Autor Thema: 31.7.12, Di., 10h, Wien: Pressekonferenz Ö.K. Physikalische Medizin  (Gelesen 2790 mal)

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Einladung zum Pressegespräch
Erstmals sind die wissenschaftlichen Wirkungszusammenhänge für die physikalische Medizin übersichtlich und elektronisch erschlossen; wobei sie hilft und wie sie wirkt.

Termin
Jul
31
Pressegespräch

Termin herunterladen (.vcs) Termin herunterladen (.ics) TEROTS_20120731_73200316_0 CI II H
Ort: Ärztekammer, Weihburggasse 10-12 1010, Wien
Datum: 31.07.2012
Zeit: 10:00:00

Wien (OTS) - Ihre Bedeutung ist seit Langem bekannt. Sie trägt vor
allem bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates, aber auch
in der Rehabilitation nach Operationen und Unfällen zur Heilung der
Betroffenen bei. In einer Online-Orientierungshilfe der Gesellschaft
für physikalische Medizin und Rehabilitation wurden nun die
Einsatzgebiete und Therapiemöglichkeiten hinsichtlich ihrer
EBM-Wirksamkeitsnachweise auf wissenschaftlicher Basis
zusammengefasst. Sie soll Ärztinnen und Ärzten künftig bei der
Auswahl einer passenden Therapie unterstützen.
Die Bundeskurie Niedergelassene Ärzte lädt zu einem Pressegespräch,
um diese neue Orientierungshilfe vorzustellen.

Thema:
Physikalische Medizin - Wobei sie hilft und wie sie wirkt
Neue Orientierungshilfe

Teilnehmer:
Dr. Johannes Steinhart, Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte
Prim. Univ.-Prof. Mag. DDr. Anton Wicker, Präsident der
Österreichischen Gesellschaft für physikalische Medizin und
Rehabilitation

Zeit:
Dienstag, 31. Juli 2012, 10 Uhr

Ort:
Ärztekammer
Veranstaltungszentrum 1. Stock, Saal 4
Weihburggasse 10-12
1010 Wien

Pressegespräch

 Erstmals sind die wissenschaftlichen Wirkungszusammenhänge für die
 physikalische Medizin übersichtlich und elektronisch erschlossen;
 wobei sie hilft und wie sie wirkt.

 Datum:   31.7.2012, um 10:00 Uhr
 Ort:     Ärztekammer
          Weihburggasse 10-12, 1010 Wien


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Physikalische Medizin setzt auf mündige Patienten
« Antwort #1 am: 06. August 2012, 23:17 »



Physikalische Medizin setzt auf mündige Patienten

OEGPMR präsentiert neue Online-Orientierungshilfe für Ärzte und Co.




Wien (pte024/31.07.2012/13:55) - Österreichs Gesellschaft für Physikalische Medizin und Rehabilitation (OEGPMR) http://oegpmr.at hat heute, Dienstag, im Rahmen einer Pressekonferenz eine bislang einzigartige Webseite als Orientierungshilfe in der physikalischen Medizin für Ärzte wie Patienten freigeschaltet. Unter http://orientierungshilfe-pmr.at werden auf Basis von rund 600 Studien Diagnosen wie auch 50 Therapieformen erklärt. "Der mündige Patient ist sehr willkommen", betont Johannes Steinhardt, Obmann der Bundeskurie Niedergelassene Ärzte
http://bit.ly/R3aCuZ ,
gegenüber pressetext.

Licht, Strom, Bewegung

Die physikalische Medizin umfasst Therapien mit Wärme, Licht, Bewegung bis hin zu Strom oder auch Schlamm und ist neben Medikamenten wie Operationen die dritte Säule der angestammten Medizin. "Früher waren Masseure auch Heiler", weiß OEGPMR-Präsident Anton Wicker und sieht seine Zunft wieder auf dem Vormarsch. In einer jüngsten Studie des Verbandes hätten infolge physikalischer Therapien 61 Prozent der Patienten weniger Medikamente benötigt und sich bei 34 Prozent die Beweglichkeit verbessert.

In Österreich werden jährlich rund 71.000 Patienten von nur 26 Ordinationen behandelt. Rückenleiden seien nahezu Volkskrankheit Nummer eins und bis 2015 um acht Prozent im Zunehmen begriffen. "Wenngleich die physikalische Medizin mitunter lebenslang nahezu ohne Nebenwirkungen heilt, standen wir unter Druck der Krankenkassen", verrät Wicker. "Mit dieser Online-Orientierungshilfe und ihrer Studiensammlung holen wir dort gegenüber der Pharmaindustrie auf", sieht es der ÖSV-Teamarzt sportlich.

Kein Kochbuch

Als "bahnbrechend" sowohl für Ärzte wie auch Patienten bezeichnet Steinhardt die neue Medizin-Webseite, an der seit 2006 gearbeitet wurde. "Mit dieser einmaligen Lösung kann sich der Patient sehr einfach und strukturiert über physikalische Medizin informieren und anschließend beim niedergelassenen Arzt gleich gezielter nachfragen", sagt der Ärzte-Obmann. Die Online-Orientierungshilfe ist laut Steinhardt "kein Kochbuch", sondern umfasst auch Studien mit "höchstem evidenzbasierten Level".

"Was die physikalische Medizin etwa nach dem Sturz von Skistar Hermann Maier 1998 bei den Olympischen Spielen in Nagano geleistet hat, ist ebenso Weltklasse", erinnert sich der ÖSV-Teamarzt und OEGPMR-Präsident. "Medikamente helfen indirekt, die physikalische Medizin direkt." Der Kreislauf Schmerz - Verspannung - Schmerz werde angenehm durchbrochen.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion