Autor Thema: Prostatakrebs: Bildgebende Verfahren  (Gelesen 10928 mal)

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Josef

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Prostatakrebs: Bildgebende Verfahren
« am: 25. November 2012, 00:59 »



Fortschritte bei der Diagnose von Prostatakrebs: Kombinationsverfahren erhöht Treffsicherheit


Heidelberg (ots) - Mit einer besonderen Kombination von zwei
hochmodernen, bildgebenden Verfahren ist die Heidelberger Klinik für
Prostata-Therapie in der Lage, eine Krebserkrankung der Prostata
äußerst genau, schonend und mit einer minimalen Zahl von
Gewebe-Entnahmen (Biopsien) zu diagnostizieren.

Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie
(www.prostaattherapie.com) hat sich seit fast zwanzig Jahren auf die
schonende Diagnostik und Therapie von Prostata-Erkrankungen
spezialisiert. Das betrifft einerseits gutartige Veränderungen aber
auch Krebserkrankungen wie das Prostata-Karzinom (PCa). Ein Prostata-
Karzinom ist allerdings nur schwer auszumachen, da es im frühen
Stadium sehr klein ist und bei der Krebsfrüherkennung schwer zu
ertasten ist. Selbst eine Blutuntersuchung mit Bestimmung des
prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) gibt hier keine Sicherheit,
sondern ist bestenfalls ein Indiz für eine Krebserkrankung.
Zusätzliche Untersuchungen wie das Elastographieverfahren und der
PCA3-Test sollten den Krebsverdacht erst erhärten, bevor eine Biopsie
durchgeführt wird. Doch hat diese übliche Form der Gewebeentnahme
einen großen Nachteil: Sie ist meist vom Zufall geleitet und mancher
Tumor bleibt verborgen. "Man muss die Biopsie, wenn sie wirklich
angezeigt ist, dann auch richtig machen und sich auf möglichst wenige
Stanzen beschränken", meint Dr. Thomas Dill, der zusammen mit Dr.
Martin Löhr die Klinik für Prostata-Therapie leitet. Dazu kombinieren
die Heidelberger Urologen hochgenaue Aufnahmen der Prostata aus dem
Magnetresonanztomographen (MRT) mit Ultraschall-Aufnahmen. So können
sie Tumore eindeutig lokalisieren. Die Heidelberger Spezialisten
verwenden dann ein millimetergenaues Raster, ein sogenannten
Template. Dieses ist fest mit dem Behandlungstisch verbunden und wird
zur Führungsschablone für die Biopsienadel. Verdächtiges Gewebe wird
gezielt angesteuert und entnommen.

Und wo liegt nun der Vorteil des neuen Diagnose-Verfahrens? "Man muss
sich zunächst vor Augen führen, wie die Biopsie normalerweise
durchgeführt wird. Ungezielt werden in der Regel zehn bis zwölf blind
verteilte Gewebeentnahmen durch den Enddarm aus der Prostata
entnommen", kritisiert Dr. Martin Löhr. Die Trefferquote für ein
vorhandenes Prostatakarzinom liege bei höchstens 30 Prozent, so dass
für viele Patienten später Wiederholungsbiopsien notwendig würden,
bis der Tumor entdeckt werde. Der Hauptvorteil des
Kombinationsverfahren liegt nun darin, dass durch die Zusammenführung
der Informationen aus der Kernspintomographie und dem Ultraschall
auffällige Herde gezielt punktiert werden können. Eine interne
Auswertung ergab bei Krebsverdacht eine Detektionsrate von gut 90
Prozent.

Auch besteht bei der Probeentnahme durch den Enddarm eine erhöhte
Gefahr, Enddarmkeime in die Prostata zu verschleppen. Im Falle einer
Blutvergiftung besteht sogar Lebensgefahr, warnen die Heidelberger
Urologen. Sie biopsieren nicht durch den Enddarm, sondern durch eine
Hautregion am Damm, die vor der Gewebeentnahme gut keimfrei gemacht
werden kann.

Erst wenn der Befund positiv ist, setzt die Therapie ein, die in der
Klinik für Prostata-Therapie mit hochintensivem, fokussiertem
Ultraschall nach dem HIFU/Sonablate-Verfahren erfolgt. "Schonende
Therapie und exakte, schonende Diagnostik gehen hier Hand in Hand",
so Thomas Dill. Die Behandlung kann sich dann auf die Areale
beschränken, in denen Tumorzellen nachgewiesen wurde. Tumorfreie
Areale können ausgespart bleiben, so dass unter Umständen die
Funktionen der Prostata erhalten bleiben.

