Autor Thema: Blase, Harnblase, und sonst ....  (Gelesen 19360 mal)

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Josef

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Blase, Harnblase, und sonst ....
« am: 29. Mai 2007, 20:51 »
Die Blase - Spiegel der Psyche

Ob blasenkrank oder nicht: Vor einem Vorstellungsgespräch, einem Referat oder einer Prüfung meldet sich die Blase bei den meisten Frauen und Männern fast stündlich. Das ist leicht zu erklären: Die Blase wird stark durch das vegetative Nervensystem innerviert. Und so steigen bei Aufregung nicht nur Puls und Schweißproduktion - auch die Toilettengänge werden häufiger.

Die Physiotherapeutin Sigrid Klotzbach aus Wiesbaden ist daher nicht erstaunt, dass viele Patientinnen die wegen ständigen Harndrangs (Reizblase) zu ihr kommen, zugleich unter ausgeprägter Nervosität leiden: Die Frauen sind unruhig, schwitzen schnell und schlafen schlecht. Zudem klagen sie häufig über Stimmungsschwankungen. "Weitgefasst könnte man bei diesen Patientinnen schon sagen, dass die Blase ein Spiegel der Seele ist", sagt Klotzbach.


Psychische Faktoren können Belastungsinkontinenz verstärken

Auch Mediziner wie Dr. Annette Maleika, Oberärztin an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg, stimmen der Physiotherapeutin zu: "Ich bin überzeugt, dass es Blasenstörungen gibt, die psychische Ursachen haben." Sicherlich besteht für die meisten Fälle von Reizblase oder Inkontinenz (unkontrollierter Urinverlust) ein körperlicher Grund. "Findet sich klinisch oder urodynamisch aber keine Ursache, ist eine Nachforschung auf psychosomatischem Gebiet gerechtfertigt", meint Maleika. Möglich sind auch Mischformen: So kann eine Frau wegen einer Beckenbodenschwäche unter einer Belastungsinkontinenz leiden, die jedoch durch psychische Faktoren verstärkt wird.


"Inkontinenz manchmal Zeichen für sexuellen Missbrauch"

Zu den psychischen Ursachen von Blasenschwäche gehören nicht nur Stress und Nervosität. "Inkontinenz kann auch ein Zeichen für sexuellen Missbrauch sein", sagt der Urologe Dr. Hermann J. Berberich aus Frankfurt a.M., dessen Spezialgebiet Psychosomatik und Sexualmedizin ist. So nässen z.B. manche Mädchen ein, um durch den Uringeruch nicht mehr attraktiv auf den Täter zu wirken.


Depression, Aggression - Ebenfalls mögliche Ursachen

Auch wenn Bewohner im Altenheim inkontinent werden, ist dies nicht immer nur körperlich begründet. "Harninkontinenz kann bei ihnen Ausdruck einer Depression sein. Wenn alte Menschen einnässen, wollen sie damit oft auch sagen: 'Mir ist alles egal'", so Berberich. Hinzu kommt, dass für manche Heimbewohner eine nasse Windel häufig der einzige Weg sein kann, von den Betreuern Zuwendung zu erfahren. Häufiger Harndrang - nicht unbedingt eine Inkontinenz - ist in manchen Fällen zudem als unterdrückte Aggressionen zu deuten, meint Berberich. "Besonders Frauen mit gehemmten Aggressionen lassen auf diese Weise häufig inneren Druck ab."


Wie sich eine unbefriedigte Sexualität auf die Blase auswirken kann

Der Wiesbadener Physiotherapeutin Klotzbach fällt auf, dass viele Frauen, die wegen einer instabilen Blase zu ihr kommen, Probleme mit der Partnerschaft oder ihrer Sexualität haben. Berberich liefert für diesen Zusammenhang eine Erklärung: Während des Liebesakts strömt vermehrt Blut in den Genitalbereich, nach dem Orgasmus fließt es wieder ab. Erlebt eine Frau jedoch fast nie einen Orgasmus, staut sich das Blut. Dies führt zu einer chronischen Reizung des Harnröhrenabgangs, der gegenüber der Scheide liegt. Diese Begründung scheint jedoch sehr hypothetisch: Klotzbach hat auch mit blasenschwachen Frauen gesprochen, die mangels Partner mit ihrer Sexualität unzufrieden waren. (kig)

