Autor Thema: 5.3.12, 10h, Wien, PK.: ÄrztInnen stehen der e-Medikation positiv gegenüber  (Gelesen 640 mal)

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Gitti

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Gesundheit/Wien/Termin/Studie/Ärzte/Umfrage/Patienten
2012-02-29 / 13:50:52 / Hauptverband der österr. Sozialversicherungsträger
Einladung zum Pressegespräch: GFK-Mehrthemenumfrage bei Praktikern und Internisten: ÄrztInnen stehen der e-Medikation positiv gegenüber
 

   Wien (OTS) - Im Rahmen einer repräsentativen Mehrthemenumfrage
erhob GfK Austria rund um den Jahreswechsel die Haltung von insgesamt
200 niedergelassenen ÄrztInnen zu aktuellen Fragen der
Gesundheitspolitik. Österreichs ÄrztInnen stehen der e-Medikation
dabei durchaus positiv gegenüber. Sie sehen darin ein wichtiges
Abstimmungs-  und Informationsinstrument im Interesse ihrer
PatientInnen. Die Studie zeigt auch, dass die Ärzteschaft im
Bereich der Medikamente den Sanierungskurs der Kassen durch ihr
Verschreibungsverhalten mitträgt. VertreterInnen der Medien sind am
Montag, 05. März herzlichst zur Präsentation der Ergebnisse
eingeladen.
~
Pressegespräch: GFK-Mehrthemenumfrage bei Praktikern und Internisten:
ÄrztInnen stehen der e-Medikation positiv gegenüber

 Teilnehmer:
 Prof. Dr. Rudolf Bretschneider
 (GfK Austria, Geschäftsführer)
 Dr. Hans Jörg Schelling
 (Hauptverband, Vorsitzender des Verbandsvorstandes)
 DI Volker Schörghofer
 (Hauptverband, stv. Generaldirektor)
 
 Bitte teilen Sie uns baldigst Ihr Kommen mit.
 Fax-Nr.: 01 71710176, E-Mail: evelina.fuhrmann@gfk.com

 Datum:   5.3.2012, um 10:00 Uhr
 Ort:     Marktforschungsinstitut GfK-Austria Gerlsaal 1.Stock
          Ungargasse 37, 1030 Wien

~
Rückfragehinweis:
   GfK Austria
   Ungargasse 37, 1030 Wien                                   
   Evelina Fuhrmann
   Tel.: 01 71710178
   Email: evelina.fuhrmann@gfk.com
   www.gfk.at
   Hauptverband d. österreichischen SV-Träger
   1031 Wien, Kundmanngasse 21                                   
   Dieter Holzweber
   Tel.: 01 71132 1120
   Fax: 01 71132 3785
   Email: dieter.holzweber@hvb.sozvers.at
   www.sozialversicherung.at
Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/103/aom
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0234    2012-02-29/13:50
291350 Feb 12

                  
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Soziales/Behinderte/Senioren
2012-02-29 / 14:22:58 / Lebenshilfe Österreich
Lebenshilfe: Aktives Altern für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung fördern!
 

   Wien (OTS) - Europäisches Jahr für aktives Altern: Lebenshilfe
Präsident Germain Weber fordert Inklusions-Konzepte für älter
werdende Menschen mit Beeinträchtigungen

 "Das Jahr des aktiven Alterns bietet die Startmöglichkeit,
personenzentrierte Angebote für Personen mit intellektueller
Beeinträchtigung zu schaffen oder zu verbessern", stellt
Lebenshilfe-Präsident Germain Weber anlässlich der Auftakttagung zum
europäischen Jahr fest und mahnt die Verbesserung der rechtlichen
Rahmenbedingungen ein: "Es braucht Rechtssicherheit für Leistungen
aus der Behindertenhilfe auch im Alter, ausreichende Finanzierung von
Leistungen für Wohnen und von Leistungen für Tagesgestaltung, für die
Freizeit u ...
                  
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e-Medikation nun rasch in den Regelbetrieb überführen
« Antwort #1 am: 11. März 2012, 01:49 »
e-Medikation nun rasch in den Regelbetrieb überführen
Utl.: GfK-Studie: "Saftige Ohrfeige" für Ärztekämmerer durch deren eigene Mitglieder

   St. Pölten (OTS) - "Saftiger hätte die Ohrfeige für die
Funktionäre der Ärztekammern zum Thema e-Medikation nicht ausfallen
können", stellt Dr. Gerald Bachinger, NÖ Patientenanwalt, zu den
Ergebnissen einer GfK-Eigenstudie bei niedergelassenen
Allgemeinmedizinern und Internisten zum Thema e-Medikation fest.

   Vor rund 10 Monaten startete der gemeinsam von Ärzten, Apothekern
und der Sozialversicherung getragene Pilotversuch. Und seit diesem
Zeitpunkt agitieren die Funktionäre der Ärztekammern gegen dieses
Projekt und versuchten in der Öffentlichkeit den Eindruck zu
erwecken, dass die Ärzteschaft geschlossen die e-Medikation ablehnen
würde.

   Aus der Sicht der Patienten ist es überaus erfreulich, dass "an
der Front" - so Bachinger, offenbar ein völlig anderes Meinungsklima
herrscht. Denn eine klare Mehrheit der Ärzte ist für eine
elektronische Erfassung der Medikationsliste von Patienten und sieht
in ihr ein unentbehrliches Hilfsmittel, um dem Patienten noch mehr
Sicherheit bei der Zusammenstellung der Medikation bieten zu können.
Bachinger: "Es spricht für Österreichs Ärzte, dass sie die Interessen
ihrer Patienten wahren und sie sich in der Beurteilung von wichtigen
Hilfsmitteln nicht vom hysterischen Wahlkampfgetöse innerhalb ihrer
Interessenvertretung beeinflussen lassen. Die Heilung suchenden
Patienten vertrauen daher zu Recht ihrem persönlichen Arzt."

   Nachdem sowohl die Ärzteschaft als auch die Bevölkerung insgesamt
ein klares Votum für die e-Medikation abgeben haben, ist laut
Bachinger nun die Politik am Zug. Sie muss rasch vernünftige
gesetzliche Rahmenbedingung für den Regelbetrieb der e-Medikation
schaffen. Je schneller dies geht, desto mehr Patienten können vor den
Folgen oft  lebensbedrohlicher  Wechselwirkungen von Arzneimitteln
bewahrt werden, so Bachinger abschließend.