Klinik für Prostata-Therapie GmbH
Bergheimer Straße 56a
D-69115 Heidelberg
Deutschland
Telefon: +496221/65085-0
info@prostata-therapie.de
www.prostata-therapie.de
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Prostatakrebs: Bildgebende Verfahren
« Antwort #1 am: 25. November 2012, 01:04 »



Übliche bildgebende Untersuchung: Ultraschall

Normales CT oder MR sei wenig aussagekräftig.

Daher wird - wer es weiß - ein MRT mit Spule verwendet.


PS: MRT gibt es mit 1,5 Tesla, aber auch mit 3,0 Tesla. Letzteres solltest du verlangen, also die auf der Rückseite stehenden Institute danach fragen. Die Privatklinik Döbling hat sowohl Geräte mit 1,5 als auch 3,0 Tesla Geräte.

Mehr Info bei: http://www.krebsforum.at/index.php/board,390.0.html


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 Ultraschall-Elastographie: Treffsicher, schnell und schmerzlos

   
Köln, 27. Oktober 2009
- Für Patienten mit Verdacht auf Prostatakrebs steht nun ein neues Diagnoseinstrument zur Verfügung. Mit der so genannten Echtzeit-Elastographie können Tumore in der Prostata genauer sichtbar gemacht werden. Damit ist nicht nur eine verbesserte Früherkennung möglich, sondern auch eine gezieltere Gewebeentnahme bei Verdacht auf Prostatakrebs.


Manfred H. ist kein Einzelfall. „Auch wenn bei der Gewebeentnahme kein bösartiger Tumor gefunden wird, kann ein Prostatakrebs nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden“, erklärt Dr. Pedram Derakhshani, Urologe im Westdeutschen Prostatazentrum. Bei einer Biopsie entnimmt der Urologe in der Regel sechs bis zwölf Proben, umgerechnet nur etwa ein Prozent des gesamten Prostatagewebes. „Da kann es vorkommen, dass gerade kleinere Tumore aus dem Punktionsraster fallen“, so Derakhshani.

Dehnungsfähigkeit gibt Hinweis auf Tumorgewebe

Abhilfe schaffen soll ein neues Diagnoseverfahren, die so genannte Ultraschall-basierte Elastographie. Anders als bei den herkömmlichen Ultraschallverfahren, die standardmäßig in der urologischen Praxis eingesetzt werden, misst die Elastographie die Dehnungsfähigkeit des Prostatagewebes. Dabei gilt: Je härter das Gewebe desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Bereich der Prostata Tumorgewebe vorliegt.

„Mit der Elastographie sind wir heute in der Lage Gewebeveränderungen sicherer aufzuspüren, als mit den herkömmlichen Ultraschallverfahren“, betont Derakhshani. Die Untersuchung ist kurz und schmerzfrei und erfolgt wie beim transrektalen Ultraschall durch den Enddarm. Dabei übt der Arzt mit dem Schallkopf einen leichten Druck auf die Prostata aus. Auf Grund der unterschiedlichen Dehnungseigenschaften zwischen Tumor und normalem Gewebe entstehen minimale Zeitverschiebungen der Echosignale. Diese werden auf dem Monitor farbig und in Echtzeit dargestellt.

„Die innovative Technik ermöglicht jedoch nicht nur eine gezieltere Entnahme von Gewebeproben zur Abklärung eines Prostatakarzinoms, sondern ver-meidet in vielen Fällen auch eine Zweitbiopsie“, unterstreicht der Kölner Urologe. Aktuelle Studien 1/2 zeigen, dass die Trefferquote der Elastographie etwa doppelt so hoch liegt, wie bei der konventionellen Sonographie.

„Je differenzierter die Diagnose, desto zielgerichteter kann die Behandlung des Prostatakarzinoms erfolgen“, betont der Kölner Urologe. Vor allem bei verfeinerten strahlentherapeutischen Verfahren wie der Brachytherapie (innere Bestrahlung) ist die Kenntnis über Lage und Ausdehnung des Tumors von Vorteil. Je genauer wir den Tumor kennen, desto punktgenauer können wir ihn bestrahlen und desto besser können Nachbarorgane wie Darm, Blase und Harnleiter geschont werden, sagt Dr. Gregor Spira, Strahlentherapeut im Westdeutschen Prostatazentrum.

