Autor Thema: Allgemeines: Gebärmutter  (Gelesen 4900 mal)

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christina62

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Allgemeines: Gebärmutter
« am: 03. Juni 2007, 12:07 »

Allgemeines:

Die Gebärmutter ist ein dickwandiges birnenförmiges Hohlorgan, das im Zentrum des kleinen Beckens das zwischen Blase und Mastdarm liegt. Die Gebärmutter besteht aus dem Körper (Korpus), einer Höhle (Cavum) und dem Gebärmutterhals (Cervix). Das Innere der Gebärmutter ist mit Schleimhaut (Endometrium) ausgekleidet, die unter dem Einfluss von Hormonen steht. Die Krebserkrankungen der Gebärmutter betreffen den Gebärmutterkörper (Korpus oder Endometrium) und den Gebärmutterhals (Cervix).

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Jutta

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Gebärmutterhalskrebs
« Antwort #1 am: 10. Juni 2007, 19:15 »

Viele Infos gibt es auch auf: www.gebaermutterhalskrebs.de

Gebärmutterhalskrebs, Genitalwarzen und andere
durch Papilloma-Viren bedingte Erkrankungen
Informationen und Quellen für Patienten, Pflegekräfte, Ärzte und Apotheker

Gebärmutterhalskrebs.de - Informationen zum Thema Zervixkarzinom

Der Gebärmutterhalskrebs (auch Zervixkarzinom oder auch Kollumkarzinom, englisch Cervix Cancer) ist nach dem Gebärmutterschleimhautkrebs der zweithäufigste bösartige Tumor des weiblichen Genitaltrakts. Durch die Untersuchungen zur Früherkennung (das Zervixkarzinom ist am scheidennahen Ende der Gebärmutter lokalisiert und ist dadurch bei frauenärztlichen Untersuchungen frühzeitig erkennbar) werden die meisten Karzinome in einem frühen und damit heilbaren Stadium entdeckt. Im Frühstadium entdeckte Crvixkarzinome (carcinoma in situ) werden meist zwischen dem 30.und 40. Lebensjahr der Frau entdeckt, in diesem Stadium ist der Krebs zu fast 100% heilbar.

In Deutschland und anderen industrialisierten Ländern erkranken jährlich etwa 10-15 von 100.000 Frauen, in Ländern ohne Vorsorgeangebot hingegen liegt die Rate der Neuerkrankungen bei etwa 10-50 von 100000 Frauen, bei denen dann meist ein Tumor im fortgeschrittenen Stadium vorliegt. Bei etwa 90% aller Cervixkarzinome lassen sich Feigwarzen-Viren (Papillomaviren) nachweisen. Es gilt inzwischen als gesichert, dass eine Infektion mit mehreren Unterformen dieses Virus ursächlich an der Entstehung dieser Krebserkrankung beteiligt ist.

Die Infektion wird fast ausschliesslich durch Geschlechtsverkehr übertragen, ein wichtiger Risikofaktor ist daher der ungeschützte Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Sexualpartnern und das damit verbundene erhöhte Risiko, sich mit dem humanen Papillomavirus (auch HPV genannt) anzustecken. Frauen, die bereits früh sexuell aktiv waren und häufig wechselnde Partner haben, sind besonders dann gefährdet. Auch Nikotinkonsum und vorangegangene Geschlechtskrankheiten, insbesondere eine Herpesinfektion im Genitalbereich, werden als begünstigende Faktoren für die Entwicklung eines Gebärmutterhalskrebses angesehen.

Neben jährlichen Vorsorgeuntersuchungen (in Form von Krebsabstrichen) ist daher die Minimierung des persönlichen Risikos eine wichtige vorbeugende Maßnahme. Auch sollten mögliche Symptome und Beschwerden in diesem Zusammenhang gesehen werden:

    * Ungewöhnliche Schmerzen im Unterleib und bei der Menstruation
    * Scheidenausfluss, häufig gelblich bis bräunlich
    * Menstruationszyklusunabhängige Zwischenblutungen
    * Frische Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr

Typische Frühsymptome werden beim Gebärmutterhalskrebs normalerweise nicht beobachtet. Sind aber vermehrt erste Zeichen wie bräunlich gelber Ausfluss oder menstruationszyklusunabhängige Blutungen bzw. frische Blutungen beim Geschlechtsverkehr aufgetreten, dann kann der Tumor bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sein und schon Tochterabsiedlungen (Metastasen) gebildet haben. Auch ungewöhnliche Unterleibsschmerzen können ein Hinweis auf ein fortgeschrittenes Tumorleiden sein. Deshalb sollte die Krebsvorsorge von Gebärmutterhalskrebs ab dem 20. Lebensjahr einmal jährlich durchgeführt werden.


admin

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Gebärmutterhalskrebs! Infos
« Antwort #2 am: 26. Mai 2013, 00:12 »

         
   
Uterine cancer (also called endometrial cancer) is one of the most common cancers in women. But there are steps women can take to help protect themselves.

To estimate your risk of uterine cancer and learn about ways to lower that risk, take a few minutes to answer some questions about your health, background, and lifestyle.
Click on the arrow below to begin the questionnaire:


http://www.yourdiseaserisk.siteman.wustl.edu/YDRDefault.aspx?ScreenControl=YDRGeneral&ScreenName=YDRuterine