Rückfragehinweis:

~
   Dr. Gerald Bachinger
   NÖ Patientenanwalt
   NÖ Patienten- und Pflegeanwaltschaft
   Rennbahnstrasse 29; Tor zum Landhaus, 3100 - St. Pölten
   Tel.: +43 (0)2742/90 05-15575
   Mob: +43 (0)676/812 15575
   Fax: +43 (0)2742/90 05-15660

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E-Medikation: Schlecht aufgesetzt und mangelhaft pilotiert
« Antwort #2 am: 11. März 2012, 02:01 »
06.03.2012
E-Medikation: Schlecht aufgesetzt und mangelhaft pilotiert
Steinhart: Ergebnisse schönzureden ist wenig zielführend

Wien (OTS)- „Als realitätsfremde Wunschvorstellung“ bezeichnet der Obmann der Kurie niedergelassene Ärzte und Vizepräsident der Ärztekammer für Wien, Johannes Steinhart, die Ergebnisse der gestern, Montag, von GfK und Vertretern des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger präsentierten Umfrage, die der Ärzteschaft eine positive Haltung in Sachen E-Medikation attestiert.

Die Ergebnisse einer Befragung von 200 Ärztinnen und Ärzten würden keinerlei Parallelen zur Praxis aufweisen: „Die uns vorliegenden Zahlen aus der Pilotphase der E-Medikation sprechen eine andere – und deutliche – Sprache“, so Steinhart. Von geplanten 250 Medizinern hätten bekanntlich nur etwas mehr als 80 beim Pilotprojekt E-Medikation mitgemacht. „Von einer positiven Einstellung der Ärzteschaft kann hier wohl kaum die Rede sein“, betont der Kurienobmann.

Auch das bescheidene Interesse der Patienten am Pilotprojekt zeigt Steinhart zufolge deutlich, dass der Hauptverband mit seiner Einschätzung, wonach die Patienten eine hohe Erwartung an die Medikamentenerfassung hätten, weit daneben liege. „Ich darf die Herrschaften vom Hauptverband daran erinnern, dass sie in den E-Medikations-Pilotregionen 50.000 mitwirkende Patienten angestrebt haben. Bei 8000 unterzeichneten Einverständniserklärungen dürften die Erwartungen der Patienten wohl kaum so hoch gewesen sein, wie behauptet.“

Amüsiert zeigt sich der Vizepräsident auch darüber, dass der Hauptverband die Ärztekammer in Sachen E-Medikation gerne als „Verhinderin“ anprangert: „Die Ärztekammer war nicht diejenige, die aufgrund von fehlenden Ausschreibungen zweimal zu hohen Geldstrafen verurteilt wurde und somit das ganze Pilotprojekt massiv gefährdet hat – das geht auf die Kappe des Hauptverbands.“ Nun mit Studien an die Öffentlichkeit zu gehen, die der E-Medikation ein gutes Zeugnis ausstellten, sei für Steinhart ein „reines Ablenkungsmanöver vom Misserfolg und schlechten Projektmanagement des Pilotprojekts.“

Auch die Behauptung des Hauptverbands-Vorsitzenden Hans Jörg Schelling, wonach die Ablehnung der E-Medikation und des geplanten ELGA-Gesetzes wahlkampfbedingt sei, weist Steinhart scharf zurück. Der Vizepräsident erinnert in diesem Zusammenhang an die Befragung der Wiener Ärztekammer, bei der sich von mehr als 3300 Ärztinnen und Ärzten 95 Prozent gegen das ELGA-Gesetz in der vorgelegten Form ausgesprochen haben. Steinhart: „Wir haben unsere Standpunkte klargemacht – die Ärztekammerwahlen werden an unseren Forderungen nichts ändern. Solange ELGA und die E-Medikation nicht verfassungskonform aufgesetzt sind, wird die Ärzteschaft geschlossen ihre Zustimmung nicht geben.“

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Medikamentensicherheit: Wechselwirkungen dramatisch

Apothekerkammer-Präsident Burggasser fordert sofortige Einführung der e-Medikation


Wien (OTS) - Die Zahl der täglich einzunehmenden Medikamente
steigt mit dem Alter naturgemäß an. Fast zwei Drittel der abgegebenen
Arzneimittelpackungen gehen an Senioren, die häufig Medikamente
miteinander kombinieren müssen. Dabei kann es oftmals zu
unerwünschten und teils gefährlichen Neben- und Wechselwirkungen
kommen. Die Apothekerschaft warnt vor dem unsachgemäßen Gebrauch von
Medikamenten. Präsident Burggasser fordert die sofortige Einführung
der e-Medikation, um die Medikamentensicherheit zu erhöhen. Ein
Besuch in der Apotheke kann somit Leben retten.
Gesundheitsmarkt: Gefährliche Entwicklungen

Die Begehrlichkeiten des vermeintlich schnellen Geschäfts mit
Medikamenten sind groß. Internetunternehmen beliefern Österreich per
Versand mit Arzneimitteln, online-Ärzte verordnen Rezepte ohne
persönliches Gespräch und Supermärkte setzen auf das neue
Geschäftsmodell "Gesundheit". Dabei bleibt eines auf der Strecke: Die
Medikamentensicherheit. Das Finanzministerium gibt in seinem
aktuellen Produktpirateriebericht bekannt, dass alleine der
österreichische Zoll im Jahr 2011 exakt 41.589 gefälschte Medikamente
sichergestellt hat, das ist mehr als doppelt so viel als noch im Jahr
zuvor. Österreich steht nun an einem Scheideweg: Medikamente gezielt
und bewusst so einsetzen, dass sie optimal wirken oder Medikamente
ohne Beratung an jeder Straßenecke. Die größte gesundheitliche Gefahr
bei der unkontrollierten Abgabe von Medikamenten sind die dramatisch
unterschätzten Wechselwirkungen. "Denn wer braucht Medikamente? In
erster Linie Senioren. 36 Prozent aller über 60-jährigen in
Österreich nehmen mehr als neun verschiedene Medikamente", warnt
Univ.Prof. Mag. Dr. Eckhard Beubler, ehem. Vorstand am Institut für
Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Medizinischen
Universität Graz. Hier sind Wechselwirkungen vorprogrammiert. Bei
fünf Medikamenten treten laut Studien mit fünfzigprozentiger
Sicherheit eine Interaktion oder Nebenwirkung ein, bei acht mit
hundertprozentiger Sicherheit.
Wechselwirkungen dramatisch

Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln können schwere bis
tödliche Folgen nach sich ziehen. In Deutschland spricht man von
20.000 Arzneimittel-Toten pro Jahr.
Gerade auch im Bereich der rezeptfreien Medikamente (OTC-Präparate)
können bei geläufigen Schmerzmitteln mit den Wirkstoffen
Acetylsalicylsäure, NSAR (nicht steroidale Antirheumatika) oder bei
analgetischen Kombinationspräparaten massive Wechselwirkungen
auftreten. Aber auch Protonenpumpenhemmer, Johanniskrautpräparate und
Ginkgopräparate verursachen gesundheitliche Probleme, wenn sie falsch
kombiniert werden. In der Apotheke gibt der fachkundige Apotheker im
Rahmen eines Beratungsgesprächs wichtige Hinweise, wie diese
Wechselwirkungen vermieden werden können oder empfiehlt alternative
Präparate.
Studie: Senioren bevorzugen die Apotheke

