Autor Thema: Patient braucht Internet!  (Gelesen 2200 mal)

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Jutta

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Patient braucht Internet!
« am: 23. November 2012, 21:55 »



Patient in Deutschland: Gehört die Zukunft Dr. Google?

Dtsch Arztebl 2012; 109(47): A-2356 / B-1921 / C-1883
MPH, Markus Müschenich
Illustrationen: Ralf Brunner

Patienten telefonieren, mailen, recherchieren mit dem Smartphone. Ihre Ärzte schreiben Lebenswichtiges auf Karteikarten und lassen Röntgenbilder in Kellern verstauben – von einem Gesundheitswesen, das die Patienten zwingt, zu Kunden zu werden.

Stellen Sie sich vor, Sie würden beim nächsten Besuch eines Baumarkts vor verschlossenen Türen stehen. Auf einem Schild wäre zu lesen: „Aufgrund staatlicher Vorgaben sind die Versorgungssektoren der verschiedenen Baustoffklassen getrennt. Bitte suchen Sie die lokalen Einzelhändler auf.“ Sie müssen lernen: Ab sofort ist ein Ort, an dem ein einzelner Anbieter vielfältige Produkte und Dienstleistungen aus den verschiedensten Bereichen – von Werkzeugen über Holzlatten, Badewannen und Farbe bis zu Küchen, Pflanzen, Süßigkeiten und Zierfischen – anbietet, verboten. Es bleibt Ihnen nichts anderes übrig, als zum Schreiner und zum Klempner, danach ins Eisenwarengeschäft und zum Zoohändler und dem Küchenfachgeschäft, abschließend in die Gärtnerei und den Süßwarenladen zu fahren. Und Sie erinnern sich an eine Meldung in Ihrer Tageszeitung: „Wirtschaftsleben in Deutschland ab sofort organisiert wie das Gesundheitswesen.“

...... http://www.aerzteblatt.de/archiv/132890

Josef

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Patient braucht Internet!
« Antwort #1 am: 29. September 2016, 00:51 »



treffpunkt medizin: Mein Arzt heißt Dr. Internet


Mi, 28.09.2016 21.50 Uhr 44:45 Min. Noch 6 Tage verfügbar http://tvthek.orf.at/program/Treffpunkt-Medizin/3084273/treffpunkt-medizin-Mein-Arzt-heisst-Dr-Internet/13803700


"Zuerst heile mit dem Wort, dann mit der Arznei und zum Schluss mit dem Messer, dies galt bereits bei den Ärzten der Antike.
Die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, die Schwierigkeiten in der Vermittlung von Inhalten, psychologisches Fingerspitzengefühl und die Konkurrenz durch Dr. Internet sind das Thema dieser Ausgabe von "treffpunkt medizin".
Das herkömmliche Verhältnis zwischen Arzt und Patient war lange durch klare Hierarchien geprägt, bei denen der Arzt als Experte für komplexe Sachverhalte fungierte. Dank des Internets können sich Laien aber nun selbst informieren, was grundsätzlich positiv ist, jedoch Gefahren wie die falsche Zuordnung von Symptomen mit sich bringt.






Alles, was wir uns in der Vergangenheit schwer erkämpfen mussten,
hinterlässt gewisse Spuren auf unserer „zerbrechlichen“ Seele,
doch sollten wir deshalb die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht verlieren.
Carola-Elke