Autor Thema: Brokkoli, Kohl, Kalzium, aber Fettleibigkeit  (Gelesen 24937 mal)

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Brokkoli, Kohl, Kalzium, aber Fettleibigkeit
« am: 24. März 2007, 17:58 »
Kohl und Brokkoli haben einen Effekt »

«Tages-Anzeiger» vom 22.3.2006, Seite 36, Zürich/Schweiz

Welche Lebensmittel, Vitamine und Mineralien schützen vor Prostatakrebs? Tomaten bringen nichts, Vitamin E hilft – wenn überhaupt – nur den Rauchern.

Mit Alan R. Kristal* sprach Martina Frei in Zuoz

Herr Professor Kristal, Sie beschäftigen sich seit Jahren mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Krebserkrankungen. Welche Vitamine oder Spurenelemente nehmen Sie selbst?
Nichts. Ich habe sogar aufgehört, Selen zu schlucken.
Das Spurenelement Selen kann angeblich das Risiko für Prostatakrebs um bis zu 50 Prozent mindern. Warum nehmen Sie es dann nicht mehr?
Ehrlich gesagt, ich bin schlicht zu faul. Unveröffentlichten Daten zufolge schaden bis zu 200 Mikrogramm Selen pro Tag nicht. Es scheint sogar die Entwicklung von Krebsvorstufen hin zu manifesten Krebserkrankungen zu verlangsamen. Ich vermute aber, dass es vor allem bei Menschen mit bestimmten genetischen Charakteristika wirkt. Selen ist nötig für spezielle Enzyme. Diese Enzyme helfen, das Erbgut, die DNA, vor Oxidation zu schützen. Je nach genetischer Ausstattung haben Menschen mehr oder weniger der Transportproteine, die das Selen in die Zellen bringen.
Also nützt es nichts, wenn jeder Mann Selen nimmt?
Das nehme ich an. Es wirkt nur bei bestimmten Menschen, aber es wird noch eine Weile dauern, bis wir das wissen. Wir müssten die Leute auf solche genetischen Unterschiede hin testen und dann an ihnen die Wirkung von Nahrungsergänzungsmitteln untersuchen. Wenn wir es allen geben, unterschätzen wir den wahren Effekt. Es gibt eine Menge Leute, die viel Geld mit Analysen machen, die Ihnen sagen sollen, welche Vitamine und Mineralien Sie nehmen sollten. Das bringt gar nichts.

Was soll Mann essen, um sich vor Prostatakrebs zu schützen?
Wir haben immer mehr Hinweise darauf, dass Kohl, Brokkoli und Rosenkohl einen Effekt haben. Sie haben jedenfalls eine Wirkung bei den 50 Prozent der Bevölkerung, bei denen ein bestimmtes Gen inaktiv ist. Je besser wir die biologischen Mechanismen kennen, wie Kohlgemüse auf Krebszellen wirkt, umso besser können wir die Studien planen und umso konsistenter werden die Ergebnisse.

Schützt ein Glas Rotwein zusätzlich?
Das ist ziemlich unwahrscheinlich. Es gibt nur eine Studie, die einen Effekt gezeigt hat, und die hat meines Erachtens Mängel. In allen anderen Studien hatte Rotwein keinen Einfluss auf die Rate an Prostatakrebs.
Lycopen, das vor allem in Tomaten und Tomatenmark vorhanden ist, galt jahrelang als Prostataschutz. Was halten Sie davon?
Das klang anfangs gut. Lycopen ist ein sehr starkes Antioxidans. Die Hypothese, dass in Tomatensauce konzentriertes Lycopen vor Prostatakrebs schützt, war auch biologisch absolut plausibel. Aber als man mehr Studien dazu gemacht hat, hat man gesehen, dass die Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Es läuft immer nach demselben Muster: Irgendjemand findet etwas sehr Interessantes heraus. Dann sollte man warten und die Studien, die durchgeführt werden, genau anschauen.

Worauf achten Sie dabei?
In der Epidemiologie gibt es verschiedene Arten von Studien: Sie können einfach nur erfassen, was die Leute essen und tun, und beobachten, woran sie erkranken. In diesem Fall müssen Sie die Studien in verschiedensten Bevölkerungen durchführen; sie müssen reproduzierbare Ergebnisse liefern, und es muss eine biologische Erklärung geben, warum etwas helfen soll.
Sie können den Studienteilnehmern aber auch per Los verschiedene Diäten verordnen und dann vergleichen. Das führt zu verlässlicheren Resultaten, als nur zu beobachten.
Genau das wurde bei der « Women’s Health Initiative Study » ( WHI) gemacht. Nach rund siebenjähriger Behandlung von Frauen nach der Menopause kam heraus, dass eine fettarme Ernährung nicht vor Dickdarm- oder Brustkrebs schützt. Das wirft die bisherigen Annahmen über den Haufen. Was stimmt nun?
Wenn man die Ergebnisse genau anschaut, sieht man, dass die Brustkrebsraten der Frauen, die sich fettarm ernähren sollten, und derjenigen, die wie gewohnt assen, Jahr um Jahr weiter auseinander driften. Hätte man die Studie ein Jahr länger durchführen können, wäre der Unterschied zwischen den beiden Gruppen wahrscheinlich so gross geworden, dass das wohl kein Zufall mehr ist. Aber man musste abbrechen; um die Studie weiterzuführen, fehlte das Geld.

Mehrere Zehntausend Frauen wurden dort per Los den verschiedenen Behandlungsgruppen zugeteilt – und trotzdem zweifeln sie das Fazit an?
Ein Problem bei diesen so genannten randomisierten Studien ist, dass man Zehntausende von Männern und Frauen bittet, ihre Ernährungsgewohnheiten sieben Jahre oder länger umzustellen – und das machen die Leute nicht. Während einer kurzen Medikamentenstudie ist das viel einfacher. Bei der WHI- Studie haben wir auf alle möglichen Arten versucht, die Studienteilnehmerinnen zu motivieren. Aber ich glaube nicht, dass sie sich über die Dauer von sieben Jahren wirklich gut an die Diät gehalten haben. Eine 75- Jährige sagte mir zum Beispiel: « Das Leben ist zu kurz, um sich an diese Diät zu halten. »

Zurück zum Prostatakrebs: Wie steht es mit Kalzium als Schutz?
Ich rate Männern davon ab, hoch dosierte Kalzium- Supplements zu nehmen. Alle Beobachtungsstudien zeigen, dass fortgeschrittene Prostatakrebserkrankungen bei denjenigen, die hoch dosiertes Kalzium nehmen, häufiger vorkommen. Andererseits scheint Kalzium die Bildung von Dickdarmpolypen, die sich zum Darmkrebs weiterentwickeln können, zu vermindern. Man muss da eine Balance finden. Ich würde täglich nicht mehr als 1000 Milligramm Kalzium zu mir nehmen, das entspricht maximal drei Gläsern Milch.

Vitamin E zeigte in einer Studie zur Verhütung von Lungenkrebs keinen Einfluss auf das Entstehen von Lungenkrebs, aber es hat das Risiko für Prostatakrebs gesenkt. Soll Mann Vitamin E nehmen?
Dieser Befund war ein unerwartetes Ergebnis. In anderen grossen Studien, bei denen der Einfluss des Vitamins auf Herzgefäss- Erkrankungen untersucht wurde, hatte es keinen Effekt auf Prostatakrebs. Es könnte aber sein, dass Vitamin E bei Rauchern das Risiko für Prostatakrebs reduziert.

Korreliert das Gewicht mit dem Prostatakrebsrisiko?