Beratung in der Apotheke nimmt speziell für Senioren einen
wesentlichen Stellenwert ein. Laut einer Studie von Karmasin
Motivforschung (n=400 telefonische Interviews mit ÖsterreicherInnen
über 60 Jahren, Erhebungszeitraum: 7.-10.5.2012) nehmen 41 Prozent
der Senioren zumindest einmal pro Monat Beratung in der Apotheke in
Anspruch. 77 Prozent schätzen an der Apotheke vor allem die
Möglichkeit in einem persönlichen Gespräch individuelle Fragen
stellen zu können. Die Apotheke vermittelt somit für 85 Prozent ein
Gefühl der Sicherheit im Vergleich zu anderen Bezugsstellen von
Medikamenten. Ein Drogeriemarkt, der rezeptfreie Medikamente
anbietet, könnte daher eine Apotheke nicht ersetzen. Individuelle
Beratung spielt auch in Hinblick auf Wechselwirkungen eine große
Rolle. Knapp drei Viertel (74 Prozent) der Befragten geben an, sich
beim Kauf von Medikamenten aktiv über Wechselwirkungen zu
informieren.
Die Blutung als gefährlichste Neben- bzw. Wechselwirkung

"Die häufigste, gefährliche Arzneimittel- Neben- bzw.
Wechselwirkung ist die Blutung", so Beubler. Drei Viertel aller
Arzneimittel bedingten Todesfälle sind auf Blutungen zurückzuführen.
(Der arzneimittelbedingte Todesfall liegt immerhin an fünfter Stelle
hinter Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebserkrankung und
Lungenerkrankung.) Dem entsprechend sind Arzneimittel mit Wirkung auf
die Blutgerinnung auch im Zusammenhang mit OTC-Medikation besonders
zu beachten. Es sind dies vor allem Acetylsalicylsäure (ASS) und
andere NSAR (Schmerzmittel), Antidepressiva, Protonenpumpenhemmer
(Magenschutz) und u.U. Ginkgopräparate (Durchblutung). Viele von
diesen Medikamenten sind rezeptfrei und auf der "Wunschliste" der
Drogerie- und Supermärkte.
Apotheker für mehr Medikamentensicherheit

Die Apothekerschaft geht nun den Schritt nach vorn und warnt vor
den bedenklichen Entwicklungen. Noch gibt es in Österreich keine
Medikamentenfälschung in den Apotheken, noch können wir auf Grund
unserer hohen Beratungsfunktion arzneimittelbezogene Erkrankungen in
Zaum halten. Allerdings stehen wir nun in Österreich an einer
Wegkreuzung: Denn die Arzneimittelsicherheit muss weiter verbessert
und erhöht werden und nicht durch unkontrollierte Abgabe vermindert.
"Die zahlreichen Beispiele zu unterschätzten Wechselwirkungen, zu
fehlgeschlagenen Deregulierungsmaßnahmen lassen uns aufhorchen:
Weniger Arzneimittelsicherheit, weniger Kundenzufriedenheit, weniger
Versorgungssicherheit kann doch nicht der Weg für Österreich sein!"
so Mag.pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen
Apothekerkammer
Burggasser fordert e-Medikation

"Ich stehe für mehr Medikamentensicherheit. Ich stehe für
Beratungsqualität in der Apotheke. Jede Apotheke kann den Kunden über
die richtige und korrekte Einnahme seiner Medikamente beraten. Um dem
Problem der Wechselwirkungen allerdings flächendeckend Herr zu werden
fordere ich die sofortige Umsetzung der e-Medikation für die
Sicherheit aller unserer Patienten", engagiert sich Mag.pharm.
Heinrich Burggasser für mehr Medikamentensicherheit. Seit Jahren
werden Software-Lösungen getestet, die Medikamentendaten kombinieren.
Die Apothekerschaft hat von Beginn an mitgearbeitet und mit dem
Arzneimittel-Sicherheitsgurt in Salzburg Pionierarbeit geleistet. "Es
gibt kein gesundheitlich sinnvolles Argument gegen die e-Medikation.
Sie gehört eingeführt und umgesetzt. Wenn die anderen Partner im
Gesundheitssystem nicht mit im Boot sind oder politischer Widerstand
zwischen Parteigrenzen nicht überwunden werden kann, dann werden wir
die e-Medikation mit unseren Möglichkeiten eben wieder alleine
umsetzen", so Burggasser.
Patientenanwalt unterstützt Apothekerinitiative

Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte Österreich,
zeigt sich erfreut über den Vorstoß der Apothekerschaft zu mehr
Medikamentensicherheit. "Die Forderung nach mehr
Medikamentensicherheit ist wichtig und richtig und kommt zum
perfekten Zeitpunkt." Patientensicherheit und Qualität sind die
obersten Anliegen von Bachinger. "Punkto Medikamentensicherheit ist
Feuer am Dach und es ist absolut unverständlich, dass bei der
Umsetzung der e-Medikation soviel Zeit verloren geht. Zeit, in der
die Gesundheit und das Leben der Patienten täglich gefährdet sind."
"Ich finde es großartig, dass sich die Apotheker bereit erklären, die
e-Medikation im Ernstfall auch alleine umzusetzen. Aus einem sehr
erfolgreichen Projekt der französischen Apotheker wissen wir, dass
auch ein Alleingang der Apotheker für die Patienten sinnvoll ist," so
Bachinger.
Apotheken klären über Wirkung und Risiken auf

In den über 1.310 Apotheken in Österreich kann jeder Patient
kontrollieren lassen, ob und wie die einzunehmenden Medikamente
kombinierbar sind. Die Beratungskompetenz der 5.700 Apothekerinnen
und Apotheker ist eine der zentralen Leistungen und sollte unbedingt
auch in Bezug auf Arzneimittelwechselwirkungen in Anspruch genommen
werden.

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"Senior" Kohl: Studie bestätigt Wirksamkeit von E-Medikation.
« Antwort #4 am: 11. Mai 2012, 19:22 »


Khol: Es gibt keinen Grund, ELGA und E-Medikation weiter zu verzögern!
Studie bestätigt Wirksamkeit von E-Medikation. Und lt. zweiter Studie wollen 80% der Senioren E-Medikation sofort umgesetzt haben.

Wien (OTS) - "Die Sache ist ganz einfach: Wissenschafter der
Med-Uni Wien zeigen in ihrer Überprüfung des Pilotprojekts
E-Medikation, wie vielen Menschen es besser gehen könnte, wenn es
ELGA flächendeckend gäbe. Und die aktuelle Meinungsumfrage von
OEKONSULT hält fest: 80% der Seniorinnen und Senioren wollen, dass
E-Medikation umgehend eingeführt wird. Ein weiteres Mal halte ich
daher fest: Die Blockade von E-Medikation und auch ELGA ist endlich
zu beenden", erklärt NR-Präs.i.R. Univ.-Prof. Dr. Andreas Khol,
Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes und amtsführender
Präsident des Seniorenrates.

