Autor Thema: Downsyndrom - Menschen mit vielen Stärken  (Gelesen 5248 mal)

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Geri

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Down-Syndrom-Test sorgt weiter für Aufregung
« Antwort #1 am: 26. Juli 2012, 00:44 »


Down-Syndrom-Test sorgt weiter für Aufregung

Mittwoch, 25. Juli 2012

dpa

Konstanz – „Tragt nicht zur Tötung von Kindern bei": Mit eingängigen Plakattexten haben am Mittwoch in Konstanz rund 50 Abtreibungsgegner gegen den geplanten „Praena-Test" zur Erkennung eines Down-Syndroms während der Schwangerschaft demonstriert. Etwa eine Stunde lang hielten sie eine Mahnwache vor dem Firmensitz des badischen Herstellers ab und forderten einen Stopp des neuen Verfahrens.

Der als risikolos geltende Test des Unternehmens Lifecodexx, der bereits aus einer Blutprobe der Schwangeren eine Trisomie 21 erkennen soll, führe zu einer erhöhten Zahl von Abtreibungen, fürchten die Gegner. „Wir sehen in der Fahndung nach Down-Syn­drom-Kindern eine sichere Voraussetzung dafür, dass diese nicht mehr auf die Welt kommen dürfen", sagte der Landesvorsitzende der Initiative Christdemokraten für das Leben, Josef Dichgans.

Die Hersteller-Firma Lifecodexx in Konstanz hatte kürzlich angekündigt, den ent­sprechen­den Schnelltest noch im Juli auf den Markt zu bringen - und damit bundesweit eine heftige Debatte ausgelöst. Vor allem Unionspolitiker protestierten in den vergan­genen Wochen scharf gegen den Test. Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung, Hubert Hüppe, sprach von „Rasterfahndung".

Deutsches Ärzteblatt print

    Pränataldiagnostik: Paradigmenwechsel
    Pränataltest zur Erkennung von Trisomie 21: Warnung vor Automatismus

aerzteblatt.de

    Neuer Bluttest auf das Down-Syndrom rechtswidrig

Test nach Medizinprodukte-Recht einwandfrei
Das Land Baden-Württemberg, Sitz des Herstellers und damit zuständig, ließ jedoch verlauten, den Test nicht verbieten zu wollen. Die rechtlichen Voraussetzungen dafür seien nach dem Gendiagnostikgesetz nicht gegeben, sagte Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) vor zwei Wochen.

Seit diesem Montag weiß das Ministerium nun: Auch nach dem Medizinprodukte-Recht gibt es keine rechtliche Handhabe gegen das Produkt. Das heißt, wenn es vorschrifts­mäßig hergestellt wurde und alle nötigen Verfahren durchlaufen habe, sei es auch verkehrsfähig, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch.

Entsprechende Ergebnisse längen vor, nun müsse das Regierungspräsidium in Freiburg entscheiden, ob und wann der Test für den Markt freigegeben werde. „Es sieht aber so aus, als wären wir einer Auffassung", sagte der Sprecher weiter.

Es sei zudem aus ethischen Gründen schwierig, Frauen den risikofreien Test zu verbie­ten und ihnen stattdessen eine gefährliche Fruchtwasseruntersuchung zu empfehlen, bei der sie das Kind möglicherweise verlieren könnten, so laute die verbreitete Meinung im Sozialministerium.

Bislang kann eine DNA-Analyse nur über eine Amniozentese, also eine Fruchtwasser­untersuchung, gemacht werden. Da dafür, nach vorheriger Ultraschall-Bestimmung des Fötus, eine Nadel von außen durch die Bauchdecke in die Fruchtblase gestochen wird, gilt der Eingriff als riskant.