Quellen: BSMO-Gespräch mit Sigrid Klotzbach, Physiotherapeutin und Heilpraktikerin in Wiesbaden, Lehrerin an der Schule Hanne Marquardt in Königsfeld-Burgberg (Schwarzwald); BSMO-Gespräch mit Dr. Annette Maleika, Oberärztin an der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg; BSMO-Gespräch mit Dr. Hermann J. Berberich, Urologe in Frankfurt a.M.

http://www.lifeline.de/special/harninkon...8-13496,00.html


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Problemzone Blase
« Antwort #1 am: 29. Mai 2007, 20:53 »


Gerne komme ich der Anregung nach und setze noch einige Links. Dies für jene, welche div. Sendung(en) nicht gesehen haben.

http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/lexi...803-601979.html

Problemzone Blase – Hilfe bei Inkontinenz, Entzündungen
Wer inkontinent ist, für den kann der Alltag zur Hölle werden. HAUPTSACHE GESUND erklärt neue Therapieansätze und gibt Tipps für ein spezielles Blasentraining. mehr http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/1908361.html


Problemzone Blase
Tabus brechen – über Tabus sprechen: Die Blase
Reizblase, Blasenkrebs, Inkontinenz - Blasenleiden sind keine Seltenheit - gesprochen wird darüber kaum. HAUPTSACHE GESUND informiert über das Tabu-Thema "Blase". mehr http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/1589575.html



Inkontinenz, Infekte und Co. – Problemzone Becken
Über drei Millionen Deutschen haben Probleme mit der Blase. Inkontinenz macht auch vor jüngeren nicht halt. HAUPTSACHE GESUND informiert über Ursachen und Heil-Methoden. mehr http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/1055315.html



Tabuthema Blasenleiden
Und es ist doch gegen alles ein Kraut gewachsen... mehr
http://www.mdr.de/hauptsache-gesund/102892.html

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Reiz(ende)blase
« Antwort #2 am: 29. Mai 2007, 20:54 »
Reizblase


Wenn der Reiz zur Qual wird

Pflanzenkraft an Blase und Prostata

Medical Tribune Bericht

WIESBADEN -
Wer sich wegen einer Prostatahyperplasie oder einer Reizblase mit ständigem Harndrang oder Nykturie herumquält, erhofft von seinem Arzt eine effektive und verträgliche Therapie. Mit pflanzlichen Arzneimitteln können Sie in vielen Fällen die erwartete Hilfe bieten.
Einer Studie zufolge kommen von 2500 BPH-Patienten 80 % fünf Jahre oder länger mit konservativer Therapie zurecht, nur 20 % müssen in diesem Zeitraum operiert werden. Für eine Behandlung mit Phytopharmaka zugänglich sind die Stadien II und III nach Vahlensieck, d.h. Patienten mit wechselnden oder permanenten Miktionsstörungen und höchstens 100 ml Restharn, schreiben Professor Dr. rer. nat. HEINZ SCHILCHER, München, und Privatdozent Dr. med. WINFRIED VAHLENSIECK, Rehabilitationsklinik Wildetal, Bad Wildungen-Reinhardshausen, in ihrem Buch "Phytotherapie in der Urologie".

Wie wirken Sägepalme und Kürbis?
Nicht geeignet sind Phytopharmaka bei Patienten mit mehr als 100 ml Restharn, Überlaufblase, Stauung der oberen Harnwege oder Urethrastrikturen bzw. -stenosen. Auch Komplikationen wie der akute Harnverhalt indizieren eine Operation. Schließlich sind pflanzliche Medikamente in der Regel nicht in der Lage, irritative Beschwerden so rasch zu beheben wie α1-Blocker.

Für pflanzliche Prostatamittel werden die unterschiedlichsten Wirkmechanismen diskutiert: Prostatotrope Effekte könnten durch eine Beeinflussung des endokrinen Stoffwechsels die Hyperplasie hemmen, antiphlogistische Wirkungen dürften Kongestion und Blasenirritation bessern. Von einer diuretischen Wirkung erhofft man sich eine Beseitigung der Stauungsödeme im Bereich der unteren Harnwege und der Prostata. Muskulotrope Effekte auf den Detrusor sollen für eine verstärkte Entleerung sorgen, sedierende Effekte mindern möglicherweise die Nykturie, und antilithogene Effekte sollen Blasen- und Prostatasteine verhindern, die BPH-Patienten nicht selten entwickeln.

Zusatznutzen bei Prostatitis
Die günstige Wirkung verschiedener Phytotherapeutika auf die Symptome der BPH ist mittlerweile auch durch zahlreiche Studien belegt, deren Ergebnisse trotz sehr unterschiedlicher Wirkmechanismen weitgehend vergleichbar ausfielen, so die beiden Autoren. Zu den prostatawirksamen Phytoarzneien zählen Kürbissamen, Sägepalmenfrüchte, Brennnesselwurzel und Roggenpollen.

Vor allem in der Erfahrungsmedizin Südeuropas sind die Samen weichschaliger Kürbisarten (Cucurbita pepo) seit Jahrhunderten in Gebrauch. Diese medizinischen Samen enthalten wesentlich mehr Delta-7-Phytosterole und Selen als die ihrer hartschaligen Vettern. Als Tagesdosis gegen BPH und Reizblase gelten 10 g Samen. Auch eine Langzeitstudie über zwölf Monate konnte einen signifikanten Effekt auf die Miktionsbeschwerden nachweisen.

Auszüge aus den getrockneten Beerenfrüchten der in Sümpfen beheimateten Säge- oder Zwergpalme werden schon lange in der nordamerikanischen Volksmedizin verwandt. Einer modernen Studie zufolge kann es eine Kombination von Sabalfrucht- und Brennnesselwurzelextrakt in puncto Symptomlinderung durchaus mit Finasterid aufnehmen. Roggenpollenextrakt schließlich lässt sich nicht nur gegen die BPH ins Feld führen, zwei Studien belegen eine Wirksamkeit bei chronischer abakterieller Prostatitis.

Ein weiteres wichtiges Einsatzfeld für die Phytotherapie ist die sog. Reizblase, sie kann psychovegetativ, hormonell (Klimakterium) oder entzündlich (Erkältung, Strahlentherapie) bedingt sein. Dabei ist das Urinsediment typischerweise negativ. Beim Schweregrad I ist nur die Miktionsfrequenz leicht erhöht, beim Grad II leiden die Betroffenen unter anhaltendem Harndrang und starkem Reiz zum Wasserlassen, zusätzlich kann es zur Stressinkontinenz kommen - in beiden Fällen ist eine Phytotherapie Erfolg versprechend. Patienten mit schmerzhaften Tenesmen (Grad III) brauchen dagegen (zusätzlich) ein Spasmolytikum. Vor der Therapie sollte man eine akute bakterielle Zystitis ebenso ausschließen wie Harnblasensteine und obstruktiv bedingten Restharn über 100 ml oder eine chronische Entzündung der Nieren und ableitenden Harnwege. Schließlich gilt es, nach einem Harnblasen- oder Prostatakarzinom oder einer Prostatitis als mögliche Ursache der Beschwerden zu fahnden.

Bei entzündlicher Reizblase bevorzugt man Arzneipflanzen mit antiphlogistischer, desinfizierender und aquaretischer Wirkung wie Bärentraube und Goldrute. Getrocknete Bärentraubenblätter enthalten 4 bis 12 % Arbutin, das im Körper in das desinfizierende Hydrochinon umgewandelt wird. Eine Tagesdosis von 12 g sorgt für eine ausreichende Konzentration im Harntrakt. Wegen einer möglichen leberschädigenden Wirkung des Hydrochinons sollte Bärentraubenblättertee allerdings ohne ärztlichen Rat nicht länger als eine Woche und höchstens fünfmal im Jahr eingenommen werden.

Goldrute züchtigt Reizblase
Die echte Goldrute (als Tagesdosis gelten 6 bis 12 g) hat neben einer mild durchspülenden und antibakteriellen Wirkung auch eine antiphlogistische, spasmolytische und analgetische Wirkung. Kürbissamen haben sich bei der Reizblase ebenfalls als wirksam erwiesen. Bei psychovegetativ bedingten Beschwerden eignen sich pflanzliche Sedativa wie Baldrian und Hopfen oder das antidepressiv wirkende Johanniskraut.

Wo ist der Extrakt drin?
Bärentraubenblätter z.B. in Cystinol akut®
Kürbissamen z.B. in Cysto-Urgenin®
Roggenpollen z.B. in Cernilton®
Sägepalmenfrüchte z.B. in Cysto Hevert® Trp., Prostagutt®, Talso®
« Letzte Änderung: 29. Mai 2007, 20:56 von Josef »
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Blasenschwäche
« Antwort #3 am: 29. Mai 2007, 20:55 »
Blasenschwäche, neue Broschüre


Broschüre informiert über Blasenschwäche
Deutsche Seniorenliga bietet kostenloses Faltblatt für Betroffene an.


