Autor Thema: Brustkrebs bei Männer  (Gelesen 5848 mal)

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Gitti

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Brustkrebs bei Männer
« am: 06. Oktober 2012, 01:36 »



Das kannte ich früher nicht,
doch jetzt ist schon der zweite Mann mit Brustkrebs in der Selbsthilfegruppe.



Und auch hier wird von Frauen UND Männer gesprochen .....


US-Soldaten tragen gestiegenes Brustkrebsrisiko
Gefährdung bei Frauen um bis zu 40 Prozent höher als bei Zivilistinnen

Washington/Hohenbrunn (pte016/05.10.2012/13:35) - Soldatinnen und Soldaten des US-Militärs haben ein erhöhtes Risiko an Brustkrebs. Das hat eine US-Studie des Walter-Reed-Militärkrankenhauses in Washington http://nlm.nih.gov ergeben. Während sie grundsätzlich weniger von anderen Krebsarten betroffen sind als die zivile Bevölkerung, ist Brustkrebs eine alarmierende Krankheit unter den Truppen. Die Gründe dafür sind bislang unbekannt. Brustkrebs bei Frauen im Militär soll um 20 bis 40 Prozent höher sein als bei Zivilistinnen. Doch nicht nur weibliche, sondern auch männliche Truppenmitglieder sind vermehrt von der Erkrankung betroffen.

Schädliche Substanzen und Bestrahlung

"Die Ursachen für ein erhöhtes Brustkrebsrisiko für Personen, die beim Militär arbeiten, lassen sich nicht verallgemeinern, da es selten einzelne Ursachen für diese Erkrankung gibt. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen", erklärt Renate Haidinger, Vorsitzende und Gründerin des Brustkrebsvereins Deutschland http://brustkrebsdeutschland.de , im Interview mit pressetext. "Das Militär kann aber schädlichen Substanzen oder Strahlen ausgesetzt sein, die das Risiko erhöhen können", führt sie aus.

Der Hauptrisikoträger seien jedoch Fälle von Brust- oder Eierstockkrebs in der Familie, die weiter vererbt werden können. "Es gibt Hinweise, jedoch keine Belege dafür, dass der Schichtdienst auch ein Faktor für Brustkrebs darstellen kann, da Menschen in diesem Fall keinen Tag-Nacht-Rhythmus haben", sagt Haidinger. Das hinge mit der Melatoninbildung im Körper zusammen, die mithilfe von Dunkelheit und Schlaf produziert wird und in diesem Bezug jedoch fehlt.

Psychischer Stress erhöht Risiko nicht

Psychische Faktoren wie ein erhöhter Stress-Level als Auslöser lassen sich jedoch ausschließen. "Es gab Untersuchungen von depressiven Menschen auf ein erhöhtes Krebsrisiko, die jedoch keine Nachweise brachten", so die Expertin. Die Rate an krebserkrankten vermehrt gestressten Menschen sei dabei nicht höher. Allgemein sei ein Prozent der Männer von Brustkrebs betroffen. Der Trend zu einer Steigerung sei, wenn überhaupt, nur durch ein höheres Körpergewicht möglich.

"Auch Männer entwickeln vor der Pubertät Brustdrüsen. Diese werden jedoch durch die Testosteronbildung wieder gestoppt", so Haidinger.
Dass Menschen im Militärdienst von anderen Krebsformen vermehrt verschont bleiben, hängt möglicherweise damit zusammen, dass diese insgesamt fitter und viel in Bewegung sind. Körperliche Aktivität sei eine gute Präventionsmaßnahme für viele Krankheiten. Allerdings müsste dies auch das Risiko für Brustkrebs senken.

(Ende)
Aussender:    pressetext.redaktion

Gitti

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Brustkrebs ist bei Männern anders
« Antwort #1 am: 25. Januar 2015, 20:41 »



Brustkrebs ist bei Männern anders

Montag, 15. Dezember 2014

Lissabon – Auch Männer können an Brustkrebs erkranken. Die Tumore unterscheiden sich jedoch histologisch von dem sehr viel häufigeren Mammakarzinom bei der Frau. Dennoch orientiert sich die Behandlung bisher an den Leitlinien für das weibliche Mammakarzinom. Eine auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium vorgestellte Studie sieht hierin eine mögliche Ursache für die schlechteren Behandlungsergebnisse.

Brustkrebs bei Männern ist nicht überall selten. In Uganda entfallen immerhin 5 Prozent aller Mammakarzinome auf Männer, in Sambia soll der Anteil sogar bei 15 Prozent liegen. In Deutschland  ist der Tumor bei Männern jedoch selten. Von den etwa 70.000 Neuer­krankungen, die 2010 in Deutschland diagnostiziert wurden, entfielen gerade einmal 610 auf Männer. Im gleichen Jahr verstarben 107 Männer an Brustkrebs. Dies deutet auf ungünstigere Behandlungsergebnisse als bei Frauen hin. Eine Studie, die die European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC) zusammen mit anderen Fachverbänden aus Europa und Nordamerika durchführt, soll die Ursachen für die Geschlechterunterschiede klären.

zum Thema

    Pressemitteilung des EORTC
    Registrierung der Studie
    Hintergrund zur Studie
    Informationen des Krebsinformationsdienstes

Für den ersten Teil der Studie hat das Team um Fatima Cardoso vom Champalimaud Clinical Center in Lissabon retrospektiv die Daten zu 1.822 Männern zusammen­getragen, die in den Jahren 1990 bis 2010 an einen Mammakarzinom erkrankt waren. Die meisten Männer waren an einem invasiven duktalen Karzinom erkrankt, das auch bei Frauen die häufigste Form von Brustkrebs ist.

Die meisten Männer erhielten nach der Operation die von den Leitlinien vorgesehe Radiotherapie. Bei der adjuvanten Chemotherapie wurden Anthrazykline bevorzugt. Eine Hormonbehandlung mit Tamoxifen erhielten jedoch nur 77 Prozent der Männer, obwohl der Anteil der östrogen-rezeptorpositiven Tumore bei 99 Prozent lag (bei Frauen etwa 70 Prozent).

Bei etwa 7 Prozent wurden     http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/61225/Brustkrebs-ist-bei-Maennern-anders

Geri

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BRUSTKREBS bei MÄNNER
« Antwort #2 am: 21. September 2015, 21:13 »

Brustkrebs bei Männer?


Ja, auch in unserer SHG!



http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150921_OTS0049/maenner-greift-euch-an-die-brust-anhang/?utm_source=2015-09-21&utm_medium=email&utm_content=html&utm_campaign=mailabodigest




                                  K f K
         Verein Krebspatienten für Krebspatienten
           Netzwerk Onkologischer Selbsthilfegruppen
                               Österreich
        Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck, Graz
           Zentrale: 1220 Wien, Steigenteschg. 13-1-46
           Krebs-Hotline 9 bis 21 Uhr:  0650-577-2395
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         Initiative Rauchfreie Lokale: www.rauchsheriff.at
     Dietmar Erlacher, Bundesobmann, Gesundheitsökonom
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Männer, greift Euch an die Brust!
Das Selbsthilfe-Netzwerk „Männer mit Brustkrebs – Österreich“ informiert über das männliche Mammakarzinom und fördert den Austausch unter Betroffenen

Wien/Purkersdorf (OTS) - Manche Männer erleben ihre Brustwarzen als erogene Zonen. Doch auch jene, bei denen das nicht so ist, sollten sich hin und wieder an die Brust greifen. Denn selten, aber doch können auch Männer an Brustkrebs erkranken. In Österreich trifft es jährlich 50 bis 60 Männer. Bei frühzeitiger Erkennung und Behandlung stehen die Heilungschancen genauso gut wie bei Frauen.

Dabei ist es paradox: Ein Mann, der die Diagnose "Brustkrebs" bekommt, sieht sich mit einer Krankheit konfrontiert, die weitgehend erforscht ist und gut therapierbar sein kann. Bloß dachte er nicht im Traum daran, dass es auch ihn als Mann treffen kann.

"Die meisten Männer denken nicht sofort an Krebs, wenn sie einen Knoten in ihrer Brust spüren", erklärt Robert Glattau vom Selbsthilfe-Netzwerk "Männer mit Brustkrebs - Österreich". "Deshalb appellieren wir an die Medien: Weist in den Berichten über Brustkrebs auch auf die Gefährdung von Männern hin."

Der neue Folder des Netzwerks und das Info-Blatt "Warum auch Männer an Brustkrebs erkranken können" (siehe Beilagen) sollen gleichermaßen ÄrztInnen, Medien und Betroffene sensibilisieren.

Diese Informationen werden am 1. Oktober, dem Beginn der "Pink Ribbon"-Tour der Österreichischen Krebshilfe, an über 2.200 ÄrztInnen in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland versendet. Und sie können gegen Portokosten beim Netzwerk "Männer mit Brustkrebs -Österreich" bestellt werden.

