Autor Thema: Krebs, und dann  (Gelesen 10601 mal)

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Krebs, und dann
« am: 09. Oktober 2012, 00:38 »


Überlebensrate bei Krebs steigt

Krebs wird zunehmend zur chronischen Krankheit. Allerdings gibt es zu wenig Geld für klinische Studien.

26.09.2012

Die Qualität bei Früherkennung und Behandlung von Krebs hat sich deutlich verbessert. Die Qualität bei Früherkennung und Behandlung von Krebs hat sich deutlich verbessert.

Jeder dritte Österreicher erkrankt im Laufe seines Lebens an Krebs – jeder vierte stirbt daran. Die Diagnose, die bisher für viele mit einem Todesurteil gleichzusetzen war, entwickelt sich jedoch zunehmend zu einer chronischen Krankheit, betonen österreichische Spitzenärzte anlässlich des Kongresses der European Society of Medical Oncology (ESMO), der dieses Wochenende in Wien stattfindet.

Der lokale Organisator des Kongresses, Univ.-Prof. Christoph Zielinski, Koordinator des Comprehensive Cancer Centers an der MedUni Wien: "Es ist gelungen, manche früher unheilbaren Krebsformen heilbar zu machen." So hat sich etwa die Überlebensdauer bei Brustkrebs verdreifacht, bei Nierenkarzinomen und Dickdarmkrebs hat sie sich verdoppelt. Zu verdanken ist dies der Früherkennung, den verbesserten Therapien und dem Ausbau der ärztlichen Versorgung. Dem britischen Krebsforschungsinstitut zufolge wird die Sterberate bei Krebs bis zum Jahr 2030 um 17 Prozent sinken – bei Gebärmutterhalskrebs sogar um 43 Prozent.

Univ.-Prof. Gabriela Kornek, Präsidentin des Vereins "Leben mit Krebs" betont: "Gäbe es eine Europameisterschaft für Onkologie, wären wir zwar nicht Meister, aber wir würden jedes Jahr Medaillen mitbringen." Allerdings sieht sie viel Aufholbedarf in der Prävention. So gehen etwa 25 Prozent aller Krebsfälle weltweit auf das Konto von Übergewicht und Bewegungsmangel, bis zu 30 Prozent aller Krebs-Todesfälle sind direkt auf das Rauchen zurückzuführen.
Forschung

Kritik gibt es von den Experten bezüglich der Finanzierung klinischer Studien. Zielinski: "Die Forschungsförderung in Österreich ist schändlich. Unsere Arbeit gelingt großteils durch die Selbstausbeutung unserer Mitarbeiter." Letztendlich würde nicht nur die Forschung darunter leiden, sondern auch der Patient. Univ.-Prof. Günther Gastl von der MedUni Innsbruck ergänzt: "Wir brauchen eine fundamentale Förderung, sonst wird die akademische Forschung versiegen oder wir begeben uns in die Abhängigkeit von industrieller Förderung." Schon jetzt werden im internationalen Vergleich ausgesprochen viele Studien in Österreich (80 Prozent) von der Industrie gesponsert.

Patienten "Verantwortung übernehmen"

Ein informierter Patient kann selbst zum Steuermann seiner Erkrankung werden – das ist das Leitbild der Patientenseminare, die Univ.-Prof. Heinz Ludwig vor knapp zehn Jahren ins Leben gerufen hat: "Informierte Patienten können mit uns Ärzten in einen besseren Dialog eintreten und wichtige Fragen mitentscheiden." Nicht zuletzt können so Schwierigkeiten leichter umschifft werden.

Dabei nimmt Ludwig die Patienten in die Pflicht: "Sie müssen eine gewisse Verantwortung übernehmen – dazu gehört, sich entsprechend auf das Arztgespräch vorzubereiten, die Krankheitsgeschichte und Befunde parat zu haben und sich vorab aufzuschreiben, was man fragen will." Hilfreich sei es in der Regel auch, den Partner zum Arztgespräch mitzunehmen – denn gerade in der oft emotionalen Situation hören vier Ohren mehr als zwei.