Lifecodexx hatte bereits im April die erfolgreiche klinische Validierung ihrer nicht-invasiven Methode und eine sichere Diagnose auf ihrer Homepage im Internet verkündet. Dort heißt es auch: „Der neue Test hat das Potenzial, langfristig zur deutlichen Reduzierung der Anzahl von Fehlgeburten, die durch Komplikationen bei invasiven diagnostischen Methoden entstehen, beizutragen." © dapd/aerzteblatt.de

Jutta

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Sport für Menschen mit Down-Syndrom
« Antwort #2 am: 24. November 2012, 22:58 »



 23.11.2012
   
   
Sport für Menschen mit Down-Syndrom

„Menschen mit Down-Syndrom, die ernsthaft Sport treiben, sind nach einigen Jahren genauso athletisch wie Sportler ohne Down-Syndrom. Manche meiner Kollegen können sich das immer noch nicht vorstellen, denn die Muskeln der Betroffenen galten bisher als wenig leistungsfähig, ihr Bindegewebe als zu locker und die typischen Körperproportionen als kaum veränderlich", berichtet Prof. Dr. med. Holm Schneider, Leiter des Pädiatrischen Forschungszentrums am Universitätsklinikum Erlangen.

Schneider hat als Kinderarzt und Sportmediziner durch seine Arbeit mit dem Laufclub 21 viele Erfahrungen mit Menschen mit Down-Syndrom machen können. Der Verein führt Menschen mit Down-Syndrom durch regelmäßiges und zielorientiertes Training an den Laufsport heran. Er organisiert für seine Mitglieder die Teilnahme an öffentlichen Sportveranstaltungen, sogar an Marathons.

Eine weitere Möglichkeit für Menschen mit Down-Syndrom, Sport zu treiben, ist das jährlich in Frankfurt am Main und Magdeburg stattfindende Deutsche Down-Sportlerfestival, das von der Hexal AG veranstaltet wird. In diesem Jahr kamen dort insgesamt rund 900 Teilnehmer zusammen, die gemeinsam ihr Können beim Laufen, Werfen, Springen, Judo und vielen weiteren Sportarten erproben konnten. Bundesweit haben sich sogar Trainingsgruppen gegründet, damit die Teilnehmer sich auf das Festival vorbereiten können. All diese Projekte zeigen: Sport tut den Betroffenen gut und auch sie können mit viel Spaß und Eifer so manches leisten. „Ich kenne einige der Sportler bereits seit ihren ersten Lebenstagen. Durch den Sport haben sie an Selbstvertrauen gewonnen und überschüssiges Körpergewicht verloren. Auch ihre allgemeine Leistungsfähigkeit, ihre Willenskraft und Ausdauer haben zugenommen“, so Schneider.

Sportangebote für Betroffene sind selten

Leider haben Menschen mit Down-Syndrom noch viel zu selten die Gelegenheit, sich sportlich zu betätigen, da entsprechende regionale Angebote fehlen. „Dabei wäre das, was wir mit dem Laufclub praktizieren, in jeder Sportgemeinschaft möglich. Sport verbindet Menschen und bietet Gelegenheiten, andere in ihrer Eigenart achten zu lernen und zu integrieren“, erklärt Schneider. „Auch Veranstaltungen wie das Deutsche Down-Sportlerfestival sind ein Signal der Lebensfreude - der Freude am Leben von Menschen, die ein Chromosom mehr haben als die meisten.“

Evi

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Downsyndrom - Grüner Tee schwächt Down-Syndrom ab
« Antwort #3 am: 25. Februar 2013, 22:45 »




Grüner Tee: Substanz schwächt Down-Syndrom ab

Zur Gattung der Phenole gehörendes Molekül - Klinische Tests im Fokus


Bari (pte001/25.02.2013/06:00) - Mitarbeiter des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Biomembrane e Bioenergetica http://www.ibbe.cnr.it haben herausgefunden, dass ein bestimmter Naturstoff die pathologischen Symptome von Menschen mit Down-Syndrom abschwächen kann. Dank einer im grünen Tee enthaltenen Substanz öffnen sich jetzt Wege für neue klinische Anwendungen.

Molekularmechanismen unklar

"Zwar sind die genetischen Ursachen für das Auftreten des Down-Syndroms bereits seit einem halben Jahrhundert bekannt", erklärt die Projektleiterin Daniela Valent gegenüber pressetext. Unklarheit herrsche jedoch bezüglich der das Krankheitsbild hervorrufenden Molekularmechanismen.

Fest steht jedenfalls, dass der erhöhte oxidative Stress und die nachlassende Funktionstüchtigkeit der Mytochondrien zu dem bekannten kognitiven Defizit führen. "Wir haben festgestellt, dass das Syndrom mithilfe des landläufig auch als EGCG bekannten Epigallocatechingallats abgemildert werden kann", so die italienische Forscherin.