Gleichzeitig verstehen sich die "Männer mit Brustkrebs" als Interessenvertretung. Sie fordern eine intensivere Erfoschung des männlichen Mammakarzinoms, sowie spezielle Antihormon-Therapien und Betreuungsangebote. Denn derzeit erfahren Männer dieselbe Behandlung wie Frauen. "Ich fand es eher erheiternd, als einziger Mann beim Frauenarzt zu sein", so Glattau, "aber vielen Männern ist das sehr peinlich und sie verschleppen dadurch Diagnose und Therapie."

Die Selbsthilfe-Organisation wurde 2010 von Betroffenen in Deutschland gegründet. Seit 2013 ist Robert Glattau Kontaktperson für Betroffene und deren Angehörige in Österreich.
Risikofaktoren

www.brustkrebs-beim-mann.de/brustkrebs-beim-mann/risikofaktoren/
Symptome

www.brustkrebs-beim-mann.de/brustkrebs-beim-mann/symptome/
Therapien

www.brustkrebs-beim-mann.de/brustkrebs-beim-mann/behandlung/
Erfahrungsberichte betroffener Männer

www.brustkrebs-beim-mann.de/erfahrungsberichte/

Rückfragen & Kontakt:

Netzwerk Männer mit Brustkrebs – Österreich
Robert Glattau
Telefon: +43 676 631 66 33
E-Mail: r.glattau@brustkrebs-beim-mann.at
www.brustkrebs-beim-mann.at

« Letzte Änderung: 25. September 2015, 23:54 von Geri »

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Brustkrebs bei Männer
« Antwort #3 am: 28. September 2015, 01:50 »


EIN  FRÜHERER  BEITRAG:



Seit 23. März 2015 gibt es auf Facebook die (geschlossene) Gruppe "Brustkrebs beim Mann". Sie wendet sich an Betroffene, Angehörige, Freunde und an dem Thema Interessierte.
Siehe Brustkrebs beim Mann auf Facebook.
Klicke auf "Gruppe beitreten", ich schalte die Mitgliedschaften rasch frei.

Die Gruppe ist "geschlossen", das heisst folgendes:
- Jedes Facebook Mitglied kann die Gruppe finden und sehen, wer Mitglied ist.
- Aber nur Mitglieder der Gruppe können Beiträge lesen und schreiben.

Deine Beiträge, Fragen, interessante Informationen sind willkommen!

Lieber Gruß,

Robert Glattau
Netzwerk Männer mit Brustkrebs e.V.

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RISPERDAL -- Brustkrebs bei Männer
« Antwort #4 am: 30. November 2019, 17:59 »


https://www.diepresse.com/5703231/manner-bruste-durch-medikament-milliarden-urteil-gegen-pharmakonzern#kommentare

Dem Unternehmen wird vorgeworfen, Nebenwirkungen des Antipsychotikum Risperdal verschwiegen zu haben, die angeblich zu unerwünschten Brustvergrößerungen bei männlichen Patienten führt.

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« Letzte Änderung: 01. Dezember 2019, 16:42 von admin »

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Brustkrebs bei Männer
« Antwort #6 am: 30. September 2020, 13:12 »
5600



Brustkrebs-Sterblichkeit in Deutschland höher als in den USA

BR24

Auch ein Prozent der deutschen Männer sind von Brustkrebs betroffen, also etwa 700 Männer pro Jahr erkranken.


Starkes Übergewicht erhöht das Brustkrebsrisiko.

Deutsche Krebshilfe informiert im ... Presseportal.de

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 70.000 Frauen und 750 Männer an Brustkrebs.


Jährlich zwei Millionen neue Fälle: "Brustkrebs darf kein Tabu mehr sein"

kurier.at

Brustkrebs betrifft längst nicht nur Frauen: "Auch Männer können daran erkranken und sollten auf ihre Brust schauen", mahnt Gesundheitsbotschafterin

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Brustkrebs bei Männer
« Antwort #7 am: 01. Oktober 2020, 23:13 »




Brustkrebs beim Mann: Behandler sehen Versorgungsdefizite
Deutsches Ärzteblatt
Bonn – Brustkrebs bei Männern ist selten, pro Jahr erhalten nur etwa 700 Männer in Deutschland diese Diagnose. Laut einer Studie der ...



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Brustkrebs bei Männer
« Antwort #8 am: 12. Oktober 2020, 21:04 »
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Brustkrebs Männer
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