08.06.06 - Obwohl durch Blasenschwäche alltägliche Dinge wie Lachen, Laufen oder Treppensteigen zum Problem werden können, sprechen nur wenige mit ihrem Arzt über das Thema. Dabei kann eine Therapie vielfach helfen. Die Deutsche Seniorenliga informiert jetzt mit einer Broschüre über Ursachen, Risikofaktoren und Behandlungsmethoden von Blasenschwäche. Je früher die Diagnose Inkontinenz gestellt wird, desto besser sind die Chancen einer erfolgreichen Therapie. Ein westlicher Bestandteil der Behandlung ist Beckenboden-Gymnastik, mit deren Hilfe die Funktion der Blase gestärkt wird. In vielen Fällen können auch Gewichtsabnahme oder Medikamente gegen Inkontinenz helfen. Eine Operation sollte hingegen immer das letzte Mittel sein, um Blasenschwäche zu beheben, heißt es in dem Faltblatt.

Die Broschüre "Blasenschwäche ist kein Schicksal" ist kostenlos erhältlich bei der Deutschen Seniorenliga, Gotenstraße 164, 53175 Bonn. Außerdem steht sie abrufbereit im Internet unter dsl-blasenschwaeche.de

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_u..._1149771042.htm
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Bakteriologische Harnkultur - und dann ?
« Antwort #4 am: 29. Mai 2007, 20:57 »
Bakteriologische Harnkultur - gleich Antibiotikum .....
Asymptomatische Bakteriurie – wann behandeln?

von Hardy-Thorsten Panknin
Sind Bakterien im Urin immer therapiebedürftig, auch wenn die Patienten keine Beschwerden haben? Diese Frage wird im klinischen Alltag immer wieder diskutiert. Antworten darauf gibt – zumindest in den USA – eine Leitlinie, die die dortige infektiologische Fachgesellschaft publiziert hat.
Schwangere mit asymptomatischer Bakteriurie haben ein hohes Risiko, an Pyelonephritis zu erkranken.
Die Autoren haben aus der Literatur entsprechende Daten und Studien zusammengestellt. Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass eine asymptomatische Bakteriurie bei vielen Patientengruppen zwar nicht belanglos, aber für den weiteren klinischen Verlauf unerheblich sei. Selbst bei Gruppen, die als besonders gefährdet erscheinen, beispielsweise Menschen mit einer frischen Rückenmarkverletzung, sprechen die klinischen Daten nicht dafür, eine bakteriologische Harnkultur zu veranlassen oder antibiotisch zu behandeln – vorausgesetzt, es liegt keine entsprechende Symptomatik vor.

Die Auswertung der Fachliteratur ergab: Lediglich für drei Indikationen bietet die antibiotische Therapie einer asymptomatischen Bakteriurie einen signifikanten Vorteil. Das sind:
• Bakteriurie in der Schwangerschaft;
• persistierende Bakteriurie bei Frauen, denen ein Blasenkatheter entfernt wurde;
• Bakteriurie bei Patienten vor Schleimhaut-verletzenden urologischen Eingriffen.
Quelle Text und Tabelle: L. Nicolle et al., Infectious Diseases Society of America guidelines for the diagnosis and treatment of asymptomatic bacteriuria in adults (Clin Infect Dis 40 [2005] 643–654).
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Blase überaktiv ?
« Antwort #5 am: 29. Mai 2007, 20:58 »
Überaktive Blase selektiv angreifen


ÄP Urologie 5-6-1616
Überaktive Blase selektiv angreifen
"In Verbindung mit einer Harninkontinenz rangiert das Syndrom der überaktiven Blase auf Platz sieben bei der Häufigkeit chronischer Erkrankungen", konstatiert die Urologin Dr. Daniela Marshall-Kehrel aus Oberursel. Betrachtet man die Prävalenz ohne die Harninkontinenz, so nimmt die überaktive Blase sogar Platz 1 ein. "Neben der guten Wirksamkeit sollte hier die gute Verträglichkeit eines Medikaments im Vordergrund stehen", so Dr. Christian Hampel aus Mainz.

Diese Voraussetzungen bietet der selektive M3-Rezeptorantagonist Darifenacin (Emselex®). Die Symptome der überaktiven Blase und der Dranginkontinenz werden vor allem durch die M3-Rezeptoren getriggert. Diese befinden sich bevorzugt in der Blase, während M1-Rezeptoren vorwiegend im Gehirn lokalisiert sind. "Für den Wirkstoff Darifenacin spricht unter anderem die Beobachtung, dass die Selektivität der Substanz dazu führt, dass kaum zentralnervöse Begleiterscheinungen beobachtet werden", so Hampel.