Anstieg der Mytochondrienzahl

Es handelt sich um ein aus der grünen Teepflanze extrahiertes und zur Gattung der Phenole gehörendes Molekül. Nach der Behandlung in verschiedenen Entwicklungsphasen bei Down-Patienten gewonnenen Fibroplasten und Lymphoblasten waren eine Reihe wichtiger Veränderungen zu beobachten: Eine Reaktivierung der mytochondrischen Atmung, ein Anstieg der Produktion von Adenosin-Triphosphat, eine Senkung der reaktiven Sauerstoffverbindungen und ein spürbarer Anstieg der Mytochondrienzahl.

"Vor allem Letzteres ist ein signifikanter Vorgang, da die Mytochondrien den Energiespender der Zellen und damit eine Vorbedingung für das ordungsgemäße Funktionieren zahlreicher Zellvorgänge darstellen", weiß Valent. Von großem Vorteil sei dabei, dass das wegen seiner tumor- und entzündungshemmenden Wirkung bekannte EGCG bereits am Menschen getestet und seit längerem im Handel ist.

Die wissenschaftliche Untersuchung war in direkter Zusammenarbeit mit den Universitäten von Bari und Neapel durchgeführt worden. Einzelheiten können in der Fachzeitschrift "Biochimica Biophysica Acta-Molecular Basis of Disease" http://sciencedirect.com/science/journal/09254439 nachgelesen werden.

admin

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Heute: Downsyndrom - Menschen mit vielen Stärken
« Antwort #4 am: 04. März 2013, 20:08 »


Fernsehtipp:

Kulturmontag 4.03. 22:30Uhr ORF2, Bericht über das Down Syndrom Festival, Gäste sind Peter Turrini und Bea Vavken

http://tv.orf.at/program/orf2/20130304/611845501/355111



Über-Schwang: Down-Syndrom-Festival

Peter Turrinis Tanzspiel "Schritte"
"Alles ist größer bei den Downies und dramatischer. Ob Zuwendung oder Trauer, nichts hat sein übliches durchschnittliches Maß, alles ist extrem."

Das kann höchste Freuden bescheren, wenn sie so viel Liebe schenken, das kann höchsten Schrecken eintragen, wenn man merkt, wie sie – aus meiner Sicht wegen einer Kleinigkeit – in die tiefste Verzweiflung fallen. Das ist das Grundbild des Theaters, die lachende Maske und die weinende Maske, das findet man bei ihnen in klarster Form", sagt Peter Turrini.

(c) I Dance Company

Seit zwei Jahren arbeitet er mit der "I Dance company" für Tänzer und Tänzerinnen mit Down-Syndrom. Nach "Im Namen der Liebe" schrieb er jetzt Texte für das Tanzspiel "Schritte" - von der Geburt, über das Aufwachsen, über die erste Liebe bis hin zum Altwerden und Vergehen und einer fröhlichen Wiederauferstehung geht der Bogen.

Der kultur.montag zeigt erste Ausschnitte von der Eröffnungspremiere des diesjährigen Down-Syndrom-Festivals, Peter Turrini und Regisseurin Beata Vavken sind live zu Gast im Studio.

TV-Beitrag: Thomas Bogensberger

TV-Tipp

Die matinee zeigt am 10. März ab 9.05 Uhr in ORF2 eine Dokumentation:

"Schritte zum Ich - I Dance Company und Peter Turrini"

Weiterführendes zum Thema:

I Dance company http://www.idancecompany.at/


« Letzte Änderung: 04. März 2013, 23:39 von admin »

admin

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Down Syndrom: Ärztekammer fordert vollständige Integration
« Antwort #5 am: 20. März 2013, 23:36 »

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130320_OTS0292/down-syndrom-aerztekammer-fordert-vollstaendige-integration?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

Down Syndrom: Ärztekammer fordert vollständige Integration
Mehr Betreuungsplätze und bessere Sozialpolitik notwendig - Fähigkeiten fördern

Wien (OTS) - Anlässlich des Welt-Down-Syndrom-Tages am 21. März
fordert die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) die vollständige
gesellschaftliche Integration und vorbehaltlose Akzeptanz
Betroffener. Die Gesellschaft habe beeinträchtigten Menschen
gegenüber eine besondere Verpflichtung, erklärte Ernst Wenger, Obmann
der Fachgruppe Kinder- und Jugendheilkunde, am Mittwoch in einer
Aussendung: "Wir brauchen mehr Betreuungsplätze für ältere Kinder und
Jugendliche, eine bessere Sozialpolitik und die Weiterentwicklung
pädagogischer Standards, um Kinder mit Down Syndrom in ihrer
kognitiven und motorischen Entwicklung zu unterstützen."

