Autor Thema: Herzinfarkt, Schlaganfall durch ....  (Gelesen 2945 mal)

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Herzinfarkt, Schlaganfall durch ....
« am: 30. Oktober 2012, 21:38 »



Weniger Hospitalisierungen und Herztote durch Nichtrauchergesetze


Dienstag, 30. Oktober 2012


 San Francisco/Rochester – Der medizinische Nutzen des gesetzlichen Nichtraucher­schutzes wird von Experten nicht länger bezweifelt. Eine Meta-Analyse in Circulation (2012; 126: 2177-2183) dokumentiert einen Rückgang von Hospitalisierungen an Herzkreislauf- und Lungenerkrankungen nach Einführung von gesetzlichen Rauch­verboten in verschiedenen Ländern. In einer weiteren Untersuchung in den Archives of Internal Medicine (2012; doi: 10.1001/2013.jamainternmed.46) ist es sogar zu einem Rückgang der plötzlichen kardialen Todesfälle gekommen.

Viele Länder, darunter Deutschland, haben in den letzten Jahren das Rauchen am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden verboten. Für die Epidemiologen bot sich jeweils die Gelegenheit, die Auswirkungen auf die Erkrankungszahlen zu untersuchen. Neben Lungenerkrankungen standen dabei auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen im Fokus, denn die Noxen aus der Umwelt gelangen über die Lungen in den Blutkreislauf. Sie können jedes Organ schädigen. Die Abbauprodukte des Nikotins sind auch im Urin der Passivraucher nachweisbar.

zum Thema

    Meta-Analyse in Circulation
    Pressemitteilung der American Heart Association
    Studie in den Archives of Internal Medicine
    Pressemitteilung der Archives
    Center for Tobacco Control Research and Education

aerzteblatt.de

    Rauchen verkürzt das Leben von Frauen um 11 Jahre
    Raucherverbot: Klare Fronten
    Thoraxchirurgen drängen auf wirksamen Nichtraucherschutz

Die Meta-Analyse von Crystal Tan und Stanton Glantz vom Center for Tobacco Control Research and Education in San Francisco fasst die Ergebnisse von 45 Studien zusammen, die weltweit die Auswirkungen von 37 Antirauchergesetzen untersucht haben. Ergebnis: Nach den Verboten kam es relativ rasch zu einem Rückgang der Hospitalisierungen: Die Zahl der Herzinfarkte nahm um 15 Prozent ab, die Schlaganfälle wurden um 16 Prozent vermindert. Für Lungenerkrankungen errechnen die Forscher eine Reduktion um 24 Prozent.

Die beiden Forscher können sogar eine Dosis-Wirkungsbeziehung nachweisen: Danach war die Reduktion der Hospitalisierungen am geringsten, wenn das Rauchen nur am Arbeitsplatz verboten wurde. Der Nutzen stieg, wenn auch in Restaurants nicht mehr geraucht werden durfte, und die größte Wirkung wurde erzielt, wenn das Verbot Arbeitsplätze, Restaurants und Bars umfasste.

Eine besonders detaillierte Analyse .... http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/52233

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ESC 2013: Rauchverbote wirken - Herzinfarktrate geht zurück!
« Antwort #1 am: 07. September 2013, 23:09 »


ESC 2013: Rauchverbote wirken - Herzinfarktrate geht zurück!


http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=943.msg5217#msg5217