Der Urologe von Manfred H. führte auf Grund des unsicheren Befundes eine Echtzeit-Elastographie durch, die tatsächlich ein auffälliges Areal sichtbar machte. Es wurden daraufhin gezielt Biopsieproben entnommen, die den Krebsverdacht schließlich bestätigten. Glücklicherweise konnte auf diese Weise der Tumor in einem sehr frühen Stadium erkannt werden. Der Architekt entschied sich wegen der geringeren Nebenwirkungen und der kürzeren Liegezeiten bei gleichen Heilungsraten gegen eine Radikal-OP und für eine Seed-Implantation.

Literatur:

1 Pallwein Let al.(2008): Prostate cancer diagnosis: value of real-time elastography. Abdom Imaging. 2008 Nov-Dec;33(6):729-35. Review.

2 Pallwein, L et al. (2008) Ultrasound of prostate cancer: recent advances. Eur Radiol. 2008, Apr;18(4):707-15.


Interessante Infos: www.westdeutschesprostatazentrum.de


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Prostatakrebs: Bildgebende Verfahren
« Antwort #4 am: 05. Mai 2013, 00:59 »


Elastographie

3-D-Blick in den eigenen Körper mit Prof. Dr. Frauscher

Wir setzen Maßstäbe: Mit neuester Technologie und Dr. Ferdinand Frauscher, einem weltweit anerkannten Spezialisten auf dem Gebiet der Ultraschall-Diagnostik, weist das Parkhotel Igls bei Innsbruck den Weg in ein neues Zeitalter medizintechnischer Untersuchungen.

Prof. Dr. Frauscher war bisher an der Urologie der Univ. Klinik Innsbruck beschäftigt, und hat diese Elastographie ständig verbessert.

http://www.parkhotel-igls.at/gesundheitsblog/ultraschalldiagnostik-moderne-mayr-medizin/

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Dietmar Erlacher, Krebspatientenvertreter, dazu: Das PSA (Prostata spezifische Antigen) ist kein Tumormarker und "sehr launisch". Jede Biopsie ist auch eine Operation, mit einigem Risiko. Für den Prostatakrebspatienten gibt es immer noch keine anerkannte 100%ige diagnostische Untersuchungsmethode, um abzuklären, ob bei "diesem Prostatakrebs" eine Entfernung der Prostata notwendig ist, oder "kontrolliert zugewartet" werden kann. Mir sind aber zwei - nicht erwähnte - Diagnosemaßnahmen bekannt. Einmal eine Spezial-Ultraschalluntersuchung (siehe http://www.krebsforum.at/index.php?topic=6194.msg15639#msg15639 ) und dann noch eine DNA-Bildzytometrie, sehr preiswert (siehe  http://www.krebsforum.at/index.php?board=578.0 ). Beides ist für alle Prostatakrebspatienten, vor einer "Totaloperation", überlegenswert.

Informationen auch von Dietmar Erlacher, PCA-Patient, Leiter Prostatakrebs-Selbsthilfegruppen von "Krebspatienten für Krebspatienten, KfK", info@krebspatienten.at und Hotline Tel. 0650-577-2395
« Letzte Änderung: 10. Juni 2013, 19:57 von Jutta »

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Prostatakrebs: "Tirol ist einen Ausflug wert!"
« Antwort #5 am: 26. August 2013, 17:02 »



Erhöhter PSA-Wert?

Abtastung bedenklich?

Stanzung: Ja/Nein?


Siehe vorhergehenden Beitrag!

Und ....


http://prostatadiagnostik.npage.at

+

http://www.hauptverband.at/mediaDB/903616_EBM_%20Bericht_Elastographie.pdf


Die Durchführung der transrektalen Sonoelastografie
zur Untersuchung der Prostata ist
ähnlich wie die mit TRUS (transrektaler Ultraschall
). Zusätzlich lässt sich dabei durch
kontrollierten Druck auf die Prostata die Elastizit
ätsverteilung innerhalb des Organs in
Echtzeit abbilden, also quasi ein sehr detaillierte
s Tastbild erzeugen.
« Letzte Änderung: 26. August 2013, 17:11 von admin »


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Prostatakrebs: PSMA-PET/CT, "das Beste bei der Bildgebung"?
« Antwort #8 am: 13. Oktober 2015, 23:05 »
abc5563xxz





Was hast du darüber erfahren,

bist du vielleicht mit PSMA-PET/CT wegen Verdacht auf Prostatakrebs untersucht worden, und wo?