Es sei mittlerweile bekannt, dass Menschen mit Down Syndrom oft
besondere soziale und emotionale Fähigkeiten besitzen, führte Wenger
weiter aus. "Diese Fähigkeiten sollten gefördert werden, etwa durch
berufliche Integration beispielsweise im Sozialbereich", erklärte
Wenger. Betroffene seien zunehmend auch beruflich tätig; es gebe
außerdem Einzelfälle mit abgeschlossenem Studium. Ideal seien
Integrationsklassen an Regelschulen anstatt die "Ghettoisierung" in
Sonderschulen, so Wenger: "Wir wissen, dass sowohl Kinder mit Down
Syndrom als auch nicht beeinträchtigte Kinder in solchen Klassen
enorm profitieren."

Handlungsbedarf bestehe aber auch im ambulanten Bereich: "Derzeit
gibt es lediglich eine einzige Down Syndrom-Ambulanz in ganz
Österreich, die beratend und unterstützend zur Seite steht. Das ist
definitiv zu wenig, wir brauchen ein flächendeckendes Angebot
besonders für Jugendliche und Erwachsene", sagte Wenger. Mehr
Aufklärung und Beratung könnten seiner Ansicht nach auch dazu
beitragen, dass Menschen mit Down Syndrom als vollwertige Mitglieder
der Gesellschaft akzeptiert würden. Der hohe medizinische Standard
habe ihre Lebenserwartung auf durchschnittlich 60 Jahre angehoben.
Spezielle Lebensmodelle wie betreutes Wohnen würden den Betroffenen
mittlerweile ein relativ eigenständiges Leben ermöglichen, so Wenger
abschließend. (slv)



+ http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130320_OTS0084/downsyndrom-tag-kick-off-fuer-den-7-literaturpreis-ohrenschmaus?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

+ http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130320_OTS0112/lebenshilfe-zum-down-syndrom-tag-was-heisst-schon-behindert?utm_medium=email&utm_term=inline&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest

« Letzte Änderung: 21. März 2013, 00:13 von admin »

Jutta

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Downsyndrom - Grüner Tee schwächt Down-Syndrom ab
« Antwort #6 am: 04. Mai 2013, 22:39 »





Grüner Tee: Substanz schwächt Down-Syndrom ab

Zur Gattung der Phenole gehörendes Molekül - Klinische Tests im Fokus
Grüner Tee: kann Down-Syndrom abschwächen

Bari (pte001/25.02.2013/06:00) - Mitarbeiter des zum Nationalen Forschungsrat CNR gehörenden Istituto di Biomembrane e Bioenergetica http://www.ibbe.cnr.it haben herausgefunden, dass ein bestimmter Naturstoff die pathologischen Symptome von Menschen mit Down-Syndrom abschwächen kann. Dank einer im grünen Tee enthaltenen Substanz öffnen sich jetzt Wege für neue klinische Anwendungen.

Molekularmechanismen unklar

"Zwar sind die genetischen Ursachen für das Auftreten des Down-Syndroms bereits seit einem halben Jahrhundert bekannt", erklärt die Projektleiterin Daniela Valent gegenüber pressetext. Unklarheit herrsche jedoch bezüglich der das Krankheitsbild hervorrufenden Molekularmechanismen.

Fest steht jedenfalls, dass der erhöhte oxidative Stress und die nachlassende Funktionstüchtigkeit der Mytochondrien zu dem bekannten kognitiven Defizit führen. "Wir haben festgestellt, dass das Syndrom mithilfe des landläufig auch als EGCG bekannten Epigallocatechingallats abgemildert werden kann", so die italienische Forscherin.