Wer dick ist, hat ein rund dreifach höheres Risiko, an Prostatakrebs zu sterben. Die Prostatatumoren bei dicken Männern sind im Durchschnitt bösartiger als diejenigen bei Normalgewichtigen. Fettleibigkeit hat im Körper denselben Effekt wie eine konstante Entzündung; vergleichbar einer Nagelbettentzündung, aber am ganzen Körper und die ganze Zeit. Vermutlich bringt dieser Zustand Tumorzellen zum Wachsen.

Meine Erfahrung ist: Männer haben Todesangst vor Prostatakrebs. Falls also jemand noch einen Grund zum Abnehmen braucht: Hier ist er.

Ich rate Männern davon ab, hoch dosierte Kalzium- Supplements zu nehmen.

* Alan R. Kristal ist Epidemiologe am Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle, USA

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Brokkoli gegen ................ als Therapie
« Antwort #1 am: 24. März 2007, 18:02 »
http://mitglied.lycos.de/prostatitis/broccoli.htm

Erfahrungsbericht Prostatitis
Broccoli - Kur
http://www.medizin-forum.de/prostatitis/

Broccoli Kur für Prostatitis und BPH Patienten
Inhaltsverzeichnis:
Kur und Rezept / Warum kochen? / Broccoli und Quercetin / Stenose und Steine / Inhaltsstoffe / Abstrakts / Broccoli und Gesundheit / antibakterielle Wirkung / FAQ / PSA


Wir wollen in diesen Artikeln die interessanten Ergebnisse der Arbeit von Prof. Ibrahim Adnan Saracoglu vorstellen. Broccoli-Therapie hat einem Teil der Patienten bei sachgemässer Anwendung geholfen, einem anderen Teil offenbar nicht. Siehe Abstrakt auf dieser Seite. Da wir hier keine Studie laufen haben, sind uns genaue Zahlen und Gründe nicht bekannt. Wir können keinerlei kommerzielle Absichten im Auftreten von Prof. Saracoglu erkennen. Bei Nachfragen, wenden Sie sich bitte an: isaracoglu@superonline.com

Siehe auch die neuesten Artikel über Johannisbrot für patienten mit Potenzproblemen
________________________________________
Deutsches Medizin Forum, September 2002

Broccoli Brühe kann die Symptome von chronischer Prostatitis / CPPS deutlich verbessern

Saracoglu Ibrahim Adnan, Antalya Türkei.
Subjekt:
Chronische Prostatitis / CPPS ist eine Krankheit mit unbekannter Etiologie und ohne standartisierte Behandlungsmethoden. Die meisten Patienten haben Erfahrungen mit Antibiotika hinter sich, die ihnen im wesentlichen nicht helfen, jedoch teilweise beachtliche Nebenwirkungen erzeugen.
Es ging darum herauszufinden, wie Patienten auf die bekannten Eigenschaften von Broccoli reagieren würden. Diese bestehen u.a. in den Bioflavonoiden, der antioxidativen, entzündungshemmenden, immun- und hormonregulierenden Wirkung. Es sind keinerlei gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen zu erwarten.
Methode:
Dieses Broccoliverfahren wurde über das Internet den Patienten bekanntgemacht. Eine genaue Klassifikation (NIH) der teilnehmenden Patienten wurde leider nicht gemacht, sehrwohl kann davon ausgegagngen werden, dass die Teilnhemer ihrerseits über ärtzliche (Vor-) Untersuchungen verfügen.
Die Patienten nahmen freiwillig aufgrund eines Zubereitungsrezeptes den Broccoli in Form einer 5-7 Minuten gekochten Brühe zu sich. In dem Rezept wurde empfohlen, den Broccoli 7 Tage (jeweils morgens und abends nüchtern) zu nehmen und 3 Tage Pause einzulegen. Dieser Zyklus von Einnahme und Pause sollte 3 mal wiederholt werden. Da das angewendete Erhebungsverfahren keine übliche klinische Methode ist, gibt es auch leider kein randomisiertes Verfahren mit einer Placebo-Kontrollgruppe. Ebenso konnte man die beobachteten Veränderungen leider nicht anhand des internationale Symptomscore (NIH-CPSI) kontrollieren. Es bestand als Erfolgskontrolle nur die Rückmeldung der Patienten.
Ergebnisse:
Die Rückmeldungen waren natürlich unterschiedlich. Obwohl dies hätte gemacht werden können, wurden die Rückmeldungen nicht gezählt und quantifieziert, um keinen falschen Eindruck eines exakten klinischen Verfahrens zu erwecken. Es gibt Patienten, denen dieses Verfahren nicht oder kaum half, dies war aber eine deutliche Minderheit. Eine grosse Mehrheit von Patienten (meist bei denen ohne bakteriellen Befund) berichtete über deutliche Verbesserung der Symptome. Diese Berichte liegen in schriftlicher Form vor (Emails).
Schlussfolgerungen:
Broccoli Brühe kann Patienten mit chronischer Prostatitis / CPPS wesentliche Erleichterungen ihrer Symptome liefern. Um dieses Kurverfahren besser einzusetzen und dies mit wissenschaftlichen Methoden und klinischen Ergebnissen zu untermauern, empfehlen wir weitere (klinische) Untersuchungen.
Um den Patienten die Kur zu erleichtern, könnten die Wirkstoffe des Broccoli durchaus auch in Form von Tabletten oder Saft angeboten werden. Wir empfehlen den niedergelassenen Ärzten, dieses unschädliche Verfahren ihren Patienten anzubieten, vor allem wenn Antibiotika versagen.
________________________________________
© 2002 Prostatitis Hilfe e.V.    oben

 
Anm: Ich verwende diese Therapie seit Jahren; Anfragen an kontakt@krebsforum.at



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6 Gemüse gegen Krebs
« Antwort #2 am: 24. März 2007, 18:03 »
http://www.oe24.at/zeitung/gesund/ernaehrung/article39301.ece

Wir zeigen Ihnen die sechs besten Abwehrkämpfer gegen Krebs.

1. Brokkoli
Der Star unter den Anti-Krebsgemüsen. Drei seiner Inhaltsstoffe wirken krebshemmend, ganz besonders im Verdauungstrakt. Macht gute Laune und schützt bei Stress sehr gut!
2. Paradeiser
In Tomaten wurden zwei Säuren entdeckt, die die Bildung krebserzeugender Nitrosamine reduzieren. Diese entstehen z.B. beim Grillen. Auch der rote Farbstoff Lypocin ist sehr gesund.
3. Zitronen
Die saure Frucht senkt nachweislich das Risiko von Speiseröhrenkrebs. Man vermutet auch die Blockade des Wachstums anderer Krebsarten. Stärkt auch unser Virus-Abwehrsystem.
4. Sojabohnen
Bei den Japanern gibt es kaum Fälle von Darmkrebs. Das wird auf den intensiven Soja-Verzehr zurückgeführt. Soja ist reich an pflanzlichen Hormonen, schützt vor Brust- und Prostatakrebs.
5. Karotten
Karotten mindern das Risiko, an Lung-enkrebs zu erkranken. Enthaltene Carotinoide stärken das Immunsystem. Immer mit einem Tropfen Öl konsumieren, Fett ermöglicht die Aufnahme.
6. Zwiebel
ie in Zwiebeln enthaltenen Stoffe wirken als natürliches Antibiotikum. Sie bekämpfen Bakterien und hemmen die Entstehung krebsauslösender Stoffe. Gilt übrigens auch für Knoblauch.