Wie läuft die Untersuchung ab, wie war dein Ergebnis?

Was würdest du empfehlen?


Bitte Mitteilungen an: info@krebspatienten.at

« Letzte Änderung: 13. Oktober 2015, 23:57 von admin »
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Prostatakrebs? - Ga-68-PSMA PET/CT
« Antwort #9 am: 19. Oktober 2015, 14:59 »





Ga-68-PSMA PET/CT -  mehr Sensibilität für Männer mit Prostatakarzinom


Seit Oktober 2014 wird in der Nuklearmedizinischen Klinik und Poliklinik am Universitätsklinikum Bonn eine neue Untersuchung für Prostatakarzinompatienten angeboten. 68Ga-PSMA PET/CT ermöglicht die Diagnose von Metastasen und eines Wiederauftreten des Tumors nach Prostataoperation.  Auch zur Planung und Kontrolle von spezifischen Therapien ist die PSMA PET sehr gut geeignet.

 

Wie funktioniert die PSMA PET?

Die Abkürzung PSMA steht für Prostata-Spezifisches-Membran-Antigen. Prostatakarzinomzellen tragen PSMA als Erkennungsmerkmal auf der Oberfläche.  Der Radiochemie ist es gelungen Substanzen herzustellen, die an PSMA binden und dieses wie ein Schlüssel das Schloss erkennen. Diese Substanzen können mit der schwach radioaktiven Substanz 68Ga markiert werden. Aufgrund der spezifischen Bindung („Schlüssel-Schloss-Prinzip“) reichert sich Radioaktivität im Tumorgewebe an und kann mit unseren hochmodernen PET-Geräten sichtbar gemacht werden. Um die Untersuchungsqualität weiter zu optimieren wird gleichzeitig eine kontrastverstärkte CT Untersuchung durchgeführt. Diese dient der exakten örtlichen Zuordnung des PET-Befundes. Ähnlich wie bei einer Wetterkarte, auf der Satellitenbild und eine Landkarte überlagert werden, werden dann PET und CT überlagert, wobei die CT uns im übertragenen Sinne als Landkarte dient. Es entsteht ein höchst informatives Bild auf das der Arzt einen individuellen Behandlungsplan aufbauen kann.

 

Indikationen der 68Ga-PSMA PET/CT – wer profitiert von der Untersuchung?

PSA-Rezidiv. Meist normalisiert sich der PSA-Wert nach der OP eines Prostatakarzinoms. Oft steigt das PSA dann aber im Verlauf trotz optimaler Operation wieder an. Es tritt ein sog. PSA-Rezidiv auf. In dieser Situation müssen Arzt und Patient über die weiteren Behandlungsweg entscheiden. Dieser Entscheidungsprozess kann schwierig sein, da die Behandlungsmöglichkeiten ganz unterschiedliche Therapieformen, von der Re-OP bis hin zur Strahlen- und Hormonbehandlung einschließen. Bei manchen Patienten ist auch ein abwartendes Verhalten ideal. Schwierig ist auch das Abwägen der Nebenwirkungen der einzelnen Behandlungsformen, da diese die Lebensqualität teils erheblich beeinflussen können. Eine genaue Kenntnis der Ausbreitung der Erkrankung ist deshalb die Voraussetzung einer regelrechten Therapieplanung und für ein einfühlsames individuelles Gespräch zwischen Patienten und Arzt. Die PSMA PET/CT Untersuchung ermöglicht in exakt dieser Situation schnell und effektiv die Ursache des PSA-Anstieges festzustellen und die Ausbreitung der Erkrankung Festzustellen. Dabei ist das PSMA/PET spezifischer und sensitiver als die verbreitete Cholin-PET/CT Untersuchung.  Im Gegensatz zur MRT Untersuchung wird in den meisten Fällen der ganze Körper untersucht.