Die klinische Effektivität von Darifenacin dokumentieren unter anderem die Resultate einer im Anschluss an die Zulassungsstudie durchgeführten Folgestudie: Die Wirkung von Darifenacin nahm bei den Patienten nach Beendigung der dreimonatigen Studienphase noch weiter zu. Die Inkontinenzepisoden waren nach zwei Jahren um 84 Prozent reduziert. Aus klinischem Blickwinkel ebenfalls wichtig: Nach drei Monaten waren 74 Prozent der Patienten trocken, nach zwei Jahren 100 Prozent.

Satellitensymposium "Neue innovative Therapieoptionen zur Verbesserung der Lebensqualität bei ED und OAB", Bayer Healthcare
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Überaktive Blase? Lebensqualität ......
« Antwort #6 am: 29. Mai 2007, 21:00 »
Überaktive Blase? Lebensqualität ......


Anticholinerge Therapie der überaktiven Blase
Behandlungserfolg bemisst sich an der Patientenzufriedenheit

Die überaktive Blase kann die Lebensqualität der Betroffenen erheblich einschränken. Die Therapie zielt daher darauf ab, die Belastungen zu verringern, die durch die Symptome der überaktiven Blase hervorgerufen werden. Die anticholinerge Therapie mit Tolterodin retard 4 mg (Detrusitol®) kann die Drang- und Inkontinenzepisoden und die Miktionsfrequenz am Tag und in der Nacht erfolgreich verringern, dadurch gelingt es auch die Einschränkungen in alltäglichen Aktivitäten zu vermindern. Wie aussagekräftig Patientenbefragungen zur Evaluierung des Behandlungserfolges sind, zeigte eine Untersuchung, die erstmals auf dem 100. Jahrestreffen der American Urological Association (AUA) vorgestellt wurde. Vom 21. bis 26. Mai trafen sich international anerkannte Urologen in diesem Jahr in San Antonio, USA.

Menschen mit überaktiver Blase leiden häufig unter verringertem Selbstwertgefühl, eingeschränkter Sexualität und sozialen Beziehungen sowie unter Schwierigkeiten in Familie und Beruf. Eine verbesserte Lebensqualität und damit auch die Zufriedenheit der Patienten, rückt daher bei der Behandlung der überaktiven Blase immer mehr in den Vordergrund.

Eine Analyse der Daten einer zwölfwöchigen kontrollierten Studie bei 596 Patienten mit überaktiver Blase und Nykturie ergaben validen Aufschluss über die Wirksamkeit der anticholinergen Medikation. Die Patienten antworteten zu Therapienutzen, Zufriedenheit und Bereitschaft, die Medikation fortzuführen. Die Patienten erhielten das Anticholinergikum Tolterodin und führten ein Miktionstagebuch. Zusätzlich beantworteten sie zu Beginn und zum Abschluss der Studie den Overactive Bladder Questionnaire (OAB-q) zur Lebensqualität. In der 12. Therapiewoche gaben sie Auskunft zu Fragen zur Wahrnehmung des Behandlungsnutzens, ihrer Zufriedenheit mit der Therapie und zu ihrer Bereitschaft die Medikation fortzusetzen.

Die Ergebnisse der Untersuchung machten deutlich, dass für die Ermittlung des Behandlungserfolges nicht nur die prozentuale Reduktion der Symptome, sondern vor allem auch die subjektive Wahrnehmung und Zufriedenheit der Patienten berücksichtigt werden sollte. So erfuhren beispielsweise signifikant mehr Patienten einen hohen therapeutischen Nutzen, die von einer deutlich stärkeren Reduktion ihrer gesamten und nächtlichen Miktionsfrequenz berichteten (p

Kardiale Nebenwirkungen unter Tolterodin sehr selten

Für die Patientenzufriedenheit ist neben der Wirksamkeit vor allem auch die Verträglichkeit ein entscheidendes Kriterium bei der anticholinergen Therapie der überaktiven Blase. Dr. David Staskin, Weill-Cornell-Medical-College, New York, USA erklärte auf dem Kongress der AUA: "Keine der anticholinergen Substanzen kann in kardialer Hinsicht als unsicher bezeichnet werden." Diese Aussage unterstützte Dr. Alan Garely, Universitätsklinik Winthorp, USA. Bei einer Analyse der Tolterodin-Sicherheitsdaten aus sechs Jahren stellte er fest, dass kardiale Nebenwirkungen bei der Medikation mit Tolterodin sehr selten sind. Diese Aussage beruht auf einer umfassenden Datenlage zu Tolterodin: Die Dosierung 2 x 2 mg wurde bereits bei 7,5 Millionen Patienten eingesetzt und die Retard-Dosierung 4 mg täglich bei drei Millionen Patienten.