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Brokkoli Therapie
« Antwort #3 am: 24. März 2007, 18:07 »
12.03

http://www.krebs-kompass.org/Forum/showthread.php?t=1278&page=4

www.medizin-forum.de/prostatitis/broccoli

Brokkoli
________________________________________
Jeder, der urogene Probleme hat, von Blasenentzündung bis Blasen Ca oder Prostatitis, aus eigener Erfahrung kann ich Brokkoli-Kuren nur empfehlen. Diese ist auch begleitend zur Schulmedizin.
Folgende Info:

Brokkoli: natürliches Antibiotikom, bis in den Blasen-/Harnröhrebereich wirksam

Die meisten Patienten haben Erfahrungen mit Antibiotika hinter sich, die ihnen im wesentlichen nicht helfen, jedoch teilweise beachtliche Nebenwirkungen erzeugen.Es ging darum herauszufinden, wie Patienten auf die bekannten Eigenschaften von Broccoli reagieren würden. Diese bestehen u.a. in den Bioflavonoiden, der antioxidativen, entzündungshemmenden, immun- und hormonregulierenden Wirkung. Es sind keinerlei gesundheitsschädlichen Nebenwirkungen zu erwarten.
Methode ieses Broccoliverfahren wurde über das Internet den Patienten bekanntgemacht. Eine genaue Klassifikation (NIH) der teilnehmenden Patienten wurde leider nicht gemacht, sehrwohl kann davon ausgegagngen werden, dass die Teilnhemer ihrerseits über ärtzliche (Vor-) Untersuchungen verfügen.Die Patienten nahmen freiwillig aufgrund eines Zubereitungsrezeptes den Broccoli in Form einer 5-7 Minuten gekochten Brühe zu sich. In dem Rezept wurde empfohlen, den Broccoli 7 Tage (jeweils morgens und abends nüchtern) zu nehmen und 3 Tage Pause einzulegen. Dieser Zyklus von Einnahme und Pause sollte 3 mal wiederholt werden. Da das angewendete Erhebungsverfahren keine übliche klinische Methode ist, gibt es auch leider kein randomisiertes Verfahren mit einer Placebo-Kontrollgruppe. Ebenso konnte man die beobachteten Veränderungen leider nicht anhand des internationale Symptomscore (NIH-CPSI) kontrollieren. Es bestand als Erfolgskontrolle nur die Rückmeldung der Patienten.
Ergebnisse ie Rückmeldungen waren natürlich unterschiedlich. Obwohl dies hätte gemacht werden können, wurden die Rückmeldungen nicht gezählt und quantifieziert, um keinen falschen Eindruck eines exakten klinischen Verfahrens zu erwecken. Es gibt Patienten, denen dieses Verfahren nicht oder kaum half, dies war aber eine deutliche Minderheit. Eine grosse Mehrheit von Patienten (meist bei denen ohne bakteriellen Befund) berichtete über deutliche Verbesserung der Symptome. Diese Berichte liegen in schriftlicher Form vor (Emails).
Schlussfolgerungen:Broccoli Brühe kann Patienten mit chronischer Prostatitis / CPPS wesentliche Erleichterungen ihrer Symptome liefern. Um dieses Kurverfahren besser einzusetzen und dies mit wissenschaftlichen Methoden und klinischen Ergebnissen zu untermauern, empfehlen wir weitere (klinische) Untersuchungen.Um den Patienten die Kur zu erleichtern, könnten die Wirkstoffe des Broccoli durchaus auch in Form von Tabletten oder Saft angeboten werden. Wir empfehlen den niedergelassenen Ärzten, dieses unschädliche Verfahren ihren Patienten anzubieten, vor allem wenn Antibiotika versagen
Mir ist bewusst, dass die derzeitige Aufbereitung des Broccolirezepts umständlich bzw. die Therapiezeit lang ist. Man könnte Broccoli auch in Tablettenform oder in Liquidform (als Saft) herstellen. Während des Herstellungsverfahrens ist es technisch sicherlich möglich, Tabletten als Konzentrat der natürlichen Broccolipflanze herzustellen. So kann man eine viel einfachere Durchführung, einen erhöhten Wirkungsgrad und gegebenenfalls eine viel kürzere Therapiezeit erzielen. Auch für die Auffrischungsphase wäre die Verwendung von Tabletten viel einfacher. Es wurde sehr oft behauptet, dass die Broccoli Behandlung identisch mit der Quercetin Therapie ist. Broccoli und Quercetin haben ganz unterschiedliche Wirkungen. Es ist richtig, dass Broccoli auch Quercetin beinhaltet. Aber, Broccoli beinhaltet zusätzlich noch ganz andere antibiotisch wirkende, hormonregulierende, Mediatorsubstanzen und vasodilativwirkende Bioflavonoide. Es soll hier ausdrücklich betont werden, dass viele reine Formen von Bioflavonoiden (wie Quercetin, Hesperedin usw) allergisch wirken und mit Medikamenten in Wechselwirkung treten. Lesen Sie zu dieser Behauptung die Mitteilungen von Patienten im Diskussions-Forum für Prostatitis an der St.John University (USA).
Jeder Patient sollte auf jeden Fall die von seinem Arzt verschriebenen Medikamente einnehmen. Keine Sorge, die Wirkstoffe von Broccoli zeigen keine Wechselwirkung mit irgendwelchen Medikamenten.
Broccoli hat folgende nachgewiesene Eigenschaften :
• besitzt 5 verschiedene Substanzen, die die Tumorbildung hemmen. Bei diesen Substanzen handelt es sich weniger um das bekannte Sulforaphane, das in Broccoli-Präparaten vorkommt und von Broccoli-Keimlingen stammt; • wirkt als antioxidans. Antioxidative Substanzen dienen als Schutz vor Zellschädigung und Zellzerstörung durch die sogenannten freien Radikale. Broccoli beinhaltet Substanzen, die freie Radikale unschädlich machen; • Stärkung des Immunsystems, was hier noch weiter erläutert wird; • ist reich an Flavonoiden, die als "Entgifter", besonders im Darm, wirken; • ist reich an Vitaminen C, E, A, Karotine; • ist reich an Indolen. Indole sind Phytohormone und können schädliche Hormonwirkungen abschwächen. Sie helfen dem Körper, den Haushalt auszugleichen und überschüssige Hormonwirkungen abzuschwächen; • ist reich an Ballaststoffen. Diese wirken wie ein Schwamm und saugen Schadstoffe (z.B. Gallensäure, Schwermetalle) auf und führen sie ab, und wirken somit entgiftend; • durch Broccoli kriegt man einen regelmässigen Stuhlgang, was für BPH Patienten (Prostatavergrösserung) günstig ist; • Wichtig für Prostatitis ist die entzündungshemmende Wirkung.
Voraussetzung für eine Broccoli Therapie ist die ärztliche Absicherung des Krankheitsbildes. Erst wenn der Arzt keine Einwände gegen Broccoli geltend machen kann, sollte Broccoli als Zusatztherapie bzw. zur Vorbeugung angewendet werden.
Während der Broccoli Therapie müssen die Patienten unbedingt auf folgende Punkte achten:• Nicht scharf essen: keinen Curry, keinen schwarzen Pfeffer, keine Peperoni essen. Scharfe Paprika enthalten Capsaicine, die bei diesem Heilungsprozess absolut verboten sind, • Keinen Kaffee trinken, • Vermeiden von tierischen Fetten, überhaupt möglichst wenig Fett konsumieren. Mageres Fleisch ist erlaubt, • Vermeiden vom Anbraten der Speisen wie Fisch, Fleisch, Gemüse sowie Schnitzel, • Möglichst viel Wasser trinken mindestens 1,5 Liter am Tag.
Broccoli besitzt heilende Wirkungen bei folgenden urologischen Beschwerden (vom Arzt zu diagnostizieren): • gutartige Prostatavergrösserung ( benigne Prostatahyperplasie BPH) • Prostatitis • Chronische Harnwegsinfektionen (inklusive Renal Bereich) bei Frauen und Männern • Blut im Urin • erhöhte PSA-Werte.