"E-Medikation ist ein wichtiger Teil von ELGA. Es ist
unverständlich, warum der entsprechende Gesetzesentwurf noch immer
gebremst wird. Alle Einwände sind bei gutem Willen ausräumbar und
auch die Ärztekammerwahlen sind geschlagen. Wir Senioren haben kein
Verständnis mehr für weitere Verzögerungen und werden daher auch vor
aktionistischen Maßnahmen nicht zurückschrecken", stellt Khol
abschließend klar.

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Pilotprojekt E-Medikation: Noch langer Weg bis zum Rollout
Szekeres: "Erste Ergebnisse sind mit Vorsicht zu genießen"

Wien (OTS) - Verhalten reagiert die Ärztekammer für Wien auf die
gestern, Donnerstag, vom Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger vorgestellten Evaluierungsergebnisse des
Pilotprojekts E-Medikation. Der Präsident der Wiener Ärztekammer,
Thomas Szekeres, plädiert für eine "genaue Analyse der Ergebnisse
unter Einbeziehung aller Projektpartner" und sieht vor allem bei der
mangelnden Benutzerfreundlichkeit Verbesserungspotenzial.****

Szekeres stellt nicht nur die wenig zufriedenstellende
Bereitschaft der Patienten, sich am Pilotprojekt zu beteiligen,
infrage, sondern kritisiert auch den hohen Zeitaufwand, den die
Handhabung des Systems für Ärztinnen und Ärzte im Praxisalltag mit
sich bringt. "Die Kolleginnen und Kollegen arbeiten bereits mit
praktikableren Interaktionsprogrammen und Warnsystemen. Bevor man
einen Rollout der E-Medikation andenkt, muss auf jeden Fall
gewährleistet sein, dass das System die Ärztinnen und Ärzte
unterstützt und keinen zusätzlichen Mehraufwand bedeutet", so der
Ärztechef.

Der Vizepräsident und Kurienobmann der niedergelassenen Ärzte,
Johannes Steinhart, zeigt sich über die plötzlich präsentierten
Evaluierungsergebnisse überrascht: "Die Wiener Ärztekammer wurde als
Pilotprojektpartner vorab nicht über den Bericht informiert, auch die
Detailergebnisse der Evaluierung sind uns noch nicht bekannt."
Zwtl.: Anspruch auf Freiwilligkeit

Den Plan des Hauptverbands, dass Ärztinnen und Ärzte zur Teilnahme
an der E-Medikation verpflichtet werden sollen, kritisiert die
Ärztekammer ebenso wie das vorgesehene Opt-out für die Patienten. Wie
auch bei ELGA sprechen sich die Ärztevertreter bei der E-Medikation
für Freiwilligkeit, sprich ein Opt-in, aus. In diesem Punkt bestätige
der Evaluierungsbericht die Forderung der Ärztevertreter.
"Medikationsdaten von Patienten automatisch in das System
einzuspeisen, halte ich datenschutzrechtlich für ein Fiasko. Die
Patienten müssen sich von sich aus für eine Teilnahme am System
entscheiden können", verlangt Steinhart.

Um die Ergebnisse der Pilotstudie zu analysieren und Mängel
rechtzeitig vor einem Rollout zu beheben, lädt Szekeres die
Projektpartner zu einer breiten Diskussionsrunde ein. Denn relevante
Fragen wie Datenschutz, Patientenbereitschaft, aktueller
Informationsfluss und tatsächliche Einsparungsmöglichkeiten sowie das
Hauptziel, nämlich die Verhinderung von Kontramedikationen, seien
ernsthaft auf den Prüfstand zu legen. "Das Thema E-Medikation ist zu
wichtig und aus medizinischer Sicht zu diffizil, um ohne vorherige
kritische Analyse ohne Weiteres umgesetzt zu werden", so Szekeres
abschließend. (ec)

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OEKONSULT Umfrage: 80% der Generation 60plus fordert sofortige Umsetzung der e-Medikation.
Menschen im fortgeschrittenen Alter zum Thema Gesundheit, Medikamentenversorgung und -sicherheit und Beratungsanspruch.

Wien (OTS) - OEKONSULT hat bei SeniorInnen in ganz Österreich in
persönlichen Interviews nachgefragt. (n=631, 21 Fragen, Befragungen
4.-8.Mai 2012)

Die Ergebnisse der Mehrthemenumfrage zeigen, dass sich gerade die
Generation 60plus mit ihrem häufig erhöhten Medikamentenbedarf eine
wesentliche Verbesserung der Medikamentensicherheit wünschen. Auch
bei älteren Menschen rangiert das Internet an dritter Stelle (vor
Arzt/Ärztin und ApothekerIn) als bevorzugte Informationsquelle bei
Medikamentenfragen. Trotzdem gilt die persönliche Beratung als
unverzichtbar.

    72% meinen, durch Lesen des Beipackzettels oder Internetrecherche auf persönliche Beratung nicht verzichten zu wollen.
    75% erachten es als wichtig, bei jeder Medikamentenabgabe eine Prüfung auf etwaige Medikamenten-Wechselwirkung sicherzustellen.
    84% sehen die e-Medikation als "durchaus positiv und wünschenswert"
    80% fordern die umgehende Einführung der e-Medikation in Österreich
    75% widersprechen der Darstellung, die Bürger wären ausreichend in die politische Diskussion zur Gesundheitsreform eingebunden.
    91% betonen die Wichtigkeit des Hausarztes ihres Vertrauens.
    etwa 80% können nicht (vollständig) aufzählen, welche Medikamente sie im vergangenen halben Jahr eingenommen haben.
    74% reklamieren, sie würden von verschreibenden Ärzten nicht ausreichend über allfällige Wechselwirkung dieser Medikamente informiert
    72% bedauern ausdrücklich, dass die Gesetzwerdung der e- Medikation ins Stocken geraten ist.

Alle Zahlen und Grafiken:
http://www.oekonsult.eu/senioren2012_short.pdf

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Hauptverband der Sozialversicherungsträger: "E-Medikation"!
« Antwort #7 am: 11. Mai 2012, 19:28 »


e-Medikation: Wissenschaftliche Evaluierung des Pilotprojekts bestätigt hohen Patientennutzen
Klarer Auftrag zur österreichweiten Umsetzung

