Autor Thema: Häufiger psychisch krank ....  (Gelesen 2380 mal)

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Tanja

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Häufiger psychisch krank ....
« am: 12. September 2012, 21:11 »



Migranten sind doppelt so häufig psychisch krank



Psychisch krank durch Migration? Ja, sagen Fachleute. Sie bemängeln, dass es nach wie vor zu wenig Hilfen in der Muttersprache der Betroffenen gibt. Von Depression bis Schizophrenie: Migranten leiden fast doppelt so häufig unter psychischen Erkrankungen wie der Bevölkerungsdurchschnitt und sind nach Ansicht von Fachärzten zudem medizinisch schlechter versorgt. Vor allem Sprach- und Kulturprobleme führten dazu, dass Fehldiagnosen gestellt, Medikamente falsch eingenommen oder Therapien sogar komplett vorenthalten würden, kritisierte Prof. Wolfgang Meier (Uniklinik Bonn) am Mittwoch auf einem Symposium der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde in Berlin. Mehr kulturelle Öffnung .... http://www.journalmed.de/newsview.php?id=38645

hilde

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Psychische Probleme: Jeder dritte Österreicher betroffen
« Antwort #1 am: 20. September 2012, 18:19 »


Psychische Probleme: Jeder dritte Österreicher betroffen

Über Herzinfarkte wird häufiger geredet als über Ängste. Dennoch steigt der Bedarf für psychiatrische Hilfe stetig.

Depressionen, Burn-out, Angststörungen – die Zahl der Krankenstandstage wegen psychischer Erkrankungen hat sich österreichweit seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt (auf 2,6 Millionen im Jahr). Allein im Wiener Raum werden jährlich etwa 10.000 Menschen stationär behandelt, dazu gibt es rund 200.000 ambulante Kontakte.

Probleme werden heute häufiger erkannt und behandelt, erklärt Univ.-Prof. Peter Fischer vom Sozialmedizinischen Zentrum Ost – Donauspital: "Wenn jemand schlecht schläft, weil er ständig an die Arbeit denken muss und Appetitstörungen hat, nennt man das schon Krankheit?"

90 Prozent der Patienten, die wegen einer Depression zu ihm kommen, erfüllen nicht alle Kriterien, sondern befinden sich in einem Vorstadium. "Psychiatrische Krankheiten sind oft Schwellenkrankheiten. Das Syndrom der Depression ist etwa noch nicht ganz erfüllt, aber es gibt schon einzelne Symptome. Diese Patienten sind erst ab einer gewissen Schwere medikamentös zu behandeln. Vorher ist das Ziel, dem Patienten mithilfe von Psychotherapie zu helfen, ohne Medikamente ... http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4510664-psychische-probleme-jeder-dritte-oesterreicher-betroffen.php

Richi

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Psychische Erkrankungen zweithäufigste Ursache für Krankschreibungen


Montag, 28. Januar 2013


http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/53200

Werner

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Fehlzeiten infolge psychischer Erkrankungen steigen weiter an
« Antwort #3 am: 05. Juni 2013, 15:44 »





Fehlzeiten infolge psychischer Erkrankungen steigen weiter an

Dienstag, 4. Juni 2013

dpa

Berlin – Im Durchschnitt waren die Deutschen im vergangenen Jahr 14,17 Tage krankgeschrieben – das ist ein Anstieg um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei waren Frauen mit 15,87 Fehltagen häufiger krank als Männer (12,73 Fehltage). Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsreport 2013 der Techniker Krankenkasse hervor, der heute vorgestellt wurde. Seit dem Jahr 2006 ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage von 11,44 Tagen um 23,9 Prozent angestiegen. „Wenn es der Konjunktur schlecht geht, sinkt auch die Anzahl der Fehltage“, kommentierte der Autor des Reports, Thomas Grobe vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG).