Liebe Grüße
und alles Gute,
Anton


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Rosemarie berichtet wissenschaftlich vom Brokkoli
« Antwort #4 am: 25. März 2007, 19:15 »

Auszugsweise gebe ich einen Beitrag von Rosemarie wieder:


1.) Die Risikofaktoren für Blasenkrebs SIND ABSOLUT UNBESTRITTEN !

DENNOCH

Ein Freund von uns, der NIE geraucht hat und auch nicht mit den berüchtigten Chemikalien zu tun hatte, bekam vor ein paar Jahren Blasenkrebs.

Eine Tante von mir, die ihr Leben lang exzessiv geraucht hat, war bis ins hohe Alter (mit Ausnahme altersbedingter Augen- und Gelenkprobleme) kerngesund. (Sie starb mit 89 Jahren nach einem Sturz wahrscheinlich deshalb, weil sie im Krankenhaus nicht rauchen konnte.)

>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

2.) Ebenfalls UNBESTRITTEN ist, daß ich keinen Krebs verhindern kann, indem ich mich ausschließlich von Brokkoli, Tomaten und Grünem Tee ernähre -überspitzt ausgedrückt!

DENNOCH

darf ich doch - wenn ich es will - durch gesunde Lebensführung und Auswahl von Lebensmitteln mit nachweislich antikarzinogenen Inhaltsstoffen meine WAHRSCHEINLICHKEIT erhöhen, KEINEN Krebs zu bekommen!
Es ist schließlich das einzige, was ICH SELBST als Patient tun kann!

Nun zur Brokkoli-Diskussion, die ja ICH vor kurzem wieder angezettelt habe, weil ich das Stichwort gegenüber einem Patienten erwähnte.
a) Ich meinte Brokkoli in seiner ENTZÜNDUNGSHEMMENDEN Eigenschaft.

Im Herbst letzten Jahres wandte ich mich im board "allgemeine Fragen" unter "weiß jemand Rat" (dort nachzulesen) an die Gemeinde und erhielt - wie immer - ganz liebe und hilfreiche Antworten. Von Edi bekam ich den Tip mit der Brokkoli-Kur, die ich meinem Mann alsbald unterbreitete. Obwohl er randalierte, als er von den Zusatzbedingungen hörte (kein Kaffee, nichts scharfes....), begann ich mit der Brokkoli-Kocherei nach Rezept.
Schon nach ein paar Tagen - ich selbst bin ja noch heute skeptisch! - besserte sich bei meinem Mann der Harndrang und er hielt die ganzen vier Wochen durch. Er war restlos begeistert von der Kur und will sie, wenn wieder einmal nötig, durchaus wiederholen.

b) selbst unsere MEISTER (Edi, Thomas und Eckhard) haben Brokkoli AUCH im Zusammenhang mit KREBS schon mal erwähnt.
Also machte ich mich auf die Suche.
Ergebnis:

Brokkoli enthält unter anderen sekundären Pflanzenstoffen Flavonoide (z.B. Quercetin) und Isothiocyanate
Die Flavonoide sind ANTIOXIDANTIEN, die sowohl in der Initiations- als auch in der Promotionsphase antikanzerogene Wirkung haben. Da dies bekannt ist, habe ich hier nicht weiter recherchiert.

Aber die Isothiocyanate.

Tang L, et al. Isothiocyanates in the chemoprevention of bladder cancer. Curr Drug Metab 2004;5(2):193-201.
Tang L, et al. Mitochondria are the primary target in isothiocyanate-induced apoptosis in human bladder cancer cells. Mol Cancer Ther 2005;4:1250-9.
In diesen Berichten beschreiben Tang und Kollegen, daß die intrazellulären Derivate der Isothiocyanate (der Glutathion-Komplex) mitochondrienzerstörende Aktivität besitzen. Der "Mitochondrienkollaps" führt dann zur Apoptose der Krebszellen.

Zhang Y, et al. Induction of GST and NQO1 in cultured bladder cells in the urinary bladders of rats by an extract of broccoli sprouts. J Agric Food Chem 2006;54(25):9370-6.
In dieser (und anderen) Arbeit(en) wird beschrieben, daß die ITCs die detoxifizierenden Enzyme Glutathion-Transferase und NAD(P)H-Quinon-Oxidoreduktase 1, die in Blasenkrebszellen UNZUREICHEND vorhanden sind, INDUZIEREN.

Nicht verheimlichen möchte ich, daß es auch Studien gibt, die behaupten, die ITCs wären KREBSERREGEND.

Wenn ich die Zeit hätte, würde ich jetzt hier noch stundenlang weitermachen - aber ich erspar's Euch!!!!! großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Werner

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Brokkoli, als "Krebsdiät" oder als Therapie bei Prostatakrebsrisiko
« Antwort #5 am: 07. August 2008, 16:18 »
URO-NEWS, 15.07.2008

Designer-Diät zur Prävention des Prostatakarzinoms

Zwei bis drei Portionen Broccoli pro Woche und schon ist die Sorge vor einem Prostatakarzinom gebannt? So einfach könnte es gehen, wenn sich die Ergebnisse einer aktuellen Studie reproduzieren lassen.

Aus Beobachtungsstudien ist schon länger bekannt, dass der Verzehr von Gemüse aus der Familie der Cruziferen die Prostata vor tumorösem Wachstum schützen kann. Aus dem Tiermodell gibt es erste Erklärungansätze, warum das so ist. Und man weiß auch, dass das Gen GSTM1 eine präventive Rolle spielt. Mit der Untersuchung von Prof. Richard Mithen et al., vom Institute of Food Research in Norwich, GB, ist es nun erstmals gelungen am Menschen das Zusammenspiel der Faktoren aufzuklären.

Sie hatten Männer mit erhöhtem Risiko für ein Prostatakarzinom für zwölf Monate zusätzlich zu einer ausgewogenen Ernährung entweder 400 g Broccoli pro Woche essen lassen oder 400 g Erbsen.
Zu Beginn http://www.medizin-online.de/cda/DisplayContent.do?cid=263600&fid=253407&identkey=CfevGqlU4DgeA96dtz7Mew==

Werner

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Olivenöl und Brokkoli reduzieren das Krebsrisiko
« Antwort #6 am: 16. August 2008, 16:51 »

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2170714/Olivenoel_und_Brokkoli_reduzieren_das_Krebsrisiko.html

3. Juli 2008

Olivenöl senkt das Krebsrisiko und Brokkoli kann Prostatakrebs vorbeugen. Zwei Studien verweisen auf positiven Einfluss mediterraner Essgewohnheiten auf die Gesundheit. Wer einzelne Elemente in seinen Speiseplan übernimmt, kann das Krebsrisiko um zwölf Prozent reduzieren.

Wer häufiger Olivenöl zum kochen verwendet, reduziert das Risiko an Krebs zu erkranken um 9 Prozent.

Eine Diät-Studie mit 26.000 Griechen ergab, dass man das Krebsrisiko bereits um neun Prozent senken kann, wenn man bei der Zubereitung von Speisen häufiger Olivenöl verwendet. Das berichtet BBC Online. Die Diät beinhaltet außerdem einen höheren Anteil von Obst, Gemüse, Getreide und weniger rotes Fleisch. Eine andere Studie ergänzt, dass die Zugabe von Brokkoli Männer vor Prostatakrebs schützen kann.

Die mediterrane Diät wurde genauer unter die Lupe genommen, nachdem Forscher erstmals feststellten, dass Spanier und Griechen seltener an Krankheiten wie Herzproblemen erkranken. Sie fanden heraus, dass Menschen dieser Regionen generell mehr Gemüse und Fisch essen. Selten steht in den südlichen Ländern Fleisch auf dem Speiseplan. Zubereitet werden die Speisen zudem fast immer ausschließlich in Olivenöl und einem kleinen Anteil Alkohol.

