Autor Thema: AKH Wien und Krebs-Schule, ff.  (Gelesen 6485 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.032
  • Geschlecht: Männlich
AKH Wien und Krebs-Schule, ff.
« am: 15. Oktober 2012, 23:41 »




A C H T U N G :


Die Aufzeichnungen von den Vorträgen der Veranstaltungsserie Krebsschule, AKH Wien,

sind hier abrufbar .....


http://www.leben-mit-krebs.at/#WSLIST[/b]


Auch neue Veranstaltungstermine dort ersichtlich, bzw. auf

http://www.krebsforum.at/index.php/topic,6124.msg14738.html#msg14738
+
http://www.krebsforum.at/index.php/topic,6106.msg14684.html#msg14684
+
Info zum ESMO Krebs Kongress .....
http://www.krebsforum.at/index.php/topic,3861.msg14739.html#msg14739


xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx


Goldene Orange für ........

http://www.krebsforum.at/index.php/topic,1009.msg14136.html#msg14136

« Letzte Änderung: 29. November 2012, 21:58 von admin »

admin

  • Administrator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 5.032
  • Geschlecht: Männlich



Medizin (be-)greifen - Gelungene Wissenschaftsvermittlung im Bereich Onkologie

Wien (OTS) - Das Projekt "Medizin (be-)greifen" wurde in der Zeit von
Juni bis September 2012 an der Tagesklinik der Klinischen Abteilung
für Onkologie (Universitätsklinik für Innere Medizin I, AKH Wien und
MedUni Wien) getestet. Dabei geht es um direkte Interaktion und
Kommunikation mit den PatientInnen und die Anregung zur
Auseinandersetzung mit medizinischem Wissen für erwachsene
Krebs-Patientinnen - direkt im Spital. Die ersten Ergebnisse: Das
Projekt wird prinzipiell positiv als gelungene
Wissenschaftsvermittlung beurteilt, das Interesse an weiterführenden
Informationen besteht. Der Vorschlag der Projektmitglieder ist daher
eine weitere intensivere Begleitung und Betreuung, auch durch
medizinisches Personal. Das wurde am Mittwoch im Rahmen einer
Pressekonferenz im AKH Wien bekanntgegeben.

Die das Projekt begleitende, qualitative Forschung vom Institut
für Wissenschaftsforschung der Universität Wien folgte dem Prinzip
einer "symmetrischen Evaluierung". Bei der von dessen Leiterin Ulrike
Felt entwickelten Methode wurde in Interaktion mit den Beteiligten
(PatientInnen, Angehörige sowie Pflege- und Reinigungspersonal) ein
sinnvolles Raster entwickelt, da es für ein so stark
patientenorientiertes Projekt noch keine Beispiele gibt.
Vom Röntgen-Puzzle bis zum Tagesablauf im Spital

Zum Einsatz kamen auch eher ungewöhnliche Methoden wie Daumenkino,
Röntgen-Puzzle und "Schon-gewusst ?"-Karten, die als spielerische
Aktivitäten helfen, die Kommunikation zu verbessern und betroffenen
Laien medizinische Themen näherzubringen.

Auch Fragen wie: "Wie ist unser Blut aufgebaut?", "Inwiefern
unterscheiden sich bildgebende Diagnoseverfahren und was lässt sich
auf den Bildern erkennen?" oder "Wie sieht der Tagesablauf von
Krankenhaus-MitarbeiterInnen aus, was motiviert sie?" wurden
angesprochen. Diese Themen machen die Angebote für PatientInnen und
ihre Begleitpersonen auf der Chemotherapiestation interaktiv erlebbar
und regen zu Auseinandersetzung und Gespräch an.

Margit Fischer, Vorsitzende Verein ScienceCenter-Netzwerk und eine
der Initiatorinnen dieses Projektes, begrüßte, dass sich die
spielerischen Ansätze der Vermittlung von wissenschaftlichen
Fragestellungen sogar in einer solchen, für die PatientInnen
herausfordernden Situation erproben ließen. Es zeige sich einmal
mehr, dass sich komplexe Inhalte niederschwellig vermitteln lassen
und Anreize zur weiterführenden Beschäftigung bieten.

Die Pilotphase der vergangenen Monate samt Begleitforschung zeigte
für Barbara Streicher, Geschäftsführerin Verein
ScienceCenter-Netzwerk klar auf, dass diese Aktivitäten für
informelles Lernen vor allem als kommunikative Elemente gesehen
werden, die einen Anstoß zu Interaktionen und Gesprächen geben - ein
Effekt, den man bei vielen Science-Center-Aktivitäten beobachten
kann.