Wien (OTS) - Nach den schon äußerst positiven Umfragewerten von
GfK Austria bei Bevölkerung und den niedergelassenen Ärzten geben nun
auch die Wissenschaftler der Medizinischen Universität Wien für die
e-Medikation eine klare Empfehlung ab: Die e-Medikation unter
Einbeziehung aller betroffenen Berufsgruppen und unter
Berücksichtigung des Datenschutzes ist weiter zu verfolgen - und zwar
flächendeckend. Sie wäre zudem bei verpflichtender Beteiligung aller
betroffenen Gesundheitseinrichtungen und Berufsgruppen am
wirksamsten. Für PatientInnen hat für die Teilnahme jedenfalls
Wahlfreiheit zu gelten.
"Die Empfehlungen des heute, Donnerstag, vorgestellten
Evaluierungsberichtes werden in die weitere Umsetzung einfließen",
betont der stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der
Sozialversicherungsträger, DI Volker Schörghofer. "Im Interesse der
Patientensicherheit wird sich die Sozialversicherung - als Anwalt der
Versicherten - weiterhin dafür einsetzen, dass die Politik die
rechtlichen Grundlagen für e-Medikation schafft und die Empfehlungen
des Evaluierungsberichtes in die österreichweite Umsetzung
einfließen."
"Ein gemeinsames Bekenntnis von Bund, Ländern und
Sozialversicherung zur e-Medikation und die enge Zusammenarbeit aller
Beteiligten sind ganz wichtig, das zeigen die Ergebnisse der
Evaluierung. Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei allen
PatientInnen, ÄrztInnen, ApothekerInnen und Krankenanstalten sowie
dem gesamten Team des Pilotprojektes für ihr Interesse und
Engagement", sagt Dr. Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA
GmbH. Herbek weiter: "Bei entsprechenden Rahmenbedingungen kann die
flächendeckende Umsetzung der e-Medikation im Rahmen von ELGA rasch
erfolgen und die schon sehr gute Qualität der medizinischen
Versorgung in Österreich noch weiter verbessert werden."
Von April 2011 bis Dezember 2011 fand das Pilotprojekt zur
e-Medikation in der Region Wels-Grieskirchen (OÖ), im Bezirk Reutte
in Tirol, sowie im 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk statt. Im
Anschluss erfolgte eine unabhängige wissenschaftliche Evaluierung
durch die Medizinische Universität Wien, Zentrum für Medizinische
Statistik, Informatik und intelligente Systeme in Kooperation mit der
Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische
Informatik und Technik (UMIT).
Mit dem Pilotprojekt e-Medikation sollten technische und
organisatorische Erkenntnisse aus der Praxis für eine österreichweite
Umsetzung gewonnen werden. Das inhaltliche Ziel des Pilotprojektes
e-Medikation war, durch die elektronische Unterstützung bei der
Verschreibung von Medikamenten durch ÄrztInnen und der Abgabe der
Arzneimittel in Apotheken einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit
der Patientinnen und Patienten zu leisten. Es wurden einerseits
organisationsübergreifend genaue Informationen zur Medikation zur
Verfügung gestellt ("Medikationsliste"), und andererseits
elektronische Prüfungen auf Wechselwirkungen zwischen den
Medikamenten und eventuelle Doppel- oder Mehrfachverordnungen von
gleichen Wirkstoffen in verschiedenen Medikamenten durchgeführt.
Nun liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluierung vor
und wurden heute allen am Projekt beteiligten Partnern vorgestellt.
Im Gesamtzeitraum des Pilotprojekts e-Medikation hatten sich 8.252
PatientInnen angemeldet, wobei im Evaluierungszeitraum 5.431
PatientInnen, sowie 41 AllgemeinmedizinerInnen, 31 FachärztInnen, 50
Apotheken, 13 AllgemeinmedizinerInnen mit Hausapotheke und 4
Krankenanstalten aktiv teilgenommen haben.
Im Durchschnitt trat bei jedem zweiten Besuch einer PatientIn bei
ÄrztInnen oder ApothekerInnen eine Warnung vor einer Wechselwirkung
auf. Bei jedem sechsten Besuch zeigte das System eine Warnung vor
einer möglichen Überschreitung des Therapieintervalls durch
"Arzneimittelbevorratung" und bei jedem neunten Besuch eine Warnung
vor einer Doppelverordnung. "Zuviel", findet Schörghofer, "klar ist
nun: die e-Medikation ist ein wichtiges und einzigartiges Projekt,
das die Patientensicherheit erhöht und die Qualität von Medikationen
und Behandlungen positiv beeinflusst.
Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Pilotprojekts konnten
wertvolle Ansatzpunkte zur Erhöhung der PatientInnensicherheit, aber
auch zur Minimierung des zeitlichen Aufwandes für ÄrztInnen und
ApothekerInnen gewonnen werden. "Der Pilot war wertvoll: er hat
gezeigt, wie wichtig Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der
Anwender-Software sind - auch wenn hier noch Verbesserungsbedarf
besteht", so Univ.-Prof. DI DDr. Wolfgang Dorda, der Leiter des
Evaluierungsteams. Dorda weiter: "85% der teilnehmenden PatientInnen
fühlten sich bei ÄrztInnen bzw. ApothekerInnen, die am Pilotprojekt
e-Medikation teilnahmen, sicherer. Auch die überwiegende Mehrheit der
im Rahmen der Evaluierung befragten ÄrztInnen und ApothekerInnen
erachten eine vollständige und aktuelle Medikationsliste als positiv
für die PatientInnensicherheit."

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Und was sagt man zum Raucherschutzminister Stöger?
« Antwort #8 am: 11. Mai 2012, 19:30 »



FPÖ-Karlsböck: Weltgesundheitstag - Stöger soll endlich handeln

Wien (OTS) - Den heutigen Weltgesundheitstag nahm
FPÖ-Ärztesprecher NAbg. Dr. Andreas Karlsböck zum Anlass, um über das
vierte Jahr Stöger zu bilanzieren. "Trotz aller Probleme im
österreichischen Gesundheitswesen ist dieses System so stabil, dass
es selbst dieser PPP-Minister (Pleiten, Pech und Pannen) nicht
zerstören habe können",
so Karlsböck. Dennoch sei die Zeit überreif
für Reformen, die Stöger allerdings schuldig bleibe, so Karlsböck.

Angefangen vom ELGA-Flop, dem ungerechten Wartelistenplan, dem
völlig missglückten Gruppenpraxen-Gesetz, der gescheiterten
E-Medikation, der unsozialen Erhöhung der Rezeptgebühr, sei Stöger
nur noch durch mangelnde Führungsstärke bei der EHEC-Krise
aufgefallen, fasste Karlsböck den "Wirkungsradius" des PPP-Ministers
zusammen.

Eine Gesundheitsreform sei Stöger allerdings genauso schuldig
geblieben wie eine Ausbildungsreform oder eine vernünftige
Strukturreform, sagte Karlsböck, dessen Vertrauen in die
Reformfähigkeit des Ministers gegen Null geht.

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Ärztekammer Wawrowsky zu E-Medikation
« Antwort #9 am: 11. Mai 2012, 20:18 »


Ärztekammer zu E-Medikation: Schwere Mängel beheben
Wawrowsky sieht Überdimensionierung - zu hoher Aufwand - geringe Benutzerfreundlichkeit

Wien (OTS) - Einen starken Verbesserungsbedarf des Projektes zur
E-Medikation sieht der Bundesobmann der niedergelassenen Ärzte,
Günther Wawrowsky. Sowohl die wissenschaftliche Evaluierung als auch
eine aktuelle ärztekammerinterne Umfrage unter den Pilotärzten hätten
schwere Mängel bei der Software und auch bei einer
"überdimensionierten" Auslegung des Projektes aufgezeigt. Darüber
hinaus mangle es an Benutzerfreundlichkeit. Der mit der Handhabung
des Systems verbundene Zeitaufwand übersteige das "zumutbare Ausmaß"
erheblich, so Wawrowsky Donnerstag in einer Presseaussendung.

