiter der endokrinologischen Ambulanz am Max-Planck-Institut für Psychiatrie http://mpipsykl.mpg.de , im pressetext-Interview. Unklar ist etwa, ob neben diesen sekundären Veränderungen auch hohe Blutzuckerspitzen ähnlich wirken.

Verdacht auch bei Nicht-Diabetikern

Die Studienautoren um Nicolas Cherbuin von der Australian National University http://www.anu.edu.au untersuchten 249 Menschen zwischen 60 und 64 Jahren mit "normalem" Blutzucker. Darunter fallen laut WHO Werte unter 110 mg/dl bei Nüchternheit. Ab diesem Punkt beginnt die abnorme oder gestörte Glukosetoleranz, für die bereits ein Diabetes-Verdacht gilt, ehe man ab 126 mg/dl Zuckergehalt im Blut von Diabetes mellitus spricht.

Zu Studienbeginn sowie vier Jahre später scannten die Forscher die Gehirne der Probanden. Jene, deren Zuckerwert im oberen Teil des noch als "normal" bezeichneten Bereiches lag, hatten weit eher an Gehirnvolumen in den Gebieten des Hippocampus und der Amygdala verloren als andere mit niedrigen Zuckerwerten. Die betroffenen Gehirnregionen sind für das Gedächtnis und kognitive Fähigkeiten zuständig. "Scheinbar beeinflusst auch bei Menschen, die nicht Diabetes haben, erhöhter Blutzucker die Gehirngesundheit", sagt Cherbuin.