"In unserer Untersuchung haben wir keine ausreichende Evidenz gefunden, dass Tolterodin ventrikuläre Arrhythmien, Vorhofflimmern oder eine besondere Form von Herzrhythmusstörungen verursacht. Tatsächlich haben wir festgestellt, dass selbst Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, die unter der Gabe von Anticholinergika häufig auftreten, unter Tolterodin gering ausgeprägt sind. Daher sehen wir Tolterodin als Medikation der ersten Wahl an", betonte Garely.

Tony Petersen

Kongress der American Urological Association Annual Meeting, 21. bis 26. Mai 2005.

Karin S. Coyne et al.: Confirming the Validity of Patient Global Impressions as Outcome Measures in Overactive Bladder, Abstract Nr. 7

Garely AD and Burrdos L.Benefit-Risk Assessment of Tolterodine in the Treatment of overactive Bladder in adults. Drug Safety 2004;27:1043-1057

Adam P. Klausner et al.: Does Oxybutynin alter amyloid-bar peptides or plaques in a mouse model of Alzheimer's disease?, Abstract Nr. 152, American Urological Association Annual Meeting, 21. bis 26. Mai 2005.
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Dietmar E.

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Vergesst nicht:


Blut-Labor ist gut, der Harn ist auch wichtig, vielleicht sogar wichtiger!

Also:

Harnanalyse (dauert 1 Tag)

oder bei Notwendigkeit

Harnkultur (dauert 1 Woche)

oder

Harn-Zytologie (dauert 1 Woche).


und wie:

Besonders bei der Harnzytologie muss "frischer Harn" zum Laboranten. Nachdem diese Untersuchung
nicht das Labor selbst macht, fragt zuerst, wann der Harn für die Zytologie "weg geht"!

Das Labor Greiner am Kagraner Platz, 1220 Wien, Wagramer Str. 144, ist Spitze,
mit bester Kundenbetreuung, aus eigener Erfahrung seit Jahren.

Dort sollte Der Zytologieharn nur Mittwochs (und Freitags) bis 10.30 Uhr abgegeben werden.
Das heißt, den Nachtharn um 7 Uhr weg, den zwischenzeitlichen Harn um 10 Uhr im Labor
in den Becher.

Nur so ist möglichst gewährleistet, dass ein richtiges Ergebnis erzielt wird!

"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Edi

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Warum Harnwegsinfektionen häufig wiederkehren
« Antwort #8 am: 20. Dezember 2007, 19:13 »

20.1.07-Warum Harnwegsinfektionen häufig wiederkehren

St. Louis (USA) - Bei einer Harnwegsinfektion dringen Bakterien auch in die Zellen der Blasenwand ein. Dadurch sind sie vor Antibiotika und der Immunabwehr geschützt und können immer wieder neue akute Infektionen auslösen. Diese bisher nur in Tierversuchen nachgewiesene Strategie von E. coli-Bakterien haben amerikanische Mediziner jetzt auch in einer klinischen Studie bestätigt. Eine neue Form der Therapie sei nötig, um derartige Infektionen effektiver zu bekämpfen, schreiben die Forscher im Online-Journal "Public Library of Science Medicine".

"Eines der größten Probleme von Harnwegsinfektionen ist, dass sie immer wiederkehren", sagt Scott Hultgren, Leiter des Forschungsteams von der Washington University in St. Louis. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der gleiche Erreger innerhalb eines Jahres erneut eine Infektion auslöst, liegt bei 44 Prozent. Lange war umstritten, ob die für solche Infektionen hauptverantwortlichen E.
coli-Bakterien in die Zellen der Blasenwand eindringen können. In Versuchen mit Mäusen konnte das schließlich nachgewiesen werden.

In ihrer neuen Studie untersuchten die Forscher Urinproben von 80 Frauen mit akuten Blasenentzündungen. Als Kontrollen dienten Proben von 20 Frauen ohne Symptome eines Harnwegsinfekts. Fluoreszenz- und elektronenmikroskopische Aufnahmen ergaben, dass 22 Prozent der Urinproben von Patientinnen mit E. coli-Infektionen Blasenwandzellen mit darin eingeschlossenen Bakterien enthielten. In 45 Prozent dieser Proben waren auch fädige Bakterienformen nachweisbar, die auftreten, wenn die Erreger aus den Zellen freiwerden. In den Kontrollproben fanden sich weder Bakterien in den Zellen noch als freie fädige Formen.

Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass die Erreger von Harnwegsinfektionen in den Zellen der Blasenwand in einem Ruhezustand überdauern und später eine erneute Infektionen verursachen können. Die Forscher wollen nun versuchen, die relativ aufwändige mikroskopische Analyse durch einen biochemischen Test zu ersetzen. Damit ließe sich ermitteln, ob das Risiko einer wiederholten Blaseninfektion besteht.
Außerdem suchen die Mediziner nach Medikamenten oder einem Impfstoff, der gegen diese Form der Infektion eingesetzt werden könnte.

Links:

Washington University St. Louis
http://www.wustl.edu
Washington University, Department of Molecular Microbiology:
http://www.microbiology.wustl.edu

Public Library of Science Medicine: http://medicine.plosjournals.org

Wissenschaft aktuell
Quelle: Washington University

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Was begünstigt Blasenentzündungen
« Antwort #9 am: 13. August 2010, 13:13 »
Eine Frage der Balance

Überreaktion des Immunsystems begünstigt Blasenentzündungen http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/311751.html

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Brennpunkt Bildgebung: Gegenwart und Zukunft der Urogenitalradiologie
« Antwort #10 am: 07. März 2012, 10:10 »
Brennpunkt Bildgebung: Gegenwart und Zukunft der Urogenitalradiologie

   Wien (OTS) - 5. März 2012.
Die urogenitale Bildgebung umfasst jenen Teilbereich der Radiologie,
der sich mit der Darstellung der Nieren und ableitenden Harnwege
inklusive der Harnleiter und der Harnblase, sowie mit der Bildgebung
der weiblichen und männlichen Geschlechtsorgane beschäftigt. Es wird
darin das gesamte Spektrum an Anomalien, von Fehlbildungen zu
entzündlichen, tumorösen und traumatischen Veränderungen abgedeckt.
Im Allgemeinen sind die Abklärung von akuten Schmerzzuständen, wie
etwa von Nierenkoliken, und onkologische Fragestellungen der Niere
und der Harnblase die häufigsten Anwendungsgebiete der urogenitalen
Bildgebung.
In spezialisierten Zentren mit urogenitalem Schwerpunkt geht es
darüber hinaus um die Onkologie der weiblichen und männlichen
Genitale, insbesondere zur Therapieplanung, funktionelle
Untersuchungen und pädiatrische Aspekte der urogenitalen Radiologie.

  Traditionelle Methoden treten in den Hintergrund
Moderne Bildgebung ist heute von den Schnittbildtechniken Ultraschall
(US), CT, PET/CT und MRT geprägt. In der urogenitalen Radiologie
treten traditionelle konventionelle Verfahren wie
Röntgenuntersuchungen weitgehend in den Hintergrund.
"Wie in vielen Bereichen der Radiologie bedarf es auch in der
urogenitalen Radiologie einer detaillierten klinischen Information,
um spezifische Fragestellungen beantworten zu können. Dies gilt
sowohl für die die optimale Wahl der Untersuchungsmodalität als auch
für die Befundinterpretation", so Privatdozentin Dr. Rosemarie
Forstner, Fachärztin für Radiologie an der Paracelsus Medical
University in Salzburg.
Eine besondere Rolle unter den Methoden der Bildgebung nimmt die
Sonographie (US) ein, die abseits der weiten Verfügbarkeit und der
fehlenden Strahlenbelastung auch auf Grund ihrer hohen Aussagekraft
eine zentrale Bedeutung hat. In vielen Fällen ist mit der Sonographie
bereits eine definitive Diagnose zu stellen, dies gilt etwa für
Fragestellungen in der pädiatrischen Radiologie oder in der Abklärung
von Schmerzzuständen im Abdomen. Moderne Dopplertechniken und die
Anwendung von Ultraschallkontrastmittel erhöhen außerdem die
Aussagekraft dieses Untersuchungsverfahrens wesentlich; und so ist
die Sonographie durchaus in der Lage bei vielen Fragestellungen auch
CT Untersuchungen zu ersetzen.