 

Therapieplanung und Kontrolle. Brei Patienten mit bekannter Metastasierung ist es wichtig den Erfolg von Therapien zu objektivieren. Anstieg oder Rückgang des PSA-Wertes bieten hier einen guten Anhaltspunkt. Das Ansprechen an bestimmten Lokalisationen, wie z. B. schmerzhaften Metastasen kann durch den PSA-Wert nicht beurteilt werden. Die PSMA-PET/CT ermöglicht eine Beurteilung des Fortschreitens des Tumorgeschehens in jeder einzelnen Metastase. Hierdurch kann der Arzt beurteilen, ob zusätzliche Therapieoptionen, wie eine Strahlentherapie, erforderlich sind.  Bei manchen Therapien ist es entscheidend vor der Behandlung die Art und Lage der Metastasen zu bestimmen. Bei der Xofigo-Therapie für Knochenmetastasen müssen vorher Weichteilmetastasen ausgeschlossen werden, dies erfolgt am sichersten mit der PSMA PET/CT Untersuchung. Auch für die Planung einer Therapie mit Lu-177-PSMA ist eine PSMA PET/CT im Vorfeld erforderlich.

 

Wie läuft eine PSMA PET/CT Untersuchung ab?

Die PSMA PET/CT läuft vom Prinzip her genau wie die anderen PET Untersuchungen ab. Sie ist jedoch einfacher zu planen, da im Gegensatz zur FDG-PET der Zuckerspiegel für die Aufnahme keine Rolle spielt. Zum allgemeinen Ablauf einer PET-Untersuchung finden Sie mehr Informationen auf unserer Homepage im Kapitel Untersuchungen/PET.

 

Wie kann man sich zur PSMA PET/CT anmelden?

Die Entscheidung zur PSMA PET treffen Sie zusammen mit Ihrem Urologen. Für die Anmeldung können Sie sich von unserer Homepage ein Anmeldeformular ausdrucken und sich dann per FAX anmelden. Natürlich können Sie gerne auch jederzeit mit mir (Sekretariat Frau Michaela Schwarz) oder meinen Oberärzten telefonisch Kontakt aufnehmen!

Richi

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Prostatakrebs: VIDEO zu "Bildgebende Verfahren"
« Antwort #10 am: 31. Mai 2016, 23:31 »




Diagnostik des Prostatakarzinoms aus radiologischer Sicht - Multimodale Bildgebung; Fallbeispiele (Vorschauvideo)
OA Priv.-Doz. Dr. Leo Pallwein-Prettner, Priv.-Doz. Dr. Friedrich Aigner | Prostata-Fortbildung


https://www.billrothhaus.at/index.php?option=com_billrothtv&void=3902


Die Dozenten Dr. Aigner und Oberarzt Dr. Pallwein-Prettner diskutieren den Stellenwert der Radiologie und ihrer unterschiedlichen Modalitäten in der Dedektion, Staging und Verlaufskontrolle des Prostatakarzinoms. Die besprochenen Bildgebungsmodalitäten umfassen den multiparametrischen transrektalen Ultraschall und die multiparametrische MRT sowie nuklearmedizinische Verfahren. Stärken und Schwächen der einzelnen Untersuchungen und deren Parameter werden anhand konkreten Bildmaterials besprochen und typische Befunde demonstriert. Im Zuge dessen wird auch der PIRADS Score erläutert, ein radiologisches Grading-Tool zur Risikostratifizierung auf Basis der Bildgebungsbefunde analog zum BIRADS Score der Mamma-Radiologie.
Ein Schwerpunkt des Vortrages ist die Durchführung von gezielten Biopsien unter Zuhilfenahme der verschiedenen bildgebenden Verfahren bzw. Fusionsmodellen von MRT und Ultraschall. Auch diesbezüglich werden die einzelnen Optionen gegenübergestellt und Bilder aus der Praxis präsentiert.
Zum Schluss wird das umstrittene Thema der Screeninguntersuchung angesprochen, wobei dargelegt wird, dass sich momentan keines der bildgebenden Verfahren dafür eignet. Jedoch stellt die Suche nach radiologischen "Biomarkern" ein aktives Forschungsfeld dar und verheißt somit Aussicht auf Neuerungen für die Früherkennung und verbesserte korrelation zwischen radiologischem und histologischem Befund.

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Prostatakrebs?
« Antwort #11 am: 09. Februar 2017, 23:34 »

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RAPID - Prostatakrebs: Neuestes Bildgebende Verfahren
« Antwort #12 am: 12. April 2017, 12:02 »
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Diese Welt-Neuheit als schmerzlose Untersuchung im Wiener AKH sollen Männer mit erhöhten PSA unbedingt nützen!


http://www.krebsforum.at/index.php?topic=15675.msg27732#msg27732
« Letzte Änderung: 12. April 2017, 14:54 von Gitti »