In einer von der Ärztekammer unter den Pilotärzten durchgeführten
Befragung wurde im Weiteren die "Überreagibilität" des Systems
kritisiert. Dadurch komme es zu blockadeähnlichen Zuständen von
Verschreibungen bei trivialen Wechselwirkungen, die von Patienten und
Ärzten im Interesse des vorrangigen Behandlungszieles in Kauf
genommen würden. Wawrowsky: "Bei der Behandlung und Verschreibung von
Medikamenten ist es für den Arzt wichtig, einen raschen und
umfassenden Überblick über die bestehende Medikation bei Patienten zu
erhalten. Wenn diese Liste unverzüglich zur Verfügung steht, dann ist
das hilfreich." Darüber hinausgehende Informationen hätten einen
"sekundären" Informationscharakter.

Wawrowsky warnt vor "überschießenden und verzerrenden"
Interpretationen und plädiert für eine "geordnete und sachliche
Vorgehensweise bei der weiteren Verfolgung des
E-Medikations-Projektes". Der Bundeschef der niedergelassenen Ärzte
hält es nunmehr für erforderlich, die Ärzte bei der weiteren
Umsetzung zentral einzubinden, um das System zu einer "tauglichen
Funktionalität" zu führen. Nur unter Berücksichtigung der "vitalen
Anforderungen der ärztlichen Anwender kann auch das Ziel erhöhter
Patientensicherheit erreicht werden", sagte der hohe Ärztevertreter.
(ms)

Jutta

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e-Medikation - das Risiko bei Medikamente
« Antwort #10 am: 12. Mai 2012, 14:51 »


Wenn der Pillen-Mix zur Gefahr wird

Bei der Einnahme mehrerer Arzneien werden die Wechselwirkungen oft stark unterschätzt, warnt ein Pharmakologe.

Die Gefahr ist vielen Patienten nicht bewusst: Wer blutverdünnende Medikamente mit bestimmten rezeptfreien Schmerzmitteln (z. B. Paracetamol oder nicht steroidale Antirheumatika wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac) in Eigenregie kombiniert, erhöht sein Risiko für lebensgefährliche Blutungen massiv. "Die Kombination von Cumarin (Marcumar) mit einem dieser Schmerzpräparate führt zu einem 13,5-fachen Blutungsrisiko", warnte Freitag der Grazer Pharmakologe Univ.-Prof. Eckhard Beubler, ehem. Vorstand des Instituts für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der MedUni Graz.

Johanniskraut
Sehr problematisch kann aber auch die Kombination spezieller Antidepressiva (SSRI – selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer) mit diesen Schmerzmitteln oder blutverdünnenden Präparaten sein. Denn alle diese Präparate hemmen das Aneinanderheften der Blutplättchen, das vor dem Verbluten schützt. In der Kombination kann sich dieser Effekt allerdings um ein Vielfaches verstärken. "Dies gilt auch für Antidepressiva auf der Basis von Johanniskraut." Ginkgopräparate wiederum hemmen den Abbau von Cumarin – das erhöht die Blutungsgefahr im Gehirn.
Aus diesem Grund sind auch bestimmte Magenschutzpräparate (Protonenpumpenhemmer) nicht ungefährlich: Sie verlangsamen den Abbau anderer eingenommener Arzneien um das Zwei- bis Dreifache. "Das kann für Autofahrer in der Früh lebensgefährlich sein, die am Abend ein Schlafmittel genommen haben."
"Die häufigste gefährliche Arzneimittel-Wechselwirkung ist die Blutung", sagt Beubler. Im Rahmen einer schwedischen Studie wurden 1574 Todesfälle genau untersucht. 49 dieser Menschen (3,1 %) sind an unerwünschten Arzneimittelwirkungen gestorben – zum Großteil an Blutungen.
"Viele Menschen glauben, rezeptfreie Arzneimittel sind Zuckerln", sagt Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer. "Wir müssen deshalb den Spagat zwischen Beratung und richtiger Einnahme schaffen." Er fordere die sofortige österreichweite Einführung der eMedikation – dabei werden alle einem Patienten vom Arzt verschriebenen und zusätzlich von ihm rezeptfrei erworbenen Präparate erfasst und auf Wechselwirkungen geprüft). Allerdings müsse das in einem Pilotversuch verwendete System vereinfacht werden.
Für den Präsidenten der Wiener Ärztekammer, Thomas Szekeres, ist es aber – vor allem wegen der mangelnden Benutzerfreundlichkeit – "noch ein langer Weg" bis zu einer österreichweiten Umsetzung.

Fehler im Spital: Wenn Kalzium mit Kalium verwechselt wird

Weil ein Arzt ............. http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4495763-wenn-der-pillen-mix-zur-gefahr-wird.php

Jutta

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e-Medikation: Wissenschaftliche Evaluierung des Pilotprojekts bestätigt hohen Patientennutzen
Klarer Auftrag zur österreichweiten Umsetzung