Anstieg der Mytochondrienzahl

Es handelt sich um ein aus der grünen Teepflanze extrahiertes und zur Gattung der Phenole gehörendes Molekül. Nach der Behandlung in verschiedenen Entwicklungsphasen bei Down-Patienten gewonnenen Fibroplasten und Lymphoblasten waren eine Reihe wichtiger Veränderungen zu beobachten: Eine Reaktivierung der mytochondrischen Atmung, ein Anstieg der Produktion von Adenosin-Triphosphat, eine Senkung der reaktiven Sauerstoffverbindungen und ein spürbarer Anstieg der Mytochondrienzahl.

"Vor allem Letzteres ist ein signifikanter Vorgang, da die Mytochondrien den Energiespender der Zellen und damit eine Vorbedingung für das ordungsgemäße Funktionieren zahlreicher Zellvorgänge darstellen", weiß Valent. Von großem Vorteil sei dabei, dass das wegen seiner tumor- und entzündungshemmenden Wirkung bekannte EGCG bereits am Menschen getestet und seit längerem im Handel ist.

Die wissenschaftliche Untersuchung war in direkter Zusammenarbeit mit den Universitäten von Bari und Neapel durchgeführt worden. Einzelheiten können in der Fachzeitschrift "Biochimica Biophysica Acta-Molecular Basis of Disease" http://sciencedirect.com/science/journal/09254439 nachgelesen werden.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion
Ansprechpartner:    Harald Jung

Richi

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Das Down-Syndrom/Trisomie 21 Festival 2014
« Antwort #7 am: 27. Februar 2014, 00:20 »





Das Down-Syndrom/Trisomie 21 Festival 2014

Auch heuer feiert die I Dance company den Welt-Down-Syndrom-Tag am 21. März 2014 mit einem Festival der besonderen Art

Das Down-Syndrom/Trisomie 21 Festival 2014 vergrößern
BILD zu OTS - Sujet zu Down-Syndrom Festival 2014


Wien (OTS) - Bereits zum dritten Mal tanzt die I Dance company vom 7.
bis 21. März 2014 über die Grenzen des Gewohnten hinweg und wird mit
ihren Stücken wieder ein breites Publikum begeistern. "Der Versuch
eine Dance Company zu schaffen, die nach der Idee einer sozialen
Inklusion arbeitet war der Beginn der I Dance company. Raum zu
schaffen damit jeder einzelne unserer Künstler und Künstlerinnen
seine Geschichte erzählen kann", so Beata Vavken, Leiterin der I
Dance company über die Grundidee der Tanzgruppe.

Und der Erfolg gibt dem stetigen Bestreben der company recht: aus
einer Einzelproduktion ist mittlerweile ein überregionales
Großstadtfestival geworden, das mit mehr als 2.500 Besuchern in
verschiedenen Spielstätten wie z. B. dem Burgtheater Kasino und dem
Theater in der Josefstadt seinen Platz in der Wiener Kulturlandschaft
gefunden hat.

Nach Premieren in den vergangenen Jahren werden die
Festival-Besucher auch dieses Jahr mit einem neuen Tanz-Highlight bei
der Eröffnung überrascht: "Nightmare before Christmas" am Freitag, 7.
März im Kasino am Schwarzenbergplatz. Weiter geht es am Freitag, 14.
März, im Theater in der Josefstadt mit "Schritte - Ein Tanzspiel" von
Peter Turrini mit Kompositionen von Kyrre Kvam. Mit der Musical-Revue
"A Cross Line", für die wieder Jazzdiva Carole Alston als Live-Act
gewonnen werden konnte, endet das Festival am 21. März im ODEON.

Zum zweiten Mal in Folge verantwortet Jung von Matt/Donau die
Plakatserie für das Festival. JvM- Kreativ-Geschäftsführer Volkmar
Weiss: "Mit unserer Gestaltung übereinanderliegender Fotos haben wir
versucht, den Begriff Trisomie, der das dreifache Vorliegen des 21.
Chromosoms beschreibt, bildlich zu erklären." Die Fotografie hierzu
hat wieder Jork Weismann gemacht. Eine Augmented Reality App
ermöglicht den Betrachtern, die Plakate zum Leben zu erwecken und so
einen Vorgeschmack auf das Festival zu bekommen."

