Autor Thema: Welche Bestandteile unserer Ernährung sind krebsfördernd?  (Gelesen 2751 mal)

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christina62

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Welche Bestandteile unserer Ernährung sind krebsfördernd?
 

Grillen sollte die Ausnahme sein.
 
Eine Kost, welche reich an tierischen Fetten und arm an Ballaststoffen ist, ist mit einem höheren Risiko verbunden als eine Kost mit viel Gemüse und Obst und der Nutzung vor allem von pflanzlichen Fetten. Die Rolle des Zuckers bei der Krebsentstehung wird kontroversiell diskutiert. Hoher Zuckerkonsum scheint das Risiko für Gebärmutterkrebs zu erhöhten, während es für Darmkrebs keinen Zusammenhang zu geben scheint. Denkbar wäre ein Mechanismus über eine erhöhte Insulinausschüttung und eine Empfehlung zur Zuckerreduktion ist sicherlich keine Empfehlung, welche der Gesundheit abträglich wäre.

Auch Speisen mit zu hohen Temperaturen können ein wiederholter Entzündungsreiz sein und zu Krebs in der Speiseröhre führen. Köche, die häufig heiße Speisen kosten müssen, sind davon betroffen.

Substanzen in der Nahrung, welche Krebsentstehung fördern, sind vor allem geräucherte Speisen, die zur Nitrosaminbildung führen können. Nitratreiches Gemüse wie Spinat sollte nicht aufgewärmt werden. Gemüse aus biologischem Anbau ist wesentlich nitratärmer da keine Düngemittel verwendet werden. Acrylamid entsteht durch zu starkes Erhitzen von Speisen mit Fett, entweder in der Pfanne oder auch im Rohr. Hier sollte man vor allem das Überhitzen von Speisefetten vermeiden und das Backgut nicht zu dunkel werden lassen. Beim Grillen über offenem Feuer entstehen Benzpyrene, welche hoch karzinogen (krebsauslösend) sind und daher unbedingt gemieden werden sollten. Dies kann man tun, indem man eine Folie unter das Fleisch legt und nur gut angeglühte Kohlen verwendet und niemals über offener Flamme grillt und man generell den gedämpften oder gekochten Speisen den Vorzug gibt. Weitere Schadstoffe sind Schimmelpilzgifte und Fäulnisgifte sowie Düngemittellrückstände, Blei und Cadmium. Blei kann dabei durch gründliches Waschen weitgehend eliminiert werden, nicht jedoch Cadmium, welches sich in Pilzen und Meerestieren wie Tintenfisch einlagert.

Im Tierversuch begünstigte eine hohe Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren das Wachstum von Tumoren; beim Menschen konnte dies jedoch nicht bestätigt werden. So ist es noch nicht möglich, Empfehlungen oder Warnhinweisen für eine bestimmte Fettart zu geben, sondern man kann lediglich eine Empfehlung zur generellen Fetteinschränkung geben. Fette dienen als Lösungsmittel für krebserregende Stoffe und Fette regen die Gallensäurenproduktion an, welche zu aggressiven Produkten im Darm abgebaut werden

Quelle: kurier
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