Die jüngste Studie untersuchte nun den Einfluss der einzelnen Bestandteile der südländischen Diät bezüglich ihrer Einflüsse auf das Krebsrisiko. Wissenschaftler der Harvard Universität überzeugten mehrere tausend Griechen der verschiedensten Regionen ihre Essgewohnheiten über acht Jahre registrieren zu lassen. Wie genau sie der mediterranen Diät folgten wurde mit einem Punktesystem gemessen. Danach wurden die, die der Diät am wenigsten folgten, mit denen, die einige Aspekte befolgten und denen, die sich strikt an mediterrane Essgewohnheiten hielten, verglichen.

Der größte Effekt, den sie feststellen konnten war, dass man das Krebsrisiko um 9 Prozent senken konnte, indem man allein mehr ungesättigter Fettsäuren zu sich nahm. Diese kommen besonders häufig in Olivenöl vor. Zwei sehr kleine Veränderungen, weniger rotes Fleisch und dafür mehr Hülsenfrüchte wie Erbsen, Linsen und Bohnen zu essen, konnten das Krebsrisiko sogar um 12 Prozent reduzieren.

Dr. Dimitrios Trichopoulos, der die Studie leitete, sagte: „Die allgemeinen Diätgewohnheiten eines Menschen an das Muster der traditionellen mediterranen Diät anzupassen, hat einen großen Effekt.“

Sara Hiom von der Krebsforschung Großbritannien sagt, dass die Forschungsergebnisse die Wichtigkeit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung unterstreichen. „Es zeigt, dass es eine Reihe kleiner Dinge gibt, die man tun kann, um nicht zu erkranken aber das es das eine „Superessen“ nicht gibt.“


Der Einfluss von Brokkolis

Die zweite Studie die beweist, dass Essen die Kraft hat Krebs vorzubeugen,
kommt Institut für Lebensmittelforschung in Norwich, im Osten Englands.
Wissenschaftler dieser Studie untersuchten inwieweit zusätzliche 400 Gramm Brokkoli oder Bohnen die Woche eine Auswirkung auf das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken haben. Bei den Untersuchungen mit Brokkoli fanden die Forscher Unterschiede in der Aktivität der Gene, die mit Prostatakrebs in Verbindung stehen. Diese Ergebnisse deuten die Möglichkeit an, dass Brokkoli und andere kreuzblütlerartige Gemüsearten, wie Blumenkohl oder Rosenkohl, Prostatakrebs verlangsamen oder gänzlich verhindern können.
Schlagworte

Griechenland: Olivenöl Brokkoli Prostatakrebs
Professor Karol Sikora, medizinischer Leiter der Organisation "Cancer Partners UK“ sagte diese Studie
zeigte das erste Mal in einem klinisch genau kontrollierten Prozess, das Brokkoli eine Veränderung der
spezifischen Gene in der Prostatadrüse bewirken kann. „Auch wenn die Dauer der Studie zu kurz und
die Zahl zu klein war um zu beweisen, dass die Häufigkeit des Auftretens des Krebses sinkt, ist es die
erste klarer Demonstration, dass Brokkoli und wahrscheinlich auch ähnliche Gemüsearten
das Prostatakrebsrisiko senken können.“


Dietmar E.

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Brokkoli, ein Wunderwuzi?
« Antwort #7 am: 02. Oktober 2008, 23:38 »
Brokkoli macht Krebsstammzellen schwach

02.10.08 - Wissenschaftler der Uni Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben entdeckt, dass der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan resistente Tumorstammzellen in Pankreastumoren verwundbar macht.

Nicht nur Brokkoli, sondern auch Blumenkohl, Rosenkohl und Grünkohl enthalten Sulforaphan.

Das Pankreaskarzinom ist gegenüber gängigen Therapien weitgehend unempfindlich. Schuld für diese Resistenz sind vermutlich Krebsstammzellen, die sich sehr gut regenerieren können.

"In anderen Tumor sind in der Regel weniger als drei Prozent der Krebszellen Tumorstammzellen. Das Pankreaskarzinomen beherbergt dagegen zehn Prozent und mehr solcher aggressiver Zellen", erklärt Prof. Dr. Ingrid Herr. Die Leiterin der Arbeitsgruppe Molekulare OnkoChirurgie, einer Kooperation der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und des DKFZ, ist Seniorautorin des Artikels.
Je mehr Tumorstammzellen, desto aggressiver der Tumor

Die Gruppe wies anhand typischer Oberflächenproteine die Krebsstammzellen in Tumorproben von Patienten nach. "Es zeigte sich, dass der Tumor umso gefährlicher und resistenter war, je mehr Tumorstammzellen er enthielt", sagt Erstautor Georgios Kallifatidis von der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass selbst neuartige und bei anderen Tumoren wirksame Krebsmedikamente nichts gegen die Tumorstammzellen in Pankreaskarzinomen ausrichten können: Die Zellen schützen sich mit einem speziellen Mechanismus, dem NF-kB-Signalweg.
Pankreaskarzinom wird für Therapie empfänglich gemacht

Wirkstoffe, die genau diesen Signalweg blockieren und damit die gefährlichen Zellen verletzlich machen, liefert die Natur: Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Grünkohl haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan, einem Wirkstoff gegen Krebs.

Es schützt Körperzellen vor Schäden im Erbgut und leitet den Zelltod ein, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen. Broccoli hat von allen diesen Gemüsearten den höchsten Sulforaphan-Gehalt.

Angiogenese-Hemmung ohne Nebenwirkungen

Versuche mit Zellkulturen, Mäusen und frisch isolierten Tumorzellen von Patienten zeigten: Sulforaphan hemmt die Blutgefäßbildung im Tumor und das Tumorwachstum, ohne Nebenwirkungen zu verursachen. In Kombination mit Krebsmedikamenten verstärkte sich dieser Effekt noch.

Mehr zum Thema:

http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_endokrine-tumoren_brokkoli_122295872969.htm

Abstract der Originalpublikation

me / idw / Gut, Online First; doi:10.1136/gut.2008.149039

Alle Artikel zum Stichwort:
Brokkoli
Krebsstammzellen
Pankreaskrebs
Sulforaphan

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"Zu meiner Zeit gab es Dinge, die tat man, und Dinge, die man nicht tat, ja, es gab sogar eine korrekte Art, Dinge zu tun, die man nicht tat." (Sir Peter Ustinov)

Tanja

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Brokkoli, ein Wunderwuzi?
« Antwort #8 am: 26. Oktober 2008, 21:30 »

Lidl, ab morgen, für ein paar Tage,

Brokkoli, - 50 %, somit à 0,59 €

Richi

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Wie schützt Brokkoli vor Tumoren?
« Antwort #9 am: 06. Dezember 2008, 17:36 »
Wirkmechanismus von Indol-3-Carbinol aufgeklärt

05.12.08 - Brokkoli und andere Kreuzblütengewächse wirken protektiv gegen verschiedene Tumorarten. Verantwortlich ist unter anderem der pflanzliche Wirkstoff Indol-3-Carbinol. Dessen Wirkmechanismus konnten Forscher nun aufklären.

Der Pflanzenwirkstoff Indol-3-Carbinol (I3C) ist offenbar ein richtiges "Multi-Talent": Das Molekül weist nicht nur antioxidative Eigenschaften auf und greift in den Östrogenstoffwechsel ein, sondern es wirkt auch auf den Zellzyklus. Letzteren Effekt konnten Forscher um Gary Firestone und Leonar Bjeldanes von der University of California in Berkeley (USA) nun genauer erklären.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass I3C das Enzym Elastase inhibiert. Elastase wiederum spaltet Cyclin E - ein wichtiges Protein zur Kontrolle des Zellzyklus. Die verkürzte Version von Cyclin E treibt den Zellzyklus voran - und beschleunigt damit die Proliferation von Zellen. Wird also Elastase durch I3C gehemmt, können Tumorzellen nicht mehr (so schnell) wachsen.