Der häufigste Grund für Fehlzeiten waren auch im vergangenen Jahr psychische und Verhaltensstörungen. Seit 2006 stiegen Krankschreibungen infolge dieser Diagnose damit um 75,8 Prozent. „Dass hier sicherlich auch Etikettierungsphänomene und Trenddiagnosen eine Rolle spielen, wurde in den letzten Jahren umfangreich diskutiert“, befand der Vorstandsvorsitzende der TK, Jens Baas. Dennoch sei unbestritten, dass psychische Belastungen für Betriebe immer mehr zu einem Wirtschaftsfaktor würden.
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Auffällig sei, erklärte Grobe, dass insbesondere Männer in Teilzeitbeschäftigung überproportional an psychischen Erkrankungen litten. Wenn Männer in Teilzeit arbeiteten, hätten sie deutlich mehr Fehltage infolge einer psychischen Erkrankung als vollzeitbeschäftigte Männer. Bei teilzeitbeschäftigten Frauen hingegen gebe es dabei kaum einen Unterschied im Vergleich zu in Vollzeit tätigen Frauen.   

aerzteblatt.de

    Stress am Arbeitsplatz: Betriebsärzte und Unternehmen reagieren
    Krankmeldungen auf gleichem Niveau wie 2011
    Überstunden führen zu psychischer Belastung
    Depression verursacht achtmal mehr Fehltage als Burnout

„Die Ursache dafür ist ein Befindlichkeitsproblem der Männer“, meinte Baas. Denn sie erfüllten das klassische Rollenbild des Mannes nicht mehr. „Dabei geht es um eine subjektive Wahrnehmung“, so der TK-Vorsitzende. Die Frage sei demnach nicht, wie man die Realität, sondern wie man die Perzeption der Betroffenen anpassen müsse. 

Dem TK-Report zufolge stieg im vergangenen Jahr die Anzahl von Fehltagen analog zur Berufsausbildung. Waren Arbeitnehmer mit Promotion im Durchschnitt 6,5 Tage im Jahr krankgeschrieben, waren es bei Arbeitnehmern mit Fachschulabschluss schon 12,4 und bei Versicherten ohne berufliche Ausbildungsabschluss 18,7 Tage.

Abschließend plädierte Baas für Investitionen der Unternehmen in ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Im Durchschnitt dauere eine Krankschreibung infolge einer Depression 58 Tage. Fehlten fünf Mitarbeiter pro Jahr aufgrund dieser Diagnose, kosteten Lohnfortzahlungen und Produktivitätsausfall das Unternehmen etwa 75.000 Euro. Ein wirkungsvolles betriebliches Gesundheitsmanagement sei hingegen bereits für 50.000 Euro zu bekommen. „In die Gesundheit von Beschäftigten zu investieren, ist also keine Nettigkeit, sondern wirtschaftlich sinnvoll“, sagte Baas.

Dabei gehe es allerdings nicht allein um die richtige Arbeitsschutzkleidung, sondern eher um den Umgang der Mitarbeiter durch die Führungskräfte, zum Beispiel im Bereich der Wertschätzung. Denn krank mache nicht die Arbeit, sondern die Rahmenbedingungen, unter denen sie ausgeübt werde.

Grundlage des Reports sind die Daten der 3,9 Millionen TK-versicherten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten und Empfänger von Arbeitslosengeld I.

© fos/aerzteblatt.de
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Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Experten sehen dringenden Handlungsbedarf
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz: Experten sehen dringenden Handlungsbedarf
Berlin – Belastungen am Arbeitsplatz führen immer öfter zu psychischen Erkrankungen bei Arbeitnehmern. Somit seien sie zu einem Problem geworden, auf das auch der Gesetzgeber Antworten finden sollte,...

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/54650

admin

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Wenn Depression die Hauptrolle spielt

Der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger klärt über die Volkskrankheit Nummer Eins auf - und wie man sie behandeln kann

Wien (OTS) - In etwa jeder fünfte bis siebente Österreicher ist von
der Gefahr betroffen, in seinem Leben an einer ernstzunehmenden
Depression zu erkranken. Entsprechend hoch ist die Anzahl der
Menschen, die in ihrer Familie oder ihrem Bekanntenkreis mit dem
Thema Depression konfrontiert werden. Der Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger hat es sich anlässlich des
internationalen Tages der Seelischen Gesundheit am 10. Oktober zur
Aufgabe gemacht, über die Krankheit, ihren Verlauf, und über
Heilungsmöglichkeiten aufzuklären. "Depression ist heilbar!
Alle Menschen müssen das wissen." meint dazu Univ. Doz. Dr. Karl
Dantendorfer, Facharzt für Psychiatrie. "Der Hauptverband und die
Politik haben dies erkannt und tun etwas."
Depression - eine Krankheit mit vielen Gesichtern