  Sonographie vor allem bei Kindern in zentraler Rolle
Die Vermeidung der Exposition ionisierender Strahlen und eine
möglichst kurze Untersuchungsdauer sind wesentlich in der
radiologischen Beurteilung von Kindern. Daher spielt die Sonographie
eine ganz entscheidende Rolle, und ist auch im Großteil aller Fälle
diagnostisch aussagekräftig. In speziellen Fragestellungen, wie etwa
bei suspekten Abszessen, der Missbildungsdiagnostik oder bei
Tumorerkrankungen ist allerdings in der Regel eine MRT komplementär
zur Sonografie erforderlich. Die wesentlich längeren
Untersuchungszeiten erfordern allerdings eine besondere Betreuung der
kleinen Patienten und in vielen Fällen ist bei Kleinkindern eine
Sedierung notwendig.
"Für Notfälle ist wiederum die Sonografie die Methode der ersten
Wahl. Dies gilt etwa für die Abklärung einer Hodentorsion, bei der
der Zeitfaktor wesentlich ist, um einen Organverlust zu vermeiden. Im
Regelfall sind auch die bei Kindern glücklicherweise seltenen
schweren Nierenverletzungen sonographisch gut beurteilbar",
unterstreicht Doz. Forstner die Bedeutung der Sonographie bei
urogenitalen Notfällen bei Kindern.

  Morphologische und funktionelle Aspekte als Zukunft
Die Kombination der bislang im Wesentlichen morphologisch basierten
Befundung mit der Analyse funktioneller Aspekte steht aktuell im
Fokus der urogenitalen Bildgebung. Hier wurden unterschiedliche
Ansätze entwickelt, wie etwa die Diffusionsgewichtung, die
Spektroskopie oder quantitative Perfusionsanalysen. Die hier
genannten Entwicklungen stehen derzeit am Beginn ihrer Integration in
moderne diagnostische Konzepte. Im Mittelpunkt der Forschung stehen
sowohl die Wahl der optimalen Technik als auch die Kombination dieser
unterschiedlichen Parameter im Sinne einer multimodalen Bildgebung.
Es ist noch zu klären, ob und welche der genannten Parameter als
Biomarker für frühzeitiges Tumoransprechen und Vorhersage einer
Prognose geeignet sind.
"Vieles erwarte ich mir auch von einem zukünftigen frühzeitigen
Therapiemonitoring mittels Bildgebung, etwa unter der konkomitanten
Radiochemotherapie bei Uterustumoren, und somit einer verbesserten
Therapieplanung und Therapiesteuerung. Ein solcher Ansatz gilt
selbstverständlich auch für die Vorhersage und die Kontrolle des
Ansprechens auf Chemotherapie. Hier zeigen erste MRT Ergebnisse beim
Ovarialkarzinom schon vielversprechende Ergebnisse", so Doz.
Forstner.
Auch die hoch moderne und aktuelle Methode PET/CT wird bereits durch
funktionelle MRT Techniken herausgefordert. Es wird sich weisen, ob
sich auch hier neue diagnostische Möglichkeiten durch den
komplementären Einsatz dieser Techniken ergeben werden. Ob die
Integration funktioneller Techniken in der MRT eine
Kontrastmittelgabe bei vielen Fragestellungen in der
Urogenitalradiologie ersetzen kann, wird man erst nach der
Überwindung von derzeit noch bestehenden technischen Schwierigkeiten
evaluieren können.

  Seit 1. März tagen in Wien über 20.000 Radiologen
Beim 24. Europäischen Radiologenkongress (European Congress of
Radiology/ECR) vom 1. bis 5. März 2012 im Austria Center in Wien
tauschen auch heuer wieder Spezialisten aus dem Bereich der
medizinischen Bildgebung ihr Fachwissen auf den verschiedensten
Gebieten aus, und präsentieren die neuesten Erkenntnisse der
Forschung.
Der ECR ist die Jahrestagung der Europäischen Gesellschaft für
Radiologie (European Society of Radiology/ESR), welche weltweit über
56.000 Radiologen vertritt. Mit mehr als 20.000 Teilnehmern aus der
ganzen Welt ist der ECR einer der größten medizinischen Kongresse
weltweit; zusätzlich bietet er die größte Industrieausstellung in
Europa, bei der auf über 26.000 m2 rund 300 internationale Firmen die
neuesten Produkte der Medizintechnik anbieten.

Rückfragehinweis:
   Julia Patuzzi, David Zizka
   Press Office - European Society of Radiology
   Neutorgasse 9, 1010 Wien
   Tel.: +43-1-533 40 64-545 | Fax: +43-1-533 40 64-441
   press@myESR.org | www.myESR.org/press

Evi

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« Antwort #11 am: 26. Oktober 2013, 21:55 »



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