............... http://www.aerztlichepraxis.de/artikel_onkologie_experimentelle-onkologie_tumor_122848776531.htm

Richi

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Wunderwuzzi: Brokkoli
« Antwort #10 am: 06. Dezember 2008, 17:50 »

Option gegen Pankreaskarzinome

Brokkoli macht Krebsstammzellen schwach

me / idw / Gut, Online First; doi:10.1136/gut.2008.149039

02.10.08 - Wissenschaftler der Uni Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums haben entdeckt, dass der Brokkoli-Inhaltsstoff Sulforaphan resistente Tumorstammzellen in Pankreastumoren verwundbar macht.

Das Pankreaskarzinom ist gegenüber gängigen Therapien weitgehend unempfindlich. Schuld für diese Resistenz sind vermutlich Krebsstammzellen, die sich sehr gut regenerieren können.

"In anderen Tumor sind in der Regel weniger als drei Prozent der Krebszellen Tumorstammzellen. Das Pankreaskarzinomen beherbergt dagegen zehn Prozent und mehr solcher aggressiver Zellen", erklärt Prof. Dr. Ingrid Herr. Die Leiterin der Arbeitsgruppe Molekulare OnkoChirurgie, einer Kooperation der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg und des DKFZ, ist Seniorautorin des Artikels.
Je mehr Tumorstammzellen, desto aggressiver der Tumor

Die Gruppe wies anhand typischer Oberflächenproteine die Krebsstammzellen in Tumorproben von Patienten nach. "Es zeigte sich, dass der Tumor umso gefährlicher und resistenter war, je mehr Tumorstammzellen er enthielt", sagt Erstautor Georgios Kallifatidis von der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass selbst neuartige und bei anderen Tumoren wirksame Krebsmedikamente nichts gegen die Tumorstammzellen in Pankreaskarzinomen ausrichten können: Die Zellen schützen sich mit einem speziellen Mechanismus, dem NF-kB-Signalweg.
Pankreaskarzinom wird für Therapie empfänglich gemacht

Wirkstoffe, die genau diesen Signalweg blockieren und damit die gefährlichen Zellen verletzlich machen, liefert die Natur: Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler wie Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl oder Grünkohl haben einen hohen Gehalt an Sulforaphan, einem Wirkstoff gegen Krebs.

Es schützt Körperzellen vor Schäden im Erbgut und leitet den Zelltod ein, wenn Zellen sich unkontrolliert teilen. Broccoli hat von allen diesen Gemüsearten den höchsten Sulforaphan-Gehalt.
Angiogenese-Hemmung ohne Nebenwirkungen

Versuche mit Zellkulturen, Mäusen und frisch isolierten Tumorzellen von Patienten zeigten: Sulforaphan hemmt die Blutgefäßbildung im Tumor und das Tumorwachstum, ohne Nebenwirkungen zu verursachen. In Kombination mit Krebsmedikamenten verstärkte sich dieser Effekt noch.

Abstract der Originalpublikation
http://gut.bmj.com/cgi/content/abstract/gut.2008.149039v1

Evi

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Brokkoli, Kohl etc. in der Schulmedizin
« Antwort #11 am: 03. Januar 2009, 20:10 »

http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/fuer-Patienten.111688.0.html

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserer Forschungsarbeit. Leider ist unsere Klinische Studie zu Brokkoli und Pankreaskarzinom noch nicht angelaufen – sie wird über eine Million Euro kosten und die Finanzierung steht noch nicht. Da Sie als direkt Betroffene schnellstmöglich Hilfe wünschen, finden sich anbei unsere nicht-ärztlichen Empfehlungen, wie man den von uns getesteten Wirkstoff Sulforaphan auch ohne Klinische Studie zu sich nehmen kann.

 

Allgemein enthalten alle Kohlarten Sulforaphan und dessen Vorläuferstoff Glukosinolat. Kohl ist der Prototyp einer Gemüsegattung, der in der Botanik unter der Gattung Brassicagewächse zusammengefasst wird. Dazu zählen Weißkohl, Rotkohl, Grünkohl, Brokkoli, Blumenkohl und Rosenkohl. Alle stammen von einem gemeinsamen Urkohl ab, der heute noch am Atlanik und Mittelmeerraum wächst. Daraus hat der Mensch die verschiedenen Kohlsorten gezüchtet. Deshalb sind die Inhaltsstoffe bei allen Kohlgewächsen relativ ähnlich, wobei Brokkoli die höchste Konzentration von Sulforaphan hat.

 

Brassicagewächse zählen zur Familie der Crucifere, Kreuzblütler, worunter sich z.B. auch die Kresse, der Senf, Rettich, Meerettich und Raps (Rapsöl!) findet, die ähnlich heilsame Wirkstoffe enthalten. Der scharfe Geschmack dieser Kreuzblütler soll vom Sulforaphan kommen. Sulforaphan wurde zum ersten Mal 1959 aus der Pfeilkresse isoliert, in der es in sehr großen Mengen vorkommt. Unter Ernährungsgesichtspunkten stellt allerdings Brokkoli die bei weitem beste Quelle von Sulforaphan dar; eine Portion kann bis zu 60 Milligramm enthalten, je nach Jahreszeit, Brokkolisorte und Frische des Gemüses. Interessant ist auch, dass Brokkolisprossen einen bis zu hundertfach erhöhten Gehalt an Sulforaphan aufweisen können, verglichen zu reifem Brokkoli. D.h., mit einem Teelöffel Brokkolisprossen kann man eine Menge an Sulforaphan zu sich nehmen, die der eines ausgewachsenen Brokkolikopfs entspricht.

 

Kohl ist seit Jahrhunderten als Heilmittel bekannt. Im alten Ägypten wurde Kohl erst in zweiter Linie als Nahrungsmittel verwendet. Kohl galt vor allem als Heilmittel und wurde gegen insgesamt 83 Krankheiten verwendet, darunter Magenbeschwerden und Gicht. Kohl wurde von Pythagoras gepriesen und Hippokrates empfahl den Kohl zur Behandlung von Magenbeschwerden und Durchfall:

"Eure Nahrungsmittel sollen Eure Heilmittel sein, und Eure Heilmittel sollen Eure Lebensmittel sein"

In jüngster Zeit hat man die aktiven Wirkstoffe der verschiedenen Kohlgewächse identifiziert, darunter das Sulforaphan, welches wir in unseren experimentellen Studien getestet haben. Eine Wirkung von Sulforaphan gegen Krebs ist schon seit längerem bekannt. Neu an unseren Daten ist, dass Sulforaphan auch die sogenannten Krebsstammzellen empfindlich macht: im Labor und an Mäusen bewirkte die Zugabe von Sulforaphan, dass  Krebsstammzellen des Pankreaskarzinoms absterben. In Kombination mit einer Krebsstherapie war dieser Effekt noch deutlicher zu sehen. Diese Krebsstammzellen sollen nach der Theorie die Wurzel der Krebsentstehung und Metastasierung sein. Krebsstammzellen sind gegen Chemotherapie und Bestrahlung resistent, d.h., nach einer herkömmlichen Krebstherapie verschwindet zwar der Großteil der normalen Tumorzellen, aber die Krebsstammzellen bleiben zurück. Sie werden als Grund dafür angesehen, warum der Tumor häufig trotz anfänglicher Therapieerfolge wieder anfängt zu wachsen und zu metastasieren. Das ist wie bei einer Löwenzahnpflanze: wird diese abgemäht (Chemo- oder Radiotherapie) oder mit nur unvollständiger Wurzel entfernt (Operation), dann sieht es zunächst so aus, als sei die Pflanze (Tumor) ausgerottet. Aber aus der Wurzel (Krebsstammzelle) wächst nach einiger Zeit wieder das Löwenzahnkraut (Tumor) mitsamt den Pusteblumen (Metastasen). Normalerweise finden sich unter 1% Krebsstammzellmarker in Tumorarten, die weniger aggressiv als das Pankreaskarzinom sind. Beim Pankreaskarzinom sehen wir jedoch bis zu 10% und mehr davon. Daher scheint das Pankreaskarzinom sehr viele Krebsstammzellen zu haben und wir vermuten, dass dies mit ein Grund sein könnte, warum dieser Tumor so aggressiv ist.