Keine Krankheit wird so oft verkannt wie die Depression. Die
Anzeichen können zwischen den Betroffenen teils sehr stark variieren.
Von Aggression, Ruhelosigkeit, bis hin zu Schlafstörungen, dem
Rückzug aus dem sozialen Umfeld und Lethargie kann die Krankheit in
sehr vielen unterschiedlichen Ausprägungen auftreten. "Depression ist
eine weit verbreitete und ernstzunehmende Krankheit, die viele
Erscheinungsformen zeigt. Der Sozialversicherung ist es ein
besonderes Anliegen, über Depressionen aufzuklären sowie gefährdete
Personen, Betroffene und deren Angehörige über rechtzeitiges Erkennen
und die richtige Behandlung ausführlich zu informieren.", so Dr. Hans
Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband
der österreichischen Sozialversicherungsträger.
Neuer Ratgeber für Betroffene und deren Angehörige

Um das Thema für Betroffene und ihre Angehörigen greifbar zu
machen und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie mit der Erkrankung umgehen
können, hat der Hauptverband der österreichischen
Sozialversicherungsträger den vierten Band der Buchreihe "Gesund
werden. Gesund bleiben." dem Thema Depression gewidmet. Univ. Prof.
Dr. Johannes Wancata, Autor des Buches: "Der neue Ratgeber "Von der
Depression zur Lebensfreude" soll helfen, die Erkrankung und deren
Symptome sowie die daraus resultierenden Probleme im Alltag besser zu
verstehen und zu bewältigen."
Presseveranstaltung mit Buchpräsentation und exklusiver
Theater-Performance

Der neue Ratgeber wurde im Rahmen eines Presse-Events erstmals
einem fachkundigen Publikum vorgestellt. Zusätzlich diskutierten am
Podium Univ.-Doz. Dr. Karl Dantendorfer, Frau Univ.-Prof. Dr. Claudia
Klier, Mitautorin und Kinder- und Jugendpsychiaterin, Dr. Hans Jörg
Schelling und Univ.-Prof. Dr. Johannes Wancata mit Moderator Werner
Brix, selbst ehemals von einer Depression Betroffener, über das Thema
und über geeignete Präventions- und Aufklärungsmaßnahmen.

Um die Krankheit auch für nicht persönlich Betroffene
nachvollziehbar zu machen und den massiven Leidensdruck depressiver
Menschen eindrücklich zu vermitteln, wurde von den Schauspielern
Hagnot Ellischka und Eva Lindner ein psychiatrisches Erstgespräch
simuliert. Die beiden Schauspieler sind "simulierte Patienten", die
an der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie im
Allgemeinen Krankenhaus (AKH) unterschiedliche Krankheitsbilder wie
Schizophrenie, Depression oder Alkoholismus für Studentinnen und
Studenten nachspielen.

Dieser Ratgeber ist der 4. Band aus der erfolgreichen Serie
"Gesund werden. Gesund bleiben" und wird vom Hauptverband der
Österreichischen Sozialversicherungsträger herausgegeben.
Erhältlich im Buchhandel.

MedMedia Verlag, 24,90 Euro.
Bestellungen werden auch unter n.kaessmayer@medmedia.at entgegen
genommen.

Die Sozialversicherung garantiert unabhängig von Alter, Einkommen,
sozialer Herkunft und Bildung hochwertige Gesundheitsversorgung und
eine sichere Pensionsvorsorge. Aktuell sind rund 8,4 Millionen
Menschen anspruchsberechtigt (Versicherte und mitversicherte
Angehörige). Der Behandlungsanspruch aus der Krankenversicherung wird
beim Mediziner durch das e-card-System angezeigt: Die e-card als
Schlüsselkarte enthält keine medizinischen Daten, ermöglicht dem/der
Arzt/ Ärztin aber die Überprüfung des Versicherungsstatus eines
Patienten und die Nutzung weiterer Services. Der Hauptverband der
österreichischen Sozialversicherungsträger ist das organisatorische
Dach über der solidarischen Kranken-, Unfall- und
Pensionsversicherung Österreichs.