Wien (OTS) - Nach den schon äußerst positiven Umfragewerten von
GfK Austria bei Bevölkerung und den niedergelassenen Ärzten geben nun
auch die Wissenschaftler der Medizinischen Universität Wien für die
e-Medikation eine klare Empfehlung ab: Die e-Medikation unter
Einbeziehung aller betroffenen Berufsgruppen und unter
Berücksichtigung des Datenschutzes ist weiter zu verfolgen - und zwar
flächendeckend. Sie wäre zudem bei verpflichtender Beteiligung aller
betroffenen Gesundheitseinrichtungen und Berufsgruppen am
wirksamsten. Für PatientInnen hat für die Teilnahme jedenfalls
Wahlfreiheit zu gelten.
"Die Empfehlungen des heute, Donnerstag, vorgestellten
Evaluierungsberichtes werden in die weitere Umsetzung einfließen",
betont der stellvertretende Generaldirektor im Hauptverband der
Sozialversicherungsträger, DI Volker Schörghofer. "Im Interesse der
Patientensicherheit wird sich die Sozialversicherung - als Anwalt der
Versicherten - weiterhin dafür einsetzen, dass die Politik die
rechtlichen Grundlagen für e-Medikation schafft und die Empfehlungen
des Evaluierungsberichtes in die österreichweite Umsetzung
einfließen."
"Ein gemeinsames Bekenntnis von Bund, Ländern und
Sozialversicherung zur e-Medikation und die enge Zusammenarbeit aller
Beteiligten sind ganz wichtig, das zeigen die Ergebnisse der
Evaluierung. Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei allen
PatientInnen, ÄrztInnen, ApothekerInnen und Krankenanstalten sowie
dem gesamten Team des Pilotprojektes für ihr Interesse und
Engagement", sagt Dr. Susanne Herbek, Geschäftsführerin der ELGA
GmbH. Herbek weiter: "Bei entsprechenden Rahmenbedingungen kann die
flächendeckende Umsetzung der e-Medikation im Rahmen von ELGA rasch
erfolgen und die schon sehr gute Qualität der medizinischen
Versorgung in Österreich noch weiter verbessert werden."
Von April 2011 bis Dezember 2011 fand das Pilotprojekt zur
e-Medikation in der Region Wels-Grieskirchen (OÖ), im Bezirk Reutte
in Tirol, sowie im 21. und 22. Wiener Gemeindebezirk statt. Im
Anschluss erfolgte eine unabhängige wissenschaftliche Evaluierung
durch die Medizinische Universität Wien, Zentrum für Medizinische
Statistik, Informatik und intelligente Systeme in Kooperation mit der
Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische
Informatik und Technik (UMIT).
Mit dem Pilotprojekt e-Medikation sollten technische und
organisatorische Erkenntnisse aus der Praxis für eine österreichweite
Umsetzung gewonnen werden. Das inhaltliche Ziel des Pilotprojektes
e-Medikation war, durch die elektronische Unterstützung bei der
Verschreibung von Medikamenten durch ÄrztInnen und der Abgabe der
Arzneimittel in Apotheken einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit
der Patientinnen und Patienten zu leisten. Es wurden einerseits
organisationsübergreifend genaue Informationen zur Medikation zur
Verfügung gestellt ("Medikationsliste"), und andererseits
elektronische Prüfungen auf Wechselwirkungen zwischen den
Medikamenten und eventuelle Doppel- oder Mehrfachverordnungen von
gleichen Wirkstoffen in verschiedenen Medikamenten durchgeführt.
Nun liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluierung vor
und wurden heute allen am Projekt beteiligten Partnern vorgestellt.
Im Gesamtzeitraum des Pilotprojekts e-Medikation hatten sich 8.252
PatientInnen angemeldet, wobei im Evaluierungszeitraum 5.431
PatientInnen, sowie 41 AllgemeinmedizinerInnen, 31 FachärztInnen, 50
Apotheken, 13 AllgemeinmedizinerInnen mit Hausapotheke und 4
Krankenanstalten aktiv teilgenommen haben.
Im Durchschnitt trat bei jedem zweiten Besuch einer PatientIn bei
ÄrztInnen oder ApothekerInnen eine Warnung vor einer Wechselwirkung
auf. Bei jedem sechsten Besuch zeigte das System eine Warnung vor
einer möglichen Überschreitung des Therapieintervalls durch
"Arzneimittelbevorratung" und bei jedem neunten Besuch eine Warnung
vor einer Doppelverordnung. "Zuviel", findet Schörghofer, "klar ist
nun: die e-Medikation ist ein wichtiges und einzigartiges Projekt,
das die Patientensicherheit erhöht und die Qualität von Medikationen
und Behandlungen positiv beeinflusst.
Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung des Pilotprojekts konnten
wertvolle Ansatzpunkte zur Erhöhung der PatientInnensicherheit, aber
auch zur Minimierung des zeitlichen Aufwandes für ÄrztInnen und
ApothekerInnen gewonnen werden. "Der Pilot war wertvoll: er hat
gezeigt, wie wichtig Funktionalität und Bedienerfreundlichkeit der
Anwender-Software sind - auch wenn hier noch Verbesserungsbedarf
besteht", so Univ.-Prof. DI DDr. Wolfgang Dorda, der Leiter des
Evaluierungsteams. Dorda weiter: "85% der teilnehmenden PatientInnen
fühlten sich bei ÄrztInnen bzw. ApothekerInnen, die am Pilotprojekt
e-Medikation teilnahmen, sicherer. Auch die überwiegende Mehrheit der
im Rahmen der Evaluierung befragten ÄrztInnen und ApothekerInnen
erachten eine vollständige und aktuelle Medikationsliste als positiv
für die PatientInnensicherheit."

Jutta

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e-Medikation: Hausärzte - Dr. Bachinger
« Antwort #12 am: 17. Mai 2012, 15:18 »


Kontroverse zur e-Medikation wieder aufgerollt!

Wien (OTS) - Im Morgenjournal des 12.05.2012 äußerte sich HR.Dr.
Bachinger mit seiner Stellungnahme pro-ELGA kontroversiell zur
Stellung der Ärzteschaft!

Um es wiederholt auf drei Punkte zu bringen:

 1. Bezüglich der e-Medikation verfügen die Ärzte auf ihren
    Computern bereits seit Jahren über die gleiche
    Medikamentensoftware, die HR. Bachinger in der e-Medikation
    jetzt als neue Qualitätserhöhung  und unerhörten Fortschritt
    anpreisen möchte. Dieses Werkzeug wird von uns im Sinne von
    Hilfsbefunden genutzt.

 2. Das "Neue" besteht darin, dass der Hauptverband über die
    Verordnungsdatenbank in die medizinischen
    Verschreibungsüberlegungen eingreifen und auf ärztliche
    Entscheidungen einwirken kann. Auf diese Weise bleibt wohl die
    medizinische Verantwortung bei der Ärzteschaft, während
    medizinische Laien, wie Dr. Bachinger, Vertreter von
    Wirtschaftsinteressen und politische Kräfte den Therapierahmen
    der Mediziner abstecken können. Laien mit außermedizinischen
    Interessen  wollen also Sachverständigen den Weg weisen.

 3. Die Patienten müssen darüber aufgeklärt werden, dass ihre durch
    e-Medikation gesteuerte Behandlung nun nicht mehr ausschließlich
    medizinischen Interessen folgt, sondern ein Spielball von
    Ökonomie und Politik wird.

Das in den Pilotprojekten zur e-Medikation verwendete
Wechselwirkungsprogramm hat zwischen fast allen Medikamenten
Ausschließungsgründe aufgezeigt. Auf diese Weise würden die Patienten
gar nicht mehr zu den Medikamenten kommen, die für sie notwendig
sind. Herr Dr. Bachinger soll den einen angeblich vermiedenen
Todesfall gegenrechnen mit den Todesfällen, die zu erwarten sind,
wenn die Patienten nicht mehr zu ihren notwendigen Medikamenten (mit
marginalen Nebenwirkungen) kommen.

Zur Sorge vor Transparenz: Selbstverständlich lassen wir uns
nichts von medizinfremden Personen dreinreden! Nicht umsonst sind
Vertrauenspersonen, wie Ärzte, vor zu viel Durchsichtigkeit geschützt
- Geheimhaltung ist das Wesen dieser Berufsgruppe!

Das Betätigungsfeld von Ärzten, die nach langem akademischem
Studium zu medizinischen Sachverständigen ausgebildet wurden, ist zu
komplex, um es populistischen Intentionen zu überlassen.

Abschließend noch einmal unser Standpunkt:

1. Wir brauchen E-Medikation und ELGA nicht. Wäre Bedarf danach
vorhanden, würden wir ein solches System schon längst nutzen!

2. In Zeiten fehlenden Geldes erscheinen uns e-Medikation und ELGA
als Geldverschwendung

3. e-Medikation und ELGA stellen sich uns als Instrumente zur
Überwachung und Gängelung von Ärzten und Patienten dar

4. Letztendlich leiden die Patienten, weil sie nicht zu notwendigen
Medikamenten kommen

5. e-Medikation als erster Teil von ELGA verursacht ausufernde
Bürokratie, die unsere eigentliche Arbeit erheblich stört und
insbesondere über das Reichweitenwerkzeug Ärzte und Patienten
sekkiert.

Jutta

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4 von 5 über 60 Jahren fordern sofortige e-medikation
« Antwort #13 am: 17. Mai 2012, 15:20 »


OEKONSULT Umfrage: 80% der Generation 60plus fordert sofortige Umsetzung der e-Medikation.
Menschen im fortgeschrittenen Alter zum Thema Gesundheit, Medikamentenversorgung und -sicherheit und Beratungsanspruch.

Wien (OTS) - OEKONSULT hat bei SeniorInnen in ganz Österreich in
persönlichen Interviews nachgefragt. (n=631, 21 Fragen, Befragungen
4.-8.Mai 2012)

Die Ergebnisse der Mehrthemenumfrage zeigen, dass sich gerade die
Generation 60plus mit ihrem häufig erhöhten Medikamentenbedarf eine
wesentliche Verbesserung der Medikamentensicherheit wünschen. Auch
bei älteren Menschen rangiert das Internet an dritter Stelle (vor
Arzt/Ärztin und ApothekerIn) als bevorzugte Informationsquelle bei
Medikamentenfragen. Trotzdem gilt die persönliche Beratung als
unverzichtbar.

    72% meinen, durch Lesen des Beipackzettels oder Internetrecherche auf persönliche Beratung nicht verzichten zu wollen.
    75% erachten es als wichtig, bei jeder Medikamentenabgabe eine Prüfung auf etwaige Medikamenten-Wechselwirkung sicherzustellen.
    84% sehen die e-Medikation als "durchaus positiv und wünschenswert"
    80% fordern die umgehende Einführung der e-Medikation in Österreich
    75% widersprechen der Darstellung, die Bürger wären ausreichend in die politische Diskussion zur Gesundheitsreform eingebunden.
    91% betonen die Wichtigkeit des Hausarztes ihres Vertrauens.
    etwa 80% können nicht (vollständig) aufzählen, welche Medikamente sie im vergangenen halben Jahr eingenommen haben.
    74% reklamieren, sie würden von verschreibenden Ärzten nicht ausreichend über allfällige Wechselwirkung dieser Medikamente informiert
    72% bedauern ausdrücklich, dass die Gesetzwerdung der e- Medikation ins Stocken geraten ist.

Alle Zahlen und Grafiken:
http://www.oekonsult.eu/senioren2012_short.pdf

Jutta

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Stöger: "Pilotprojekt bestätigt Nutzen der E-Medikation für Patienten"

Wien (OTS/BMG) - "Die unabhängige, wissenschaftliche Evaluierung
des neunmonatigen Pilotprojekts zur E-Medikation bestätigt es klar:
E-Medikation unterstützt Ärzte und Apotheker bei der Behandlung ihrer
Patienten, indem sie schwere Wechselwirkungen oder doppelte
Verschreibungen des gleichen Wirkstoffs aufdeckt. Patientinnen und
Patienten können sich damit noch sicherer fühlen", so
Gesundheitsminister Alois Stöger zu den heute, Donnerstag,
präsentierten Ergebnissen der Evaluierung.

Bei jedem neunten Besuch einer Patientin oder eines Patienten in der
Arztpraxis oder Apotheke trat eine Warnung vor einer Doppelverordnung
und damit vor der Gefahr einer möglichen Überdosierung auf. "Das
Pilotprojekt hat auch wichtige Erkenntnisse für die tatsächliche
Einführung gebracht", so Stöger weiter. So müsse die Bedienung und
Benutzerfreundlichkeit der Software deutlich verbessert und die
Administration für die Ärzte und Apotheker erleichtert werden.
Stöger: "Das Hauptresultat der wissenschaftlichen Evaluierung ist die
Empfehlung, die E-Medikation flächendeckend einzuführen. Dabei sollen
alle betroffenen Berufsgruppen eingebunden werden, besonderer Wert
muss auf den Datenschutz gelegt werden."

Jutta

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Apotheker fordern sofortige Einführung der e-Medikation
« Antwort #15 am: 17. Mai 2012, 15:22 »



Pressegespräch Medikamentensicherheit: Wechselwirkungen dramatisch unterschätzt
Apotheker fordern sofortige Einführung der e-Medikation - neue Seniorenstudie zu Wechselwirkungen

Pressegespräch Medikamentensicherheit: Wechselwirkungen dramatisch unterschätzt…

Termin herunterladen (.vcs) Termin herunterladen (.ics) TEROTS_20120511_67598901_0 CI H
Ort: Die Lobby, Löwelstraße 20, 1010, Wien
Datum: 11.05.2012
Zeit: 10:00:00

Wien (OTS) -

Pressegespräch Medikamentensicherheit: Wechselwirkungen dramatisch
unterschätzt

 Medikamente haben zu Recht ein gutes Image. Sie retten Leben, sie
 helfen gesund zu werden und viele Krankheiten konnten zur Gänze
 eingedämmt werden. Dies jedoch nur dann, wenn sie kontrolliert,
 gezielt und mit Beratung eingesetzt werden. Wer Medikamente ohne
 Beratung kombiniert, muss gesundheitsschädliche Wechselwirkungen in
 Kauf nehmen. In den USA gehen bereits 28 Prozent aller
 Spitalsaufnahmen auf falsch eingenommene Arzneimittel zurück. Eine
 neue Umfrage untersucht, ob Senioren wissen, welche Risiken von
 Wechselwirkungen ausgehen.
 
    Um die Medikamentensicherheit zu verbessern, fordert die
 Apothekerschaft die sofortige Einführung der e-Medikation.
 Aufklärung und Information über die richtige Einnahme von
 Medikamenten in der Apotheke können Leben retten. Die
 Apothekerkammer startet zudem eine neue Aufklärungsoffensive für
 Senioren.
 
 Ihre Gesprächspartner sind:

Vergrößern

- Univ.Prof. Mag. Dr. Eckhard Beubler, ehem. Vorstand am Institut
für Experimentelle und Klinische Pharmakologie der Medizinischen
Universität Graz
- Mag. pharm. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen
Apothekerkammer

 Datum:   11.5.2012, um 10:00 Uhr
 Ort:     Die Lobby
          Löwelstraße 20, 1010 Wien