Nicht zuletzt betont Ludwig die Verantwortung des Patienten, die Empfehlungen des Arztes zu befolgen. Wer sich etwa nicht an die vorgeschriebene Medikamenteneinnahme hält, verschlechtert seine http://kurier.at/nachrichten/gesundheit/4513573-ueberlebensrate-bei-krebs-steigt.php

Sissi

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Krebspatienten haben viele offene Fragen zur Fertilität
« Antwort #1 am: 10. September 2013, 00:44 »



Krebspatienten haben viele offene Fragen zur Fertilität

Montag, 5. August 2013

Sheffield – Mehr als die Hälfte der chemotherapierten jungen Frauen fühlt sich nicht ausreichend über Therapiekomplikationen für die Fruchtbarkeit aufgeklärt. Das berichten Forscher um Allan Pacey von der University of Sheffield. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse in Pediatric Blood & Cancer (http://dx.doi.org/10.1002/pbc.24672).

Chemotherapie und Bestrahlung können die Fertilität herabsetzen oder sogar zur völligen Unfruchtbarkeit führen. Je früher Krebserkrankungen therapiert werden, desto besser ist die Prognose. Das kurze Zeitfenster zwischen Diagnose und Therapie kann offenbar jedoch so eng sein, dass wichtige Themen wie die Folgen für die Fertilität unbesprochen bleiben. Die Kryokonservierung von Eiern ist technisch aufwendig und nicht immer rechtzeitig möglich.

Die Wissenschaftler haben ... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/55393

hilde

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Verein ChronischKrank
« Antwort #2 am: 16. Juli 2014, 22:14 »



Liebe Mitglieder, NetzwerkpartnerInnen und Interessierte!

HEUTE 18.30 auf ORF 2, u.a. Obmann Jürgen Ephraim Holzinger im Interview.

Unser Verein möchte zusammen mit dem Verein WISO die Problematik rund um das "Betteln Müssen" bei dringendst notwendigen Hilfsmitteln in Österreich aufzeigen.
Wir möchten am Beispiel eines 21-jährigen jungen Mannes, der ein Pflegefall ist und sich sprachlich nicht äußern kann, alles versteht und im Kopf völlig klar ist, die Problematik mit der Finanzierung von Hilfsmitteln (alle möglichen Kommunikationsmittel wie z.B. Sprachcomputer) bei schwer behinderten und chronisch kranken Menschen in Österreich aufzeigen.
Die Details unter http://chronischkrank.at/category/das_betteln_um_dringend_benoetigte_hilfsmittel_in_oesterreich/

Sprachcomputer:
"Dass es Behinderte in Österreich oft alles andere als leicht haben, ist wohl bekannt. Von mangelnder Barrierefreiheit bis hin zu nicht eingehaltenen Beschäftigungsquoten in Firmen reicht die Palette der Benachteiligungen. Besonders schwierig ist die Situation aber jene Behinderten, die körperlich so schwer beeinträchtigt sind, dass sie mit ihrer Umwelt gar keinen Kontakt aufnehmen können. Welche modernen Kommunikationshilfsmittel es für diesen Fall gibt, zeigt (Markus Waibel, ORF)".
http://tv.orf.at/program/orf2/20140716/696790401/381517

Das „Betteln Müssen“ der Betroffen bei österreichischen Behörden und Kassen zur Ausfinanzierung dieser notwendigen Hilfsmitteln muss endlich ein Ende haben, sodass diese betroffenen oft schwer beeinträchtigten Menschen die Möglichkeit haben am sozialen Leben teil zu haben. Ein Rechtsanspruch und eine zentrale Stelle zur Antragstellung muss her!

Die Faymann Regierung will diesem Thema noch bis 2016 Zeit geben, der Verein ChronischKrank und der Verein WISO nicht!

Wir konfrontierten sämtliche Behörden und Entscheidungsträger mit diesem Missstand.
Die Details unter http://chronischkrank.at/category/das_betteln_um_dringend_benoetigte_hilfsmittel_in_oesterreich/

HEUTE 16.07.2014 um 18.30 auf ORF 2!

Bei Fragen zur Thematik stehen wir Betroffenen und Angehörigen mit unserer ehrenamtlichen Arbeit bundesweit gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Team Verein ChronischKrank®


 




Team Verein ChronischKrank®
Kirchenplatz 3, 4470 Enns
Tel: +43 (0) 676 / 74 51 151
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