Autor Thema: Wie wird eine Erkrankung an Hodenkrebs behandelt?  (Gelesen 7132 mal)

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Siegfried

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Hodenkrebs ist die häufigste Tumorerkrankung bei der männlichen Bevölkerung bis zum 40. Lebensjahr. Von  100.000 Männern erkranken jährlich zwischen 4 und 7 an einem Hodentumor die Tendenz ist steigend Die Zeit des höchsten Erkrankungsrisikos liegt zwischen dem 20. und dem 40. Lebensjahr (die verschiedenen Meinungen bewegen sich in diesem Rahmen).
Auch bei Kindern besteht das Risiko einer Erkrankung.

Durch die hohe Erkrankungsrate ist der Standart der medizinischen Behandlungsmethoden  sehr fortgeschritten.
 
Erster Schritt der leider bisher noch unumgänglich ist, ist die operative Entfernung des erkrankten Hodens das gilt bei allen Hodentumorarten.
Weitere chirurgische Maßnahmen können die Entfernung von Lymphknoten im umgebenden Bauchraum sein. Die nachfolgende Therapie kann aus Strahlenbehandlung und/oder Chemotherapie bestehen.

Wie die sich die Behandlung gestaltet hängt von einigen Faktoren ab.
Das Alter und der gesundheitlicher Zustand des Patienten hat genauso Einfluss auf die Therapie wie die Art des Tumors und das Vorhandensein von Metastasen.
Nicht jede Tumorart spricht auf dieselbe Therapie an, die genaue Art  kann erst in einer mikroskopischen Untersuchung  des Gewebes festgestellt werden.

Aus allen Informationen stellt der Onkologe den  Behandlungsplan zusammen.
Bei früh erkannten und  behandelten Tumoren stellt die Behandlung zumeist kein großes Problem dar, diese wird aber mit jeder Verzögerung schwieriger.
BITTE GEHEN SIE BEI EINEM VERDACHT ZUM ARZT
« Letzte Änderung: 28. Mai 2007, 18:00 von Siegfried »

Werner

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Hodenkrebs: Ärztliche Zweitmeinung verbessert Therapie
« Antwort #1 am: 14. Juni 2014, 00:48 »





Ärztliche Zweitmeinung verbessert Hodenkrebs-Therapie


Freitag, 13. Juni 2014

Ulm – Jeder sechste Hodenkrebspatient erhält eine effektivere Therapie, wenn sein behandelnder Arzt nach der Diagnose eine Zweitmeinung einholt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Universitätsklinikums Ulm. Danach konnte aufgrund der eingeholten Zweitmeinung die Medikamentendosis in vielen Fällen verringert und somit die Lebensqualität der Patienten deutlich verbessert  werden.

Laut der Untersuchung hatten sich bei fast 40 Prozent der Patienten Unterschiede zwischen Therapieplan des Anfragenden und Zweitmeinung eines Hodentumorexperten ergeben. Während bei jedem sechsten Betroffenen die ursprüngliche Therapieplanung aufgrund der Zweitmeinung verändert wurde, konnte bei jedem vierten Patienten die Medikamentendosis sogar verringert werden.

aerzteblatt.de

    Zweitmeinung: Orthopäden und Unfallchirurgen begrüßen geplantes Recht auf

Mittlerweile werden  .......... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/59024