"Am AKH Wien bzw. an der MedUni Wien wurde in den vergangenen
Jahrzehnten schwerpunktmäßig die Kompetenz zur Behandlung von
Tumorerkrankungen auf- und ausgebaut. Die Initiative "Medizin
be-greifen" ist ein weiterer Schritt bei diesem Vorhaben. Sie soll
den PatientInnen ein verbessertes Verständnis für die Erkrankung
ermöglichen und die regulären und irregulären Vorgänge im Körper
sowie die Abläufe in einem Krankenhaus verstehen helfen", so
Christoph Zielinski, Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie im
AKH Wien / MedUni Wien und Koordinator des Comprehensive Cancer
Centers (CCC).

Die Angst vor der Diagnose, Therapie und Prognose ist
verständlicherweise ständiger Begleiter von KrebspatientInnen und
Angehörigen. "Wir erleben es täglich, wie wichtig es ist, dass auf
diese Ängste eingegangen wird, im besten Fall, diese Ängste von
Beginn an durch Wissen ersetzt werden können", so
Krebshilfe-Geschäftsführerin Doris Kiefhaber.

Ein weiterer Testlauf des Projekts findet noch bis zum 30.
November 2012 in der Ambulanz der Klinischen Abteilung für Onkologie
statt. Finanziell unterstützt wurde der Verein ScienceCenter-Netzwerk
für das Projekt "Medizin (be-)greifen" durch VAMED, Superfund und
Österreichische Krebshilfe. Weitere Informationen:
http://www.science-center-net.at

Tanja

  • Global Moderator
  • Super - User
  • *****
  • Beiträge: 932
  • Geschlecht: Weiblich
AKH-Wien, Onkologie, MitarbeiterInnen
« Antwort #2 am: 08. Juni 2013, 17:25 »




http://www.onkologie-wien.at/abteilung/mitarbeiterinnen/

AKH-Onkologie, MitarbeiterInnen

Das Team der Klinischen Abteilung für Onkologie zählt ca. 100 MitarbeiterInnen und setzt sich aus ÄrztInnen, ÄrztInnen in der Forschung, Pflegepersonen (DGKS und DGKP), diplomierte medizinisch-technische AnalytikerInnen, chemisch-technische AnalytikerInnen, Study Nurses, DiätassistentInnen
und MitarbeiterInnen in der Administration zusammen.
Abteilungsleiter:
Univ.-Prof. Dr. Christoph Zielinski
Stv. AbteilungsleiterInnen:
Univ.-Prof. Dr. Christine Marosi
Univ.-Prof. Dr. Gabriela Kornek
Weitere FachärztInnen:
AProf. Dr. Rupert Bartsch
Univ.-Prof. Dr. Thomas Brodowicz
Univ.-Prof. Dr. Johannes Drach (karenziert)
Univ.-Prof. Dr. Michael Frass
Univ.-Prof. Dr. Michael Hejna
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Köstler
Univ.-Prof. Dr. Michael Krainer
Univ. Prof. Dr. Gottfried J. Locker
Univ.-Prof. Dr. Robert Pirker
AProf. Dr. Gerald Prager
AProf. Dr. Matthias Preusser
Univ.-Prof. Dr. Markus Raderer
Univ.-Prof. Dr. Werner Scheithauer
Univ.-Prof. Dr. Manuela Schmidinger
Univ.-Prof. Dr. Günther Steger
Priv. Doz. Dr. Christiane Thallinger
Univ.-Prof. Dr. Christoph Wiltschke
Univ.-Prof. Dr. Sabine Zöchbauer-Müller
FachärztInnen in Ausbildung:
Dr. Anna Berghoff
Dr. Sonja Holzer
Dr. Aysegül Ilhan
Dr. Barbara Kiesewetter
Dr. Christoph Minichsdorfer
Ambulanzärztinnen:
Dr. Nadja Radovics
Dr. Claudia Zatloukal
MitarbeiterInnen der wissenschaftlich experimentellen Labors:
Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Grunt
Univ.-Prof. Dr. Robert Mader
Doz. Dr. Karin Nowikovsky
Ao. Univ.-Prof. Mag. Dr. Rotraud Wieser
Pflege-Stationsleitung der Univ. Klinik für Innere Medizin I:
Obpflg. Wolfgang Hofer, Stv.: Statpfl. Hermann Stiefelbauer
Stationsschwestern:
DGKS Christine Wittwer (Ambulanzen)
DGKS Christine Huspek, Stv.: DGKS Ilse Farkas (Tagesklinik)
DGKS Brigitte Maca, Stv.: DGKS Eva Maria Ringl (Bettenstation 18H)