Stückübersicht:
Nightmare before Christmas

Nach einem Spaziergang durch den Wald ändert sich Jack
Skellingtons Welt. Was richtig war, soll nun falsch sein, oben ist
seither unten. Jack denkt, die Welt mit einem Trick wieder ins Lot zu
bekommen aber bald findet er sich in ungeahnten Abenteuern und lernt
welchen Wert die Vielfalt des Lebens hat. Besuchen sie mit den
Künstlern und Künstlerinnen der I Dance company Halloween-Town und
erleben Sie, dass nichts gruseliger sein kann als die Anpassung
selbst. Tim Burtons Meisterwerk ist die Vorlage für die Eröffnung des
Down-Syndrom Festival 2014. Choreographien von Carole Alston
versprechen einen gruseligen, humorvollen, romantischen und
unvergesslichen Abend.

Nach: Tim Burton Regie & Choreografie: Beata Vavken & Carole Alston
Pädagogische Leitung: Claudia Tenta Produktionsleitung: Volker Tenta

Termine: 07. März 2013 - 20:00 Uhr
         08. März 2013 - 20:00 Uhr
         09. März 2013 - 17:00 Uhr
Ort:     Burgtheater - Kasino am Schwarzenbergplatz
Preis:   Euro 25,- Einheitspreis


Schritte - Ein Tanzspiel

Das Tanzspiel "Schritte" schreitet den Bogen des Lebens ab: Von
der Geburt über das Aufwachsen und die erste Liebe bis hin zum
Altwerden und Vergehen und endet mit einer fröhlichen
Wiederauferstehung.

Es tanzen und spielen die KünstleInnen der I Dance company.

Text: Peter Turrini Musik & Gesang: Kyrre Kvam
Regie & Choreografie: Beata Vavken
Pädagogische Leitung: Claudia Tenta Produktionsleitung: Volker Tenta

Termine: 14. März 2013 - 20:00 Uhr
         15. März 2013 - 20:00 Uhr
         16. März 2013 - 17:00 Uhr
Ort:     Theater in der Josefstadt - Probebühne
Preis:   Euro 20,- Einheitspreis


A Cross Line

Wie übersteht man ein Vortanzen? Wie kommt man auf die Bühne? A
Cross Line erzählt von 12 Wegen auf die Bretter, die die Welt
bedeuten. Inspiriert von den Biographien ihrer Künstler und
Künstlerinnen, erschafft Beata Vavken eine Utopie: Ein Vortanzen für
Menschen mit Handicap.

Wer von den Tänzerinnen und Tänzern behindert ist, bleibt
ungeklärt, denn bei einem Vortanzen ist doch keiner wirklich normal
...

Regie & Choreografie: Beata Vavken
Gesang & Choreographie: Carole Alston
Pädagogische Leitung: Claudia Tenta Produktionsleitung: Volker Tenta

Termine: 21. März 2013 - 20:00 Uhr
Ort:     ODEON
Preis:   Euro 25,- Einheitspreis


Details zum Programm, Spielstätten und Karten unter:
www.idancecompany.at
Über die I Dance company:

Seit 2008 versammelt die I Dance company Künstler mit und ohne
Down-Syndrom. Der Kunst ihre Freiheit, Menschen mit Down-Syndrom ihre
Kunst - eine der zentralen Aufgabe der I Dance company. Sie möchte
ihren Mitgliedern die Möglichkeit geben, das Tanzen zum "Beruf" zu
machen. Stetig steigende Besucherzahlen und vor allem ein sehr treues
Stammpublikum bestätigen den Erfolg der I Dance company. Um diesem
Anspruch auf professionellem Niveau weiter gerecht zu werden, geht
die company nun mit der Gründung der T21BÜNE einen Schritt weiter. In
dieser Initiative, widmet sich ein Betreuerteam aus
Ernährungswissenschaftlern, Sonder- und Heilpädagogen sowie Tanz- und
Ergotherapeuten einerseits um die Freizeitgestaltung von Menschen mit
Behinderung und zusätzlich, im Rahmen einer Werkstätte, um die
Struktur ihres Alltags.

Nähere Informationen zum Projekt unter www.idancecompany.at