 

Unsere Daten sind vielversprechend, aber viele, zunächst positive Daten, die im Labor oder in Tiermodellen gewonnen werden, lassen sich so leider nicht immer direkt  auf den Mensch übertragen. Daten aus Tiermodellen lassen jedoch gute Rückschlüsse auf den Wirkmechanismus zu. Klarheit über die Wirkung von Sulforaphan bei Patienten mit einem Pankreaskarzinom wird erst die Klinische Studie bringen, die wir gerade initiieren. Dies ist viel Arbeit und wir müssen erst die gesetzlich geforderten bürokratischen Schritte bewältigen, bevor Patienten in die Studie aufgenommen werden können. Allem voran fehlt es momentan noch an der notwendigen Finanzierung.


Unsere Ergebnisse werden durch epidemiologische Studien am Menschen unterstützt. In diesen Studien wurden Eßgewohnheiten größerer Menschengruppen über Jahre mit der Entstehung von Krebs und dessen Voranschreiten verglichen. Einige der Studienergebnisse sind im Folgenden kurz zusammengefasst:

Blasenkrebs: das Vorkommen wurde bei 50.000 Beschäftigten des Gesundheitswesens über 10 Jahre beobachtet. 252 Menschen aus dieser Gruppe bekamen Blasenkrebs. Das Risiko verringerte sich bei 5 oder mehr Portionen pro Woche von Nahrungsmitteln aus der Familie der Kreuzblütlern und insbesondere an Brokkoli und Kohl pro Woche um 50%.

Brustkrebs: in einer Studie aus China wurde beobachtet, dass das Brustkrebsrisiko um die Hälfte geringer ist, wenn häufig Kohl auf dem Speiseplan steht - unabhängig vom Sojaverzehr. Aus einer schwedischen Studie mit 5000 Frauen geht hervor, dass der Konsum von 1-2 Mahlzeiten von Kreuzblütlern/Tag das Risiko für Brustkrebs um 40% senkt.

Prostatakrebs: hier wurde gefunden, dass ein häufiger Verzehr von Nahrungsmitteln aus der Familie der Kreuzblütler und insbesondere von Brokkoli und Blumenkohl (1 x wöchentlich und häufiger), das Risiko einer Metastasierung eines bereits vorhandenen Prostatakarzinoms verringert. Häufiger Genuß von Spinat hatte ähnlich gute Effekte, wenngleich weniger signifikant als die von Kreuzblütlern. In dieser hochrangig publizierten Studie (Kirsh et al., Journal of the National Cancer Institute 2007, Vol. 99, 1200) war Kohl sogar wirksamer als Tomaten. Dies ist bemerkenswert, da das Lycopen aus Tomaten wiederholt als besonders effektiv gegen Prostatakrebs angepriesen wurde.

 

Diese Ergebnisse zeigen, dass Obst und Gemüse in der Ernährung eine Schlüsselrolle bei der Vorbeugung gegen Krebs spielen und dass dabei bestimmte Gemüsesorten aus der Familie der Kreuzblütler eine besondere Rolle zukommt.

Eine Ernährungsempfehlung für Patienten ist schwierig und Sie sollten unsere folgenden Überlegungen auf alle Fälle mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen. Wir sind Grundlagenforscher und dürfen keine ärztlichen Ratschläge geben. Vorbeugend sollte ein Kopf Brokkoli/Blumenkohl pro Woche genügen. Senf, Kresse, Rettich, Meerettich, Radieschen und Rapsöl sollten ebenfalls häufig auf dem Speiseplan stehen. Bei Patienten mit einem Pankreaskarzinom sollte man annehmen, dass soviel wie möglich dieser Nahrungsmittel einen Effekt zeigen könnten. Da niemand über längere Zeit jeden Tag einen ganzen Kopf Brokkoli verspeisen möchte, ist eine gute Alternative der Verzehr von Brokkolisprossen. Diese enhalten 20-100 x soviel Sulforaphan wie ausgewachsener Brokkoli. Man bekommt diese Sprossen in Feinkostläden, Bioläden und manchmal auch im Supermarkt. In einer Keimschale kann man sich Brokkolisprossen auch selbst daheim auf der Fensterbank ziehen. Nahrungsergänzungsmittel mit Glukosinolat/Sulforaphan sind ebenfalls im Handel erhältlich.

 

Für unsere Klinische Studie haben wir einen Schrot aus gefriergetrockneten Brassicakeimlingen (Grünkohl, Brokkoli, Rosenkohl) vorgesehen, welche auf einen besonders hohen Gehalt an Glukosinolat hin gezüchtet wurden. Hiervon sollen die Patienten täglich einen Teelöffel des gefriergetrockneten Schrots in Speisen oder Getränke eingerührt zu sich nehmen. Die Konzentration der Inhaltsstoffe in diesem Brassicaschrot ist kontrolliert und entspricht pro Teelöffel etwa einem Brokkolikopf. Ein Standard-Brokkoli-Kopf a 500 g aus dem Supermarkt enthält ca. 55 mg Glukosinolat/Sulforaphan. Ein gefriergetrockneter Extrakt solcher Sprossen mit besonders hohem und kontrolliertem Gehalt an Sulforaphan lässt sich z.B. von der Firma Agrinova ( www.agrinova.biz) beziehen. Tabletten gibt es z.B. bei der Firma Supersmart (www.supersmart.com).

Zubereitung der Brassica-Gemüse: Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler werden am besten roh verzehrt. Sie sollten so kurz wie möglich gekocht werden, da sich die gut wasserlöslichen Glukosinolate im Kochwasser lösen. Außerdem zerstört Kochen das Enzym Myrosinase, welches Glukosinolat in Sulforaphan umsetzt. Aus dem Kochwasser empfiehlt es sich daher eine Soße zu zubereiten und mit dem Gemüse zusammen zu servieren. Myrosinase ist nicht nur im Gemüse, sondern auch in der gesunden Darmflora enthalten, sodass Glukosinolat trotz Kochen auch im Körper in Sulforaphan umgesetzt werden kann. Vorsicht ist bei Patienten mit einer geschädigten Darmflora geboten: hier kann Glukosinolat eventuell nicht effizient in Sulforaphan umgesetzt werden, da die Myrosinase im Darm in zu geringer Konzentration oder gar nicht vorhanden sein könnte. Dämpfen oder kurzes Braten im WOK sind ebenfalls gute Alternativen, um Kohl zu zubereiten.


Außer Gewächsen aus der Familie der Kreuzblütler gibt es noch viele andere Nahrungsmittel, deren chemopräventive Wirkung gegen Krebs wissenschaftlich bestätigt wurde. Die bekanntesten davon sind in der folgenden Liste zusammengestellt. Es kann nicht schaden, auch diese Lebensmittel mit in den Speiseplan aufzunehmen.


