Autor Thema: Gewichtsverlauf bei Krebs – Warnsymptome  (Gelesen 3253 mal)

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christina62

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Gewichtsverlauf bei Krebs – Warnsymptome
« am: 27. Mai 2007, 17:30 »

Gewichtsverlauf bei Krebs – Warnsymptome

Etwa die Hälfte der Krebspatienten hat zum Zeitpunkt der Diagnosestellung deutlich abgenommen, sodass ein ungeplanter Gewichtsverlust ohne Änderung der Lebensgewohnheiten immer ein Alarmsymptom sein sollte, insbesondere wenn noch Symptome wie Mattigkeit, Nachtschweiß oder leicht erhöhte Temperaturen bestehen. Der Gewichtsverlust im Verlaufe einer Krebserkrankung kann beträchtlich sein, oder aber auch völlig ausbleiben. Letzteres ist häufig beim Brustkrebs der Fall, welcher kaum mit einem Gewichtsverlust einhergeht. Lungenkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs jedoch führen meist zu einer ausgeprägten Gewichtsabnahme. Für den Gewichtsverlust ist nicht nur der hohe Energieverbrauch von Krebszellen und vom Tumor angeregte Substanzen, die zum Eiweißabbau führen, verantwortlich, Übelkeit und Appetitlosigkeit, Entzündungen im Mund-und Rachen oder im weiteren Verdauungstrakt, oder auch Therapien wie etwa Bestrahlung oder Chemotherapie können Appetitlosigkeit und Übelkeit verursachen. Es gibt allerdings auch Therapien, welche eine Gewichtszunahme fördern, etwa bestimmte Hormontherapien bei Brustkrebs.

Da Brustknoten bei übergewichtigen Frauen mittels Tasten schwerer zu entdecken ist, ist hier eine regelmäßige Mammographie ganz besonders wichtig. Ebenso wie regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, wie Stuhluntersuchung auf Blut immer wieder gemacht werden sollten.

gefunden im kurier
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