Nahrungsstoffe, die chemopräventiv gegen Krebs sind – wissenschaftlich nachgewiesen:

 

PFLANZEN-FLAVONOIDE:

    * Apigenin z.B. aus Zitrusfrüchten (Orangen, Grapefruit, Zitrone, Mandarinen)
    * Qercetin z.B. aus Apfel, Granatapfel, Zwiebeln, Schnittlauch, Grünkohl, Schwarze Johannisbeeren, Brombeeren; wirkt auch als Antihistamin, antientzündlich, antithrombotisch, gegen hohen Blutdruck
    * Baicalin aus traditioneller chinesischer Medizin
    * Wogonin aus traditioneller chinesischer Medizin

VERSCHIEDENES:

    * Resveratrol z.B. aus Kernen von roten Trauben (Rotwein, Traubenkernöl)
    * Lycopin z.B. aus Tomaten, Karotten
    * Isothiocyanat, Sulforaphan z.B. aus Brokkoli, Brokkoli-Sprossen, Blumenkohl, Rosenkohl, sonstiger Kohl, Kresse, Rettich, Meerettich, Senf, Rapsöl
    * Inositol-Hexaphosphat (Phytinsäure) z.G. aus Vollkornprodukten/Brot, Nüssen)
    * Kurzkettige Fettsäuren: entstehen bei intakter Darmflora, deren Funktion durch Probiotika gestärkt werden kann (Actimel®, Yakult® u.a.)
    * Omega-3-Fettsäuren, z.B. in speziellen Margarinen, Öl, Lachs, Thunfisch, Hering)
    * Selen, z.B. in Fleisch, Wurst, Eiern, Fisch, Vollkorn, Kartoffeln und auch Brokkoli
    * Indol-3-carbinol (Wachstumshormon/Antioxidans) z.B. aus Brokkoli, Rosenkohl, Blumenkohl, sonstiger Kohl, Knoblauch, Meerettich, Zwiebeln
    * Tanine, Ellaginsäure (Granatapfel, Beeren)
    * Capsaicin (scharfe Paprika, Peperoni)
    * Curcumin (Gewürz aus der Gelbwurz)
    * Emodin (Anthraquinon, z.B. aus Faulbaumrinde)
    * Ginseng (chinesische Pflanze)
    * Ginko (Ginko Biloba Baum)
    * Ingwer
    * Weidenrinde
    * Aloe Vera
    * Arnika
    * Süßholzwurzel
    * Hamamelis
    * Kamille
    * Silimarin aus Mariendistel/Artischocke: Leberschutzpräparat
    * Melatonin

Produkt- und Markennamen sind Warenzeichen der jeweiligen Hersteller, die Rechte der Rechteinhaber werden ausdrücklich anerkannt.Die Markennamen dienen nur zur Typenbeschreibung.

Bei Nennung erwerbbarer Produkte handelt es sich nur um beispielhafte Aufzählung, die nicht abschließend ist.

 

Literaturempfehlung:

 

Krebszellen mögen keine Himbeeren. Nahrungsmittel gegen Krebs, von Prof. Dr. med. R. Beliveau, Dr. med. Denis Gingras. Kösel Verlag, broschiert - 19. September 2008, EUR 19,95.

 

Himbeeren mögen keine Krebszellen: Das Kochbuch: Schmackhafte Rezepte fürs Immunsystem, von  Prof. Dr. med. R. Beliveau, Dr. med. Denis Gingras, Hanna van Laak. Kösel Verlag, broschiert - 16. September 2008, EUR 19,95.

 

Spendenaufruf zur Finanzierung der geplanten Patientenstudie Brokkoli bei gastrointestinalen Tumoren:

Die geplante Klinische Studie zur Wirkung von Glukosinolat/Sulforaphan wird über eine Million EUR kosten. Dieses Geld steht uns momentan nicht zur Verfügung. Eine solche Studie ist jedoch zur künftigen effektiveren Behandlung von Patienten sehr wichtig. Deshalb trägt Ihre Spende zur schnellstmöglichen Durchführung bei.

Heidelberger Stiftung Chirurgie
Stichwort “Brokkoli”

Deutsche Bank

Kontonummer: 08 02 025

BLZ: 672 700 03
stiftung.chirurgie@med.uni-heidelberg.de




Mit den besten Wünschen,

Ingrid Herr

 

Prof. Dr. rer. nat. Ingrid Herr
Experimentelle Chirurgie
AG Molekulare OnkoChirurgie
Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg
Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Markus W. Büchler
Im Neuenheimer Feld 365
69120 Heidelberg


Tel. 06221/56-37123
Fax 06221/56-6119
e.Mail: i.herr@dkfz.de
www.klinikum.uni-heidelberg.de/MOC
Sekretariat Gerda Drexler
Tel. 06221/56-5147, gerda.drexler@uni-heidelberg.de

Geri

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Chili, Brokkoli, Tomaten beugen Krankheiten vor
« Antwort #12 am: 21. Juli 2011, 15:21 »
Chili und Tomaten beugen Krankheiten vor

Mit bewusstem Kochen das seelische und körperliche Wohlbefinden heben – dies wollte die bekannte Spitzenköchin Sohyi Kim schon immer. In Zusammenarbeit mit Astellas Pharma ist dies gelungen. Sohyi Kim präsentierte ihr neues Kochbuch „Chili küsst Tomate“ und bekochte bei der Buchpräsentation Besucher und Mediziner höchstpersönlich.

Speziell Menschen mit chronischen Schmerzen sowie Prostatakrebs können von den Rezepten profitieren. Der Urologe Univ.-Doz. Dr. Stephan Madersbacher strich den Wert von Tomaten als Heil- und Präventionsbehelf beim Prostatakarzinom hervor. „Tomaten sind reich an Lycopin und Betakarotin. Beide Substanzen schützen die Integrität der Zelle, was die Bildung von Karzinomen erschwert.“ In Studien konnte gezeigt werden, dass Männer mit einer tomatenreichen Ernährung ein vermindertes Risiko aufweisen, an Prostatakarzinom zu erkranken.

Chilischoten enthalten den heilsamen Wirkstoff Capsaicin, der ein altbekannter Schmerzkiller ist. Auf die Haut aufgetragen, kann Capsaicin helfen, periphere neuropathische Schmerzen zu behandeln. „An weiteren medizinischen Nutzungsmöglichkeiten von Capsaicin und Chili wird laufend geforscht“, so Univ.-Prof. Dr. Rudolf Likar, Vorstand der Abteilung für Anästhesiologie und allgemeine Intensivmedizin am Klinikum Klagenfurt.

Dank des neuen Kochbuchs „Chili küsst Tomate“ haben nun alle Menschen die Möglichkeit, sich auf schmackhafte Weise die heilsamen Kräfte der Tomate und der Chilischote zunutze zu machen.

Erhältlich ist „Chili küsst Tomate“ in Kims Lokalen sowie über ihre Homepage www.kimkocht.at. Der Preis beträgt 22€. Der Kauf des Buches unterstützt das karitative Projekt „Neuer Wind“.


http://urologie.universimed.com/artikel/chili-und-tomaten-beugen-krankheiten-vor

Jutta

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HEUTE Brokkoli, aber auch Lauch, Kohl, Granatapfel, Curcuma ..........
« Antwort #13 am: 18. Oktober 2012, 14:35 »


Brokkoli diese Woche um nur 0,59 Euro, beim Penny, möglichst viel einige Tage essen und trinken; siehe Beiträge!

Lauch, Brokkoli, Kohl, Granatapfel, Curcuma .......... sind laut ESMO Krebskongress in Wien DIE Hilfen gegen Krebs!!!   siehe Beiträge!